<h1>Arbeitsplatzbezogene Grundbildung (Handlungsempfehlung)</h1> <h2>Dieser Leitfaden richtet sich an Personalexperten, die sich &uuml;ber das Thema der arbeitsplatzbezogenen Grundbildung informieren wollen... Quelle Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.</h2> <p>Arbeitsplatzbezogene Grundbildung f&uuml;r An- und Ungelernte Warum lohnt sich die F&ouml;rderung von Grundbildung bei Geringqualifizierten? Erkennen von Grundbildungsdefiziten im betrieblichen Alltag. Ermittlung des konkreten Weiterbildungsbedarfs. Kriterien der Auswahl und Planung geeigneter Weiterbildungsangebote. Weiterbildungstr&auml;ger Empfehlungen zur Durchf&uuml;hrung von gelungenen Grundbildungsangeboten. Erfolgsmessung Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bereits mit geringen Grundkompetenzen in das Berufsleben einsteigen, holen diese im Laufe der Zeit nicht automatisch nach. Ihre Einsatzm&ouml;glichkeiten im sp&auml;teren Berufsleben sind von vornherein eingeschr&auml;nkt. Eine ausreichende Grundbildung - dazu z&auml;hlen die Lese-, Schreib- und Rechenf&auml;higkeit, der Umgang mit dem Computer und soziale und personale Kompetenzen ist die Voraussetzung daf&uuml;r, dass Besch&auml;ftigte die st&auml;ndigen Ver&auml;nderungen am Arbeitsplatz bew&auml;ltigen oder neue und zum Teil anspruchsvollere Aufgaben &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Dabei handelt es sich nicht um Einzelf&auml;lle: Nach einer Untersuchung der Universit&auml;t Hamburg sind von den insgesamt 7,5 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die nicht richtig lesen und schreiben k&ouml;nnen, immerhin 4,3 Millionen erwerbst&auml;tig. Insbesondere Ihre an- und ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k&ouml;nnten hier betroffen sein. So verf&uuml;gen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln fast 45 Prozent aller erwerbst&auml;tigen An- und Ungelernten nur &uuml;ber eine sehr geringe Lesekompetenz. Zielgruppe sind bei Ihnen besch&auml;ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen k&ouml;nnen bzw. die nicht in gen&uuml;gendem Ma&szlig;e &uuml;ber weitere Grundbildungskompetenzen, wie zum Beispiel den Umgang mit dem PC oder Sozial- oder Lernkompetenzen, verf&uuml;gen. Die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann dadurch erheblich eingeschr&auml;nkt sein. Daher lohnt es sich, die arbeitsplatzbezogene Grundbildung Ihrer Geringqualifizierten zu &uuml;berpr&uuml;fen und bei Bedarf zu f&ouml;rdern. Diese kann dazu beitragen, die Arbeitsf&auml;higkeit Ihrer Besch&auml;ftigten zu verbessern. Auch fachliche Weiterbildungen, zum Beispiel Teilqualifizierungen, die im Mittelpunkt der Handlungsempfehlung zur Qualifizierung von An- und Ungelernten stehen, k&ouml;nnen nicht problemlos durchgef&uuml;hrt werden, wenn die daf&uuml;r notwendigen Grundvoraussetzungen bei den in Frage kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht ausreichen. Arbeitsplatznahe Grundbildungsf&ouml;rderung setzt somit niedrigschwelliger an als fachbezogene Nach- oder Teilqualifizierungen und sichert die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit von geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die vorliegende Handlungsempfehlung zeigt Ihnen, wie Sie m&ouml;gliche Grundbildungsdefizite bei An- und Ungelernten in Ihrem Unternehmen erkennen k&ouml;nnen, und bietet Praxistipps zur Gestaltung von passgenauen Qualifizierungsma&szlig;nahmen zur arbeitsplatzbezogenen Grundbildung. Hinzu kommt, dass die vorhandenen Schw&auml;chen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht direkt offensichtlich und nicht automatisch mit einem fehlenden Schul- oder Berufsabschluss in Verbindung zu bringen sind: Die Betroffenen entwickeln im Laufe der Berufst&auml;tigkeit Vermeidungsstrategien, damit Vorgesetzte und Kolleginnen und Kollegen ihre Grundbildungsdefizite nicht sofort erkennen. Besch&auml;ftigte geben beispielsweise vor, ihre Brille vergessen zu haben, wenn sie ein Formular ausf&uuml;llen sollen, oder schriftliche Nachrichten sind sehr fehlerbelastet und kaum zu entziffern. Das kann so weit gehen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Aufgaben ablehnen, da die T&auml;tigkeiten h&ouml;here Anforderungen an die Schriftsprache mit sich bringen w&uuml;rden. Wenn Sie drei oder mehr der Fragen des folgenden betrieblichen Grundbildungs-Checks bejahen, k&ouml;nnte es sinnvoll sein, den Qualifizierungsbedarf eines Angebots zur arbeitsplatzbezogenen Grundbildung in Ihrem Unternehmen zu &uuml;berdenken: Betrieblicher Grundbildungs-Check 3. Warum lohnt sich die F&ouml;rderung von Grundbildung bei Geringqualifizierten? F&uuml;r Ihr Unternehmen kann es verschiedene Vorteile haben, Ihrem an- und ungelernten Personal bei entsprechendem Bedarf eine arbeitsplatzbezogene Grundbildung zu erm&ouml;glichen: Kommunikation und Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten verbessern: Wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitsplatzrelevante schriftliche Nachrichten, wie zum Beispiel Arbeitsanweisungen, verstehen, f&uuml;hrt dies zu einer besseren Kommunikation. Missverst&auml;ndnisse zwischen den Kolleginnen und Kollegen, aber auch gegen&uuml;ber Kundinnen und Kunden k&ouml;nnen vermieden werden. Aufgabenbew&auml;ltigung optimieren: Ihre Besch&auml;ftigten m&uuml;ssen keine Energie mehr zur Verheimlichung ihrer Defizite aufwenden, sondern k&ouml;nnen sich voll auf den Arbeitsalltag konzentrieren. Dadurch werden Aufgaben effektiver bearbeitet, und Zeitvorgaben k&ouml;nnen besser eingehalten werden. Fehler reduzieren und Qualit&auml;t steigern: Wenn weniger Fehler bei der Auftragsbearbeitung oder bei der Bedienung von Maschinen gemacht werden, verbessert sich die Qualit&auml;t und Produktivit&auml;t der Arbeitsergebnisse. Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit sichern: Viele Geringqualifizierte sind durch negative Erfahrungen aus der Schule lernentw&ouml;hnt. Eine erfolgreiche Teilnahme an Grundbildungsangeboten weckt die Lust auf weiteres Lernen. Dadurch erh&ouml;ht sich die Motivation und Flexibilit&auml;t der Besch&auml;ftigten. Sie werden so in die Lage versetzt, neue beziehungsweise auch anspruchsvollere Aufgaben zu bew&auml;ltigen. Arbeitssicherheit gew&auml;hrleisten: Durch Grundbildungsangebote k&ouml;nnen Sie erreichen, dass Sicherheitshinweise, -vorschriften und -schilder von allen verstanden und Gefahrenpotenziale st&auml;rker wahrgenommen werden. Dadurch reduzieren sich Arbeitsunf&auml;lle. Soziales Engagement zeigen und Unternehmensimage f&ouml;rdern: Indem Sie Grundbildungsma&szlig;nahmen umsetzen, zeigen Sie Ihren verantwortungsvollen Umgang besonders mit Geringqualifizierten und unterst&uuml;tzen die positive Wahrnehmung Ihres Unternehmens in der &Ouml;ffentlichkeit. Die meisten betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen m&ouml;chten in der Regel ihre Lese-, Schreib- und Rechenschw&auml;che nicht offenlegen. Daher sollten Sie mit dem Tabu-Thema &#039;&#039;mangelnde Grundbildung&#039;&#039; sensibel umgehen - sowohl bei der Ansprache der Betroffenen (siehe Kapitel 5.3) als auch bei der Vorstellung und Verbreitung des Angebots im Unternehmen. Wichtig ist es deshalb, zun&auml;chst die unterschiedlichen Schl&uuml;sselpersonen im Unternehmen, wie zum Beispiel F&uuml;hrungskr&auml;fte, Personen der Betriebsleitung, Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter oder Mitglieder des Betriebsrats, &uuml;ber das Ph&auml;nomen zu informieren. Entscheiden Sie sich dann f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung eines Grundbildungsangebots, sollten Sie vertrauensvoll mit den Informationen und Anmeldedaten umgehen. Fingerspitzengef&uuml;hl ist zudem f&uuml;r die Bezeichnung des Weiterbildungsangebots notwendig: W&auml;hlen Sie positive Bezeichnungen, die die Grundbildungsdefizite &#039;&#039;tarnen&#039;&#039;, wie zum Beispiel &#039;&#039;Lesen und Schreiben mit dem PC&#039;&#039; oder &#039;&#039;Sicherheitsvorschriften besser verstehen&#039;&#039;. Schlie&szlig;lich sollten Sie wegen der Zielgruppe f&uuml;r Grundbildungsangebote, bei der Schichtdienste typisch sind, von vornherein eine flexible bedarfsgerechte Zeitgestaltung ber&uuml;cksichtigen. Dar&uuml;ber hinaus zeigen Erfahrungen, dass die Freiwilligkeit der Teilnahme eine geringere Fluktuation mit sich bringt und dass praxisbezogene sowie abwechslungsreiche Methoden (u.a. Einsatz von authentischen Materialien des jeweiligen Arbeitsplatzes, Wechsel von Einzel- und Gruppenarbeit, Integration von E-Learning-/Online-LearningPhasen) die gr&ouml;&szlig;ten Erfolge erzielen. &Uuml;ber die Durchf&uuml;hrung von Weiterbildungsangeboten f&uuml;r betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinaus hat sich die generelle betriebliche Strategie als vorteilhaft erwiesen, alle schriftlichen Dokumente in leicht verst&auml;ndlicher Sprache zug&auml;nglich zu machen. Dies gilt nicht nur f&uuml;r die im Unternehmen besch&auml;ftigten Geringqualifizierten, sondern auch f&uuml;r Ihre Kundinnen und Kunden. Schon allein die Besch&auml;ftigung mit dem Thema der mangelnden Grundbildung von Erwerbst&auml;tigen und der Entschluss, schriftliche Informationsmaterialien in Zukunft in klarem, einfachem und verst&auml;ndlichem Deutsch zu formulieren, erweist sich als nutzbringend. 5.1 Erkennen von Grundbildungsdefiziten im betrieblichen Alltag Spezifische Verhaltensweisen Ihrer Besch&auml;ftigten k&ouml;nnen darauf hinweisen, dass Probleme mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen vorliegen. In der Regel werden diese Verhaltensweisen nicht unmittelbar mit einem vorhandenen Grundbildungsproblem in Verbindung gebracht, k&ouml;nnen aber Indikatoren daf&uuml;r sein. Pr&uuml;fen Sie bei Bedarf in Absprache mit Schl&uuml;sselpersonen in Unternehmen beispielsweise, ob die folgenden Situationen vorgekommen sind. Vermeidung von Lese- und Schreibsituationen: Wenn Anweisungen zu lesen bzw. Formulare oder &Auml;hnliches auszuf&uuml;llen sind, weicht die oder der Betroffene mit unterschiedlichen Erkl&auml;rungen aus, wie zum Beispiel: Die jeweilige Person fragt h&auml;ufig Kolleginnen oder Kollegen um Hilfe bei einfachen Aufgaben, die mit der Schriftsprache in Verbindung stehen, oder gibt entsprechende Aufgaben an diese weiter. Fehlerhafte und unverst&auml;ndliche schriftliche Unterlagen: Stundenprotokolle, Notizen, S&auml;tze sind h&auml;ufig &auml;u&szlig;erst fehlerhaft, unverst&auml;ndlich oder unleserlich, der Wortschatz eingeschr&auml;nkt. Die Unterschrift unterscheidet sich von der &uuml;brigen Schrift des Briefes, der m&ouml;glicherweise von einer anderen Person geschrieben wurde, sie und er &#039;&#039;malt&#039;&#039; die Unterschrift oder hat motorische Probleme beim Schreiben, die Schrift wirkt unleserlich, ungew&ouml;hnlich, wie selbst entwickelt. Die und der Betroffene versteht Texte, zum Beispiel Anweisungen, falsch oder gar nicht. Vermeidung von neuen oder unsicheren Situationen: Situationen, die von den Routine-Arbeitsabl&auml;ufen abweichen, werden vermieden. Bei Arbeitseins&auml;tzen an unbekannten Orten meldet sich die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter krank. Weiterbildungsangebote oder Informationsveranstaltungen werden nicht angenommen oder sogar attraktive Karriereschritte abgelehnt. Bei der Einf&uuml;hrung neuer Maschinen und Technologien oder einem Wechsel des Aufgabenbereichs werden Probleme deutlich, mit diesen Ver&auml;nderungen der Arbeitsprozesse zurechtzukommen. Fehlende Reaktion auf schriftliche Bitten oder Einladungen: Die und der Betroffene gibt angeforderte schriftliche Unterlagen oder Nachweise (zu) sp&auml;t oder gar nicht ab, reagiert nicht auf schriftlich erfolgte Einladungen oder erscheint wiederholt nicht zu schriftlich angek&uuml;ndigten Terminen m&ouml;glicherweise mit der nachtr&auml;glichen Erkl&auml;rung, die Post oder E-Mail sei nicht angekommen. 5.2 Ermittlung des konkreten Weiterbildungsbedarfs Sind bei einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Grundbildungsdefizite erkennbar, sollte ein passendes Weiterbildungsangebot erstellt werden. Dazu ist es zun&auml;chst erforderlich, die Grundbildungsanforderungen des Arbeitsplatzes der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauer zu ermitteln. Dazu sollten die Erfahrungen von Schl&uuml;sselpersonen im Unternehmen, die Kontakte zu den Betroffenen haben bzw. mit ihnen zusammenarbeiten - etwa Vorgesetzte, Personalverantwortliche, Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter oder Mitglieder des Betriebsrats - miteinbezogen werden. Eine umfassendere Bestandsaufnahme der Grundbildungsanforderungen eines Arbeitsplatzes in Ihrem Unternehmen bietet eine vom Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln entwickelte Checkliste. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnen Sie die Inhalte der ben&ouml;tigten Weiterbildungsma&szlig;nahme passgenau bestimmen. In der Handlungsempfehlung zur Unternehmensstrukturanalyse erhalten Sie zudem allgemeine Informationen f&uuml;r eine Bedarfsanalyse. Als Instrumente zur Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs eignen sich beispielsweise vorhandene Arbeitsplatzbeschreibungen und -analysen oder auch Betriebsbegehungen. Schriftliche Checklisten zur Bedarfsanalyse sind praktische und schnell zu bearbeitende Hilfsmittel. Die folgende &Uuml;bersicht listet exemplarisch einige unterschiedliche Anwendungssituationen im Unternehmen auf, bei denen Schw&auml;chen mit der Schriftsprache problematisch f&uuml;r die Arbeitsabl&auml;ufe werden k&ouml;nnen. Welche dieser Aktivit&auml;ten wenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie h&auml;ufig am Arbeitsplatz an? Anwendung von Grundbildungskompetenzen am Arbeitsplatz Wenn Ihnen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Grundbildungsdefizite aufgefallen sind und Sie diese Personen f&uuml;r eine Weiterbildungsma&szlig;nahme gewinnen wollen, ist es wichtig, vertraulich und wertsch&auml;tzend mit den Betroffenen umzugehen. Bereits bei der Ansprache k&ouml;nnen einige Verhaltensweisen vorteilhaft sein. Insbesondere Betroffene mit langj&auml;hriger Berufserfahrung haben schon viele Aufgaben am Arbeitsplatz bew&auml;ltigt. Da sie ihre Schw&auml;chen im Lesen, Schreiben oder Rechnen bislang verbergen konnten, m&uuml;ssen sie f&uuml;r eine Teilnahme an einem Grundbildungsangebot zum Teil gro&szlig;e Hemmschwellen &uuml;berwinden. Daher ist eine pers&ouml;nliche Ansprache sehr wichtig. Schlie&szlig;lich sind schriftliche Informationen f&uuml;r diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwer zug&auml;nglich. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen die oft negativen zur&uuml;ckliegenden Lernerfahrungen ein sehr belastendes Problem darstellen. Vor diesem Hintergrund ist die sensible Vorgehensweise und Ansprache bei dem Tabu-Thema entscheidend. Folgende Verhaltensweisen bei der Ansprache der Betroffenen sollten Sie ber&uuml;cksichtigen: W&auml;hlen Sie einen angenehmen Gespr&auml;chsrahmen, behandeln Sie Informationen vertraulich, und gew&auml;hrleisten Sie m&ouml;glichst Anonymit&auml;t, das hei&szlig;t, der Anlass des Gespr&auml;chs sollte f&uuml;r Kolleginnen und Kollegen nicht direkt erkennbar sein. Das Gespr&auml;ch sollte in einem B&uuml;ro bei geschlossener T&uuml;r stattfinden. Nutzen Sie am besten konkrete Schreib- oder Leseanl&auml;sse, um die Betroffenen auf das Problem anzusprechen. &Uuml;ben Sie keinen Druck aus, sondern betonen Sie die M&ouml;glichkeiten und Vorteile, wenn die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter sich bereit erkl&auml;rt, die Grundbildungsdefizite anzugehen. Reagieren Sie wertsch&auml;tzend, wenn die Betroffenen bereit sind, Ihnen gegen&uuml;ber im Arbeitskontext zum ersten Mal offen einzugestehen, dass sie oder er Probleme mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen hat. Zeigen Sie Wege auf, wie Sie der oder dem Betroffenen Unterst&uuml;tzung anbieten k&ouml;nnen. Best&auml;rken Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin, die Grundbildung zu verbessern. Loben Sie beispielsweise die Lernbereitschaft und das Engagement, nach der Arbeitszeit an einer Grundbildungsma&szlig;nahme teilzunehmen. H&ouml;ren Sie m&ouml;glichst aktiv zu und bewerten Sie die Antworten nicht. Stellen Sie sogenannte aktivierende Fragen, die das eigene Formulieren f&ouml;rdern und nicht ausschlie&szlig;lich mit Ja oder Nein zu beantworten sind, zum Beispiel: &#039;&#039;Gerne w&uuml;rde ich etwas mit Ihnen besprechen. Mir liegt viel daran, dass wir gut zusammenarbeiten. Mir ist aufgefallen, dass Sie Formulare nicht direkt ausf&uuml;llen, sondern sie mit nach Hause nehmen, bevor Sie sie abgeben. Kann das daran liegen, dass es Ihnen schwerf&auml;llt, Formulare auszuf&uuml;llen? Auf welche Weise k&ouml;nnte ich Ihnen vielleicht helfen?&#039;&#039; Geben Sie der oder dem Betroffenen zudem ausreichend Zeit (mindestens 10 Sekunden) f&uuml;r die Antwort. 5.4 Kriterien der Auswahl und Planung geeigneter Weiterbildungsangebote Als erstes sollten Sie f&uuml;r die Planung und Umsetzung des Grundbildungsangebots festlegen, wer die Organisation im Unternehmen &uuml;bernimmt. Hat Ihr Betrieb eine Mitarbeitervertretung oder einen Betriebsrat, kann es sinnvoll sein, diese Vertrauenspersonen miteinzubeziehen. Da Mitarbeitervertretungen und Betriebsr&auml;te m&ouml;glicherweise enge Kontakte zu den Besch&auml;ftigten haben, wurden sie eventuell bereits auf Kolleginnen und Kollegen mit Grundbildungsdefiziten aufmerksam bzw. k&ouml;nnen Betroffene auf das Thema ansprechen. Die Verantwortlichen sollten danach die Ziele und Inhalte, den Ort und den Zeitrahmen des Grundbildungsangebots festlegen, einen geeigneten Weiterbildungstr&auml;ger w&auml;hlen, die Kostenfrage kl&auml;ren und Gelingensbedingungen ber&uuml;cksichtigen Die Leitfrage f&uuml;r die Ziele und Inhalte des Grundbildungsangebots lautet: Was braucht die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, um ihre bzw. seine Aufgaben am Arbeitsplatz effektiver erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen? Als Basis dienen dabei die konkreten Arbeitsplatzanforderungen, die Sie zuvor bestimmt haben. Ordnen Sie diesen bestimmte Inhalte zu, die Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei helfen, den Arbeitsplatzalltag gut zu bew&auml;ltigen. Die Spannbreite an Grundbildungsangeboten ist gro&szlig; und umfasst insbesondere die Vermittlung bzw. Verbesserung von Kompetenzen in folgenden Themenbereichen: Lesen und verstehen: z.B. Sicherheits- und Hygienevorschriften aktiv umsetzen, mit Bedienungsanleitungen umgehen Schreiben: z.B. Fehlerprotokolle verst&auml;ndlich formulieren, E-Mails schreiben Rechnen: z.B. St&uuml;ckzahlprotokolle erstellen, Ma&szlig;e umrechnen Orientierung in der Lebens- und Arbeitswelt: z.B. Betriebs- und Warenkunde, Arbeitsplatzbeschreibungen Englisch: z.B. Basic English am Arbeitsplatz Umgang mit dem PC: z.B. Textverarbeitung mit Word, Internet, E-Mail, Excel-Grundkenntnisse Lernen lernen: z.B. Lernstrategien und -methoden vermitteln Ausgew&auml;hlte Beispiele, wie Unternehmen Grundbildungsangebote am Arbeitsplatz erfolgreich umgesetzt haben, finden Sie auf der Homepage des Projekts AlphaGrund (Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener). Grunds&auml;tzlich ist die Frage zu kl&auml;ren, wo der Grundbildungskurs stattfinden soll. F&uuml;r die Durchf&uuml;hrung eines betriebsinternen Angebots spricht die N&auml;he zum jeweiligen Arbeitsplatz. Gerade f&uuml;r die an- und ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schichtdienst ist es wichtig, ein solches Angebot ohne gro&szlig;en Aufwand erreichen zu k&ouml;nnen. Ein externer Kurs bei einem Weiterbildungstr&auml;ger hat den Vorteil, dass die Ma&szlig;nahme an einem neutralen Ort stattfindet, so dass die Kolleginnen und Kollegen nicht unmittelbar auf die Kursteilnahme der betreffenden Personen aufmerksam werden. Allerdings m&uuml;ssen die Betroffenen daf&uuml;r einen l&auml;ngeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Sind das Know-how oder die Ressourcen f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung interner Grundbildungsangebote mit eigenen Dozentinnen und Dozenten in Ihrem Unternehmen nicht vorhanden, k&ouml;nnen Sie auf freie Weiterbildungstr&auml;ger zur&uuml;ckgreifen. Hauptanbieter nachholender, allerdings &uuml;berwiegend allgemeiner Grundbildungsangebote zum Lesen, Schreiben und Rechnen in Deutschland sind die Volkshochschulen. Ansprechpartner f&uuml;r die arbeitsplatzbezogene Grundbildung sind beruflich orientierte Bildungstr&auml;ger, zum Beispiel die Bildungswerke der Wirtschaft, Industrieund Handelskammern oder Handwerkskammern. Bislang hat die Grundbildung f&uuml;r den Arbeitsplatz bei beruflichen Bildungstr&auml;gern noch einen geringeren Stellenwert, diese k&ouml;nnen aber bei Bedarf vor Ort Angebote entwickeln. Deshalb empfiehlt es sich, Weiterbildungstr&auml;ger auch dann auf dieses Thema anzusprechen, wenn Sie auf den Internetseiten keine passenden Ma&szlig;nahmen finden. Da regional eine sehr unterschiedliche Angebotsstruktur vorhanden ist, besteht in den Bildungswerken der Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern dar&uuml;ber hinaus die M&ouml;glichkeit, f&uuml;r mehrere Betriebe in Fl&auml;chenregionen geeignete Angebote zu entwickeln und zu koordinieren. Weiterhin m&uuml;ssen der Zeitpunkt und die Dauer der jeweiligen Qualifizierungsma&szlig;nahme festgelegt werden. Selbstverst&auml;ndlich h&auml;ngt die Dauer der Ma&szlig;nahme von den Zielen, den zu schulenden Inhalten und den jeweiligen Teilnehmervoraussetzungen ab. In Branchen mit saisonbedingter besonderer Arbeitsbelastung kann es ratsam sein, weniger ausgelastete Phasen f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung eines Kurses zu w&auml;hlen. Dies kommt der Teilnahmebereitschaft entgegen, und die Kurse lassen sich zeitlich besser in die betrieblichen Abl&auml;ufe einf&uuml;gen. Arbeiten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Grundbildungsbedarf in Schichtarbeit, sollten arbeitsplatzbezogene Grundbildungsangebote zeitlich flexibel gestaltet sein. So k&ouml;nnte zum Beispiel eine Weiterbildung nach der Fr&uuml;hschicht und eine nach der Sp&auml;tschicht angeboten werden. Erfahrungen mit Grundbildungsangeboten zeigen, dass die Lerngewinne umso h&ouml;her sind, je mehr Zeit f&uuml;r die Weiterbildungsma&szlig;nahme zur Verf&uuml;gung steht. Aber auch bereits ein &uuml;berschaubarer Zeitrahmen f&uuml;r die Qualifizierung - zum Beispiel zehn Stunden, f&uuml;nfmal w&ouml;chentlich zwei Stunden oder zwei Bl&ouml;cke von je f&uuml;nf Stunden -, f&uuml;hrt zu ersten Verbesserungen der Kompetenzen und f&ouml;rdert vor allem die Motivation und Lernbereitschaft. Auch wenn Sie etwa zun&auml;chst einen k&uuml;rzeren Zeitrahmen veranschlagen, ist es jederzeit m&ouml;glich, weitere inhaltlich darauf aufbauende Module anzuschlie&szlig;en. Die Dauer der Ma&szlig;nahme h&auml;ngt ab von den zur Verf&uuml;gung stehenden zeitlichen und finanziellen Ressourcen in Ihrem Unternehmen. Zuerst sollten Sie entscheiden, ob Sie die Kosten f&uuml;r den Kurs vollst&auml;ndig oder zum Teil &uuml;bernehmen - f&uuml;r Dozentinnen und Dozenten, die den Kurs intern oder extern durchf&uuml;hren, Lehrmaterialien, Raummiete, Teilnahmegeb&uuml;hren bei Bildungstr&auml;gern etc. Dar&uuml;ber hinaus ist zu kl&auml;ren, ob der Kurs w&auml;hrend der Arbeitszeit oder in der Freizeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. zum Teil w&auml;hrend der Arbeitszeit stattfinden soll. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Teilnahmebereitschaft gerade dieser Zielgruppe steigt und das Risiko des Kursabbruchs sinkt, wenn das Angebot kostenlos und zumindest zum Teil in der Freizeit stattfindet. Folgende F&ouml;rderprogramme bieten finanzielle Unterst&uuml;tzung (Stand: Juli 2014): Seit 2006 bietet das von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gestartete Programm WeGebAU (&#039;&#039;Weiterbildung Geringqualifizierter und besch&auml;ftigter &auml;lterer Arbeitnehmer in Unternehmen&#039;&#039;) M&ouml;glichkeiten, auch die nachholende Grundbildung als Teil einer beruflichen Qualifizierungsma&szlig;nahme zu f&ouml;rdern, wobei die Umsetzung von den gegebenen Ressourcen der jeweiligen Arbeitsagentur vor Ort abh&auml;ngt. Mit WeGebAU k&ouml;nnen einerseits Teilqualifizierungen oder Nachqualifizierungen f&uuml;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Berufsabschluss gef&ouml;rdert werden. Auch Besch&auml;ftigte mit Berufsabschluss, die mindestens vier Jahre einer an- und ungelernten T&auml;tigkeit nachgehen und ihre erlernte T&auml;tigkeit nicht mehr aus&uuml;ben k&ouml;nnen, sind f&ouml;rderberechtigt. F&uuml;r Besch&auml;ftigte in kleineren und mittleren Unternehmen, die &auml;lter als 45 Jahre sind, &uuml;bernehmen die Agenturen f&uuml;r Arbeit bis zu 75 Prozent der Lehrgangskosten. Die &uuml;brigen Kosten m&uuml;ssen vom Unternehmen und / oder der Arbeitnehmerin und dem Arbeitnehmer getragen werden. Eine F&ouml;rderung bei j&uuml;ngeren Besch&auml;ftigten ist nur dann m&ouml;glich, wenn der Betrieb mindestens die H&auml;lfte der Kosten f&uuml;r den Lehrgang &uuml;bernimmt. Zudem kann dem Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt gew&auml;hrt werden. Finanzielle Unterst&uuml;tzung bietet ebenfalls das F&ouml;rderprogramm &#039;&#039;Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener&#039;&#039; des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung. Inwieweit bei Ihnen vor Ort ein spezifisches Angebot besteht, erfahren Sie auf der Homepage www.alphabund.de. So werden im Rahmen des Projekts AlphaGrund passgenaue Konzepte zur nachholenden Grundbildung am Arbeitsplatz f&uuml;r Unternehmen entwickelt. Zudem k&ouml;nnen Unternehmen in den Regionen S&uuml;dhessen und Nordbaden kostenlose Angebote zur F&ouml;rderung der Grundbildung von geringqualifizierten Besch&auml;ftigten sowie eine zweieinhalbst&uuml;ndige Sensibilisierung von betrieblichen Schl&uuml;sselpersonen zur arbeitsplatzbezogenen Grundbildung erhalten. Auch das &#039;&#039;Sonderprogramm Bildungscheck NRW Fachkr&auml;fte&#039;&#039; in Nordrhein-Westfalen erkennt die arbeitsplatzbezogene Grundbildung als Schl&uuml;sselqualifikation in der Weiterbildung an und &uuml;bernimmt die H&auml;lfte der Kosten einer Weiterbildungsma&szlig;nahme f&uuml;r kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. J&auml;hrlich kann jedes Unternehmen bis zu 20 Bildungschecks jeweils &uuml;ber h&ouml;chstens 2.000 Euro in Anspruch nehmen. 5.4.5 Empfehlungen zur Durchf&uuml;hrung von gelungenen Grundbildungsangeboten Damit arbeitsplatzbezogene Grundbildungsangebote erfolgreich verlaufen, ist es empfehlenswert, dass Sie bzw. der von Ihnen beauftragte Weiterbildungstr&auml;ger oder freiberufliche Dozent folgende Gelingensbedingungen ber&uuml;cksichtigt: Um die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erh&ouml;hen, das Tabu-Thema &uuml;berhaupt anzugehen, sollten m&ouml;gliche Hemmschwellen zur Teilnahme an den Kursen niedrig gehalten werden. Dies kann durch eine wertsch&auml;tzende Bezeichnung der Ma&szlig;nahme und die Ber&uuml;cksichtigung der individuellen Bed&uuml;rfnisse der Besch&auml;ftigten gef&ouml;rdert werden. Die Angebote zur arbeitsplatzbezogenen Grundbildung sollten an die jeweiligen Mitarbeiterbedarfe und -bed&uuml;rfnisse angepasst sein - basierend auf den zuvor ermittelten Grundbildungsanforderungen an den Arbeitspl&auml;tzen der Teilnehmenden. Denn gerade Angebote, die auf die berufliche Praxis und die konkrete Lebenssituation der Teilnehmenden ausgerichtet sind, eignen sich f&uuml;r die Zielgruppe. Ebenso sollten die Inhalte und Materialien teilnehmerbezogen gestaltet und abwechslungsreiche, erwachsenenbezogene Methoden eingesetzt werden. Kleine Lerngruppen von h&ouml;chstens acht bis zehn Personen f&ouml;rdern eine motivierende angstfreie Lernatmosph&auml;re und erm&ouml;glichen es eher, auf individuelle Erfordernisse einzugehen. Die Freiwilligkeit der Teilnahme sowie eine gute zeitliche und r&auml;umliche Erreichbarkeit der Ma&szlig;nahme, beispielsweise angepasst an Schichtzeiten, wirken sich positiv aus. Einstufungs- bzw. Kompetenztests, die zur Feststellung des Leistungsniveaus der Lerngruppe in der Regel eingesetzt werden, sollten bei diesen eher lernungewohnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedachtsam eingesetzt werden, um keine zus&auml;tzlichen Hemmschwellen f&uuml;r die Teilnahme aufzubauen. Eine andere zielgruppengerechte Form der Einstufung der Ausgangskompetenz ist zum Beispiel die spielerische Beantwortung von Aufgaben. Je mehr Zeit f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Grundbildung eingeplant werden kann, desto deutlicher messbar sind die Lernzuw&auml;chse. Das zeigen Evaluationen von arbeitsplatzbezogenen Grundbildungsangeboten in angels&auml;chsischen L&auml;ndern. K&uuml;rzere Module steigern vor allem die Motivation und Lernbereitschaft der Geringqualifizierten. Dozentinnen und Dozenten der Ma&szlig;nahme sollten m&ouml;glichst Erfahrungen in der Grundbildungsarbeit und im Umgang mit bildungsungewohnten Lernenden haben. Sie sollten zu Beginn des Kurses auch die Teilnehmererwartungen kurz erfragen. Dabei k&ouml;nnte es sich als hilfreich erweisen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu bitten, dass sie beobachten sollen, was &#039;&#039;sprachlich&#039;&#039; an ihrem Arbeitsplatz, in den Abteilungen, in der Kantine erforderlich ist. Da sich die Ausgangsvoraussetzungen und Rahmenbedingungen in den Unternehmen stark unterscheiden, sind verschiedene Vorgehensweisen bei der Umsetzung eines Grundbildungsangebots notwendig. Eine Hilfestellung zur Erstellung eines passgenauen Konzepts f&uuml;r Ihr Unternehmen bietet eine vom IW K&ouml;ln entwickelte Checkliste. Erfolgsmessung Haben Sie die ersten Grundbildungsangebote in Ihrem Unternehmen etabliert, ist eine &Uuml;berpr&uuml;fung hilfreich, um Lernerfolge einzusch&auml;tzen und Rahmenbedingungen gegebenenfalls in Zukunft verbessern zu k&ouml;nnen. Ziele der Grundbildungsf&ouml;rderung</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01065.pdf">Publikation zeigen</a></p>