<h1>Personalkennzahlen (Handlungsempfehlung)</h1> <h2>Diese Handlungsempfehlung zeigt Ihnen, wie Sie Personalkennzahlen in Ihrem Unternehmen gewinnbringend einf&uuml;hren und nutzen k&ouml;nnen... Quelle BMWi</h2> <p>Personalkennzahlen Personalkostenproduktivit&auml;t Fluktuationsrate Altersstruktur Dauer des Rekrutierungsprozesses Quote erfolgreicher Einstellungen Personalkennzahlen sind wichtige Controlling-Instrumente. Sie bilden komplexe Sachverhalte in einer einfachen Zahl ab. Das kann Ihnen dabei helfen, einen &Uuml;berblick &uuml;ber den Personalbestand zu erhalten, die Wirkungen Ihrer personalwirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen zu &uuml;berpr&uuml;fen und in Beziehung zu Ihren Unternehmenszielen zu setzen. Es hat sich bew&auml;hrt, Personalkennzahlen in Unternehmen ab einer Gr&ouml;&szlig;e von 60 bis 80 Besch&auml;ftigten einzuf&uuml;hren. In kleineren Unternehmen kann das Management das Personal sozusagen mit &#039;&#039;blo&szlig;em Auge&#039;&#039; beobachten und ben&ouml;tigt - wenn &uuml;berhaupt - nur wenige Kennzahlen f&uuml;r das Personalcontrolling. Die Einf&uuml;hrung und Nutzung von Personalkennzahlen bringt Ihnen folgende Vorteile: &Uuml;berblick &uuml;ber den Personalbestand: Mit Personalkennzahlen k&ouml;nnen Sie Ihren aktuellen Personalbestand analysieren - beispielsweise hinsichtlich Alters- oder Qualifikationsstruktur. Das ist eine wichtige Grundlage f&uuml;r Ihre Personalbedarfsplanung. Wirkungen personalwirtschaftlicher Ma&szlig;nahmen &uuml;berpr&uuml;fen: Personalkennzahlen dienen dazu, die Effektivit&auml;t und Effizienz Ihrer Ma&szlig;nahmen im Personalbereich zu &uuml;berpr&uuml;fen. Zum Beispiel gibt Ihnen der Anteil an neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach der Probezeit im Unternehmen bleiben, Hinweise auf die Effektivit&auml;t Ihrer Personalbeschaffungs- und Personaleinarbeitungsprozesse. Vorausschauende Unternehmenssteuerung: Personalkennzahlen verbessern Ihre M&ouml;glichkeiten zur vorausschauenden Unternehmenssteuerung, weil Sie fr&uuml;hzeitig pr&auml;zise Informationen &uuml;ber m&ouml;gliche personalwirtschaftliche Risiken in der Unternehmensentwicklung erhalten und daraus Schl&uuml;sse ziehen k&ouml;nnen. Beispielsweise k&ouml;nnen Sie fr&uuml;hzeitig Nachfolgen f&uuml;r Schl&uuml;sselkr&auml;fte planen, die altersbedingt aus Ihrem Unternehmen ausscheiden werden. Tr&auml;gt unser Personalmanagement zum Erreichen der Unternehmensziele bei? Welche Erfolge haben unsere Ma&szlig;nahmen zur Mitarbeiterbindung? Welche Erfolge haben wir bei der Qualifizierung unserer Besch&auml;ftigten? Die Einf&uuml;hrung und Nutzung von Personalkennzahlen verursacht Arbeitsaufwand. Sie sollten die Auswahl Ihrer Personalkennzahlen daher sehr sorgf&auml;ltig treffen und deren regelm&auml;&szlig;ige Berichterstattung erm&ouml;glichen. Diese Handlungsempfehlung zeigt Ihnen, wie Sie Personalkennzahlen in Ihrem Unternehmen gewinnbringend einf&uuml;hren und nutzen k&ouml;nnen. Damit Personalkennzahlen ihre Funktion f&uuml;r eine vorausschauende Unternehmensplanung und -steuerung erf&uuml;llen k&ouml;nnen, sollten Sie die folgenden Voraussetzungen schaffen. Personalkennzahlen Arbeitgeberattraktivit&auml;t Unternehmenskultur Personalmanagement Mitarbeiterflexibilit&auml;t Mitarbeiterproduktivit&auml;t Personalkosten Weiterbildung Personalplanung Krankenstand und Fluktuation Personalstruktur und Personalvielfalt Weiterbildungstage pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter (der letzten 3 Jahre, nach Gesch&auml;ftsbereichen) Weiterbildungstage pro Schl&uuml;sselkraft (der letzten 3 Jahre, nach Gesch&auml;ftsbereichen) Weiterbildungskosten (der letzten 3 Jahre, gesamt, pro Bereich, pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter) Job-Rotation-Quote (Aufgabenwechsel) der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schl&uuml;sselkr&auml;fte Personalkosten absolut (der letzten 3 Jahre, gesamt, pro Bereich) Personalkostenanteil am Umsatz (der letzten 3 Jahre, gesamt, pro Bereich) Personalkosten pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter (der letzten 3 Jahre, gesamt, pro Bereich) Mitarbeiterproduktivit&auml;t Rohertrag im Verh&auml;ltnis zu Personalkosten (Personalkostenproduktivit&auml;t) Umsatz pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter (der letzten 3 Jahre, nach Bereich) Gewinn pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter (der letzten 3 Jahre, nach Bereich) Mitarbeiterflexibilit&auml;t Arbeitszeitreserven (Arbeitszeitkonten) (der letzten 3 Jahre, nach Bereich) Arbeitszeitreserven Schl&uuml;sselkr&auml;fte (Zeitkonten) (der letzten 3 Jahre, nach Bereich) Anteil des Budgets f&uuml;r den Personalbereich am Umsatz Anteil der Besch&auml;ftigten im Personalbereich an der Gesamtmitarbeiterzahl Kosten pro Entgeltabrechnung Anteil erfolgreicher Einstellungen an den Gesamteinstellungen Unternehmenskultur Furchschnittswert der Mitarbeiterzufriedenheit (aus Mitarbeiterbefragung) Anzahl Initiativbewerbungen Anzahl von Eigenk&uuml;ndigungen von Besch&auml;ftigten (ungeplante K&uuml;ndigungen) Geplante Einstellungen in den n&auml;chsten 3 Jahren Geplanter Personalabbau in den n&auml;chsten 3 Jahren Potenzialentwicklungen in den n&auml;chsten 3 Jahren Geplante Einstellung von Azubis Benchmark</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01129.pdf">Publikation zeigen</a></p>