Gute Führung in der Pflege (Handlungshilfen)

Handlungshilfen, die praktische Empfehlungen für die Pflegepraxis geben,

Hintergründe beleuchten, Sachverhalte darstellen, Gute-Praxis-Beispiele vorstellen...

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Gute Führung in der Pflege Handlungshilfen für die Pflegepraxis Für eine neue Qualität der Arbeit in der Pflege Mit der demografischen Entwicklung, der steigenden Zahl hochbetagter Menschen und damit verbunden der wachsenden Zahl chronisch und multimorbid erkrankter Personen, erlangt das Thema Pflege sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene einen höheren Stellenwert. Dieser Bedeutungszuwachs, die neuen Herausforderungen und die steigenden Anforderungen an Pflege verlangen Antworten, wie Pflege zukunftsfähig gestaltet werden kann. Heute sind die Arbeitsbedingungen in der Pflege oft durch hohe körperliche und psychische Belastungen, Zeitdruck und ungünstige Arbeitszeiten charakterisiert, was zu hohen Krankenständen und geringer Verweildauer im Beruf führt. Zudem wirken sich Belastungen der Beschäftigten direkt auf die Pflegequalität aus. Die Herausforderungen in der Pflege bedürfen einerseits einer gesellschaftlichen Lösung, sie dürfen nicht individualisiert werden. Andererseits sollen und müssen die Akteure der Praxisfelder ihre Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen, um die heutigen und zukünftigen Herausforderungen meistern zu können. Anknüpfend an den ganzheitlichen Ansatz des Memorandums ›Für eine neue Qualität der Arbeit in der Pflege‹ haben das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, und seine Kooperationspartner in dem Projekt ›Handlungshilfen für die Pflegepraxis‹ sechs Themen aus dem Pflegealltag bearbeitet, die besondere Belastungen für die Beschäftigten darstellen: Zeitdruck in der Pflege, Führung, Kommunikation und Interaktion, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Pflege demenzkranker Personen, Entbürokratisierung in der Pflege. Gemeinsam mit Praktikern aus Krankenhäusern, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wurden Handlungshilfen für die Praxis erarbeitet, um Impulse und Anregungen durch Wissenstransfer für den Arbeitsalltag zu geben und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu leisten. Um einen engen Bezug zur und einen stetigen Austausch mit der Pflegepraxis herzustellen, wechselten sich im Projektverlauf Workshops mit Beteiligung der Praxiseinrichtungen und Verarbeitungsphasen durch die Autoren ab. Dabei ging es weniger darum, neues Wissen zu generieren als vielmehr darum, das bereits vorliegende theoretische und praktische Wissen für die Praxiseinrichtungen in geeigneter Form nutzbar zu machen. Allen Mitwirkenden war dabei wichtig, solche Inhalte und Aspekte innerhalb der Themenfelder zu bearbeiten, die über ein Verbesserungs- bzw. Veränderungspotenzial auf der betrieblichen Ebene verfügen. Entstanden sind sechs Handlungshilfen, die praktische Empfehlungen und Anregungen für die Pflegepraxis geben, Hintergründe beleuchten, Sachverhalte darstellen, Gute-Praxis-Beispiele vorstellen und als Impuls- und Ideengeber fungieren sollen, um neue Wege in der betrieblichen Praxis zu denken und ggf. auch zu gehen. Führung im Dialog Besprechungen erfolgreich gestalten Potenziale erkennen, Kompetenzen entwickeln Das Mitarbeiterentwicklungsgespräch Leitlinien für eine produktive Fehlerkultur Führungsaufgabe Kündigung Trennungsgespräche fair gestalten und durchführen ...

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