<h1>Handy, Smartphone, Blackberry und Tablet</h1> <h2>Analyse von Betriebs- und Dienstvereinbarungen zur Nutzung mobiler Endger&auml;te (Handy, Smartphone, Blackberry und Tablet)... Quelle Hans-B&ouml;ckler-Stiftung</h2> <p>Mobile Endger&auml;te Handy, Smartphone, Blackberry und Tablet Immer mehr Besch&auml;ftigte arbeiten unterwegs: im Verkehrsmittel, im Hotel, vor&uuml;bergehend im Ausland, als Techniker, Monteure, Handlungsreisende, beim Kunden und nicht zuletzt zu Hause. Ziel dieser Auswertung ist es, Vereinbarungen zu betrachten, die sich mit der notwendigen Hardware f&uuml;r diese Art der Arbeitsorganisation befassen. Wir haben insgesamt 41 Vereinbarungen herausgefiltert, die Regelungen zum Umgang mit dem Diensthandy, dem Smartphone, Notebooks und neuerdings Tablets beinhalten. Dabei geht es um Einsatzm&ouml;glichkeiten, Arbeitszeitfragen, Datenschutzaspekte, um die M&ouml;glichkeiten zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle, Haftungsfragen, Qualifizierungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte etc. Mobile Ger&auml;te erleichtern die Kommunikation und beschleunigen zugleich Arbeitsprozesse. Wie gelingt es, dass Besch&auml;ftigte sich vor wachsender Entgrenzung sch&uuml;tzen k&ouml;nnen? Welche Regelungen sind gut, um individuellen Freiraum zu erhalten, aber (Selbst)Ausbeutung zu begegnen. Kann Leistungs- und Verhaltenskontrolle ausgeschlossen werden? Diese Fragen werden uns weiter besch&auml;ftigen. Die vorliegende Auswertung gibt erste Anregungen zur Bearbeitung der Fragen. Elektronische Datenverarbeitung GPS Ortungssystem Global Positioning System Informationstechnik, Oberbegriff f&uuml;r elektronische Systeme MDA Mobiler Digitaler Assistent (mobiler Computer) MDM Mobile Device Managment-Systeme MMS Multimedia Messaging Service, erm&ouml;glicht z.B. den Versand von Fotos Netiquette Zusammensetzung aus Netz und Etikette: Verhaltensregeln im Internet PDA Personal Digital Assistent (vgl. MDA) PR Personalrat SIM-Karte engl. subscriber identily module, Chipkarte f&uuml;r den Empfang von Gespr&auml;chen und Daten in mobilen Endger&auml;ten SMS Short Message Service: schriftliche Kurznachrichten per Telefon oder Internetdienste TK-Anlagen Telekommunikationsanlagen TKG Telekommunikationsgesetz Voice over IP Telefonverbindungen &uuml;ber das Internet VPN Virtual Private Network, Verbindung zwischen zwei Netzen oder gesicherter Fernzugriff auf Unternehmensnetz Whats App Internetdienst f&uuml;r Kurznachrichten und Versendung anderer Informationen web 2.0 Internet (2.0 steht f&uuml;r 2. Generation) In den letzten Jahren hat sich die Welt der Telekommunikation in den Unternehmen umfassend ge&auml;ndert. Smartphone, Tablet und Blackberry geh&ouml;ren l&auml;ngst zu selbstverst&auml;ndlichen Arbeitsmitteln f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte. Pocket-PC, Handhelds oder Palms sind schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Die Telefonie mit dem Festnetzger&auml;t stellt beinahe eine Ausnahme dar. Die Betriebsvereinbarungen zu den herk&ouml;mmlichen TK-Anlagen gen&uuml;gen aktuellen Anspr&uuml;chen nicht mehr. In dieser Kurzauswertung wird ermittelt, ob die Betriebsvereinbarungen, die sich ehemals nur mit Telefonanlagen und IT-Technik besch&auml;ftigten, Schritt gehalten haben. Es liegen 41 Betriebs- und Dienstvereinbarungen sowie Richtlinien vor, die Regelungen zu diesem Themenbereich enthalten. Die neuen Ger&auml;te zur mobilen Kommunikation beinhalten sehr unterschiedliche M&ouml;glichkeiten, aber auch Risiken hinsichtlich ihrer Nutzung. Ein schlichtes Handy eignete sich noch vor wenigen Jahren fast ausschlie&szlig;lich zum Telefonieren. Es konnte keine E-Mails empfangen, nicht im Internet surfen und war auch nicht per GPS ortbar. Ein Smartphone verf&uuml;gt &uuml;ber all diese und weitere Funktionen. Das fr&uuml;h erkannte Risiko der &#039;&#039;st&auml;ndigen Erreichbarkeit&#039;&#039; mittels Handy ist um das Risiko des &#039;&#039;st&auml;ndigen Pr&auml;sentseins&#039;&#039; f&uuml;r berufliche Aufgaben gewachsen. Erste Betriebsvereinbarungen einiger Unternehmen enthalten klare restriktive Vorgaben: Berufliche E-Mails werden nach einer bestimmten Tageszeit nicht mehr zugestellt, der Internetzugang f&uuml;r berufliche Zwecke ist zeitlich eingeschr&auml;nkt. Der Zugang zu sozialen Internetnetzwerken (Social Media) ist ebenfalls mit den Ger&auml;ten er&ouml;ffnet. Er erfordert eigene Regelungen zum Gebrauch und zum Schutz der Besch&auml;ftigten. Dazu kommen die Regelungen zum Datenschutz, zu Gesundheitsfragen, zur Arbeitszeit im Sinne von Bereitschaftszeiten bzw. Vollanrechnung sowie zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle. Am Ende der vorliegenden Auswertung findet sich eine Beschreibung der Kontroll- und Beteiligungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Betriebs- und Personalr&auml;te, damit diese bei der betrieblichen Gestaltung der neuen Medien nicht au&szlig;en vor stehen</p> <p><a href="https://www.boeckler.de/pdf/mbf_bvd_mobile_endgeraete_14.pdf">Publikation zeigen</a></p>