Neuregelungen ab 01.01.2018

01. Beitragssatz Rentenversicherung

02. Künstlersozialkasse

03. Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung

04. Werkvertragsrecht

05. Mutterschutz

06. Mindestlohn

07. Mindestlohn für Beschäftigte im Elektrohandwerk

08. Mindestlohn im Baugewerbe

09. Mindestlohn im Gebäudereiniger-Handwerk

10. Lohngleichheit

11. Rente

12. Betriebsrente

13. Erwerbsminderungsrente

14. Ost-West Rentenangleichung

15. Steuerlicher Grundfreibetrag, Existenzminimum

16. Kinderfreibetrag

17. Freibeträge für Neurentner

18. Abgabefrist für die Steuererklärung

19. Belege in der Steuererklärung

20. Regelsätze der Grundsicherung

21. Kindergeld

22. Nachzahlung von Kindergeld

23. Kinderzuschlag als Ergänzung zum Kindergeld

24. Unterhalt

25. Unterhaltsvorschuss

26. Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung

27. Rechengrößen für Kranken- und Pflegeversicherung

28. Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung

29. Gleitzonenfaktor

30. Sachbezugswerte

31. Umlagesatz für das Insolvenzgeld

32. Saisonarbeiter

33. Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

34. Geringwertige Wirtschaftsgüter

Beitragssatz Rentenversicherung

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 01.01.2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent.

Künstlersozialkasse

Die Beiträge für die Künstlersozialkasse sinken 2018 auf 4,2 Prozent.

Bemessungsgrundlage ist die Gesamtsumme, die aufgewendet wird, um einen Künstler zu engagieren.

Dazu zählt u.a. Gagen oder Honorare, Lizenzzahlungen sowie Vergütungen für andere, auch technische Nebenleistungen.

Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sinkt von 1,1 Prozent auf 1 Prozent.

Die Höhe wird jährlich aus der Differenz der vom Schätzerkreis

prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr errechnet.

Die Höhe des individuellen Zusatzbeitragssatzes einer Krankenkasse wird durch die jeweilige Krankenkasse aber selbst festgelegt.

Erhöht eine Krankenkasse ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag,

haben die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht und können in eine andere Krankenkasse wechseln.

Werkvertragsrecht

Ab 01.01. 2018 gilt das neue Werkvertragsrecht für alle Werkverträge, die ab diesem Datum geschlossen werden.

Es wird damit an die Besonderheiten des Bauvertrags angepasst.

In die neuen §§ 631 ff. BGB wurden verschiedene Regelungen explizit für den Bau- bzw. Verbraucherbauvertrag aufgenommen.

Aber auch der Architekten- und Bauträgervertrag wird gesetzlich neu geregelt.

Mutterschutz

Bereits im Jahr 2017 traten Regelungen des reformierten Mutterschutzgesetzes (MuSchuG) in Kraft.

So verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung von acht auf zwölf Wochen.

Neu ist ebenso ein viermonatiger Kündigungsschutz für Frauen, die nach der zwölften Woche eine Fehlgeburt erleiden.

Mit dem 01.01.2018 treten weitere neue Regelungen in Kraft.

Die Reform weitet den Personenkreis, der unter den Anwendungsbereich des MuSchuG fällt, aus.

So bezieht das Gesetz künftig auch Schülerrinnen und Studentinnen mit ein.

In den Anwendungsbereich des MuSchuG fallen zukünftig auch arbeitnehmerähnliche Personen.

Bei Nachtarbeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr gilt für Schwangere zwar weiterhin das Beschäftigungsverbot.

Aber für die Arbeit von 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Voraussetzung dafür ist u.a., dass sich eine schwangere Frau ausdrücklich bereit erklärt, nach 20 Uhr zu arbeiten.

Beschäftigungsverbote sind zukünftig nur noch dann vorgesehen,

wenn die Tätigkeit eine unverantwortbare Gefährdung für die Mutter oder ihr Kind darstellt.

Sobald Arbeitgeber Kenntnis über eine Schwangerschaft haben,

müssen sie unverzüglich eine Gefährdungsbeurteilung erstellen sowie erforderliche Schutzmaßnahmen festlegen.

Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Themenbereich unseres Infocenters.

Mindestlohn

Ab 01.01.2018 gilt der gesetzliche Mindestlohn ausnahmslos in allen Branchen.

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt aktuell 8,84 Euro brutto je Zeitstunde.

Mindestlohn für Beschäftigte im Elektrohandwerk

Ab 01.01.2018 beträgt der Mindestlohn für das Elektrohandwerk bundeseinheitlich 10,95 Euro je Arbeitsstunde.

Mindestlohn im Baugewerbe

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände der Bau-Branche

haben sich auf einen neuen Bau-Mindestlohn geeinigt.

Nach der Einigung steigt der Mindestlohn für Hilfsarbeiter nun ab 01.01.2018 bis März 2019 in zwei Schritten auf 12,20 Euro.

Dies entspricht nach Angaben der Arbeitgeber einer jährlichen Erhöhung von rund vier Prozent.

Für Facharbeiter klettert die Untergrenze in Westdeutschland um rund 1,7 Prozent pro Jahr auf 15,20 Euro, in Berlin auf 15,05 Euro.

Der Tarifvertrag läuft bis Ende 2019.

Mindestlohn im Gebäudereiniger-Handwerk

Der tarifliche Mindestlohn im Gebäudereinigerhandwerk steigt ab 01.01.2018 im Westen von 10,00 auf 10,30 Euro

und im Osten von 9,05 auf 9,55 Euro. In den Jahren darauf folgen weitere Schritte zur Anpassung.

Ab 01.12.2020 sollen dann in Ost und in West mindestens 10,80 Euro je Arbeitsstunde gezahlt werden.

Lohngleichheit

Um Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen zu verringern, erhalten Beschäftigte einen individuellen Auskunftsanspruch.

In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten können Arbeitnehmer künftig Informationen darüber einfordern,

wie ihre Kollegen für eine gleichartige Tätigkeit bezahlt werden. Benachteiligungen sollen so leichter erkannt und behoben werden.

Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Themenbereich unseres Infocenters.

Rente

Die Altersbezüge sollen ab 01.07.2018 um rund drei Prozent steigen.

Voraussetzung ist allerdings, dass sich Löhne und Gehälter wie derzeit prognostiziert entwickeln.

Betriebsrente

Am 01.01.2018 tritt das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft.

Es soll dazu beitragen, Betriebsrenten insbesondere in kleinen Betrieben attraktiver und stärker zu verankern.

Arbeitgeber erhalten einen direkten Steuerzuschuss von 30 Prozent,

wenn sie Beschäftigten mit weniger als 2200,00 Euro brutto eine Betriebsrente anbieten.

Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Themenbereich unseres Infocenters.

Erwerbsminderungsrente

Die Erwerbsminderungsrenten lagen 2016 bei voller Erwerbsminderung zwischen 704,00 und 792,00 Euro im Monat.

Die Teilerwerbsminderungsrente lag zwischen 366,00 und 438,00 Euro im Schnitt im Monat.

Doch das wird sich ab dem 01.01.2018 ändern.

Wer künftig von Erwerbsminderung betroffen ist, wird schrittweise bis 2024

eine durchschnittlich bis zu sieben Prozent höhere Erwerbsminderungsrente erhalten.

Dabei sollen all jene, die schon in jungen Jahren ihren Beruf nicht mehr voll ausüben können, bei der Rente so behandelt werden,

als wären sie bis zum Alter von 65 Jahren voll erwerbstätig gewesen sein.

Diese Zurechnungszeit wurde zuletzt 2014 von 60 auf 62 Jahre erhöht und steigt demnach nun von 62 auf 65 Jahre.

Ost-West Rentenangleichung

Die Renten in Ost- und Westdeutschland werden in sieben Schritten angeglichen.

Im ersten Schritt wird der Rentenwert Ost ab dem 01.07.2018

auf 95,8 Prozent des Westwertes gehoben, in den darauffolgenden Jahren um jeweils 0,7 Prozent.

Zum 01.07.2024 beträgt der Rentenwert Ost dann - wie gesetzlich vorgesehen - 100 Prozent des Rentenwertes West.

Steuerlicher Grundfreibetrag, Existenzminimum

Durch den steuerlichen Grundfreibetrag bleibt das Existenzminimum der Bundesbürger steuerfrei.

Das gilt für Arbeitnehmer, Selbständige, Auszubildende und Rentner.

Der steuerliche Grundfreibetrag steigt von 8820,00 Euro im Jahr 2017 auf 9000,00 Euro im Jahr 2018 an.

Gemeinsam veranlagte Ehepaaren müssen erst Einkommensteuer zahlen, wenn sie mehr als 18000,00 Euro verdienen.

Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag wird 2018 auf 4788,00 Euro im Jahr angehoben.

Freibeträge für Neurentner

Menschen, die 2018 in die Rente gehen, müssen 76 Prozent ihrer Renteneinkünfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuern.

24 Prozent der ersten Jahresbruttorente bleiben als dauerhafter Festbetrag steuerfrei.

Abgabefrist für die Steuererklärung

Ab 2018 gilt eine längere Abgabefrist für die Steuererklärung. Diese muss dann erst bis zum 31. Juli des Folgejahres

(für die Steuererklärung 2018 also bis zum 31.07.2019) beim Finanzamt eingehen.

Wenn ein Steuerberater mit der Erstellung der Steuererklärung beauftragt wird,

hat dieser künftig bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres Zeit, die Steuererklärungen abzugeben.

Belege in der Steuererklärung

Die Abgabe der Steuererklärung wird einfacher. Zumindest was das Einreichen von Belegen angeht.

Ab 2018 genügt es, die Belege aufzuheben und sie auf Nachfrage einzureichen.

Regelsätze der Grundsicherung

Wer Grundsicherung bezieht, erhält ab Januar 2018 mehr Geld.

Der monatliche Regelsatz für Alleinstehende steigt dann von 409,00 auf 416,00 Euro im Monat.

Bei Paaren erhält jeder Partner 374,00 statt 368,00 Euro.

Wer unter 25 Jahre alt ist und im Haushalt der Eltern wohnt, bekommt statt 327,00 nun 332,00 Euro.

Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren erhalten 316,00 Euro (vorher 311,00 Euro).

Bei Kindern von Hartz IV-Familien, die zwischen sechs und 13 Jahre alt sind, erhöht sich der Satz von 291,00 auf 296,00 Euro.

Bei einem Alter zwischen null und sechs Jahren beträgt der Regelsatz 240,00 Euro (vorher 237,00 Euro).

Kindergeld

Das Kindergeld für das erste und das zweite Kind beträgt ab 01.01.2018 monatlich jeweils 194,00 Euro,

für das dritte Kind 200,00 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 225,00 Euro.

Nachzahlung von Kindergeld

Ein gravierender Einschnitt beim Kindergeld betrifft die rückwirkende Beantragung und Auszahlung des Kindergeldes.

Bis zum 31.12.2017 war dies noch für das laufende Kalenderjahr sowie vier weitere Jahre möglich.

Ab 01.01.2018 wird das Kindergeld nur noch für sechs Kalendermonate vor der Antragstellung gezahlt.

Mit dieser Änderung will der Gesetzgeber Missbrauch vermeiden.

Dies betrifft vor allem Eltern von volljährigen Kindern, die sich in Berufsausbildung oder auch

in der Zeit zwischen zwei Ausbildungen befinden und nicht wissen, ob sie einen Anspruch auf Kindergeld haben.

Kinderzuschlag als Ergänzung zum Kindergeld

Der Kinderzuschlag, der als Ergänzung zum Kindergeld gezahlt werden kann,

bleibt bei bis zu 170,00 Euro pro Kind.

Unterhalt

Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder beträgt in der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres)

348,00 Euro statt bisher 342,00 Euro. In der 2. Altersstufe, vom siebten bis zur Vollendung

des zwölften Lebensjahres haben die Kinder einen Anspruch auf 399,00 Euro statt bisher 393,00 Euro.

Vom 13. bis zum 18. Lebensjahr werden 467,00 Euro statt bisher 460,00 Euro monatlich an Unterhalt fällig.

Unterhaltsvorschuss

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses, der auf Antrag gewährt wird, richtet sich nach dem Alter der Kinder

und beträgt ab 01.01.2018 für Kinder unter 6 Jahren höchstens 154,00 Euro,

für Kinder von 6 bis 11 Jahren höchstens 205,00 Euro und für Kinder von 12 bis 17 Jahren höchstens 273,00 Euro monatlich.

Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung

Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (West)

steigt von 6350,00 Euro im Monat (2017) auf 6500,00 Euro im Monat.

Die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) steigt 2018 auf 5800,00 Euro im Monat (2017: 5700,00 Euro im Monat).

In der knappschaftlichen Rentenversicherung werden folgende neue monatliche Beträge gelten:

Beitragsbemessungsgrenze (West): 8000,00 Euro im Monat, Beitragsbemessungsgrenze (Ost): 7150,00 Euro im Monat.

Das vorläufige Durchschnittsentgelt in der gesetzlichen Rentenversicherung wird für das Jahr 2018

bundeseinheitlich auf 37873,00 Euro im Jahr festgesetzt.

Rechengrößen für Kranken- und Pflegeversicherung

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Pflichtversicherungsgrenze) der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 59400,00 Euro.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist zur Feststellung der Versicherungspflicht heranzuziehen.

Die Beitragsbemessungsgrenze für alle Versicherten der GKV wird auf 53100,00 Euro (2017: 52200,00 Euro),

bzw. monatlich 4425,00 Euro (2017: 4350,00 Euro) steigen.

Die Bezugsgröße, die für viele Werte in der Sozialversicherung wichtig ist, etwa für die Festsetzung

der Mindestbeitragsbemessungsgrundlagen für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung,

erhöht sich auf monatlich 3045,00 Euro in den alten Bundesländern und auf 2695,00 Euro in den neuen Bundesländern.

Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung

ab dem 01.01.2018 beträgt 83,70 Euro monatlich.

Gleitzonenfaktor

Ab dem 01.01.2018 gilt für Beschäftigte in der Gleitzone

(450,01 bis 850,00 Euro Entgelt im Monat) der neue Gleitzonenfaktor 0,7547.

Sachbezugswerte

Der Monatswert für Verpflegung steigt auf 246,00 Euro. Damit steigen auch die Werte

für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten (Frühstück 1,73 Euro, Mittag- oder Abendessen 3,23 Euro).

Der Monatswert für Unterkunft oder Mieten verbleibt bei 226,00 Euro.

Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Themenbereich unseres Infocenters.

Umlagesatz für das Insolvenzgeld

Der Umlagesatz für das Insolvenzgeld wird im Jahr 2018 von bisher 0,09 Prozent auf 0,06 Prozent gesenkt.

Saisonarbeiter

Für Personen wie Saisonarbeiter, die typischerweise nach dem Ende ihrer versicherungspflichtigen Beschäftigung

in ihr Heimatland zurückkehren und dann nicht mehr dem deutschen Sozialrecht unterliegen,

kann ab 2018 ohne ihr Zutun eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr begründet werden.

Für Saisonarbeitnehmer dürfen die Krankenkassen künftig eine obligatorische Anschlussversicherung erst dann durchführen,

wenn das Mitglied innerhalb von 3 Monaten nach dem Ende seiner Beschäftigung

seinen ausdrücklichen Beitritt zur gesetzlichen Krankenversicherung erklärt und seinen Wohnsitz innerhalb Deutschlands nachweist.

Gleichzeitig wird eine gesonderte Kennzeichnung ''Saisonarbeitnehmer'' eingeführt,

die von den Arbeitgebern an die Krankenkassen gemeldet wird,

damit die betroffenen Mitglieder ohne größeren Verwaltungsaufwand identifiziert werden können.

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Ab Mai 2018 gilt europaweit eine neue Datenschutzgrundverordnung. Sie präzisiert die bereits geltenden Vorgaben.

Datenschutz wird damit zunehmend zur Herausforderung für Betriebe.

Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Themenbereich unseres Infocenters.

Geringwertige Wirtschaftsgüter

Ab 01.01.2018 wird die Grenze für eine Sofortabschreibung von sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern

von 410,00 Euro auf 800,00 Euro erhöht.

Wirtschaftsgüter bis 250,00 Euro (ohne Umsatzsteuer) werden sofort abgeschrieben.

Bei Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungskosten oder Herstellungskosten zwischen 251,00 Euro und 800,00 Euro liegen,

kann zwischen Sofortabschreibung und Sammelposten gewählt werden.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten oder Herstellungskosten zwischen 801,00 Euro und 1000,00 Euro

können über die Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle abgeschrieben oder alternativ in den Sammelposten eingelegt werden.