<h1>Diskriminierungsfreie Einstellungsverfahren (Leitfaden)</h1> <h2>Warum sollten Arbeitgeber Diskriminierungsrisiken ernst nehmen? Welche Formulierungen versto&szlig;en gegen das AGG? Was muss beachtet werden? Quelle Antidiskriminierungsstelle des Bundes</h2> <p>Diskriminierung im Einstellungsverfahren: Wie oft werden Menschen im Einstellungsverfahren diskriminiert? Warum sollten Arbeitgeber Diskriminierungsrisiken ernst nehmen? Stellenanzeigen: diskriminierungssensibel ausschreiben Welche Formulierungen versto&szlig;en gegen das AGG? Was muss beachtet werden? Welche Rolle spielen Sprache und Bilder in Stellenanzeigen? Bewerberauswahl: Qualifikation entscheiden lassen Welche Ausnahmen erlaubt das AGG? Welche Fragen versto&szlig;en gegen das AGG? Welche nicht? Wie kann das Vorstellungsgespr&auml;ch rechtssicher gestaltet werden? Das Erwerbsleben ist der Lebensbereich, in dem Menschen am h&auml;ufigsten Diskriminierung erfahren. Das geht aus einer repr&auml;sentativen Umfrage im Auftrag der Antidiskriminierungs stelle des Bundes hervor, bei der fast die H&auml;lfte (49 Prozent) der Befragten mit Diskriminierungs erfahrungen &uuml;ber Benachteiligungen in diesem Lebensbereich berichtet hat. Eine andere Befragung derselben Studie zeigt au&szlig;erdem, dass etwa ein Viertel der Diskrimi nierungserfahrungen im Arbeitsleben w&auml;hrend der Arbeitssuche und Bewerbung gemacht wird. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierung jedoch in allen Phasen des Arbeitslebens, d.h. im Arbeitsalltag, beim beruflichen Aufstieg und auch bei der Einstellung. Ein Blick auf die Rechtsprechung zeigt: Gerade im Einstellungsverfahren sind manche Fragen noch ungekl&auml;rt. Arbeitgeber stehen bei der Ausgestaltung eines rechtssicheren Verfahrens vor vielen Herausforderungen. Denn es muss in jeder Phase den gesetzlichen Vorgaben ent sprechen, also sowohl bei der Ausschreibung und der Auswahl f&uuml;r das Bewerbungsgespr&auml;ch als auch w&auml;hrend des Vorstellungsgespr&auml;chs. Gleichzeitig bietet das Einstellungsverfahren auch die M&ouml;glichkeit, den Betrieb bewusst vielf&auml;ltiger aufzustellen und qualifizierte Be sch&auml;ftigte zu gewinnen. Wie sch&uuml;tzt das Gesetz vor Diskriminie rungen bei der Einstellung? Wie h&auml;ufig kommt es zu Benachteiligungen im Einstellungsverfahren? Wann versto&szlig;en Stellenanzeigen gegen das Diskriminierungsverbot? Wie k&ouml;nnen Arbeitgeber Stellenanzeigen diskriminie rungssensibel gestalten? Was muss rechtlich bei der Auswahl der Bewerberinnen, die am besten f&uuml;r den Job geeignet sind, beachtet werden? Welche Fragen d&uuml;rfen Arbeitgeber im Vorstellungsgespr&auml;ch stellen, welche nicht? Arbeitgeber und Personalverantwortliche zeigen sich immer wieder verunsichert, wenn es darum geht, Diskriminierung und Diskriminierungs risiken im Einstellungsverfahren zu vermeiden. Zum einen geht es dabei um rechtskonformes Handeln. Zum anderen wollen sich viele Betriebe aber auch bewusst vielf&auml;ltig aufstellen. F&uuml;r eine nachhaltige diskriminierungssensible Einstel lungspraxis ist es deshalb wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01023.pdf">Publikation zeigen</a></p>