<h1>F&uuml;hrung eines Fahrtenbuchs</h1> <h2>Ein fehlendes oder unzureichend gef&uuml;hrtes Fahrtenbuch ist einer der h&auml;ufigsten M&auml;ngel, die von Betriebspr&uuml;fern moniert werden... Quelle Diverse Steuerberater</h2> <p>F&uuml;hrung eines Fahrtenbuchs Berechnung nach der 1-%-Methode Betriebliche und private Kfz-Nutzung Die Fahrtenbuchmethode Verfahren beim Lohnsteuerabzug Checkliste: Ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch Private Kfz-Nutzung Elektronisches Fahrtenbuch Formale Anforderungen an ein Fahrtenbuch Beispiel f&uuml;r ein Fahrtenbuch Die private Nutzung eines dienstlichen Pkw f&uuml;hrt zu einem geldwerten Vorteil, der steuerlich erfasst werden muss. Als Unternehmer bzw. Freiberufler m&uuml;ssen Sie den Gewinn um den Wert der Privatnutzung erh&ouml;hen. Sofern Ihnen als Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverh&auml;ltnisses ein Fahrzeug zur Verf&uuml;gung gestellt wird, welches Sie auch privat nutzen d&uuml;rfen, wird der Nutzungswert der privaten Fahrten als zus&auml;tzliche Verg&uuml;tung bei der Gehaltsabrechnung erfasst. Grunds&auml;tzlich wird der private Nutzungsanteil pauschal mit 1% des Listenpreises des Fahrzeugs bei seiner Erstzulassung bewertet. Wenn Sie jedoch ein Fahrtenbuch f&uuml;hren, k&ouml;nnen Sie den privaten Anteil exakt bestimmen. In diesem Merkblatt wird erl&auml;utert, welche Vorgaben Sie beachten m&uuml;ssen, damit die Aufzeichnungen von der Finanzverwaltung anerkannt werden. Bei der 1-%-Methode wird der Wert der privaten Nutzung in jedem Kalendermonat mit 1% des inl&auml;ndischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuz&uuml;glich der Kosten f&uuml;r Sonderausstattungen und einschlie&szlig;lich Umsatzsteuer angesetzt. F&uuml;r Elektro- bzw. Hybridelektrofahrzeuge gelten Minderungen bei der Ermittlung des ma&szlig;gebenden Listenpreises. Ausf&uuml;hrliche Informationen dazu finden Sie in den Merkbl&auml;ttern &#039;&#039;Fahrzeugnutzung durch Unternehmer (Pkw und EBike)&#039;&#039; und &#039;&#039;Fahrzeugnutzung durch Arbeitnehmer (Pkw und E-Bike)&#039;&#039;, die wir Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung stellen. Wenn Sie Unternehmer, Freiberufler, Landwirt oder Gesellschafter einer KG, OHG oder GbR sind, d&uuml;rfen Sie - im Gegensatz zu Angestellten - die 1-%-Methode nur bei Fahrzeugen mit &uuml;berwiegend betrieblicher Nutzung anwenden. Sie m&uuml;ssen den Umfang von mehr als 50% somit bei der Anschaffung eines Pkw nachweisen oder zumindest glaubhaft machen. Daf&uuml;r ist nicht zwingend ein Fahrtenbuch notwendig. Als Selbst&auml;ndiger k&ouml;nnen Sie den Nachweis &uuml;ber den Umfang der betrieblichen Fahrten in jeder geeigneten Form erbringen: durch Eintragungen im Terminkalender, die Zusammenstellung gefahrener Kilometer zu Kunden, Reisekostenaufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen &uuml;ber einen repr&auml;sentativen Zeitraum von drei Monaten. Die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb z&auml;hlen zu den betrieblichen Fahrten. Da auf den inl&auml;ndischen Bruttolistenpreis bei Erstzulassung abzustellen ist, gilt folgender Ausgangswert: Wenn Sie etwa im Zeitraum von September bis November ein Fahrtenbuch f&uuml;hren und sich daraus ein betrieblicher Anteil von mehr als 50% inklusive der Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb ergibt, wird auch f&uuml;r die Folgejahre die &uuml;berwiegend betriebliche Nutzung unterstellt</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01282.pdf">Publikation zeigen</a></p>