<h1>Bildungskosten f&uuml;r Beruf und Studium</h1> <h2>Wie Sie Ihre Aus- und Fortbildungskosten in der Einkommensteuer geltend machen, erfahren Sie hier... Quelle Diverse Steuerberater</h2> <p>Bildungskosten f&uuml;r Beruf und Studium Erstmalige Berufsausbildung und Erststudium Die erstmalige Berufsausbildung Das Erststudium Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung Ber&uuml;cksichtigung bei den Eltern Ber&uuml;cksichtigung beim Auszubildenden bzw. Studenten Weiter- und Fortbildung Sonderfall: Fortbildung im Ausland Die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von beruflichen Aus- oder Fortbildungskosten f&uuml;hrt zur Frage: Lassen sich die Kosten f&uuml;r Berufsausbildung oder Studium als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben vollumf&auml;nglich absetzen? Oder k&ouml;nnen sie nur begrenzt als Sonderausgaben geltend gemacht werden? Wesentliche Bedeutung kommt dabei dem Begriff der Erstausbildung zu. Das Thema &#039;&#039;Bildungskosten im Steuerrecht&#039;&#039; betrifft auch Eltern, die Freibetr&auml;ge f&uuml;r ihre studierenden Kinder geltend machen wollen, und Arbeitgeber, die &uuml;berlegen, Fortbildungen ihrer Mitarbeiter zu finanzieren. Dieses Merkblatt beleuchtet das Thema aus allen wichtigen Perspektiven und gibt jedem Interessierten die speziell f&uuml;r ihn relevanten Antworten. Von besonderem Interesse sind die Regelungen f&uuml;r die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung vollj&auml;hriger Kinder bei ihren Eltern: Diese werden bis zum Abschluss ihrer erstmaligen Berufsausbildung oder ihres Erststudiums in der Steuererkl&auml;rung der Eltern ber&uuml;cksichtigt. Dar&uuml;ber hinaus werden nicht erwerbst&auml;tige (siehe Punkt 2.3) vollj&auml;hrige Kinder nur bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres ber&uuml;cksichtigt, wenn sie f&uuml;r einen (weiteren) Beruf ausgebildet werden, ein (weiteres oder aufbauendes) Studium absolvieren, ein freiwilliges soziales oder &ouml;kologisches Jahr, einen (freiwilligen) Dienst im Ausland, einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, einen internationalen Jugend- oder einen Bundesfreiwilligendienst leisten, sich in einer &Uuml;bergangszeit von h&ouml;chstens vier Monaten befinden, beispielsweise zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder zwischen einem Ausbildungsabschnitt und dem gesetzlichen Zivildienst bzw. dem Bundesfreiwilligendienst, oder eine Berufsausbildung mangels eines Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen k&ouml;nnen. Eine Berufsausbildung - also eine berufliche Ausbildung unter Ausschluss eines Studiums - liegt vor, wenn der Auszubildende durch eine berufliche Ausbildungsma&szlig;nahme die notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse erwirbt, die ihn zur Aufnahme eines Berufs bef&auml;higen. Voraussetzung ist, dass der Beruf durch eine Ausbildung in einem &ouml;ffentlichrechtlich geordneten Ausbildungsgang erlernt und der Ausbildungsgang durch eine Pr&uuml;fung abgeschlossen wird. Beruflich veranlasste Weiter- und Fortbildungskosten sind steuerlich eher unproblematisch, da sie in ihrem Kernbereich genau die Definition der Werbungskosten erf&uuml;llen. Sie dienen gerade der Sicherung und Erhaltung der Einnahmen aus Ihrer Berufst&auml;tigkeit. Hinweis Wenn hier von Werbungskosten die Rede ist, so entspricht das bei Selbst&auml;ndigen den Betriebsausgaben. Betrieblich notwendige Fortbildungen von Selbst&auml;ndigen lassen sich im Rahmen der Einnahmen&uuml;berschussrechnung bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung ohne weiteres als betrieblicher Aufwand geltend machen. Das Ergebnis ist das Gleiche: die Absenkung des zu versteuernden Einkommens. Damit die Fortbildungskosten steuerlich anerkannt werden, ist gegebenenfalls ein Nachweis des Zusammenhangs mit der aktuellen T&auml;tigkeit beim Finanzamt zu erbringen. Ein Indiz hierf&uuml;r ist die Freistellung von der beruflichen T&auml;tigkeit durch den Arbeitgeber. Bei einer Erstattung der Fortbildungskosten durch den Arbeitgeber entf&auml;llt der Werbungskostenabzug, da dem Arbeitnehmer letztlich keine Kosten entstanden sind. Aufwendungen f&uuml;r die berufliche Fort- und Weiterbildung, die der Arbeitgeber tr&auml;gt, sind dann kein Arbeitslohn, wenn diese Ma&szlig;nahmen im ganz &uuml;berwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgen - ob am Arbeitsplatz oder in au&szlig;erbetrieblichen Einrichtungen, ist unerheblich. Gleichg&uuml;ltig ist auch, ob die Teilnahme an der Bildungsma&szlig;nahme auf die Arbeitszeit angerechnet wird oder ob sie in der Freizeit erfolgt. Zur Feststellung der betrieblichen Veranlassung gen&uuml;gt, wenn die Weiterbildung die Einsatzf&auml;higkeit des Arbeitnehmers im Unternehmen erh&ouml;ht. Bei Sprachkursen muss der Arbeitgeber die Fremdsprachenkenntnisse im vorgesehenen Aufgabengebiet verlangen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01235.pdf">Publikation zeigen</a></p>