<h1>Fachkr&auml;fte und unbesetzte Stellen in einer alternden Gesellschaft</h1> <h2>Problemlagen und betriebliche Reaktionen... Quelle IAB</h2> <p>Fachkr&auml;fte und unbesetzte Stellen in einer alternden Gesellschaft Wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Deutschland. Die Besch&auml;ftigung &auml;lterer Arbeitnehmer. Altersstruktur der Betriebe. Betriebliche Ma&szlig;nahmen zum Erhalt der Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit &auml;lterer Mitarbeiter. Entwicklung des Fachkr&auml;ftebedarfs. Einstellung von Fachkr&auml;ften. Unbesetzte Fachkr&auml;ftestellen. Mit der g&uuml;nstigen wirtschaftlichen Entwicklung sowie dem demografischen Wandel hat die Diskussion um nicht besetzte Fachkr&auml;ftestellen wieder an Bedeutung gewonnen. Der vorliegende Bericht will mit Auswertungen auf betrieblicher Ebene zu dieser Diskussion beitragen: In welchem Ausma&szlig; gibt es in den Betrieben Stellenbesetzungsprobleme und wie gehen die Betriebe aktuell und perspektivisch damit um? Der Fokus wird sich dabei auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Branchen beziehen - in diesem Jahr mit einem speziellen Augenmerk auf die Personennahen Dienstleistungen mit ihren Teilbereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht, Beherbergung und Gastronomie sowie den &Uuml;brigen personennahen Dienstleistungen. Die Mehrheit der Betriebe hatte im Jahr 2011 zwar keine offenen Fachkr&auml;ftestellen, der Fachkr&auml;ftebedarf insgesamt lag aber auf einem Rekordniveau, und der Gro&szlig;teil der Betriebe konnte seinen Fachkr&auml;ftebedarf auch vollst&auml;ndig decken. Die meisten Fachkr&auml;fteeinstellungen erfolgten im Bereich der Unternehmensnahen Dienstleistungen auf der einen Seite und im Bereich der Personennahen Dienstleistungen auf der anderen Seite, hier vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit der gestiegenen Nachfrage nach Fachkr&auml;ften traten Stellenbesetzungsschwierigkeiten h&auml;ufiger auf als im Vorjahr. Mit besonders gro&szlig;en Problemen hatten das Finanz- und Versicherungsgewerbe, der Bereich der Unternehmensnahen Dienstleistungen, die Branche Information und Kommunikation sowie der Bereich der &Uuml;brigen personennahen Dienstleistungen zu k&auml;mpfen, Bereiche der Wirtschaft mit einer Nichtbesetzungsquote von 30% und mehr. Nach eigenen Angaben erwartete die Mehrheit der Betriebe f&uuml;r die n&auml;here Zukunft keine offenen Fachkr&auml;ftestellen. Perspektivisch betrifft damit die Diskussion zum Fachkr&auml;ftemangel nur eine Minderheit. Besonders h&auml;ufig waren es Betriebe aus der &Ouml;ffentlichen Verwaltung, aus dem Produzierenden Gewerbe sowie aus dem Teilbereich Erziehung und Unterricht, die f&uuml;r die n&auml;here Zukunft mit einer Neu- oder Wiederbesetzung von Fachkr&auml;ftestellen rechnen. Zu den Branchen, die mit besonders vielen Problemen bei der Stellenbesetzung rechnen, z&auml;hlen dabei vor allem die &Uuml;brigen personennahen Dienstleistungen. Die forcierte Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie die forcierte eigene Ausbildung von Fachkr&auml;ften, aber auch die Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen ist dabei in fast allen Branchen ganz oben auf der Agenda, um dem Problem von nicht besetzten Fachkr&auml;ften zu begegnen. Vor allem der Bereich der &Ouml;ffentlichen Verwaltung ist besonders ausbildungsaktiv. Die vorliegenden Ergebnisse deuten insgesamt auf einen eher m&auml;&szlig;igen Problemdruck durch unbesetzte Fachkr&auml;ftestellen hin. Insgesamt ist die Nachfrage nach Fachkr&auml;ften und damit einhergehend der Umfang unbesetzter Fachkr&auml;ftestellen 2011 stark angestiegen. Im Zeitverlauf sind das aktuell aber doch stark konjunkturabh&auml;ngige Gr&ouml;&szlig;en</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01345.pdf">Publikation zeigen</a></p>