<h1>Pr&auml;vention und Gesundheitsf&ouml;rderung (Ratgeber)</h1> <h2>Wie einfach es ist, gesundheitsf&ouml;rderndes Verhalten in den Alltag zu integrieren, zeigt Ihnen dieser Ratgeber zur gesundheitlichen Pr&auml;vention... Quelle BMG</h2> <p>Ratgeber zur Pr&auml;vention und Gesundheitsf&ouml;rderung Das Pr&auml;ventionsgesetz Gesundheitliche Pr&auml;vention Bewusster Umgang mit dem eigenen K&ouml;rper Steigerung der Lebensqualit&auml;t Was bedeutet der demografische Wandel f&uuml;r das Gesundheitssystem? Welchen Stellenwert hat gesundheitliche Pr&auml;vention? Gesundheitliche Pr&auml;vention am Arbeitsplatz K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t beugt Krankheiten vor Bewegungsmangel Motivation statt &Uuml;berforderung Bewegung im Berufsalltag Bewegung im Alter erh&auml;lt die Selbstst&auml;ndigkeit und bewahrt das Wohlbefinden Aktiv sein mit k&ouml;rperlicher Behinderung IN FORM-Arbeitsgruppe Bewegungsf&ouml;rderung im Alltag Gesunde Ern&auml;hrung f&ouml;rdert die Gesundheit Schlechte Ern&auml;hrungsgewohnheiten ablegen Zivilisationskrankheit &Uuml;bergewicht Essst&ouml;rungen: Bin ich gef&auml;hrdet? Gesundes Essverhalten bei Kindern st&auml;rken Gesunde Ern&auml;hrung im Beruf St&auml;rkung gegen Hektik und Stress Gesunde Ern&auml;hrung im Alter Tipps f&uuml;r eine ausgewogenere Ern&auml;hrung Entspannung Stress Dauerstress macht krank Wie l&auml;sst sich Stress bew&auml;ltigen? Entspannen im Alltag - Zeit f&uuml;r sich selbst finden Stress am Arbeitsplatz - wenn der Job schlaucht Vorsorge und Fr&uuml;herkennung Fr&uuml;herkennung nutzen und Risiken erkennen Der Weg zur Vorsorge Gesundheitsuntersuchungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche Schutzimpfungen HIV und andere sexuell &uuml;bertragbare Infektionen (STI) Gesundheits-Check-up Schwangerschaftsvorsorge Untersuchungen zur Krebsfr&uuml;herkennung Alkohol- und Tabakkonsum Rauchen und seine Folgen Adipositas &Uuml;bergewicht ist zun&auml;chst keine Krankheit, stellt aber ein gesundheitliches Risiko dar. Bei einem Body-Mass-Index (BMI) von &uuml;ber 30 liegt eine Adipositas (Fettsucht) vor, die als Krankheit eingestuft wird. Betriebliche Gesundheitsf&ouml;rderung Sie umfasst alle gemeinsamen Ma&szlig;nahmen von Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Besch&auml;ftigten zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Die Krankenkassen unterst&uuml;tzen sie dabei. Gemeinsam mit der Belegschaft und den Verantwortlichen des Betriebes werden Vorschl&auml;ge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erarbeitet. Die Krankenkassen wirken auch bei der Umsetzung von Ma&szlig;nahmen mit. Dabei arbeiten sie eng mit den Unfallversicherungstr&auml;gern zusammen. Body-Mass-Index Der Body-Mass-Index (BMI) dient als Orientierung f&uuml;r die Beurteilung des eigenen Gewichts in Relation zur K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e. Bulimie, Ess-Brech-Sucht Ess-Brech-S&uuml;chtige haben wiederholte Anf&auml;lle von Hei&szlig;hunger, bei denen sie gro&szlig;e Mengen an Nahrungsmitteln auf einmal zu sich nehmen. W&auml;hrend der Anf&auml;lle haben sie das Gef&uuml;hl, die Kontrolle &uuml;ber das eigene Essverhalten zu verlieren. Durch Erbrechen, Di&auml;ten, &uuml;bertriebenen Sport oder den Missbrauch von Abf&uuml;hr- und Entw&auml;sserungsmitteln versuchen die Betroffenen anschlie&szlig;end, die Kalorienzufuhr r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, da sie mit ihrer Figur unzufrieden sind und gro&szlig;e Angst vor einer Gewichtszunahme haben. Bulimie zieht k&ouml;rperliche und seelische Folgesch&auml;den nach sich (zum Beispiel Herzrhythmusst&ouml;rungen, Kreislaufprobleme, S&auml;uresch&auml;digung der Z&auml;hne, Selbsthass und Depressionen). Expertinnen und Experten sch&auml;tzen den Anteil der Betroffenen auf zwei bis vier Prozent der Bev&ouml;lkerung. Chronische Krankheit Chronisch krank ist, wer eine kontinuierliche medizinische Versorgung ben&ouml;tigt, ohne die es nach &auml;rztlicher Einsch&auml;tzung zu einer lebensbedrohlichen Verschlimmerung der Erkrankung, einer Verminderung der Lebenserwartung oder einer dauerhaften Beeintr&auml;chtigung der Lebensqualit&auml;t kommt. Zu den chronischen Krankheiten, die eine konstante Behandlung erfordern, geh&ouml;ren beispielsweise Diabetes mellitus, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder koronare Herzkrankheiten. Diabetes mellitus &Uuml;ber sechs Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes mellitus, auch als Zuckerkrankheit bezeichnet, betroffen, einer chronischen Stoffwechselerkrankung, bei der die Konzentration des Blutzuckers erh&ouml;ht ist. Bei dem in 80 bis 90 Prozent aller Diabetesf&auml;lle auftretenden Typ-2-Diabetes, auch als Altersdiabetes bekannt, besteht zumeist ein relativer Insulinmangel aufgrund einer verringerten Empfindlichkeit der K&ouml;rperzellen gegen&uuml;ber Insulin und damit einer verringerten Wirksamkeit des Insulins (sogenannte Insulinresistenz). Neben erblichen Faktoren werden vor allem &Uuml;bergewicht, Fehlern&auml;hrung, Bewegungsmangel und Bluthochdruck als Ausl&ouml;ser verantwortlich gemacht. Hingegen beruht der seltenere Typ-1-Diabetes zumeist auf einer Autoimmunerkrankung mit Zerst&ouml;rung der Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldr&uuml;se. Diese Form tritt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auf und ist in der Regel prim&auml;r insulinpflichtig. Zu den schwerwiegenden Sp&auml;tfolgen einer Diabeteserkrankung z&auml;hlen Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenfunktionsst&ouml;rungen und starke Durchblutungsst&ouml;rungen, die Amputationen (zum Beispiel von Zehen oder dem Fu&szlig;) erforderlich machen k&ouml;nnen. Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen Fr&uuml;herkennung umfasst Untersuchungen zur Entdeckung von Krankheiten, noch bevor deren Symptome sichtbar oder sp&uuml;rbar sind. Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen haben das Ziel, bestimmte Krankheiten und Krankheitsvorstufen sowie m&ouml;gliche Risiken f&uuml;r die Gesundheit rechtzeitig zu erkennen und den Krankheitsverlauf durch entsprechende Behandlungsma&szlig;nahmen positiv zu beeinflussen. Fr&uuml;herkennung ist keine echte Vorsorge, da sie nicht vor Krankheiten sch&uuml;tzen kann. So sch&uuml;tzt zum Beispiel das Mammographie-Screening die teilnehmenden Frauen nicht vor Brustkrebs, aber es erm&ouml;glicht eine fr&uuml;hzeitige Entdeckung von Brustkrebs in einem prognostisch g&uuml;nstigen Stadium. Durch die rechtzeitige Entdeckung einer Erkrankung und Behandlung im fr&uuml;hen Stadium k&ouml;nnen die &Uuml;berlebens- und Heilungschancen steigen. Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen sind Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen. Der genaue Umfang der Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) in Richtlinien festgelegt. Gemeinsamer Bundesausschuss Das wichtigste Organ der gemeinsamen Selbstverwaltung ist der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA, www.g-ba.de). Er besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Vertrags&auml;rzteschaft, der Vertragszahn&auml;rzteschaft, der gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenh&auml;user. Patienten- und Selbsthilfeorganisationen haben ein Mitberatungsrecht im Ausschuss. Hauptaufgabe des G-BA ist es, mittels Richtlinien die Inhalte der Versorgung zu bestimmen. Er legt damit f&uuml;r rund 70 Millionen Versicherte fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet. Dar&uuml;ber hinaus beschlie&szlig;t der G-BA Ma&szlig;nahmen der Qualit&auml;tssicherung f&uuml;r den ambulanten und station&auml;ren Bereich des Gesundheitswesens. Gesundheitliche Pr&auml;vention und Gesundheitsf&ouml;rderung Als Pr&auml;vention bezeichnet man vorbeugende Ma&szlig;nahmen, um ein unerw&uuml;nschtes Ereignis oder eine unerw&uuml;nschte Entwicklung zu vermeiden. Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Pr&auml;vention und Gesundheitsf&ouml;rderung sollen helfen, sich vor diesen Krankheiten und ihren Folgen zu sch&uuml;tzen. Eine gesundheitsbewusste Lebensweise mit regelm&auml;&szlig;iger Bewegung, richtiger Ern&auml;hrung und ausreichender Erholung kann dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko zu minimieren. Neben dem eigenen Verhalten kann aber auch durch Ver&auml;nderungen in der Lebenswelt, beispielsweise durch die Schaffung von Bewegungsangeboten im Stadtteil oder durch den Abbau gesundheitsgef&auml;hrdender Arbeitsbedingungen im Betrieb, ein Beitrag geleistet werden, um Krankheitsrisiken zu verringern. Gesundheitssystem Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist das Herzst&uuml;ck des deutschen Gesundheitssystems. Sie sorgt daf&uuml;r, dass eine medizinische Versorgung auf hohem Qualit&auml;tsniveau f&uuml;r alle Versicherten ohne Einschr&auml;nkungen zur Verf&uuml;gung steht. Die Gesetzliche Krankenversicherung folgt dem Grundsatz, dass jede und jeder die medizinische Versorgung erh&auml;lt, die sie und er ben&ouml;tigt - unabh&auml;ngig von Alter oder Einkommen und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Dies wird durch die solidarische Finanzierung erm&ouml;glicht: Wer weniger verdient, zahlt weniger Beitr&auml;ge, wer mehr verdient, zahlt mehr. Unter den etwa 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten sind rund 20 Millionen beitragsfrei mitversicherte Ehegatten und Kinder. Koronare Herzkrankheit Die Koronare Herzkrankheit (KHK) umfasst verschiedene Auspr&auml;gungen von Durchblutungsst&ouml;rungen im Herzen. Die Herzkranzgef&auml;&szlig;e (Corona Kranz) werden dabei durch Kalkablagerungen eingeengt, wodurch das Herz zu wenig Sauerstoff erh&auml;lt. Die Folgen k&ouml;nnen anfallsartige Herzschmerzen (Angina pectoris), Luftnot, Herzrhythmusst&ouml;rungen und sogar ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt sein. Zu den Risikofaktoren z&auml;hlen Rauchen, &Uuml;bergewicht und Fehlern&auml;hrung, Bewegungsmangel, Fettstoffwechselst&ouml;rungen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2. Die Neigung zu Koronarer Herzkrankheit ist teilweise auch vererbbar. K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t als Oberbegriff bezieht sich auf jede k&ouml;rperliche Bewegung, die durch die Muskulatur produziert wird und den Energieverbrauch erh&ouml;ht. Der Begriff Sport ist enger gefasst. Er steht f&uuml;r k&ouml;rperliche Leistung und Wettkampf. Menschen, die unter Magersucht (Anorexia nervosa) leiden, sind von ihrem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild her auffallend d&uuml;nn. Magers&uuml;chtige verringern ihr Gewicht in erster Linie durch Nahrungsverweigerung. Manche greifen zus&auml;tzlich zu Appetitz&uuml;glern, entw&auml;ssernden und abf&uuml;hrenden Mitteln. Aber auch selbst herbeigef&uuml;hrtes Erbrechen und &uuml;bertriebener Sport k&ouml;nnen zu einer Magersucht geh&ouml;ren. Die Betroffenen empfinden sich selbst dann noch als zu dick, wenn sie bereits unter starkem Untergewicht leiden. Jedes Jahr erkranken etwa 0,5 bis ein Prozent der Frauen an Magersucht. Sch&auml;den an den inneren Organen wie zum Beispiel Leber, Niere und Herz f&uuml;hren dazu, dass etwa f&uuml;nf bis 15 Prozent der Betroffenen sterben. H&auml;ufigste Todesursache ist schlie&szlig;lich eine Infektion, gegen die der geschw&auml;chte K&ouml;rper nicht mehr ank&auml;mpfen kann. Magers&uuml;chtige sind zudem h&auml;ufig suizidgef&auml;hrdet. Stress Betriebliche Gesundheitsf&ouml;rderung Body-Mass-Index Ern&auml;hrungspyramide Gesundheitliche Pr&auml;vention Gesundheitsf&ouml;rderung K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t Schwangerschaftsvorsorge Stress Stressbew&auml;ltigung Tabakkonsum Vorsorgeuntersuchungen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01207.pdf">Publikation zeigen</a></p>