Humankapitalorientierte Unternehmensstrategie

Sicherung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit

durch Verbesserung qualitativer humanressourcenorientierter Kriterien...

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Sicherung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Verbesserung qualitativer humanressourcenorientierter Kriterien Messung und Bewertung von Humanressourcen Theoretische Grundlagen zum Einfluss von Humanressourcen auf den Unternehmenserfolg Beschreibung von bestehenden Ansätzen der Messung und Bewertung von Humanressourcen Marktwertorientierte Ansätze Accounting-orientierte Ansätze Ertragsorientierte Ansätze Value - added Ansätze Indikatorenbasierte Ansätze Grundlegende Vorarbeiten für das entwickelte Indikatorenmodell Methodische Vorgehensweisen Entwicklung des Rating-Instruments Inhaltliche Herangehensweise bei der Instrumentenentwicklung Einbindung von Expertenhearings Instrumentenbeschreibung Modellsystematik und Instrumentenstruktur Erfassung der Ausprägung von Humanpotenzial fördernden Konzepten, Strukturen und Prozessen Messtheoretische Überlegungen zur Erfassung des wirtschaftlichen Unternehmenserfolges Empirische Untersuchungen zur Äquivalenz subjektiver und objektiver Erfolgsmaße Fazit zur Abbildung des wirtschaftlichen Unternehmenserfolgs Anwendung und Eichung des Instruments anhand einer Unternehmensstichprobe Auswahl der Unternehmen Unternehmensauswahl der Zufallsstichprobe Auswahl von Unternehmen des Great Place to Work-Wettbewerbs Unternehmen mit kritischen finanziellen Performanceindikatoren Zielgruppe der Unternehmensansprache und Teilnahmemotivation Zeitraum der Untersuchung Umsetzung als Onlinebefragung Branchen und Größenklassen der zu analysierenden Stichprobe Plausibilitätskontrolle und Datenbereinigung Fragencodierung für weitergehende Analysen Strukturierung der Indikatoren in Werttreiberbereiche Operationalisierung des Unternehmenserfolges Auswertungsstrategie Identifikation der werttreibenden Themenfelder Identifikation der Werttreiber unter den kategorialen Items Identifikation der Werttreiber unter den numerischen Items Übergreifende Regressionsanalyse Datenbasis der verschiedenen Auswertungsschritte Untersuchungsergebnisse Ausgewählte deskriptive Ergebnisse Inferenzstatistische Ergebnisse Analysen nach Themenbereichen Identifikation der Werttreiber unter den kategorialen Items Identifikation der Werttreiber unter den numerischen Items Übergreifende Auswertungen der Werttreiber Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der statistischen Auswertungen Ergebnisdiskussion Diskussion der identifizierten Werttreiber zum Human Asset Rating Allgemeine Feststellungen Personalmanagement Personalplanung und Personalauswahl Personalentwicklung Compensation und Benefits Führung Kommunikation und Information Change Management Mitarbeiterbindung Arbeitsplatzverantwortung Work-Life-Balance Gesundheitsförderung Chancengleichheit und Diversity Demografie Diskussion der Generalisierbarkeit der Ergebnisse Limitierende Faktoren Die Ressource Mensch gewinnt im Unternehmenskontext mit zunehmender Notwendigkeit der Fokussierung auf neue und nachhaltige Wettbewerbsfaktoren immer mehr an Bedeutung. Viele Firmen erkennen, dass Mitarbeiter einen großen Teil ihres Vermögens oder Kapitals darstellen. Die Bestrebungen, dieses bedeutsame Asset so in die Unternehmensstrukturen und -prozesse zu integrieren, dass ein größerer beidseitiger Nutzen entsteht und die Menschen als Humankapitalträger eine adäquate Förderung und Wertschätzung erfahren, sind Ziele einer humankapitalorientierten Unternehmensstrategie. Ziel dieses Projekts war es, ein Rating-Instrument zu entwickeln, mit dessen Hilfe der Status des Humankapitals in der Organisation erfasst und bewertet werden kann und dieses Instrument im Rahmen einer Pilotstudie zu erproben. Auf der Basis von Forschungsergebnissen und praktischen Anwendungen wurde ein umfassender Indikatorenkatalog entwickelt und zu einem Online-Fragebogen erweitert. Die Inhalte dieses Katalogs erfassen einen großen Teil der Themenkomplexe, die mit Humankapital oder Human Assets in Zusammenhang stehen. 113 Unternehmen konnten gewonnen werden, eine Analyse anhand des Online-Fragebogens durchzuführen. Die statistische Auswertung ergab eine ganze Reihe von viel versprechenden Ergebnissen. Durch Gegenüberstellung von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Firmen konnten 24 Indikatoren identifiziert werden, die signifikant zwischen den beiden Kategorien erfolgreich und weniger erfolgreich differenzierten. Insgesamt konnte über Regressionsanalysen ermittelt werden, dass 41% der Varianz durch ein gutes oder schlechtes Humankapital-Management erklärt werden können. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen Bestrebungen, dass Humankapital als immaterieller Vermögenswert über ein umfassendes Indikatorenmodell bewertet und gesteuert werden kann. Das Instrument ist so angelegt, dass nicht nur aggregierte Werte als Index abgeleitet werden, sondern dass sich aus der Analyse der Ergebnisse direkt Maßnahmen zur Optimierung des Humankapital-Managements ergeben. Turnusmäßig angewendet, kann das Instrument als Controlling-Tool eingesetzt werden. Es wird diskutiert, welche Implikationen die erzielten Ergebnisse für Unternehmen und auch für weitere Forschungsansätze haben, und es werden Vorschläge präsentiert, welche weiteren Schritte sich für die erfolgreiche Weiterführung dieser Initiative anbieten. Schlagwörter: Humankapital, Humanressourcen, Controlling, Indikatoren für Humanressourcen, strategische Humankapitalsteuerung ...

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