<h1>Steuertipps f&uuml;r Senioren (Niedersachsen)</h1> <h2>Diese Brosch&uuml;re soll die Besteuerung von Renten und Pensionen vereinfacht darstellen und erl&auml;utern... Quelle Nieders&auml;chsisches Finanzministerium</h2> <p>Allgemeines zur Besteuerung von Altersbez&uuml;gen Was hat sich bei der Besteuerung von Renten ge&auml;ndert? Wann m&uuml;ssen Sie als Rentnerin/Rentner oder Pension&auml;rin/Pension&auml;r eine Einkommensteuererkl&auml;rung abgeben? Ab welcher Rentenh&ouml;he ist Einkommensteuer zu zahlen? Rentner ohne andere Eink&uuml;nfte Rentner mit anderen Eink&uuml;nften Gef&ouml;rderte Altersvorsorgeleistungen (private oder betriebliche Altersvorsorge) Sonstige Leibrenten Rentenbezugsmitteilungen Altersbedingte Erleichterungen bei anderen Einkunftsarten Altersteilzeitleistungen Kindererziehungsleistungen Leistungen f&uuml;r Verfolgte Altersentlastungsbetrag Erh&ouml;hter Pauschbetrag f&uuml;r blinde und hilflose Menschen Pauschbetrag f&uuml;r Hinterbliebene Pflegepauschbetrag Aufwendungen f&uuml;r eine Kur Nachweis der Kurbed&uuml;rftigkeit Bestattungskosten Diese Brosch&uuml;re soll die Besteuerung von Renten und Pensionen vereinfacht darstellen und erl&auml;utern. Insbesondere wird darauf eingegangen, wann Rentner und Pension&auml;re eine Steuererkl&auml;rung abgeben m&uuml;ssen und welche Freibetr&auml;ge, Werbungskosten, Sonderausgaben sowie au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen sie dabei geltend machen k&ouml;nnen. Eine Brosch&uuml;re dieser Art kann nicht alle Detailfragen beantworten oder einzelne Probleme bis hin zur letzten Konsequenz er&ouml;rtern. Dazu ist das Steuerrecht zu umfangreich und zu komplex. Sie erhebt deshalb keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Nichtveranlagungsbescheinigung Bei Rentnern, die nur Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen und keine anderen Eink&uuml;nfte haben (Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen unterliegen regelm&auml;&szlig;ig der Abgeltungsteuer und geh&ouml;ren dann nicht hierzu), kann davon ausgegangen werden, dass ihr zu versteuerndes Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegt, wenn die Jahresbruttorentenbetr&auml;ge folgende Betr&auml;ge nicht &uuml;bersteigen: Bei der Erstellung der Tabelle wurden nur die bei einem Rentner auf jeden Fall anzusetzenden Abzugsbetr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt (Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 Euro, Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 Euro bzw. 72 Euro bei Zusammenveranlagung und der Abzug der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr&auml;ge). Bei den Werten f&uuml;r die Zusammenveranlagung wurde unterstellt, dass beide Personen eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen. Leistungen aus der Basisversorgung (z.B. gesetzliche Rentenversicherung) Zu dieser Gruppe geh&ouml;ren die am h&auml;ufigsten vorkommenden Renten, insbesondere die Renten aus den gesetzlichen Rentenversicherungen (zum Beispiel Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrente als Witwen-/Witwer- oder Waisenrente), unabh&auml;ngig davon, ob sie als Rente, Teilrente oder als einmalige Leistung ausgezahlt werden. Ebenfalls zur Basisversorgung z&auml;hlen Leibrenten und andere Leistungen aus den landwirtschaftlichen Alterskassen (zum Beispiel Renten wegen Alters, wegen Erwerbsminderung und wegen Todes nach dem Gesetz &uuml;ber die Alterssicherung der Landwirte) und aus berufsst&auml;ndischen Versorgungseinrichtungen. Zur Basisversorgung geh&ouml;rt ferner die sog. &#039;&#039;R&uuml;rup-Rente&#039;&#039;, bei der es sich um eine private Rentenversicherung zum Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung handelt. Voraussetzung ist, dass der Vertrag nur die Zahlung einer monatlichen lebenslangen Leibrente vorsieht, die nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres beginnt (bei Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember 2011 60. Lebensjahr). Erg&auml;nzend k&ouml;nnen in begrenztem Umfang auch der Eintritt der Berufsunf&auml;higkeit, der verminderten Erwerbsf&auml;higkeit oder auch Hinterbliebene abgesichert werden, wenn die Zahlung einer Rente vorgesehen ist. In der vertraglichen Vereinbarung muss festgelegt sein, dass die Anspr&uuml;che aus dem Vertrag nicht vererblich, nicht &uuml;bertragbar, nicht beleihbar, nicht ver&auml;u&szlig;erbar und nicht kapitalisierbar sind. Leibrenten und andere Leistungen aus der Basisversorgung auch von ausl&auml;ndischen Versorgungstr&auml;gern - werden innerhalb eines bis zum Jahr 2040 reichenden &Uuml;bergangszeitraums in die vollst&auml;ndige nachgelagerte Besteuerung &uuml;berf&uuml;hrt. Rentnerinnen und Rentner, die w&auml;hrend dieses &Uuml;bergangszeitraums in den Ruhestand eintreten, unterliegen auf Dauer nur mit einem Teil ihrer Rentenbez&uuml;ge der Besteuerung. Zu diesem Zweck wird ein steuerfreier Teil der Rente ermittelt, der grunds&auml;tzlich f&uuml;r die gesamte weitere Laufzeit der Rente unver&auml;ndert bleibt. Aber: K&uuml;nftige Rentenerh&ouml;hungen, die auf regelm&auml;&szlig;igen Rentenanpassungen beruhen, unterliegen voll der Besteuerung. Steuerfreier Teil der Rente Der steuerfreie Teil der Rente wird als Festbetrag ermittelt und grunds&auml;tzlich f&uuml;r die gesamte Dauer der Rentenzahlung festgeschrieben. Die Festschreibung wird erstmals in dem Jahr vorgenommen, das auf das Jahr des Rentenbeginns folgt. Anpassungen der Rente wie beispielsweise j&auml;hrliche Rentenerh&ouml;hungen wirken sich auf den festgeschriebenen steuerfreien Anteil der Rente nicht aus. Wenn sich der Jahresrentenbetrag jedoch aus anderen Gr&uuml;nden &auml;ndert, muss der steuerfreie Teil der Rente neu berechnet und festgesetzt werden. Dabei ver&auml;ndert sich nur der Betrag. Das Verh&auml;ltnis von steuerfreiem zu steuerpflichtigem Anteil bleibt wie bei der urspr&uuml;nglichen Berechnung gleich. Bei der Ermittlung der steuerfreien und steuerpflichtigen Rentenanteile ist stets vom Bruttobetrag der Rente auszugehen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01167.pdf">Publikation zeigen</a></p>