<h1>Reha und Rente f&uuml;r Schwerbehinderte</h1> <h2>Behinderte haben Anspruch auf besondere Leistungen der Solidargemeinschaft - auch und gerade im Bereich der sozialen Sicherung... Quelle Deutsche Rentenversicherung</h2> <p>Reha und Rente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen Was Rehabilitation vor Rente bedeutet Warum die Erwerbsminderungsrente so wichtig ist Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen Sie geh&ouml;ren zu den rund 7,5 Millionen schwerbehinderten Menschen, die in Deutschland leben? Dann teilen Sie das Schicksal von mehr als neun Prozent der Bev&ouml;lkerung. Als schwerbehindert gelten Sie laut Gesetz, wenn bei Ihnen ein Grad der Behinderung von 50 oder mehr festgestellt wurde. Dieser Grad ist danach bemessen, wie sehr Ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft in den verschiedenen Bereichen beeintr&auml;chtigt ist - im Beruf und in der Freizeit. Beitr&auml;ge f&uuml;r Ihre Vorsorge Neue Perspektiven durch Reha Rehabilitation vor Rente Rente wegen Erwerbsminderung Der Weg zur Altersrente F&uuml;r Leistungen an behinderte Menschen ist nicht ein einzelner Sozialleistungsbereich zust&auml;ndig. Sie werden vielmehr von verschiedenen Leistungstr&auml;gern erbracht. Oftmals k&uuml;mmert sich die gesetzliche Rentenversicherung um schwerbehinderte Menschen, wenn diese nicht oder nicht mehr erwerbst&auml;tig sein k&ouml;nnen. Aber auch andere Zweige der deutschen Sozialversicherung kommen f&uuml;r die anfallenden Kosten auf. Die Rentenversicherung zahlt Leistungen zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation sowie Renten an erwerbsgeminderte oder schwerbehinderte Versicherte. Dar&uuml;ber hinaus gleicht sie beitrags- und versicherungsrechtliche Nachteile f&uuml;r behinderte Menschen aus. Die Unfallversicherung kommt f&uuml;r Kosten auf, wenn die Behinderung durch einen Arbeitsunfall beziehungsweise eine Berufskrankheit verursacht wurde. Die Pflegekassen zahlen, wenn das gesundheitliche Leiden Pflegebed&uuml;rftigkeit ausgel&ouml;st hat. Auch die Krankenkassen, die Versorgungs- und Jugend&auml;mter, die Tr&auml;ger der Sozialhilfe sowie die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erbringen Leistungen f&uuml;r behinderte Menschen. F&uuml;r jeden Sozialleistungstr&auml;ger gelten eigene Ma&szlig;st&auml;be, nach denen er die Auswirkungen einer Behinderung beurteilt. Darum haben Sie mit einem Behinderten- oder Schwerbehindertenausweis auch nicht automatisch Anspruch auf Renten- oder Reha-Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Schwerbehinderte Menschen k&ouml;nnen manchmal nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbst&auml;tig sein. Hier bieten Werkst&auml;tten f&uuml;r behinderte Menschen, Anstalten oder Heime angemessene Bildungs- oder Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten. Auf die Erwerbst&auml;tigkeit in einer gesetzlich anerkannten Werkstatt werden Sie vorbereitet: Im Eingangsverfahren haben Sie f&uuml;r einen Zeitraum von vier Wochen bis zu drei Monaten die M&ouml;glichkeit, Ihre Eignung f&uuml;r verschiedene Berufsfelder zu erproben. Anschlie&szlig;end durchlaufen Sie f&uuml;r l&auml;ngstens zwei Jahre eine Berufsausbildung im Berufsbildungsbereich der Werkstatt. Die gesamte Zeit gilt als berufliche Rehabilitation. Grundlage f&uuml;r den Rentenversicherungsbeitrag ist ein gesetzlich festgelegtes pauschales Entgelt. Es betr&auml;gt 80 Prozent der Bezugsgr&ouml;&szlig;e oder der Bezugsgr&ouml;&szlig;e Ost (siehe Tabelle Seite 8). Der Pauschalbetrag gilt auch dann, wenn Sie im Anschluss an eine Besch&auml;ftigung in einer Werkstatt eine Besch&auml;ftigung in einem Integrationsprojekt aus&uuml;ben. Das sind rechtlich und wirtschaftlich selbst&auml;ndige Unternehmen zur Besch&auml;ftigung behinderter Menschen. Sie dienen als Br&uuml;cke zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt. Wird Ihr beruflicher Alltag durch eine Behinderung oder Krankheit beeintr&auml;chtigt, k&ouml;nnen Leistungen zur medizinischen Rehabilitation helfen. Ziel ist es, zu verhindern, dass Sie vorzeitig aus der Berufst&auml;tigkeit ausscheiden. Medizinisches Fachpersonal leitet Sie dabei an, eigene Abwehr- und Heilungskr&auml;fte zu entwickeln, um mit der Erkrankung oder Behinderung gut umgehen zu k&ouml;nnen. Die Kosten &uuml;bernimmt in der Regel Ihr Rentenversicherungstr&auml;ger. Ab einer bestimmten Einkommensh&ouml;he m&uuml;ssen Sie jedoch unter Umst&auml;nden etwas zuzahlen. Station&auml;r, ambulant und mehr Meistens wird eine medizinische Rehabilitation station&auml;r in Rehabilitationseinrichtungen durchgef&uuml;hrt. Zu den medizinischen Rehabilitationen geh&ouml;ren auch Anschlussrehabilitationen nach einer Akutbehandlung im Krankenhaus (zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder einer Operation). Damit der Heilungsprozess optimal verl&auml;uft ist es wichtig, dass sich die medizinische Rehabilitation m&ouml;glichst ohne Unterbrechung an die Krankenhausbehandlung anschlie&szlig;t. Die Anschlussrehabilitation beginnt deshalb sp&auml;testens innerhalb von 14 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus. Bei den notwendigen Formalit&auml;ten unterst&uuml;tzt Sie in der Regel der Sozialdienst des Krankenhauses. Dort bekommen Sie auch die Antragsunterlagen. Bei vielen Erkrankungen besteht die M&ouml;glichkeit, die medizinische Rehabilitation ambulant durchzuf&uuml;hren, wenn sich in der N&auml;he Ihres Wohnortes eine geeignete Rehabilitationseinrichtung befindet. Aus medizinischer Sicht handelt es sich hierbei um eine ebenso vollwertige Ma&szlig;nahme wie die station&auml;re Heilbehandlung. Im Unterschied zu dieser kehren Sie jedoch abends und an den Wochenenden ins h&auml;usliche Umfeld zur&uuml;ck. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen Sie hier keine Zuzahlungen leisten. Die gesetzliche Rentenversicherung f&uuml;hrt auch medizinische Reha-Leistungen nach Tumorerkrankungen, f&uuml;r Abh&auml;ngigkeitskranke und Kinderheilbehandlungen durch und erbringt verschiedene Nachsorgeleistungen im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation. Berufliche Neuorientierung Manchmal ist es trotz moderner Therapieangebote nicht m&ouml;glich, dass Sie in Ihrem bisherigen Beruf weiterarbeiten. Hier ist die berufliche Neuorientierung oft die bessere Alternative zur v&ouml;lligen Besch&auml;ftigungsaufgabe. Auch begleitende Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen notwendig sein, damit Sie wieder ins Berufsleben einsteigen k&ouml;nnen. Die Leistungen der Rentenversicherung zur Teilhabe am Arbeitsleben - fr&uuml;her auch berufliche Rehabilitation genannt - helfen Ihnen, eine Besch&auml;ftigung wieder aufzunehmen oder bei dem m&ouml;glicherweise schwierigen &Uuml;bergang in eine neue Berufst&auml;tigkeit. Zu den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geh&ouml;ren zum Beispiel Zusch&uuml;sse an den Arbeitgeber f&uuml;r die Bereitstellung eines geeigneten Arbeitsplatzes oder f&uuml;r eine Probebesch&auml;ftigung, Arbeitsplatzausstattungen mit technischen Hilfen oder pers&ouml;nliche Hilfsmittel zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes, Berufsvorbereitung oder Grundausbildung (zum Beispiel blindentechnische Grundausbildung), berufliche Anpassung, Ausbildung und Weiterbildung (zum Beispiel Fortbildung oder Umschulung), Kostenzuschuss zur Anschaffung eines Autos, einer behinderungsgerechten Zusatzausstattung, Kostenbeteiligung beim Erwerb der Fahrerlaubnis. Bei der Auswahl der f&uuml;r Sie am besten geeigneten Leistungen werden Ihre Interessen und F&auml;higkeiten sowie Ihre bisherige berufliche T&auml;tigkeit ber&uuml;cksichtigt</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01100.pdf">Publikation zeigen</a></p>