<h1>Elternzeit und Berufsr&uuml;ckkehr (Leitfaden)</h1> <h2>Personalverantwortliche sind gefordert, die Elternzeitphasen von Mitarbeitern so fr&uuml;h wie m&ouml;glich in die Personalplanung aufzunehmen und kreativ zu &uuml;berbr&uuml;cken... Quelle Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.</h2> <p>Elternzeit und Berufsr&uuml;ckkehr Leitfaden f&uuml;r Personalverantwortliche Unternehmen stehen zunehmend im Spannungsfeld steigender Personalkosten, dem Mangel an Fachkr&auml;ften und den W&uuml;nschen der Mitarbeiter, Familie und Beruf zu vereinbaren. Die Bilanz nach vier Jahren Elterngeld zeigt: Immer mehr M&uuml;tter streben fr&uuml;hzeitig in den Beruf zur&uuml;ck. Zugleich steigt die Zahl der V&auml;ter in Elternzeit. Personalverantwortliche sind deshalb gefordert, die Elternzeitphasen von Mitarbeitern so fr&uuml;h wie m&ouml;glich in die Personalplanung von Unternehmen aufzunehmen und kreativ zu &uuml;berbr&uuml;cken. Ziel muss sein, einen raschen Wiedereinstieg attraktiv zu machen. Je l&auml;nger ein Leistungstr&auml;ger ausf&auml;llt, desto schwieriger und kostenintensiver wird es, das verlorene Wissen im Unternehmen wieder aufzubauen. Hier setzt unser Leitfaden zu Elternzeit und Berufsr&uuml;ckkehr an. Wir wollen Sie darin unterst&uuml;tzen, Ihren Mitarbeitern eine m&ouml;glichst reibungslose Berufsr&uuml;ckkehr zu erm&ouml;glichen. Und wir wollen aufzeigen, wie Sie von der Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik profitieren k&ouml;nnen. Das Elterngeld in der betrieblichen Praxis. Elterngeldanspruch und Partnermonate: Die 12 und 2-Regelung. Teilelterngeld. Elterngeld und Mutterschaftsgeld. Nutzen einer raschen Berufsr&uuml;ckkehr. EXKURS: Familienfreundliche Ma&szlig;nahmen. Mitarbeitergespr&auml;che. Arbeitseinsatz von schwangeren Mitarbeiterinnen. Elternzeit und Berufsr&uuml;ckkehr. Kontakt mit den Mitarbeitern w&auml;hrend der Elternzeit. R&uuml;ckkehrgespr&auml;che. EXKURS: Berufsr&uuml;ckkehr und Kinderbetreuung. Die Berufsr&uuml;ckkehr. Arbeitsorganisatorische Fragen. Einarbeitungsplan. Betreuung in den ersten Tagen. Das Feedback-Gespr&auml;ch nach der R&uuml;ckkehr. Der Mutterschutz. Schutzfristen. Allgemeine Besch&auml;ftigungsverbote au&szlig;erhalb der Schutzfristen. Individuelles Besch&auml;ftigungsverbot. Stillzeit. K&uuml;ndigungsverbot. Mutterschutzlohn und Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Die Elternzeit. Verteilung der Elternzeit. Dauer der Elternzeit bei schneller Geburtenfolge sowie Mehrlingsgeburten. Beantragung von Elternzeit. Beendigung und Ver&auml;nderung der Elternzeit. Auswirkungen der Elternzeit im Arbeitsverh&auml;ltnis. Sonderk&uuml;ndigungsrecht zum Ende der Elternzeit. Rechtslage nach der Elternzeit. M&ouml;glichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung w&auml;hrend der Elternzeit. Einvernehmliche Erwerbst&auml;tigkeit w&auml;hrend der Elternzeit. Teilzeitanspruch bei fehlender Einvernehmlichkeit. Ablehnung durch den Arbeitgeber. Entgegenstehende dringende betriebliche Gr&uuml;nde. Elternteilzeit bei anderen Arbeitgebern. Arbeitsvolumen nach Beendigung der Elternzeit. Teilzeit entweder nach BEEG oder TzBfG. Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates. M&ouml;glichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung nach der Elternzeit. Teilzeit nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen w&auml;hrend der Teilzeit. Gerichtliche Durchsetzung des Anspruchs. Verl&auml;ngerung der Arbeitszeit. R&uuml;ckkehr zur Vollarbeitszeit. Benachteiligungsverbot. Information &uuml;ber freie Arbeitspl&auml;tze. Steuerrecht und Sozialversicherung w&auml;hrend der Elternzeit. Erwerbst&auml;tigkeit w&auml;hrend der Elternzeit. Keine Erwerbst&auml;tigkeit w&auml;hrend der Elternzeit. Elterngeld. &Uuml;berblick Arbeitszeitmodelle. Klassische Teilzeit. Variable Teilzeit. Abgestufte Teilzeit. Job-Sharing (Job-Pairing / Job-Splitting) / Arbeitsplatzteilung (&sect; 13 TzBfG) Teilzeit in Gruppenarbeit. Tele(heim)arbeit / Arbeit im Home Office. Jahresarbeitszeit. Abrufarbeit (&sect; 12 TzBfG). Sonderfall: Mindestarbeitszeit mit flexiblem Abrufkontingent. Versetzte Arbeitszeiten. Vertrauensarbeitszeit. Seit 01. Januar 2007 haben Eltern nach der Geburt ihres Kindes Anspruch auf Elterngeld, wenn sie ihre Berufst&auml;tigkeit reduzieren oder unterbrechen. Die entsprechenden Bestimmungen sind im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Auch wenn die Unternehmen kaum direkte Ber&uuml;hrungspunkte mit dem Elterngeld haben, beeinflusst es das Personalmanagement &uuml;ber die enge Verkn&uuml;pfung mit der Elternzeit doch erheblich. Denn der Einkommensersatz aus dem Elterngeld ist f&uuml;r die Besch&auml;ftigten eine Variable, die &uuml;ber Dauer der Elternzeitnahme und Zeitpunkt des Wiedereinstiegs ma&szlig;geblich mitentscheidet. Dies unterstreichen auch folgende Trends: M&uuml;tter streben eine schnellere Berufsr&uuml;ckkehr an. Waren zu Zeiten des Erziehungsgeldes noch Auszeiten von drei Jahren oder l&auml;nger &uuml;blich, nimmt inzwischen jede zweite Frau sp&auml;testens nach einem Jahr wieder eine Erwerbst&auml;tigkeit auf. Mehrheitlich erfolgt die Berufsr&uuml;ckkehr in Teilzeit. 1 Mehr V&auml;ter beanspruchen Elternzeit. Immer mehr V&auml;ter nehmen Elternzeit in Anspruch. In Bayern ist inzwischen mehr als jeder vierte Elterngeldbezieher m&auml;nnlich. Allerdings f&auml;llt die Elternzeitnahme bei den V&auml;tern immer noch k&uuml;rzer aus als bei den M&uuml;ttern. Acht von zehn V&auml;tern beschr&auml;nken sich auf zwei Monate. 2 Im Folgenden erl&auml;utern wir kurz die wichtigsten Regelungen zum Elterngeld mit Bezug zur Arbeitswelt. Elterngeld kann beantragen, wer nach der Geburt seines Kindes seine Berufst&auml;tigkeit unterbricht oder auf nicht mehr als 30 Stunden w&ouml;chentlich reduziert, um sein neugeborenes Kind zu betreuen. Es kann bezogen werden grunds&auml;tzlich von beiden Elternteilen in insgesamt zw&ouml;lf Monatsbetr&auml;gen, maximal zwei Monate kommen hinzu, wenn auch der andere Elternteil seine Erwerbst&auml;tigkeit in zwei sog. Partnermonaten einschr&auml;nkt (&sect; 4 Abs. 2 BEEG) von beiden Elternteilen abwechselnd oder gleichzeitig jeweils mindestens f&uuml;r zwei, h&ouml;chstens f&uuml;r zw&ouml;lf Monate (&sect; 4 Abs. 2, Abs. 3 BEEG) in Ausnahmef&auml;llen (zum Beispiel bei Alleinerziehenden) 14 Monate lang von einem Elternteil (&sect; 4 Abs. 3 S. 3 und 4 BEEG) auf Antrag auch in 24 beziehungsweise 28 halben Monatsbetr&auml;gen (&sect; 6 BEEG)</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01394.pdf">Publikation zeigen</a></p>