<h1>Eltern-Kind-Arbeitszimmer (Anleitung zur Einrichtung)</h1> <h2>Oftmals k&ouml;nnen Kosten dadurch minimiert werden, dass &auml;ltere B&uuml;rom&ouml;bel &uuml;bergangsweise genutzt werden bzw. indem (Sach-)Spenden gesammelt werden... Quelle berufundfamilie gGmbH</h2> <p>Eltern-Kind-Arbeitszimmer Anleitung zur Einrichtung eines Eltern-Kind-Arbeitszimmers von A - Z Ansprechperson/en F&uuml;r die Organisation des laufenden Betriebs (z.B. Verwaltung des Belegungsplans, Ausgabe des Zimmerschl&uuml;ssels) aber auch f&uuml;r allgemeine Fragen zu den Nutzungsbedingungen des Eltern-Kind-Zimmers, sollte eine Ansprechperson benannt werden. Die Ansprechperson sollte im Rahmen der internen Kommunikation bekannt gemacht werden (z.B. am Schwarzen Brett, im Intranet), damit Interessenten wissen, an wen man sich im Bedarfsfall wenden kann. Bedarfserhebung Es empfiehlt sich, vorab den Bedarf an einer solchen Ma&szlig;nahme zu erheben, indem zun&auml;chst die Anzahl der Besch&auml;ftigten mit Kindern im Betreuungsalter sowie das Alter der Kinder ermittelt werden. Evaluation Eine Evaluation sollte nach ca. einem Jahr durchgef&uuml;hrt werden, um das Angebot kontinuierlich zu verbessern. Hierzu kann ein Fragebogen ausgeteilt werden, der die Zufriedenheit mit der Organisation (Anmeldung, R&auml;umlichkeiten, Verpflegung, Spielm&ouml;glichkeiten) sowie Anregungen und Verbesserungsm&ouml;glichkeiten dokumentiert. Finanzieller Aufwand Sind keine zus&auml;tzlichen R&auml;umlichkeiten anzumieten, sentsteht f&uuml;r den Arbeitgeber lediglich bez&uuml;glich der Einrichtung des Arbeitszimmers und des Arbeitsplatzes ein finanzieller Aufwand. Oftmals k&ouml;nnen die Kosten dadurch minimiert werden, dass &auml;ltere B&uuml;rom&ouml;bel &uuml;bergangsweise genutzt werden bzw. indem (Sach-)Spenden gesammelt werden, beispielsweise f&uuml;r die Kinderausstattung. Auf den Besch&auml;ftigten kommen in der Regel keine Kosten zu. Kommunikation - intern und extern Nachdem der Bedarf ermittelt und Rahmenbedingungen festgelegt wurden, sollte die Ma&szlig;nahme umfassend bekannt gegeben werden. E-Mails, Intranet- und Internetmeldungen oder Unternehmens-Newsletter k&ouml;nnen hierf&uuml;r genutzt werden. Modalit&auml;ten wie Ort, ggf. Kosten und Ansprechpartner sind dabei wichtige Inhalte der Elterninformation. Ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer ist eine Ma&szlig;nahme zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, welche sich in der externen Kommunikation gut vermitteln l&auml;sst. Oft wollen lokale Medien von der Situation vor Ort berichten. Hierbei wird das Einverst&auml;ndnis der Eltern vorausgesetzt, wenn Kinder fotografiert oder aufgenommen werden. Mitbestimmungsgrundlage Es besteht kein Mitbestimmungsrecht bei der Einf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahme. Personeller Aufwand Im Vorfeld der Einf&uuml;hrung dieser Ma&szlig;nahme muss Personal gefunden werden, das sich f&uuml;r die Abstimmung der Rahmenbedingungen und die Kl&auml;rung rechtlicher Aspekte verantwortlich zeigt. Auch nach der Einrichtung des Eltern-Kind-Arbeitszimmers ist der Personalaufwand relativ gering. Es bedarf in der Regel nur eines Ansprechpartners bzw. eines Zimmer-Verwalters. Rahmenvereinbarung Es empfiehlt sich, eine Rahmenvereinbarung mit den Eltern, die das Zimmer nutzen, abzuschlie&szlig;en. Aspekte wie Aufsichtspflicht, Haftungspflicht (siehe Rechtliche Grundlagen) sowie allgemeine Regelungen zur Nutzung des Eltern-Kind-Zimmers beziehungsweise hinsichtlich der Verantwortung f&uuml;r Gegenst&auml;nde im Raum sollten verbindlich festgelegt und dokumentiert werden. R&auml;umlichkeiten Die R&auml;umlichkeiten sollten folgende Voraussetzungen mitbringen: f&uuml;r den Besch&auml;ftigten: voll ausgestatteter B&uuml;roarbeitsplatz mit Telefonanschluss und Drucker, ggf. Besprechungstisch und -stuhl. f&uuml;r das Kind: kindgerechte Einrichtung nach Altersgruppe, sprich Babybett, Wickelm&ouml;glichkeiten, Spiele ggf. Computer f&uuml;r Kinder, Tisch und Stuhl etc., Hinweis: Steckdosen mit Kindersicherung versehen und Erste-Hilfe-Set in unmittelbarer N&auml;he hinterlegen. Sauberkeit und Sicherheit sollten gew&auml;hrleistet werden. Rechtliche Grundlagen Rechtliche Rahmenbedingungen sollten vereinbart und zwischen Eltern und Arbeitgebern abgeschlossen werden - etwa, wie die Aufsichtspflicht durch Eltern geregelt wird, ob der Besch&auml;ftigte vor Inanspruchnahme eine Haftungsfreistellung unterschreibt und ob vorhandene Versicherungsschutz des Arbeitgebers ausreicht. Es ist zu kl&auml;ren, ob es unternehmensspezifische Sicherheitsvorkehrungen gibt, die zu beachten sind. Verpflegung Das Mittagessen kann - falls vorhanden - von der Firmenkantine organisiert werden. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen Getr&auml;nke sowie kleinere Snacks zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Versicherungen Die Versicherungsfrage ist in jedem Fall vor Beginn der Betreuung zu kl&auml;ren. Dabei sollte der betroffene Besch&auml;ftigte, das Unternehmen und ggf. die Versicherungsagentur einbezogen werden. Zeitlicher Aufwand f&uuml;r die Einrichtung Entscheidet sich die Unternehmensleitung zur Einrichtung eines Eltern-KindArbeitszimmers, skann die Umsetzung innerhalb von ein bis zwei Monaten realisiert werden. Zeitplanung f&uuml;r die Belegung Die Zeitplanung h&auml;ngt u. a. von den gebotenen R&auml;umlichkeiten ab. Bieten diese gen&uuml;gend Platz, sk&ouml;nnen mehrere Kinder betreut werden. Ist dies nicht der Fall, kann nach dem Prinzip der Dringlichkeit entschieden werden, d.h. wie wichtig ist die Arbeit des Besch&auml;ftigten bzw. nach dem Prinzip: &#039;&#039;first come first served&#039;&#039; - Shat der zuerst angemeldete Besch&auml;ftigte Vorrang</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01484.pdf">Publikation zeigen</a></p>