<h1>Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz</h1> <h2>Das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz soll den Rahmen f&uuml;r eine gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkr&auml;ften aus Drittstaaten schaffen... Quelle BMI</h2> <p>Durch den Gesetzentwurf, der mit dem Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie eng vorabgestimmt ist, werden die Regelungen f&uuml;r den Aufenthalt und die Zuwanderung von Fachkr&auml;ften aus Drittstaat dem wirtschaftlichen Bedarf entsprechend gezielt ge&ouml;ffnet sowie neu systematisiert und insgesamt klarer und transparenter gestaltet. Das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz f&uuml;hrt erstmals einen einheitlichen Fachkr&auml;ftebegriff ein: Fachkr&auml;fte sind sowohl Hochschulabsolventen als auch Besch&auml;ftigte mit einer qualifizierter Berufsausbildung. Liegt ein Arbeitsvertag vor, k&ouml;nnen Fachkr&auml;fte k&uuml;nftig ohne Vorrangpr&uuml;fung einreisen. Die Arbeitsplatzsuche wird f&uuml;r Fachkr&auml;fte mit Berufsausbildung analog zur Regelung f&uuml;r Hochschulabsolventen neu vorgesehen. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Fachkraft &uuml;ber deutsche Sprachkenntnisse verf&uuml;gt, die der angestrebten T&auml;tigkeit entsprechen, und ihren Lebensunterhalt w&auml;hrend der Suche eigenst&auml;ndig sichern kann. Die M&ouml;glichkeit zur Ausbildungsplatzsuche wird insbesondere f&uuml;r Absolventen deutscher Auslandsschulen geschaffen. Beide Regelungen werden zun&auml;chst befristet f&uuml;r f&uuml;nf Jahre erprobt. Zudem wird die M&ouml;glichkeit zur Einreise zum Zweck der Anerkennung einer im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikation ausgebaut und gest&auml;rkt. Um Verwaltungsverfahren effizienter und serviceorientierter zu gestalten, werden die Zust&auml;ndigkeiten in den L&auml;ndern f&uuml;r die Einreise zur Erwerbsmigration bei zentralen Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden geb&uuml;ndelt und beschleunigte Verfahren f&uuml;r Fachkr&auml;fte gegen Geb&uuml;hr eingef&uuml;hrt. Schlie&szlig;lich enth&auml;lt der Entwurf auch eine neue Besch&auml;ftigungsduldung mit klaren Kriterien f&uuml;r gut integrierte Geduldete sowie Anpassungen zur einheitlichen Anwendung der Ausbildungsduldung und deren Ausweitung auf staatliche anerkannte Helferausbildungen. Zudem wird die Besch&auml;ftigungsverordnung entsprechend angepasst</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01478.pdf">Publikation zeigen</a></p>