<h1>Familie und Beruf</h1> <h2>Dieses Merkblatt gibt Ihnen erste Antworten auf Ihre Fragen, die Ihre berufliche Zukunft und die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf betreffen... Quelle Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</h2> <p>Frauen und Beruf - Sie haben eine Zeit lang aus familienbedingten oder pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden pausiert? Sie &uuml;berlegen sich, bald wieder in den Beruf zur&uuml;ck zu kehren? Sie wollen sich beruflich neu orientieren und eventuell weiter qualifizieren? Sie ben&ouml;tigen Informationen zum Arbeitslosengeld? Sie m&ouml;chten sich selbst&auml;ndig machen? Frauenf&ouml;rderung Berufsr&uuml;ckkehrende Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld Arbeitslosengeld und Elterngeld Zumutbarkeit Sperrzeit Eigenbem&uuml;hungen Teilzeitarbeit Nebent&auml;tigkeit und Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung Wiedereingliederung Weiterbildung Existenzgr&uuml;ndung Junge M&uuml;tter ohne Ausbildung Im &sect; 1 des Sozialgesetzbuches III (SGB III), Arbeitsf&ouml;rderung, ist die Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern als durchg&auml;ngiges Prinzip verankert und damit eine Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Die Leistungen der aktiven Arbeitsf&ouml;rderung sollen insbesondere die berufliche Situation von Frauen verbessern, indem sie auf die Beseitigung bestehender Nachteile sowie auf die &Uuml;berwindung des geschlechtsspezifischen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes hinwirken. Frauen sollen mindestens entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit gef&ouml;rdert werden. Daneben ist der Grundsatz der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach &sect; 8 SGB III zu beachten. Zum Thema gibt es einige interessante Sonderregelungen, die Sie unter dem Stichwort &#039;&#039; &#039;&#039;Berufsr&uuml;ckkehrende&#039;&#039; nachlesen k&ouml;nnen. In allen Agenturen f&uuml;r Arbeit gibt es hauptamtlich Beauftragte f&uuml;r Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Diese bieten z.B. regelm&auml;&szlig;ig Informationsveranstaltungen an. Die Termine daf&uuml;r finden Sie in der Veranstaltungsdatenbank der Agentur. Unter &#039;&#039; www. arbeitsgentur.de sind auch alle Anschriften aufgelistet. Zu den Aufgaben der Beauftragten f&uuml;r Chancengleichheit geh&ouml;ren unter anderem die Beratung und Information von Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Organisationen in &uuml;bergeordneten Fragen der Frauenf&ouml;rderung. Insbesondere z&auml;hlen dazu Fragen der beruflichen Ausbildung, des beruflichen Einstiegs, des Wiedereinstiegs nach einer familienbedingten oder pers&ouml;nlichen Auszeit sowie nach M&ouml;glichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung. Beauftragte f&uuml;r Chancengleichheit arbeiten mit regionalen Beratungsstellen f&uuml;r Frauen, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und mit anderen Netzwerkpartnerinnen und -partnern zusammen. Welche F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten gibt es f&uuml;r Berufsr&uuml;ckkehrende? Als Berufsr&uuml;ckkehrende k&ouml;nnen Sie das gesamte Angebot von Beratungs- und F&ouml;rderungsleistungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nutzen, sofern Sie daf&uuml;r die individuellen F&ouml;rderungsvoraussetzungen erf&uuml;llen. Dies wird in jedem Einzelfall gepr&uuml;ft. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf bestimmte F&ouml;rderungsleistungen. Wann bin ich Berufsr&uuml;ckkehrende? In &sect; 11 Abs. 2 Nr. 2 des Sozialgesetzbuches III (SGB III) werden Berufsr&uuml;ckkehrende als besonders f&ouml;rderungsw&uuml;rdige Personengruppe definiert. Frauen gelten als Berufsr&uuml;ckkehrende, wenn sie ihre Erwerbst&auml;tigkeit, Arbeitslosigkeit oder eine betriebliche Berufsausbildung wegen der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbed&uuml;rftigen Kindern oder der Betreuung pflegebed&uuml;rftiger Angeh&ouml;riger unterbrochen haben und in angemessener Zeit danach in die Erwerbst&auml;tigkeit zur&uuml;ckkehren wollen. Zur Fristwahrung und um Ihnen die Arbeitsuchendmeldung zu erleichtern, k&ouml;nnen Sie uns z.B. telefonisch die Beendigung Ihres Arbeitsverh&auml;ltnisses mitteilen und einen Termin zur pers&ouml;nlichen Beratung vereinbaren. Ihre Meldung wird erst wirksam, wenn Sie den vereinbarten Termin mit der Agentur f&uuml;r Arbeit wahrnehmen. Auch wenn der Arbeitgeber eine Weiterbesch&auml;ftigung in Aussicht stellt oder der Fortbestand des Arbeits- oder Ausbildungsverh&auml;ltnisses gerichtlich geltend gemacht wird, besteht die Pflicht zur Meldung. Lediglich bei einem betrieblichen Ausbildungsverh&auml;ltnis gilt die Pflicht zur Meldung nicht. Welche Arbeitsangebote muss ich annehmen? Arbeitslosen sind alle Besch&auml;ftigungen zumutbar, die ihrer Arbeitsf&auml;higkeit entsprechen, soweit allgemeine oder personenbezogene Gr&uuml;nde der Zumutbarkeit nicht entgegenstehen. Aus allgemeinen Gr&uuml;nden ist eine Besch&auml;ftigung nicht zumutbar, wenn die Besch&auml;ftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen, &uuml;ber Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verst&ouml;&szlig;t. Unzumutbar aus personenbezogenen Gr&uuml;nden ist eine Besch&auml;ftigung z.B. dann, Arbeitsplatz im Vergleich zur Arbeitszeit unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig lang ist (im Regelfall ist f&uuml;r die Aufnahme einer Besch&auml;ftigung mit einer t&auml;glichen Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden eine Pendelzeit von mehr als 2,5 Stunden, bei einer t&auml;glichen Arbeitszeit von 6 Stunden oder weniger eine Pendelzeit von mehr als 2 Stunden f&uuml;r Hin- und R&uuml;ckfahrt bei Benutzung &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel zumutbar). Eine Besch&auml;ftigung ist nicht alleine deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vor&uuml;bergehend eine getrennte Haushaltsf&uuml;hrung erfordert oder die T&auml;tigkeit nicht der Ausbildung oder der bisherigen Berufserfahrung entspricht</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01133.pdf">Publikation zeigen</a></p>