<h1>Frauen zwischen Beruf und Familie (Kurzbericht)</h1> <h2>Wer sind die R&uuml;ckkehrerinnen und was unterscheidet sie von den Frauen in der Stillen Reserve? Quelle IAB</h2> <p>Erwerbsverl&auml;ufe von Frauen sind weniger kontinuierlich als die von M&auml;nnern, denn meist sind sie es, die ihre Erwerbst&auml;tigkeit aufgeben oder reduzieren, um die Kindererziehung und/oder die Pflege von Angeh&ouml;rigen zu &uuml;bernehmen. Ihr beruflicher Wiedereinstieg ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) kann Frauen unterst&uuml;tzen, die nach einer Familienpause wieder berufst&auml;tig sein m&ouml;chten. 2008 waren bei der BA gut 160.000 Frauen als Berufsr&uuml;ckkehrerinnen erfasst. Manche Frauen melden sich nicht bei der BA, obwohl sie dem Arbeitsmarkt prinzipiell zur Verf&uuml;gung stehen. Sie sind z.B. wegen schlechter Arbeitsmarktlage, Kindererziehung oder Pflegeaufgaben nicht erwerbst&auml;tig und z&auml;hlen zur Stillen Reserve im engeren Sinn. Im Vergleich sind Frauen in der Stillen Reserve &auml;lter, h&auml;ufiger verheiratet als Berufsr&uuml;ckkehrerinnen und leben meist in Westdeutschland. Die Mehrheit in beiden Gruppen hat eine Berufsausbildung. Auf ein Drittel der Frauen trifft dies nicht zu. Ihnen k&ouml;nnten Qualifizierungen beim Wiedereinstieg helfen. Eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r einen erfolgreichen Wiedereinstieg sind vor allem gute Rahmenbedingungen f&uuml;r die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Potenziale f&uuml;r den Arbeitsmarkt Frauen zwischen Beruf und Familie von Kathrin B&ouml;hm, Katrin Drasch, Susanne G&ouml;tz und Stephanie Pausch Immer noch sind es vor allem Frauen, die ihre Erwerbst&auml;tigkeit unterbrechen, um Kinder zu erziehen oder Angeh&ouml;rige zu pflegen. Wenn diese Frauen nach der Familienpause wieder berufst&auml;tig sein m&ouml;chten, k&ouml;nnen sie als Berufsr&uuml;ckkehrerinnen von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) unterst&uuml;tzt werden. Aber nicht alle melden sich bei ihrer Agentur, viele bleiben in der Stillen Reserve. Wer sind die R&uuml;ckkehrerinnen und was unterscheidet sie von den Frauen in der Stillen Reserve? Ihre Lebenslagen geben Hinweise darauf, wie die einen besser unterst&uuml;tzt und die anderen f&uuml;r den Arbeitsmarkt gewonnen werden k&ouml;nnten. Die Erwerbst&auml;tigenquote von Frauen lag 2008 in Deutschland mit 64 Prozent deutlich &uuml;ber dem OECD-Durchschnitt von 58 Prozent. Bei den 25- bis 54-j&auml;hrigen M&uuml;ttern mit zwei oder mehr Kindern war diese Quote mit 56 Prozent jedoch niedriger als der OECD-Durchschnitt von 60 Prozent. Frauen sind also hierzulande seltener erwerbst&auml;tig als anderswo, wenn sie mehrere Kinder haben. Zudem hat sich das Arbeitsvolumen der Frauen in den letzten Jahren nicht wesentlich erh&ouml;ht. Das ist insbesondere darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass die Vollzeiterwerbst&auml;tigkeit der Frauen in Deutschland zwischen 1991 und 2010 um 20 Prozent zur&uuml;ckgegangen ist und gleichzeitig geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung und Teilzeitarbeit zugenommen haben. Hier bleiben Potenziale ungenutzt, da fast die H&auml;lfte der teilzeitbesch&auml;ftigten und zwei Drittel der geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Frauen potenziell l&auml;nger arbeiten m&ouml;chten (Wanger 2011). Obwohl die Erwerbsorientierung von Frauen - auch die von M&uuml;ttern - gestiegen ist, hat sich die Dauer der Erwerbsunterbrechungen nach der Geburt eines Kindes in den letzten Jahrzehnten verl&auml;ngert. Grund hierf&uuml;r sind auch familienpolitische Ver&auml;nderungen, vor allem die schrittweise Verl&auml;ngerung der gesetzlich garantierten Erziehungszeit (Grunow u. a. 2011). Die Auswirkungen von Erwerbsunterbrechungen sind bekannt: Sie tragen zum geschlechterspezifischen Lohndifferenzial (gender wage gap) bei und wirken sich negativ auf die Weiterbildungsm&ouml;glichkeiten und Aufstiegschancen der Frauen aus (Puhani/Sonderhof 2011). Die finanziellen Folgen zeigen sich aber nicht nur direkt mit dem Wiedereinstieg, sondern vor allem auch mittel- und langfristig. Im Alter kumulieren sich die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten bei Erwerbsunterbrechungen und Einkommen und resultieren in relativ geringen Rentenanspr&uuml;chen und einem h&ouml;heren Armutsrisiko f&uuml;r Frauen (Strau&szlig; 2010). Aus gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitischer Perspektive ist es daher wichtig, den Wiedereinstieg von Frauen zu f&ouml;rdern und zu unterst&uuml;tzen. Nach einer Erwerbsunterbrechung wieder in den Arbeitsmarkt zur&uuml;ckzukehren, bringt vielf&auml;ltige Herausforderungen mit sich. Bei einem beruflichen Wiedereinstiegsprozess m&uuml;ssen Betreuungs- und Haushaltsarbeit in der Familie neu organisiert werden. Das Angebot an &ouml;ffentlicher Kinderbetreuung ist immer noch unzureichend und zeitlich unflexibel, sodass vor allem der Organisation der Kinderbetreuung eine zentrale Bedeutung zukommt (Wrohlich 2006). Zwar hat sich die Situation hinsichtlich der Kinderbetreuung in den letzten Jahren deutlich verbessert und Frauen kehren h&auml;ufiger und fr&uuml;her in den Beruf zur&uuml;ck. Aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden handelt es sich dabei allerdings oft um eine Teilzeitstelle (Vogel 2009). Ein Teil der Frauen geht aber &uuml;ber Jahre hinweg keiner regul&auml;ren Erwerbst&auml;tigkeit mehr nach und zieht sich in die Stille Reserve zur&uuml;ck. Von den Frauen, die wieder aktiv werden, meldet sich ein Teil bei der BA und kann als Berufsr&uuml;ckkehrerin besondere Unterst&uuml;tzung erhalten. Worin unterscheiden sich die Frauen, die als Berufsr&uuml;ckkehrerinnen gemeldet sind, von Frauen, die in der Stillen Reserve verbleiben? Was haben die beiden Gruppen gemeinsam? Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den strukturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten ziehen, um die Frauen aus der Stillen Reserve f&uuml;r den Arbeitsmarkt zu gewinnen? Und wie k&ouml;nnen Frauen unterst&uuml;tzt werden, wenn sie wieder eine Erwerbst&auml;tigkeit aufnehmen? Die folgende Analyse soll dar&uuml;ber Aufschluss geben. Berufsr&uuml;ckkehrerinnen Frauen, die sich nach einer l&auml;ngeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung aufgrund von Pflegeaufgaben oder Kinderbetreuung bei der BA arbeitslos oder arbeitsuchend melden, k&ouml;nnen den Status einer Berufsr&uuml;ckkehrerin erhalten (vgl. Infokasten auf Seite 5). Die entsprechenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten stehen im Prinzip auch M&auml;nnern offen. Da jedoch nur etwa zwei Prozent aller Berufsr&uuml;ckkehrer M&auml;nner sind, werden diese bei den nachfolgenden Ausf&uuml;hrungen und Analysen nicht ber&uuml;cksichtigt. Die Informationen zu den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen werden aus den Daten der BA-Statistik gewonnen (vgl. Infokasten auf Seite 6): 2008 waren durchschnittlich 163.000 Berufsr&uuml;ckkehrerinnen gemeldet. Von diesen waren rund zwei Drittel arbeitslos und ein Drittel arbeitsuchend gemeldet.1 Frauen in der Stillen Reserve Nicht wenige Frauen kehren nach Ablauf der gesetzlichen Elternzeit nicht mehr in die Erwerbst&auml;tigkeit zur&uuml;ck, obwohl sie grunds&auml;tzlich dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen k&ouml;nnten (Eurostat 2009). H&auml;ufig ist eine angespannte Arbeitsmarktsituation der Grund, warum sie die Familienphase verl&auml;ngern. Wenn diese Frauen sich nicht arbeitslos melden, aber beispielsweise bei einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage beruflich wiedereinsteigen m&ouml;chten, z&auml;hlen sie zur sogenannten Stillen Reserve. Hierzu geh&ouml;ren auch die entmutigten Arbeitskr&auml;fte (discouraged workers), welche die aktive Arbeitsuche aufgegeben haben, da sie sich keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechnen. Das IAB-Konzept unterscheidet die Stille Reserve in Ma&szlig;nahmen und die Stille Reserve im engeren Sinn (Fuchs/Weber 2010). Die Stille Reserve in Ma&szlig;nahmen umfasst Personen in bestimmten arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen wie die der beruflichen Fort- und Weiterbildung sowie Personen im Vorruhestand. In der folgenden Untersuchung beschr&auml;nken wir uns auf die Stille Reserve im engeren Sinn, die in der amtlichen Statistik nicht erfasst ist. Ausschlaggebend f&uuml;r diese Definition der Stillen Reserve sind verschiedene Kombinationen der drei Merkmale: Arbeitswunsch, aktive Arbeitsuche und Verf&uuml;gbarkeit innerhalb von zwei Wochen. Die Stille Reserve im engeren Sinn setzt sich demnach aus drei Gruppen nicht erwerbst&auml;tiger Personen zusammen: Gruppe 1: Personen, die grunds&auml;tzlich einen Arbeitswunsch haben, aktiv nach Arbeit suchen, aber dem Arbeitsmarkt nicht innerhalb von zwei Wochen zur Verf&uuml;gung stehen. W&auml;hrend der bezahlten Elternzeit und der anschlie&szlig;enden unbezahlten Freistellung gelten Frauen und M&auml;nner f&uuml;r bis zu drei Jahre pro Kind weiterhin als Besch&auml;ftigte und k&ouml;nnen sich bei der BA arbeitsuchend melden. Gruppe 2: Personen, die ebenfalls einen Arbeits wunsch haben, jedoch nicht aktiv nach Arbeit suchen, aber innerhalb von zwei Wochen verf&uuml;gbar w&auml;ren. Eine Teilgruppe hiervon bilden die entmutigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gruppe 3: Personen, die keinen Arbeitswunsch haben und nicht aktiv nach Arbeit suchen, aber innerhalb von zwei Wochen verf&uuml;gbar w&auml;ren (B&ouml;hm 2011). Die hier beschriebene Stille Reserve ist sehr eng definiert. Dieser Gruppe kann Arbeitsmarktn&auml;he unterstellt werden, da mindestens eine der drei Voraussetzungen auf sie zutreffen muss: Arbeitswunsch, aktive Arbeitsuche oder Verf&uuml;gbarkeit innerhalb von zwei Wochen. Frauen, die sich bewusst gegen die Erwerbst&auml;tigkeit entschieden haben, um sich der Kindererziehung und/oder Pflegeaufgaben zu widmen, z&auml;hlen z.B. in diesem Konzept nicht zur Stillen Reserve, da keine der drei genannten Voraussetzungen auf sie zutrifft. Der Umfang der Stillen Reserve wird mithilfe der aktuellen Version des Mikrozensus berechnet (vgl. Infokasten auf Seite 6). Unsere Analyse zeigt f&uuml;r das Jahr 2008, dass die Stille Reserve im engeren Sinn ca. 434.000 Frauen und M&auml;nner umfasst. Der Frauenanteil unter den 15- bis 64-J&auml;hrigen in der Stillen Reserve liegt bei 68,2 Prozent. Dies entspricht ca. 296.000 Frauen.2 Im Unterschied zu den Frauen in der Stillen Reserve sind die Berufsr&uuml;ckkehrerinnen also bereits sichtbar geworden und nehmen die Unterst&uuml;tzung der BA in Anspruch. Der folgende Vergleich der beiden Gruppen3 liefert Informationen zu deren Struktur und gibt Hinweise darauf, was einer R&uuml;ckkehr auf den Arbeitsmarkt entgegensteht und wie die Frauen insbesondere in der Stillen Reserve erreicht und beim Wiedereinstieg unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnten. Struktur der Stillen Reserve und der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen Ost/West-Verteilung Drei Viertel der Frauen in der Stillen Reserve leben in den alten und ein Viertel in den neuen Bundesl&auml;ndern. Dagegen sind mehr als 40 Prozent der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen in den neuen Bundesl&auml;ndern gemeldet. M&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r den hohen Anteil ostdeutscher Frauen bei den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen k&ouml;nnten der fr&uuml;here Erwerbswunsch nach der Geburt des Kindes oder auch ein unterschiedliches Meldeverhalten sein. Zum Vergleich: Der Anteil der ostdeutschen Frauen an allen sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigten Frauen betr&auml;gt nur 20 Prozent. Alter Insgesamt sind gemeldete Berufsr&uuml;ckkehrerinnen haupts&auml;chlich in den Altersgruppen der 25- bis 44-J&auml;hrigen vertreten (84%), wobei es deutliche Ost/West-Unterschiede gibt (vgl. Abbildung 1). Im Westen sind &uuml;berwiegend 35- bis 44-j&auml;hrige Frauen als Berufsr&uuml;ckkehrerinnen gemeldet, im Osten sind es meist die 25- bis 34-j&auml;hrigen Frauen. Altersstruktur der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen und der Frauen in der Stillen Reserve im Vergleich zu allen Frauen Deutschland insgesamt (Grafik) sowie West und Ost, Anteile in Prozent Allmendinger (2010) weist f&uuml;r das Jahr 2005 insgesamt 5,6 Millionen nicht erwerbst&auml;tige Frauen im Alter von 25 bis 59 Jahren aus, die sich nicht in Ausbildung oder Studium befinden. Darin sind alle Frauen erfasst, unabh&auml;ngig davon, ob sie prinzipiell dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen oder nicht. Zahlen zu M&auml;nnern werden hier nicht ausgewiesen. Um eine &Uuml;berschneidung arbeitsloser und arbeitsuchender Frauen in der Stillen Reserve mit den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen zu vermeiden, wurden bei der Stillen Reserve die Frauen ausgeschlossen, die bei der BA gemeldet sind. Berufsr&uuml;ckkehrerinnen sind h&auml;ufiger alleinerziehend als Frauen in der Stillen Reserve Berufsr&uuml;ckkehrerinnen In der Stillen Reserve ist dagegen ein Gro&szlig;teil der Frauen zwischen 55 und 64 Jahre alt (33%). So geben &auml;ltere verheiratete Frauen ihre Erwerbst&auml;tigkeit bspw. h&auml;ufig auf, wenn sie die Pflege von Angeh&ouml;rigen &uuml;bernehmen (vgl. Schneider/Drobni/Blossfeld 2001). Der hohe Anteil in den &auml;lteren Kohorten ist in Westdeutschland wahrscheinlich auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass hier die traditionellen Rollenmuster - und damit die Hausfrauenehen - noch st&auml;rker verbreitet sind. Hintergrund f&uuml;r den hohen Anteil in Ostdeutschland in der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre (46%) k&ouml;nnte sein, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt f&uuml;r &Auml;ltere im Osten weit schlechter sind als im Westen. Insbesondere bei den &auml;lteren Frauen in der Stillen Reserve d&uuml;rfte aufgrund der l&auml;ngeren Erwerbsunterbrechung zudem berufliches Wissen veraltet sein. Vermutlich konnte ein Teil der &auml;lteren ostdeutschen Frauen nach der Wiedervereinigung auf dem Arbeitsmarkt nie richtig Fu&szlig; fassen. Frauen in der Stillen Reserve sind h&auml;ufig verheiratet, nur wenige sind ledig, geschieden oder verwitwet (vgl. Tabelle 1).4 Insgesamt ist der Anteil verheirateter Frauen in der Stillen Reserve (69%) h&ouml;her als ihr Anteil an der gesamten Bev&ouml;lkerung (56%). Die finanzielle Versorgung durch den Ehepartner ist ein Grund daf&uuml;r, dass verheiratete Frauen h&auml;ufig nicht am Arbeitsmarkt partizipieren. Schlie&szlig;lich ist in (West-)Deutschland das m&auml;nnliche Ern&auml;hrermodell noch immer dominant, sodass meist die Frauen ihre Erwerbst&auml;tigkeit wegen Kindererziehung oder Pflege reduzieren bzw. unterbrechen. Institutionelle Regelungen unterst&uuml;tzen diese kulturelle Pr&auml;gung zus&auml;tzlich, wie bspw. das Ehegattensplitting, also die gemeinsame Besteuerung von Ehepartnern, die zu deutlichen Steuervorteilen f&uuml;hrt (Hummelsheim 2009). In den meisten Haushalten von Frauen in der Stillen Reserve leben keine Kinder unter 15 Jahren (67%, vgl. Tabelle 2): In Ostdeutschland trifft dies f&uuml;r 78 Prozent zu und in Westdeutschland f&uuml;r 65 Prozent. Eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r ist, dass zur Stillen Reserve sehr viele &auml;ltere Frauen z&auml;hlen. Ein Teil dieser Frauen ist m&ouml;glicherweise auch f&uuml;r die Pflege Angeh&ouml;riger verantwortlich und verweilt daher in der Stillen Reserve. Mit Blick auf die Alterung der alle Frauen F&uuml;r die Berufsr&uuml;ckkehrerinnen liegen in den BA-Daten keine Informationen zum Familienstand vor, sondern lediglich Informationen zum Merkmal Alleinerziehend (Ja/Nein). Gesellschaft und dem damit verbundenen Anstieg der Zahl von pflegebed&uuml;rftigen Personen wird diesem Aspekt k&uuml;nftig eine noch gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung zukommen. Denn etwa 68 Prozent aller Pflegebed&uuml;rftigen (1,54 Mio.) werden zu Hause betreut (Statistisches Bundesamt 2008). Diese Aufgaben &uuml;bernehmen haupts&auml;chlich Frauen, die entweder zuvor nicht erwerbst&auml;tig waren oder ihre Erwerbst&auml;tigkeit aufgeben mussten, da die Pflege mit zunehmendem Aufwand immer schwerer mit dem Beruf zu vereinbaren ist (BMFSFJ 2011). Im Vergleich zu Frauen in der Stillen Reserve sind gemeldete Berufsr&uuml;ckkehrerinnen h&auml;ufiger alleinerziehend (vgl. Abbildung 2). Ein m&ouml;glicher Grund hierf&uuml;r k&ouml;nnte sein, dass f&uuml;r Alleinerziehende die eigene Erwerbst&auml;tigkeit h&auml;ufig zur Sicherung des Familieneinkommens notwendig ist und sie deshalb den Zugang zum Arbeitsmarkt suchen und sich bei der BA melden (Lietzmann 2010). Zudem k&ouml;nnte die Neuregelung des Unterhaltsrechts nach Scheidung 2008 zu Ver&auml;nderungen im Erwerbsverhalten von Frauen gef&uuml;hrt haben. Seit diesem Zeitpunkt wird eine fr&uuml;here eigenst&auml;ndige Existenzsicherung von Frauen und damit eine fr&uuml;here R&uuml;ckkehr auf den Arbeitsmarkt nach einer Scheidung gefordert. Frauen in der Stillen Reserve sind h&auml;ufig finanziell vom Ehemann abgesichert und daher nicht auf ein eigenes Einkommen angewiesen. sehr gering (3%). Das deutet darauf hin, dass Akademikerinnen bei der Berufsr&uuml;ckkehr die Hilfe der BA kaum in Anspruch nehmen (m&uuml;ssen). M&ouml;glicherweise haben sich der Arbeitsmarkt und die Anforderungsstrukturen w&auml;hrend der Zeit, in der die Frauen nicht erwerbst&auml;tig waren, ver&auml;ndert. Das vor der Erwerbsunterbrechung erlangte Wissen aus der beruflichen Ausbildung, dem Studium bzw. der Qualifikation Frauen in der Stillen Reserve verf&uuml;gen mehrheitlich (54%) &uuml;ber einen beruflichen Bildungsabschluss (vgl. Abbildung 3). Bei den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen liegt dieser Anteil mit 66 Prozent deutlich h&ouml;her, auch im Vergleich zu allen Frauen im erwerbsf&auml;higen Alter, die einen Berufsabschluss besitzen (58%). Zudem haben etwa 36 Prozent der Frauen in der Stillen Reserve und 30 Prozent der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen keine abgeschlossene Berufsausbildung. Im Vergleich dazu liegt dieser Anteil bei allen Frauen in Deutschland bei 28 Prozent. Dabei sind es haupts&auml;chlich Frauen aus Westdeutschland, die gering qualifiziert sind. Bei den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen (4%) wie bei der Stillen Reserve (10%) liegt der Anteil der Frauen mit einem akademischen Abschluss unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 14 Prozent. Ostdeutsche Frauen sind sowohl insgesamt (21%) als auch in der Stillen Reserve (15%) &ouml;fter hoch qualifiziert. Der Anteil mit akademischer Ausbildung bei den ostdeutschen Berufsr&uuml;ckkehrerinnen ist im Vergleich Abweichungen von 100 Prozent durch Runden der Zahlen. Die Daten zu den Berufsr&uuml;ckkehrerinnen beziehen sich auf das Jahr 2009, da f&uuml;r 2008 keine Daten vorliegen. Quelle: Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Auswertungen aus dem Data-Warehouse der BA, Mikrozensus 2008, eigene Berechnungen. Frauen und M&auml;nner erhalten bei der BA den Status Berufsr&uuml;ckkehrer/-in, wenn sie ihre Erwerbst&auml;tigkeit, Arbeitslosigkeit oder betriebliche Berufsausbildung aufgrund von Betreuung und Erziehung aufsichtsbed&uuml;rftiger Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres oder der Betreuung pflegebed&uuml;rftiger Angeh&ouml;riger mindestens ein Jahr unterbrochen haben und sp&auml;testens ein Jahr nach Wegfall der Betreuungs- oder Pflegeaufgaben wieder in die Erwerbst&auml;tigkeit zur&uuml;ckkehren wollen. Nach dem Sozialgesetzbuch (&sect; 8b SGB III) sollen Berufsr&uuml;ckkehrer/-innen die zu ihrer R&uuml;ckkehr in die Erwerbst&auml;tigkeit notwendigen Leistungen der aktiven Arbeitsf&ouml;rderung erhalten. Dazu geh&ouml;ren insbesondere Beratung und Vermittlung sowie die F&ouml;rderung der beruflichen Weiterbildung. Nicht alle Personen, die einen Wiedereinstieg planen, erhalten bei der BA den Status Berufsr&uuml;ckkehrer/-in, da die Eingabe des Merkmals nicht verpflichtend ist. beruflichen T&auml;tigkeit ist oftmals nicht mehr aktuell und muss vor dem beruflichen Wiedereinstieg aufgefrischt werden (Kunze 2002). Hier k&ouml;nnten Weiterbildungen, Ausbildungen und Umschulungen dazu beitragen, den Wiedereintritt in die Erwerbst&auml;tigkeit zu erm&ouml;glichen bzw. zu erleichtern. Bei den Arbeitszeitw&uuml;nschen von Berufsr&uuml;ckkehrerinnen gibt es immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland (vgl. Abbildung 4).5 In Westdeutschland bevorzugen 72 Prozent der Frauen eine Teilzeitstelle, wohingegen es in Ostdeutschland nur 19 Prozent sind. Zum einen d&uuml;rften die Unterschiede darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein, dass das Betreuungsangebot gerade f&uuml;r Kleinkinder in Ostdeutschland immer noch deutlich bes In der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) werden Daten &uuml;ber Berufsr&uuml;ckkehrerinnen erfasst, die sich arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet haben. Diese anonymisierten Daten erm&ouml;glichen Auswertungen z.B. zur Anzahl und Struktur der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen. Die Datenbasis ist allerdings begrenzt auf wenige zentrale Merkmale, die auch f&uuml;r die Vermittlung relevant sind. Der Familienstand oder die Zahl der Kinder z.B. geh&ouml;ren nicht dazu. Der Mikrozensus wird in Westdeutschland seit 1957 und in Ostdeutschland seit 1991 erhoben. Die amtliche, auskunftspflichtige Befragung erfolgt bei einem Prozent der Privathaushalte in Deutschland. Weiterhin ist die Europ&auml;ische Arbeitskr&auml;fteerhebung als Erg&auml;nzungsprogramm im Mikrozensus integriert, welche Auswertungen zu arbeitsmarkt&ouml;konomischen Fragestellungen erm&ouml;glicht. Der hier verwendete Mikrozensus Scientific Use File 2008 ist faktisch anonymisiert und erfasst 70 Prozent der eigentlichen Mikrozensusstichprobe. Eine aktuellere Version ist derzeit noch nicht als Scientific-Use-File verf&uuml;gbar. Besser ausgebaut ist als im Westen. Hier ist das Angebot an Krippen- und Hortpl&auml;tzen nicht nur gr&ouml;&szlig;er, sondern meist auf Ganztagsbetreuung ausgelegt - was die Wiederaufnahme einer Vollzeitt&auml;tigkeit &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich macht. Zum anderen f&uuml;hrt die aus DDR-Zeiten nachwirkende positivere Einstellung zur Erwerbst&auml;tigkeit von M&uuml;ttern dazu, dass diese ihre Berufst&auml;tigkeit wegen Familienaufgaben nur selten f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum unterbrechen. Daneben spielen &ouml;konomische Gr&uuml;nde f&uuml;r Frauen in Ostdeutschland bei der Entscheidung f&uuml;r eine Vollzeitstelle wahrscheinlich eine wichtige Rolle, da mit einer Teilzeitstelle die finanzielle Absicherung der Familie h&auml;ufig nicht garantiert werden kann. Auch aufgrund des h&ouml;heren Arbeitslosigkeitsrisikos von M&auml;nnern ist die Vollzeiterwerbst&auml;tigkeit von Frauen in Ostdeutschland vermutlich von gr&ouml;&szlig;erer Bedeutung als im Westen. In Bezug auf Arbeitszeitw&uuml;nsche und damit auch auf die realisierten Arbeitszeiten gibt es folglich insbesondere in Westdeutschland noch Potenziale (Wanger 2011). Um diese nutzen zu k&ouml;nnen, ist neben dem Ausbau der Kinderbetreuung auch ein &Uuml;berdenken gesellschaftlicher Rollenbilder erforderlich. Denn noch immer findet die traditionelle Arbeitsteilung zwischen M&auml;nnern und Frauen vor allem in Westdeutschland Zustimmung. Eine Vollzeiterwerbst&auml;tigkeit von M&uuml;ttern wird eher skeptisch gesehen (Scheuer/Dittmann 2007). Im Jahr 2008 waren etwa 160.000 Frauen zwischen 15 und 64 Jahren bei der BA als Berufsr&uuml;ckkehrerin gemeldet. Diese Frauen m&ouml;chten nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung wieder erwerbst&auml;tig sein und haben sich bereits Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihr Vorhaben gesucht. Weitere knapp 300.000 Frauen, die nicht bei der BA arbeitsuchend oder arbeitslos gemeldet sind, geh&ouml;rten zur sogenannten Stillen Reserve im engeren Sinn. Diese Frauen stellen eine Teilgruppe des Erwerbspersonenpotenzials dar, das z.B. zur Deckung des Fachkr&auml;ftebedarfs genutzt werden k&ouml;nnte. Weiteres Potenzial steht in dem hier nicht untersuchten Teil der Nichterwerbspersonen bereit. Diese Gruppe artikuliert allerdings keinen Arbeitswunsch bzw. sucht nicht aktiv nach Arbeit und F&uuml;r die Stille Reserve sind im Mikrozensus keine Angaben zu den Arbeitszeitw&uuml;nschen verf&uuml;gbar. steht dem Arbeitsmarkt nicht unmittelbar zur Verf&uuml;gung. Dadurch d&uuml;rfte diese Gruppe f&uuml;r den Arbeitsmarkt schwerer und nur mit gr&ouml;&szlig;erem Aufwand zu aktivieren sein als die Stille Reserve. Unsere empirischen Analysen der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen und der Stillen Reserve zeigen, dass sich die beiden Gruppen zum Teil unterscheiden: So sind die Frauen in der Stillen Reserve &auml;lter als die Berufsr&uuml;ckkehrerinnen, mehrheitlich verheiratet und leben meist in Westdeutschland. Dagegen ist ein Gro&szlig;teil der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen j&uuml;nger und alleinerziehend. Das l&auml;sst vermuten, dass sich Frauen nach einer Erwerbsunterbrechung heute schneller um einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben bem&uuml;hen. Alleinerziehende sind zudem zur Sicherung des Lebensunterhalts h&auml;ufig auf die eigene Erwerbst&auml;tigkeit angewiesen. Hinzu kommt, dass sie gem&auml;&szlig; dem neuen Unterhaltsrecht nach einer Scheidung nun auch eher darauf verwiesen werden. Neben diesen Unterschieden haben Frauen in der Stillen Reserve und Berufsr&uuml;ckkehrerinnen auch vieles gemeinsam: Die Mehrheit hat eine berufliche Ausbildung. Ein Teil der Frauen in der Stillen Reserve sowie der Berufsr&uuml;ckkehrerinnen ist jedoch gering qualifiziert und verf&uuml;gt &uuml;ber keine abgeschlossene Ausbildung. Hier k&ouml;nnten Ma&szlig;nahmen zu einer gezielten Nachqualifizierung unterst&uuml;tzend wirken. Aber auch Frauen mit Ausbildung, die ihre Erwerbst&auml;tigkeit f&uuml;r viele Jahre unterbrochen haben, sind oft auf spezifische Weiterbildungen zur Aktualisierung des Wissens angewiesen. Die BA scheint in erster Linie diejenigen zu erreichen, die aufgrund finanzieller Notwendigkeit schnell wieder einsteigen m&uuml;ssen. Um Personalreserven zu erschlie&szlig;en, k&ouml;nnte man dar&uuml;ber hinaus die Stille Reserve und andere Nichterwerbspersonen vermehrt auf Unterst&uuml;tzungsangebote aufmerksam machen und so deren (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Dieses ist eines der Ziele des Modellprogramms Perspektive Wiedereinstieg (vgl. Infokasten rechts). Die Arbeitszeitw&uuml;nsche von Berufsr&uuml;ckkehrerinnen machen deutlich, dass vor allem die Rahmenbedingungen f&uuml;r eine gute Vereinbarkeit von Familienaufgaben und Erwerbst&auml;tigkeit noch verbessert werden m&uuml;ssen. Die Kinderbetreuungssituation ist insbesondere in Westdeutschland nicht ausreichend. Dies zeigt auch der hohe Anteil westdeutscher Frauen, die eine Teilzeiterwerbst&auml;tigkeit pr&auml;ferieren. Frauen und M&auml;nnern sollte es gleicherma&szlig;en m&ouml;glich sein, neben Kindererziehung und Pflege von Familienangeh&ouml;rigen ihren Lebensunterhalt durch Erwerbst&auml;tigkeit eigenst&auml;ndig zu sichern. Besonders unter Gleichstellungsgesichtspunkten ist ein beruflicher Wiedereinstieg von zentraler Bedeutung, weil sich Frauen dadurch f&uuml;r das Alter eigenst&auml;ndig finanziell absichern k&ouml;nnen. Von staatlicher Seite k&ouml;nnten vermehrt Anreize f&uuml;r die zumindest vollzeitnahe Erwerbst&auml;tigkeit von verheirateten Frauen gesetzt werden. Dazu beitragen w&uuml;rden zum Beispiel die Abschaffung des Ehegattensplittings und der sp&uuml;rbare Abbau steuerlicher Beg&uuml;nstigungen f&uuml;r geringf&uuml;gige Erwerbst&auml;tigkeit. Daneben w&auml;ren auch die Einrichtung kosteng&uuml;nstiger Kinderkrippen- bzw. Kindergartenpl&auml;tze und der Ausbau von Ganztagsschulen wichtig. Auch m&uuml;ssten sich die Arbeitgeber besser darauf einstellen, dass M&uuml;tter und V&auml;ter neben dem Beruf Betreuungsaufgaben bew&auml;ltigen m&uuml;ssen. Die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, die M&ouml;glichkeit auch von zu Hause aus zu arbeiten oder eine Kinderbetreuung im Betrieb sind daf&uuml;r geeignete Angebote. Daneben muss aber auch ein Umdenken der Personalverantwortlichen in Unternehmen erfolgen, indem beispielsweise die vorherrschende &Uuml;berstunden- und Anwesenheitskultur kritisch hinterfragt wird. Das Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg Das Modellprogramm Perspektive Wiedereinstieg erprobt innovative Ans&auml;tze zur nachhaltigen Vermittlung von Wiedereinsteigerinnen in das Erwerbsleben. An 20 Modellstandorten bundesweit erhalten sie bedarfsgerechte Beratung und Unterst&uuml;tzung, die auch Aspekte des Wiedereinstiegs, wie die Organisation der Kinderbetreuung, die Herstellung von Kontakten zu potenziellen Arbeitgebern und die Einbeziehung des Partners, ber&uuml;cksichtigt. Das mit Mitteln des Europ&auml;ischen Sozialfonds (ESF) gef&ouml;rderte Modellprogramm des Bundesministeriums f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BA ist f&uuml;r Frauen und M&auml;nner konzipiert, die familienbedingt mindestens drei Jahre aus der Erwerbsarbeit ausgestiegen sind. Die Zielgruppe des Programms ist also nicht nur die Stille Reserve im engeren Sinn (vgl. Fuchs/Weber 2010). Das Programm startete im Jahr 2009, ab M&auml;rz 2012 bis Ende 2013 schlie&szlig;t eine zweite Programmphase an. Das Modellprogramm ist Teil des gleichnamigen Aktionsprogramms Perspektive Wiedereinstieg, das verschiedene Projekte und Initiativen unter einem Dach b&uuml;ndelt, wie z.B. das Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de, das konkrete Informationen zum Wiedereinstieg und zu Unterst&uuml;tzungsangeboten vor Ort bereith&auml;lt. B&ouml;hm, Kathrin (2011): Sch&auml;tzung der Stillen Reserve mit dem Mikrozensuspanel 2001-2004: Eine Machbarkeitsstudie. IAB-Forschungsbericht Nr. 2. Eurostat (2009): Reconciliation between work, private and family life in the European Union. Luxembourg. Fuchs, Johann, Weber, Brigitte (2010): Umfang und Struktur der westdeutschen Stillen Reserve. Aktualisierte Sch&auml;tzungen. IAB-Forschungsbericht Nr. 11. Hummelsheim, Dina (2009): Die Erwerbst&auml;tigkeit von M&uuml;ttern: Institutionelle Steuerung oder kulturelle Pr&auml;gung? Wiesbaden: VS Verlag. Grunow, Daniela, Aisenbrey, Silke, Evertsson, Marie (2011): Familienpolitik, Bildung und Berufskarrieren von M&uuml;ttern in Deutschland, USA und Schweden. In: K&ouml;lner Zeitschrift f&uuml;r Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, S. 395-430. Kunze, Astrid (2002): The timing of careers and human capital depreciation. IZA Discussion Paper No. 509. Lietzmann, Torsten (2010): Zur Dauer der Bed&uuml;rftigkeit von M&uuml;ttern. Dauer des Leistungsbezugs im SGB II und Ausstiegschancen. IAB-Discussion Paper Nr. 8. Puhani, Patrick, Sonderhof, Katja (2011): The Effects of Parental Leave on Training for Young Women. In: Journal of Population Economics, Jg. 24, H. 2, S. 731-760. Scheuer, Angelika, Dittmann, J&ouml;rg (2007): Berufst&auml;tigkeit von M&uuml;ttern bleibt kontrovers. Einstellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland und Europa. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren. Ausgabe 38, S. 1-5. Schneider, Thorsten, Drobni, Sonja, Blossfeld, Hans-Peter (2001): Pflegebed&uuml;rftige Personen im Haushalt und das Erwerbsverhalten verheirateter Frauen. In: Zeitschrift f&uuml;r Soziologie, Jg. 30, H. 5, S. 362-383. Statistisches Bundesamt (2008): Pflegestatistik 2007. Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung. Deutschlandergebnisse. Wiesbaden. Strau&szlig;, Susanne (2010): Familienunterbrechungen im Lebensverlauf als Ursache kumulativer Geschlechterungleichheiten. In: Bolder, Axel, Epping, Rudolf, Klein, Rosemarie, Reutter, Gerhard, Seiverth, Andreas: Neue Lebenslaufregimes - neue Konzepte der Bildung Erwachsener?, S. 89-104. Vogel, Claudia (2009): Teilzeitbesch&auml;ftigung - Ausma&szlig; und Bestimmungsgr&uuml;nde der Erwerbs&uuml;berg&auml;nge von Frauen. In: Zeitschrift f&uuml;r ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 2, S. 170-181. Wanger, Susanne (2011): Ungenutzte Potenziale in der Teilzeit: Viele Frauen w&uuml;rden gerne l&auml;nger arbeiten. IAB-Kurzbericht Nr. 9. Wrohlich, Katharina (2006): Labor supply and child care choices in a rationed child care market. IZA Discussion Paper No. 2053</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01019.pdf">Publikation zeigen</a></p>