Pflegesensible Personalpolitik (Entwicklung)

Empfehlung zur systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik...

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Stufenplan Beruf und Pflege Empfehlung zur systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik '' 1 Ermittlung des eigenen Bedarfs Information und Kommunikation Altersstrukturanalyse Über die Notwendigkeit einer pflegesensiblen Personalpolitik informieren (z.B. auf Belegschaftsversammlungen) Aufklären und enttabuisieren Beratung für Pflegende Arbeitszeitflexibilisierung Arbeitsort Arbeitsorganisation Gesundheitsförderung Pflegesensible Führung Personalentwicklung Qualifizierung ''Fit für Pflege'' Finanzielle Unterstützung Seminare für Pflegende Gehaltsvorschuss Services Führungskräfte sensibilisieren und gewinnen (z.B. das Thema in Führungsgremien kommunizieren) Infoveranstaltungen für alle Beschäftigten (z.B. Leben und Wohnen im Alter) Pflegende in die Kommunikation einbinden, um dem Thema ''ein Gesicht'' zu geben 2 Informationen zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und betrieblichen Angeboten bereitstellen Erste Hilfestellung geben Zur Nutzung der gesetzlichen Freistellung ermutigen (Pflegezeit/Familienpflegezeit) Informationen zu Ansprechpartnern und Dienstleistern bereitstellen 3 Austausch und Vernetzung von Pflegenden fördern Betriebliche Ansprechpartner (Lotsen) benennen Leistungsfähigkeit erhalten Öffentlichkeitsarbeit Arbeitszeitkonto Sonderurlaub Mobile Business (z.B. um zu Hause zu arbeiten, bis der Pflegedienst die Betreuung übernimmt) Familiengerechte Terminorganisation Alternierende Telearbeit in Notfällen Teamarbeit Kurzfristiger Wiedereinstieg nach Freistellung Thema kontinuierlich kommunizieren (z.B. Intranet, Lohnzettel) Belegschaftsbefragung Kurzfristig disponible Arbeitszeit Notfallplan Sabbatical Hotline Teilzeit (vollzeitnahe) Bei der Bewältigung der ''Pflegebürokratie'' unterstützen (z.B. Pflegeeinstufung) Nutzung der Kommunikationsmittel für private Zwecke Rücksichtnahme bei Überstunden, Reisen und Urlaubsplanung Vertretungsregelungen Arbeitsabläufe und Arbeitsbelastungen überprüfen Arbeitsinhalte an reduzierte Arbeitszeiten anpassen Gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Vorsorge und zum Ausgleich (z.B. Sportangebote) Informationen zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und betrieblichen Angeboten für Führungskräfte aufbereiten Thema in Mitarbeitergespräche integrieren Gesundheitsfördernde Maßnahmen zum Umgang mit Stress Toolbox (Arbeitshilfen) Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramme Trainings zur Förderung der sozialen Kompetenz Angebotsportfolio evaluieren Vertrauensarbeitszeit Schichtpläne pflegesensibel gestalten 4 Krankenstandanalyse Unternehmensleitung ist als Botschafter aktiv Pflegesensible Unternehmenskultur leben www.beruf-und-familie.de Coaching Ehemalige Pflegende als Mentoren für Betroffene gewinnen Lebensphasenorientierte Arbeitszeit Sabbatical mit Lohnfortzahlung (ohne Ansparphase) Alternierende Telearbeit Dienst- bzw. Betriebsvereinbarung ''Pflege'' Fallspezifische Beratung (z.B. durch Personalabteilung) Psychosoziale Beratung Leitbild Rotierende Verantwortung für Projekte im Bereich ''Beruf und Pflege'' Kriterien zur pflegesensiblen Führung bei Beurteilung, Beförderung und Honorierung aufnehmen Pflegende bei Fort- und Weiterbildung berücksichtigen Soziales Engagement fördern zum Umgang mit Pflegebedürftigen zur Entlastung durch technische Möglichkeiten Seminare für Pflegende zur Identifikation der eigenen Grenzen Personalentwick zur Förderung von lung unter BerückBewältigungssichtigung der strategien Pflegeanforde zum Zeitmanagerungen planen ment Konzepte zur Aufrechterhaltung der Employability Trainings für Pflegende zum Verhalten in schwierigen emotionalen Situationen Gehaltsumwandlungen Vermittlungskosten von Dienstleistern übernehmen Sonderzahlungen Zuschuss für haushaltsnahe Dienstleistungen Darlehen Belegschaftshilfen fördern Pflegezeit auf die Betriebszugehörigkeit anrechnen Dienstleister für Senioren-Services beauftragen (z.B. Hilfe im Haushalt, Einkäufe, Fahrdienste, soziale Kontakte, Spaziergänge) Ehemalige Beschäftigte bei Senioren-Services einbinden Sich mit anderen Arbeitgebern zur Bereitstellung von SeniorenServices vernetzen RelocationServices Betreuungskosten übernehmen Pflegedienst beauftragen Versicherungsbeiträge während der Auszeiten übernehmen Belegplätze für die Kurzzeitpflege Hinterbliebenenrente Social Sponsoring Belegplätze in Mehrgenerationenhäusern/ Senioren-WGs (u.U. in Kooperation mit anderen Arbeitgebern) ...

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