<h1>Fahrzeugnutzung durch Unternehmer</h1> <h2>Ob ein Pkw als Betriebs- oder Privatverm&ouml;gen zu behandeln ist, wird nach dem betrieblichen Nutzungsumfang des Wagens entschieden... Quelle Diverse Steuerberater</h2> <p>Fahrzeugnutzung durch Unternehmer (Pkw und E-Bike) Betriebs- oder Privatverm&ouml;gen Die private Pkw-Nutzung - wie wird sie besteuert? Elektrofahrrad als Fahrrad Die 1-%-Methode Die Fahrtenbuchmethode Vergleich von 1-%-Methode und Fahrtenbuchmethode Nutzung von Elektrofahrr&auml;dern Elektrofahrrad als Kfz Was ist f&uuml;r die Umsatzsteuer zu beachten? Selbstgenutzter Pkw Pkw-Nutzung durch Arbeitnehmer Mittelst&auml;ndische Unternehmer nutzen ihren Pkw &uuml;blicherweise sowohl betrieblich als auch privat. Soweit der Pkw aufgrund des betrieblichen Nutzungsumfangs zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt (siehe Punkt 2), d&uuml;rfen zwar einerseits die gesamten Kfz-Kosten uneingeschr&auml;nkt als Betriebsausgaben abgezogen werden. Andererseits muss aber die anteilige Privatnutzung gewinnerh&ouml;hend erfasst und versteuert werden. Die H&ouml;he des zu versteuernden Privatanteils kann entweder pauschal gem&auml;&szlig; der 1-%-Methode oder nach der tats&auml;chlichen Nutzung per Fahrtenbuch ermittelt werden (siehe Punkt 3). Bei umsatzsteuerpflichtigen Unternehmern ist der ermittelte Privatanteil au&szlig;erdem der Umsatzsteuer zu unterwerfen, wenn das Fahrzeug zum Unternehmensverm&ouml;gen z&auml;hlt (siehe Punkt 4.1). Wenn der betriebliche Fuhrpark aus mehreren Fahrzeugen besteht oder eine Kfz-&Uuml;berlassung an Arbeitnehmer vorliegt, sind weitere Besonderheiten zu beachten (siehe Punkt 4.2). Stellt ein Unternehmer einem Arbeitnehmer aus betrieblichen Gr&uuml;nden ein Kfz zur Verf&uuml;gung, geh&ouml;rt der Wagen ebenfalls zum Betriebsverm&ouml;gen. Auch in diesem Fall sind alle Kfz-Kosten steuerlich als Betriebsausgaben abziehbar. Die Privatfahrten des Arbeitnehmers sind als geldwerter Vorteil &uuml;ber die monatliche Lohnabrechnung zu besteuern. Ob ein Pkw als Betriebs- oder Privatverm&ouml;gen zu behandeln ist, wird nach dem betrieblichen Nutzungsumfang des Wagens entschieden. Liegt die betriebliche Nutzung des Kfz unter 10%, geh&ouml;rt der Wagen zum Privatverm&ouml;gen. Die auf die Firma oder Praxis entfallenden anteiligen Kosten k&ouml;nnen dann mittels Einlage erfasst (Buchung: PkwAufwand an Privateinlage) und dabei mit pauschal 0,30 Euro f&uuml;r jeden gefahrenen Kilometer abgerechnet werden. Die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb k&ouml;nnen in H&ouml;he der Entfernungspauschale als Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt werden. Bei einem betrieblichen Nutzungsanteil zwischen 10% und 50% d&uuml;rfen Unternehmer w&auml;hlen, ob sie das entsprechende Kfz dem Betriebs- oder Privatverm&ouml;gen zuordnen. Das Wahlrecht gilt unabh&auml;ngig davon, ob der Unternehmer bilanziert oder eine Einnahmen&uuml;berschussrechnung erstellt. Jedoch muss die Zuordnungsentscheidung beim Kauf des Gesch&auml;ftswagens in den Buchhaltungsunterlagen dokumentiert werden. Hinweis Bei der Umsatzsteuer gelten andere Zuordnungsregeln: Anders als bei der Gewinnermittlung, wo ein Pkw nur insgesamt Betriebsverm&ouml;gen oder Privatverm&ouml;gen sein kann und eine anteilige Zuordnung nicht m&ouml;glich ist, kann ein privat mitgenutzter Pkw bei der Umsatzsteuer anteilig in H&ouml;he der unternehmerischen Nutzung als Unternehmensverm&ouml;gen behandelt werden</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01217.pdf">Publikation zeigen</a></p>