<h1>Muster Teilzeit-Arbeitsvertrag</h1> <h2>Orientierungs- und Formulierungshilfe... Quelle Unternehmensverband Neubrandenburg e.V.</h2> <p>Teilzeit-Arbeitsvertrag c) Der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet sich, im Falle betrieblicher Notwendigkeiten auf Anordnung &Uuml;berstunden zu leisten. Diese &Uuml;berstunden werden durch Freistellung abgegolten. Sollte dies jedoch nicht m&ouml;glich sein, werden sie entsprechend verg&uuml;tet. d) Der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet sich, bei entsprechendem betrieblichen Bedarf in gesetzlich zul&auml;ssigem Umfang auch Nacht-, Schicht-, Samstags-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Arbeitsbereitschaft und Rufbereitschaft zu leisten. 3. Probezeit Die ersten. Wochen/Monate gelten als Probezeit. 4. K&uuml;ndigung / Beendigung a) Innerhalb der Probezeit kann das Arbeitsverh&auml;ltnis von beiden Parteien mit einer Frist von 2 Wochen gek&uuml;ndigt werden. b) Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverh&auml;ltnis von beiden Parteien auf der Grundlage der gesetzlichen K&uuml;ndigungsfristen gek&uuml;ndigt werden. c) Bei einer K&uuml;ndigung ist der Arbeitgeber berechtigt, den/die Arbeitnehmer/in, w&auml;hrend der K&uuml;ndigungsfrist ganz oder teilweise unter Fortzahlung der Bez&uuml;ge von der Arbeit freizustellen. d) Das Recht zur au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung aus wichtigem Grund bleibt unber&uuml;hrt. Eine au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung gilt f&uuml;r den Fall ihrer Unwirksamkeit als ordentliche K&uuml;ndigung zum n&auml;chst zul&auml;ssigen Termin. e) Das Arbeitsverh&auml;ltnis endet, ohne das es einer K&uuml;ndigung bedarf, mit Ablauf des Monats, in dem der/die Arbeitnehmer/in das f&uuml;r ihn/sie ma&szlig;gebliche Regelrentenalter der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht. 5. Pflichten des/der Arbeitnehmers/in a) Der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet sich, ihm/ihr &uuml;bertragene Arbeitsaufgaben sorgf&auml;ltig auszuf&uuml;hren, bei betrieblicher Notwendigkeit auch andere Arbeiten zu &uuml;bernehmen und sich gegebenenfalls in eine andere Abteilung oder Betriebsst&auml;tte des Arbeitgebers versetzen zu lassen. Eine Lohnminderung darf hiermit nicht verbunden sein. b) Der/die Arbeitnehmer/in darf Nebenbesch&auml;ftigungen nur mit ausdr&uuml;cklicher schriftlicher Zustimmung des Arbeitgebers aus&uuml;ben. c) Der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet sich, Verschwiegenheit &uuml;ber die gesch&auml;ftlichen und betrieblichen Angelegenheiten zu wahren. d) Die jeweils geltenden betrieblichen Bestimmungen sind Bestandteil des Arbeitsvertrages und werden vom/von der Arbeitnehmer/in anerkannt. e) Der/die Arbeitnehmer/in ist verpflichtet, s&auml;mtliche &Auml;nderungen seiner/ihrer Anschrift unverz&uuml;glich der Firma mitzuteilen. 6. Verg&uuml;tung und Verbot der Lohnabtretung a) Die monatliche Brutto-Verg&uuml;tung betr&auml;gt zur Zeit je Monat insgesamt. Euro. b) Die Bez&uuml;ge werden am Ende des Monats/bis zum. des Folgemonats auf das vom /von der Arbeitnehmer/in benannte Konto Nr. bei. BLZ. &uuml;berwiesen. c) Der Anspruch des/der Arbeitnehmers/in auf Verg&uuml;tung darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Arbeitgebers weder schuldrechtlich an Dritte abgetreten noch verpf&auml;ndet werden. Die Zustimmung darf nur aus sachlichen Gr&uuml;nden verweigert werden. Entgegenstehende Verf&uuml;gungen des/der Arbeitnehmers/in sind gem&auml;&szlig; &sect; 399 BGB unwirksam. Unbenommen von diesem Abtretungsverbot bleibt die Pf&auml;ndbarkeit des Arbeitsentgelts im Rahmen der Zwangsvollstreckung (&sect; 851 Abs. 2 ZPO), sowie ein etwaiger Forderungs&uuml;bergang auf Tr&auml;ger von Sozialleistungen gem&auml;&szlig; &sect; 115 SGB X. Die Kosten, die dem Arbeitgeber aus der Pf&auml;ndung, Abtretung oder Verpf&auml;ndung von Entgelt entstehen, werden mit jeweils 5,00 Euro berechnet und vom Entgelt einbehalten. Bei Nachweis h&ouml;herer tats&auml;chlicher Kosten ist das Unternehmen berechtigt, diese in Ansatz zu bringen. d) Der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet sich, etwa zuviel bezogene Zahlungen an den Arbeitgeber zur&uuml;ckzuerstatten. 7. Gratifikationen a) Die Zahlung von etwaigen Gratifikationen, mit denen ausschlie&szlig;lich die erbrachte oder die zuk&uuml;nftige Betriebstreue honoriert wird, erfolgt stets freiwillig mit der Ma&szlig;gabe, dass auch durch eine wiederholte Zahlung kein Rechtsanspruch des/der Arbeitnehmers/in - weder dem Grunde noch der H&ouml;he nach, weder f&uuml;r die Vergangenheit noch f&uuml;r die Zukunft - begr&uuml;ndet wird. b) Etwaige weitere Sonderzahlungen (z.B. Boni, Zulagen), mit denen auch die erbrachte Arbeitsleistung honoriert wird, erfolgen stets unter dem Vorbehalt des Widerrufs. Der Widerruf kann ausge&uuml;bt werden, wenn ein dringendes betriebliches Erfordernis vorliegt, insbesondere, wenn der Jahresgewinn des Arbeitgebers unter . Prozent des Jahresumsatzes sinkt. 8. Urlaub Der Urlaub richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Er betr&auml;gt zurzeit 24 Werktage (20 Arbeitstage) im Kalenderjahr. Ein anteiliger Urlaubsanspruch entsteht, sofern die T&auml;tigkeit &uuml;ber einen Monat hinausgeht. Die Lage des Urlaubs wird zwischen dem Arbeitgeber und dem/der Arbeitnehmer/in unter Ber&uuml;cksichtigung der betrieblichen und pers&ouml;nlichen Belange beider Seiten festgelegt. Sofern mehrere Teilzeitarbeitsvertr&auml;ge bestehen, sind die Vertragsparteien bem&uuml;ht, eine Urlaubsregelung zu finden, die einen zusammenh&auml;ngenden Urlaub f&uuml;r den/die Arbeitnehmer/in erm&ouml;glicht. 9. Arbeitsverhinderung und Krankheit a) Im Falle einer Erkrankung hat der/die Arbeitnehmer/in dies unverz&uuml;glich anzuzeigen und sp&auml;testens innerhalb von 3 Tagen eine &auml;rztliche Bescheinigung nachzureichen, aus der die Arbeitsunf&auml;higkeit sowie deren Beginn und voraussichtliche Dauer ersichtlich sind. Sofern die Arbeitsunf&auml;higkeit l&auml;nger dauert als in der Bescheinigung angegeben, so ist der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet, eine neue &auml;rztliche Bescheinigung vorzulegen. b) Arbeitsverhinderung ist dem Arbeitgeber unverz&uuml;glich, m&ouml;glichst am ersten Tag des Arbeitsausfalls, unter Angabe der Gr&uuml;nde mitzuteilen, ist die Arbeitsverhinderung vorher bekannt, so ist rechtzeitig die Einwilligung des Arbeitgebers einzuholen. 10. Vertragsstrafen Nimmt der/die Arbeitnehmer/in die Arbeit nicht oder nicht fristgem&auml;&szlig; auf, l&ouml;st er/sie das Arbeitsverh&auml;ltnis ohne Einhaltung der ma&szlig;geblichen K&uuml;ndigungsfrist auf oder wird die Firma durch vertragswidriges Verhalten des/der Arbeitnehmer/in zur au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung veranlasst, so hat der/die Arbeitnehmer/in an die Firma eine Vertragsstrafe in H&ouml;he eines Monats-Bruttogehaltes zu zahlen. Soweit der/die Arbeitnehmer/in bei Einhaltung der ordentlichen K&uuml;ndigungsfrist vor Ablauf eines Monats aus dem Ar beitsverh&auml;ltnis ausscheiden k&ouml;nnte, reduziert sich die Vertragsstrafe der H&ouml;he nach auf das Bruttoarbeitsentgelt, dass der/die Arbeitnehmer/in w&auml;hrend des Laufs der ordentlichen K&uuml;ndigung erzielt h&auml;tte. Die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzanspr&uuml;che bleibt vorbehalten. 11. Verfall von Anspr&uuml;chen, Verj&auml;hrung a) Alle Anspr&uuml;che der Vertragsparteien aus oder in Zusammenhang mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb von 6 Monaten schriftlich gegen&uuml;ber der anderen Vertragspartei geltend gemacht werden. Dies gilt nicht bei Haftung wegen Vorsatzes. Die Ausschlussfrist beginnt, wenn der Anspruch entstanden ist und der Anspruchsteller von den anspruchsbegr&uuml;ndenden Umst&auml;nden Kenntnis erlangt oder grob fahrl&auml;ssig keine Kenntnis erlangt hat. Die Vers&auml;umung der Ausschlussfrist f&uuml;hrt zum Verlust des Anspruchs. b) Lehnt der Anspruchsgegner den Anspruch ab oder &auml;u&szlig;ert er sich nicht innerhalb von zwei Wochen nach schriftlicher Geltendmachung gem&auml;&szlig; Abs. a), verfallen die Anspr&uuml;che, wenn sie nicht innerhalb von 3 Monaten nach der Ablehnung oder nach dem Ablauf der &Auml;u&szlig;erungsfrist gerichtlich geltend gemacht werden. c) Die Verj&auml;hrungsfrist f&uuml;r alle Anspr&uuml;che der Vertragsparteien aus oder in Zusammenhang mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis betr&auml;gt ein Jahr. Dies gilt nicht bei Haftung wegen Vorsatzes. Im &Uuml;brigen bleiben die gesetzlichen Vorschriften &uuml;ber den Eintritt der Verj&auml;hrung unber&uuml;hrt. 12. Vertrags&auml;nderungen &Auml;nderungen oder Erg&auml;nzungen dieses Arbeitsvertrages bed&uuml;rfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, soweit sie nicht auf einer ausdr&uuml;cklichen oder einer individuell ausgehandelten Abrede beruhen. Dies gilt auch f&uuml;r &Auml;nderungen dieses Schriftformerfordernisses. Dies bedeutet, dass keine Anspr&uuml;che auf Grund betrieblicher &Uuml;bung entstehen k&ouml;nnen. Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so wird hierdurch die Wirksamkeit des &uuml;brigen Vertrages nicht ber&uuml;hrt</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01321.pdf">Publikation zeigen</a></p>