<h1>Finanzielle Hilfen bei Neueinstellungen</h1> <h2>Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zum Eingliederungszuschuss... Quelle Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</h2> <p>Informationen f&uuml;r Arbeitgeber Eingliederungszuschuss Finanzielle Unterst&uuml;tzungsm&ouml;glichkeiten bei Neueinstellungen Eingliederungszuschuss Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit unterst&uuml;tzt die berufliche Eingliederung von Personen, deren Vermittlung erschwert ist. Sie m&ouml;chten jemanden einstellen, der sich auf eine freie Stelle in Ihrem Unternehmen beworben hat? Eigentlich verf&uuml;gt sie oder er (noch) nicht &uuml;ber die beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse, die Sie von Ihrer k&uuml;nftigen Mitarbeiterin oder Ihrem k&uuml;nftigen Mitarbeiter erwarten? Eine Einarbeitung, die &uuml;ber den &uuml;blichen Rahmen hinausgeht, ist erforderlich? Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit kann Sie bei Ihrem Vorhaben durch einen Eingliederungszuschuss unterst&uuml;tzen. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie die wichtigsten Informationen zum Eingliederungszuschuss. Ermessensleistung Bei den Eingliederungszusch&uuml;ssen handelt es sich um Ermessensleistungen. Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht. Der Eingliederungszuschuss wird grunds&auml;tzlich nur gezahlt, wenn er zur beruflichen Eingliederung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers erforderlich ist. Hier&uuml;ber entscheidet die zust&auml;ndige Agentur f&uuml;r Arbeit oder das Jobcenter. Antragstellung Eingliederungszusch&uuml;sse sind vor der Arbeitsaufnahme bei der Agentur f&uuml;r Arbeit oder dem Jobcenter zu beantragen. Da ein Eingliederungszuschuss nur gezahlt wird, wenn er zur beruflichen Eingliederung erforderlich ist, sollten Sie auf jeden Fall Kontakt mit der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit oder dem Jobcenter aufnehmen, bevor Sie die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer einstellen. Bitte beachten Sie, dass die eingereichten Papierunterlagen elektronisch erfasst und nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Wochen vernichtet werden. Sollten Sie Ihre Originalunterlagen wieder ben&ouml;tigen, teilen Sie dies bitte rechtzeitig schriftlich mit. Eine elektronische Antragstellung ist auch m&ouml;glich. Hierf&uuml;r steht Ihnen im Internet unter www.arbeitsagentur.de ein Online-Kommunikationskanal (Meine eServices nach Anmeldung) zur Verf&uuml;gung. H&ouml;he und Dauer der F&ouml;rderung In welcher H&ouml;he und f&uuml;r welchen Zeitraum ein Eingliederungszuschuss gezahlt werden kann, ist in jedem Einzelfall von der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit bzw. dem Jobcenter vor der Einstellung zu pr&uuml;fen. Der Eingliederungszuschuss kann bis zu 50 Prozent des zu ber&uuml;cksichtigenden Arbeitsentgelts betragen. Es wird in der Regel das Arbeitsentgelt zugrunde gelegt, das Sie tats&auml;chlich zahlen. Ihr Anteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag wird in pauschalierter Form ber&uuml;cksichtigt. Die F&ouml;rderdauer kann bis zu zw&ouml;lf Monate betragen. Erweiterte F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten Soweit erforderlich, ist f&uuml;r bestimmte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine l&auml;ngere und/oder h&ouml;here F&ouml;rderung m&ouml;glich. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kann die Dauer der F&ouml;rderung bis zu 36 Monate mit einer F&ouml;rderh&ouml;he von bis zu 50 Prozent betragen. Bei behinderten und schwerbehinderten Menschen kann die F&ouml;rderh&ouml;he bis zu 70 Prozent des Arbeitsentgelts und die F&ouml;rderdauer bis zu 24 Monate betragen. Nach Ablauf von 12 Monaten mindert sich der Eingliederungszuschuss um 10 Prozentpunkte. Eine Minderung auf weniger als 30 Prozent der Bemessungsgrundlage wird nicht vorgenommen. Bei besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen kann die F&ouml;rderdauer bis zu 60 Monate und ab dem vollendeten 55. Lebensjahr bis zu 96 Monate betragen. Besonders betroffen sind beispielsweise schwerbehinderte Menschen, deren Eingliederung ins Erwerbsleben wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung besonders schwierig ist. Der Eingliederungszuschuss mindert sich nach Ablauf von 24 Monaten um 10 Prozentpunkte j&auml;hrlich. Auch in diesen F&auml;llen erfolgt keine Minderung auf weniger als 30 Prozent der Bemessungsgrundlage. F&ouml;rderungsausschluss Die F&ouml;rderung ist ausgeschlossen, wenn Sie ein bestehendes Arbeitsverh&auml;ltnis beenden, um einen Eingliederungszuschuss zu erhalten. beabsichtigen, jemanden einzustellen, der innerhalb der letzten vier Jahre bereits mehr als drei Monate versicherungspflichtig bei Ihnen besch&auml;ftigt war. Nachbesch&auml;ftigungspflicht Es wird grunds&auml;tzlich von Ihnen erwartet, dass Sie die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer auch &uuml;ber die F&ouml;rderdauer hinaus - also ohne F&ouml;rderung - weiter besch&auml;ftigen. Die sogenannte &#039;&#039;Nachbesch&auml;ftigungszeit&#039;&#039; entspricht in der Regel der F&ouml;rderdauer, sie betr&auml;gt l&auml;ngstens zw&ouml;lf Monate. Wenn das Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis w&auml;hrend des F&ouml;rderzeitraums oder in einer Nachbesch&auml;ftigungszeit von Ihnen ohne wichtigen Grund beendet wird, ist der Eingliederungszuschuss - von wenigen Ausnahmen abgesehen - von Ihnen teilweise zur&uuml;ckzuzahlen. Detaillierte Ausf&uuml;hrungen zur R&uuml;ckzahlungspflicht, den einschl&auml;gigen Rechtsvorschriften und weitere Informationen finden Sie im Internet</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01118.pdf">Publikation zeigen</a></p>