<h1>&Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe f&uuml;r Studierende</h1> <h2>Studierende k&ouml;nnen bei der KfW ein zinsloses Darlehen beantragen... Quelle BMBF</h2> <p>Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der aktuellen Corona Pandemie verloren. Das stellt viele vor finanzielle Engp&auml;sse. F&uuml;r solche F&auml;lle stellt das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) eine &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe bereit. Dazu erkl&auml;rt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: Viele Studierende haben im Zuge der Corona-Pandemie ihre Studentenjobs verloren. Die betroffenen Studierenden stellt dies vor finanzielle Engp&auml;sse. Sehr viele Studierende sind neben dem Studium erwerbst&auml;tig. Etwa zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium, bei den ausl&auml;ndischen Studierenden sind es sogar drei Viertel. F&uuml;r viele dieser Studierenden, die Einkommensverluste ausgleichen m&uuml;ssen, kommt nun eine BAf&ouml;G-F&ouml;rderung in Betracht. Betroffen sind aktuell aber auch Studierende, die nicht BAf&ouml;G-f&ouml;rderf&auml;hig sind und keine anderen Eink&uuml;nfte wie zum Beispiel ein Stipendium oder eine F&ouml;rderung als Erasmus-Studierende erhalten. Wenn ihr Erwerbseinkommen wegbricht, stehen sie aktuell h&auml;ufig vor finanziellen Problemen. In den zur&uuml;ckliegenden Tagen habe ich Schreiben von Studierenden erhalten, die mir in dieser Ausnahmesituation ihre Not geschildert haben. Mir ist wichtig, dass diese betroffenen Studierenden nun rasch eine &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe erhalten k&ouml;nnen. Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass die Corona-Pandemie Studierende in den Abbruch oder die Aufgabe ihres Studiums treibt. Wir haben in der Bundesregierung und der Koalition in den letzten Tagen intensiv &uuml;ber L&ouml;sungsans&auml;tze diskutiert. Ich freue mich, dass wir heute ein ausgewogenes Konzept f&uuml;r die Betroffenen vorstellen k&ouml;nnen. Es ber&uuml;cksichtigt, dass weitere Hilfen in dieser Ausnahmesituation notwendig sind. Gleichzeitig werden die finanziellen Belastungen f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen ber&uuml;cksichtigt. Nicht alle betroffenen Studierenden k&ouml;nnen ihre bisherigen Eink&uuml;nfte kurzfristig durch anderweitige Arbeitsgelegenheiten ausgleichen. Diesen Studierenden steht nun die M&ouml;glichkeit offen, ein in der Startphase zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) zu beantragen. Dabei st&uuml;tzen wir uns auf den langbew&auml;hrten KfW-Studienkredit, der mit Blick auf die voraussichtlich noch l&auml;nger dauernde Krisenzeit bis zum 31. M&auml;rz 2021 zinslos gestellt wird. Dies gilt sowohl f&uuml;r neue Antragsteller, die ab dem 8. Mai hinzukommen, als auch f&uuml;r die Studierenden, die zwischen Mai 2020 und M&auml;rz 2021 in dieser Zeit bereits laufende Kredite ausgezahlt bekommen. F&uuml;r die aktuell besonders betroffene Gruppe der ausl&auml;ndischen Studierenden werden wir von Juli 2020 bis M&auml;rz 2021 den Studienkredit &ouml;ffnen. Konkret: Studierende k&ouml;nnen ab Anfang Mai bei der KfW ein zinsloses Darlehen beantragen. Das zinslose Darlehen hat eine H&ouml;he von bis zu 650 Euro im Monat. Das Darlehen kann unb&uuml;rokratisch online beantragt werden. Das ist ein faires, schnelles und wirksames Angebot f&uuml;r die betroffenen Studierenden. Ich bin der KfW dankbar f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung. Damit steht den betroffenen Studierenden ein bew&auml;hrtes Instrument bereit, mit dem die &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe rasch betroffene Studierende erreicht. Insgesamt kann damit ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro aktiviert werden. Neben der Hilfe &uuml;ber die KfW werden wir dar&uuml;ber hinaus dem Deutschen Studentenwerk 100 Millionen Euro f&uuml;r die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort zur Verf&uuml;gung stellen. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe ben&ouml;tigen und keine andere Unterst&uuml;tzung in Anspruch nehmen k&ouml;nnen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Studierendenwerken im ganzen Land f&uuml;r die Studierenden da sind, danke ich von Herzen f&uuml;r ihren Einsatz. Diese Ma&szlig;nahme erg&auml;nzt die bereits ergriffenen Initiativen des Bundesbildungsministeriums zur Unterst&uuml;tzung von Studierenden in der aktuellen Ausnahmesituation. Wir haben beim BAf&ouml;G und bei Stipendien der Begabtenf&ouml;rderungswerke bereits zahlreiche Erleichterungen vorgenommen. Damit unterst&uuml;tzen wir bisherige BAf&ouml;G-Empf&auml;nger, aber auch besonders die Studierenden, die nun neue Antr&auml;ge stellen. Allen &uuml;brigen Studierenden stehen die neuen Hilfen offen.</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01081.pdf">Publikation zeigen</a></p>