Altersbezogene Änderungen kognitiver Fähigkeiten

Untersuchungen zum Vergleich der kognitiven Leistungsfähigkeit

von jüngeren und älteren Erwerbstätigen

mit flexiblen oder routinierten Arbeitsanforderungen...

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Altersbezogene Änderungen kognitiver Fähigkeiten Elektrophysiologische Methoden zur Erfassung der Kompensationsprozesse und physiologischer Kosten bei älteren Erwerbstätigen Elektroenzephalogramm und Ereigniskorrelierte Potentiale Herz-Kreislauf-Parameter Herzrate Herzratenvariabilität Blutdruck und Baroreflexsensitivität (BRS) Zusammenhang zwischen unterschiedlichen kardiovaskulären Indikatoren Zusammenhang zwischen neurophysiologischen und kardiovaskulären Indikatoren der kognitiven Belastung Altersassoziierte Veränderungen des Arbeitsgedächtnisses und exekutiver Funktionen Arbeitsgedächtnis und dessen Veränderungen mit dem Alter und Arbeitsanforderungen Experimenteller Ansatz zur Untersuchung des Arbeitsgedächtnisses Exekutive Funktionen und deren Veränderungen mit dem Alter und den Arbeitsanforderungen Experimenteller Ansatz zur Untersuchung der exekutiven Funktionen Motorische Vorbereitung und ihre Veränderungen mit dem Alter und den Arbeitsanforderungen Experimenteller Einsatz zur Untersuchung motorischer Vorbereitung Einfluss des Alters auf die kognitive Leistungsfähigkeit Einfluss der Arbeitsanforderungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit Einfluss der Aufgabengestaltung auf die kognitive Leistungsfähigkeit Zusammenhänge zwischen neuronalen und Herz-Kreislauf-Prozessen bei jüngeren und älteren Erwerbstätigen Kognitive Tests N-Back-Aufgabe zur Untersuchung des Arbeitsgedächtnisses Switch-Aufgabe zur Untersuchung der exekutiven Funktionen Clock-Aufgabe zur Untersuchung der motorischen Vorbereitung Registrierung physiologischer Parameter EEG-Ableitung und Erfassung von EKP-Komponenten Erfassung der Herz-Kreislauf-Parameter N-Back-Aufgabe Ereigniskorrelierte Potentiale Kardiovaskuläre Parameter Korrelation zwischen den ereigniskorrelierten Potentialen und kardiovaskulären Parametern Switch-Aufgabe Ereigniskorrelierte Potentiale Kardiovaskuläre Parameter Korrelation zwischen den ereigniskorrelierten Potentialen und kardiovaskulären Parametern Clock-Aufgabe Ereigniskorrelierte Potentiale Kardiovaskuläre Parameter Korrelation zwischen den ereigniskorrelierten Potentialen und kardiovaskulären Parametern Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie standen Untersuchungen zum Vergleich der kognitiven Leistungsfähigkeit von jüngeren und älteren Erwerbstätigen mit flexiblen oder routinierten Arbeitsanforderungen. Die Kompensation altersassoziierter Beeinträchtigungen kognitiver Funktionen wurde jeweils auf der Leistungs-, Gehirn- und Herz-Kreislauf-Ebene analysiert. Die neuronalen Prozesse exekutiver Kontrolle, des Arbeitsgedächtnisses und der motorischen Vorbereitung wurden mittels ereigniskorrelierter Potentiale (EKPs) untersucht. Darüber hinaus wurden physiologische Kosten der Leistung anhand von kardiovaskulären Parametern (Blutdruck - BD, Herzrate - HR, Herzratenvariabilität - HRV und Baroreflex-Sensitivität - BRS) ermittelt. Zwei Gruppen von 60 jüngeren und 50 älteren Erwerbstätigen (20-35 bzw. 50-65 Jahre alt) führten Aufgaben zur kognitiven Flexibilität, zum Arbeitsgedächtnis und zur motorischen Vorbereitung/Anstrengung durch. Es zeigte sich, dass Ältere im Vergleich zu Jüngeren Schwierigkeiten damit haben, handlungsrelevante Informationen im Gedächtnis zu aktualisieren, wie auch damit, sich auf die sich ständig wechselnden Handlungsanweisungen einzustellen. Diese Defizite gehen mit der verzögerten N2und der verringerten P3b-Komponente des EKP einher. Dagegen waren bei Älteren andere EKP-Komponenten wie die N1, P2 und CNV erhöht. Das weist auf die kompensatorische Umverteilung der Verarbeitungskapazitäten zugunsten anderer Prozesse (u. a. Reizidentifikation, Aufmerksamkeitsfokussierung und motorische Vorbereitung) hin. Die kompensatorischen Veränderungen auf der zentralnervösen Ebene waren jedoch bei Älteren mit erhöhten physiologischen Kosten im Sinne des erhöhten systolischen BDs, verringerter HRV und BRS verbunden. Ältere versuchten, die Aufgabenanforderungen durch erhöhte Anstrengung zu bewältigen. Jüngere dagegen waren besser in der Lage, ihr Arbeitsgedächtnis für die Anpassung an Arbeitsbelastungen zu nutzen anstatt die Anstrengung zu erhöhen. Die routinierten Arbeitsanforderungen sind im höheren Erwerbsalter mit eingeschränkten exekutiven Kontrollfunktionen und einer verringerten kardiovaskulären Erholung nach kognitiver Belastung verbunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Plastizität des Gehirns älterer Erwerbstätiger hinreichende Kompensationsmöglichkeiten bietet, um altersbezogene Leistungsdefizite zumindest teilweise auszugleichen. Dadurch können gleichbleibende Leistungen erbracht werden, was allerdings mit einer gleichzeitigen Erhöhung physiologischer Kosten auf der Herz-Kreislauf-Ebene verbunden ist. Schlagwörter: Alter, kognitive Leistungsfähigkeit, Kompensation, Gehirn, Herz-Kreislauf-System ...

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