<h1>Ausbildereignungsseminare f&uuml;r Migranten</h1> <h2>Wir machen mit! Ausbildereignungsseminare f&uuml;r Migrantinnen und Migranten... Quelle BMBF</h2> <p>Ausbildereignungsseminare f&uuml;r Migrantinnen und Migranten Die bundesweite Koordination &uuml;bernahm KAUSA - die Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstst&auml;ndigen mit Migrationshintergrund im Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER. Im Rahmen der F&ouml;rderung haben deutschlandweit 19 Anbieter an insgesamt 34 Standorten Kurse f&uuml;r die Zielgruppe angeboten. Hintergrund f&uuml;r die F&ouml;rderung war, dass in Unternehmen, die von Migrantinnen und Migranten gef&uuml;hrt werden, immer noch wenig ausgebildet wird. Informationsdefizite bei Fragen der beruflichen Ausbildung und geringe Kenntnisse des Schul- oder Ausbildungssystems in Deutschland sind die Gr&uuml;nde. Ziel der BMBF-F&ouml;rderung war es daher, einen Ansto&szlig; zu geben. Denn wenn mehr Ausbilderinnen und Ausbilder in den Unternehmen aktiv sind, kann sich die Zahl der Ausbildungspl&auml;tze in von Migrantinnen und Migranten gef&uuml;hrten Betrieben erh&ouml;hen. Um die Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten f&uuml;r die Teilnahme an AEVO-Kursen zu gewinnen, sind einige Instrumente besonders zielf&uuml;hrend. In erster linie ist dies die pers&ouml;nliche Ansprache, so die Erfahrung bisheriger Kursanbieter. Wichtig sind bei der Akquise aber auch die Vernetzung mit Migrantenorganisationen, ein guter Draht zu den Kammern und nicht zuletzt, dass man den m&ouml;glichen teilnehmenden Vertrauen in ihre Kompetenzen als potenzielle Ausbilderinnen und Ausbilder signalisiert. Die meisten der 19 Anbieter der vom BMBF gef&ouml;rderten AEVO-Kurse sind bei der Akquise sehr umfassend vorgegangen. Vermitteln Sie grunds&auml;tzliche Informationen &uuml;ber die duale Ausbildung und &uuml;ber die Vorteile f&uuml;r einen Betrieb, selbst auszubilden Binden Sie Migrantenorganisationen bei der Akquise mit ein und vernetzen Sie sich mit Ihnen zur langfristigen Zusammenarbeit Welche konkreten Situationen gibt es denn im Verlauf eines Kurses, die bei Personen mit Migrationshintergrund eher auftreten als bei Personen ohne Migrationsbezug? Ein Aspekt sind sicherlich die Sprachbarrieren, die bei einigen Teilnehmenden auftauchen. Die eigentliche Schwierigkeit besteht aber darin, vor allem inhaltlich m&ouml;glichst alle auf ein bestimmtes Level zu bringen, so dass die Schwachen nicht &uuml;berfordert und die Starken nicht unterfordert werden. Um dem entgegenzuwirken, arbeite ich sehr viel in Gruppenarbeit und bilde dazu gemischte Gruppen, in denen sich st&auml;rkere und schw&auml;chere Teilnehmer erg&auml;nzen und sich gegenseitig Hilfestellung geben k&ouml;nnen. Ich teile im &Uuml;brigen die Gruppen stets pers&ouml;nlich ein und achte darauf, dass Frauen und M&auml;nner sowie Personen mit verschiedenen nationalen Hintergr&uuml;nden zusammen sind. Die deutsche Sprache kann man ja auf sehr viele unterschiedliche Weisen sprechen. Wenn ich merke, dass es bei den Teilnehmern Probleme gibt, dann achte ich darauf, dass ich m&ouml;glichst einfache Begriffe verwende, weniger Fachausdr&uuml;cke, sondern eher Umgangssprache, Beispiele aus der Realit&auml;t oder Eselsbr&uuml;cken zu bestimmten Fachworten bringe</p> <p><a href="https://www.bmbf.de/upload_filestore/pub/wir_machen_mit.pdf">Publikation zeigen</a></p>