<h1>Checkliste Betriebliche Altersvorsorge</h1> <h2>Diese Checkliste bietet einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der staatlich unterst&uuml;tzten zus&auml;tzlichen Alterssicherung und hilft dabei, gut informiert zur Beratung zu gehen... Quelle BMAS</h2> <p>Checkliste Betriebliche Altersvorsorge Zus&auml;tzliche Altersvorsorge ist zwar kein Muss, aber ein gro&szlig;es Plus. Mit der staatlichen F&ouml;rderung durch Steuerverg&uuml;nstigungen, Abgabenbefreiungen und Riester-Zulagen lohnt sich die Extra-Investition f&uuml;r einen gesicherten, erf&uuml;llten Ruhestand besonders. Aus einer breiten Palette, die von der Entgeltumwandlung bis zu den f&ouml;rderf&auml;higen Produkten der privaten Anbieter reicht, kann jeder Anleger die jeweils sinnvollste Variante abh&auml;ngig von Alter, Einkommen, Familienstand und der pers&ouml;nlichen Sicherheitsorientierung ausw&auml;hlen. Die folgende Checkliste kann und soll die notwendige individuelle Beratung nicht ersetzen. Aber sie bietet einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der staatlich unterst&uuml;tzten zus&auml;tzlichen Alterssicherung und hilft dabei, gut informiert zur Beratung zu gehen. A. DIE VERSORGUNGSANALYSE An erster Stelle steht bei der Entscheidung &uuml;ber jede Art zus&auml;tzlicher Altersvorsorge der Kassensturz. Erst dann zeigt sich, welche monatlichen Eink&uuml;nfte nach heutigem Stand im Alter bereits zur Verf&uuml;gung stehen. Diese Mittel m&uuml;ssen mit dem angestrebten Lebensstandard und den voraussichtlichen monatlichen Ausgaben abgeglichen werden, um eventuelle Versorgungsl&uuml;cken aufzudecken. Zur Ermittlung bereits gesicherter Alterseink&uuml;nfte pr&uuml;ft man, wie hoch die gesetzliche Rente voraussichtlich sein wird (diese Information erh&auml;lt man durch die j&auml;hrliche Rentenauskunft der gesetzlichen Rentenversicherung oder auf Anfrage von seinem Rentenversicherungstr&auml;ger). Daneben verschafft man sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber sein Verm&ouml;gen in Geldanlagen, Versicherungen oder Immobilien, von dem man im Ruhestand zehren kann. Die H&ouml;he aller Einnahmen stellt man nun den gesch&auml;tzten Ausgaben gegen&uuml;ber: allgemeine Lebenshaltungskosten, Wohnung/Miete, Auto, Versicherungsbeitr&auml;ge, Urlaub oder Hobbys. Ergibt sich aus diesem Abgleich eine Versorgungsl&uuml;cke, so sollte man anhand der im Folgenden erl&auml;uterten Schritte pr&uuml;fen, welche Zusatzvorsorge in Frage kommt. DER WEG ZUR BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE DURCH ENTGELTUMWANDLUNG 1. Schritt: Informieren Zun&auml;chst sollte man sich bei seinem Arbeitgeber oder dem Betriebsrat erkundigen, ob bereits ein arbeitgeberfinanziertes Modell zur betrieblichen Altersvorsorge existiert. Eine solche Betriebsrente kann dann gegebenenfalls &uuml;ber eigene Zusatzbeitr&auml;ge auf dem Weg der Entgeltumwandlung aufgestockt oder erg&auml;nzt werden. 2. Schritt: Die pers&ouml;nliche Rechnung Die betriebliche Altersvorsorge ist zwar in vielen F&auml;llen besonders lukrativ, da - gemessen an den eigenen Beitr&auml;gen - die staatliche F&ouml;rderung beachtlich ist und oft auch der Arbeitgeber selbst einen Teil zum Aufbau der Zusatz-Rente beisteuert. Dennoch gilt: Die Verwendung eines Teils des eigenen Einkommens zum Vorsorgesparen schm&auml;lert die monatlich zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel. Gibt es ein Finanzpolster, aus dem man die Eigenbeitr&auml;ge finanzieren kann? Auf welche Ausgaben l&auml;sst sich zugunsten der Finanzierung einer Betriebsrente verzichten? Daneben sollte man sich auch ein Bild von der zu erwartenden F&ouml;rderung (Steuer- und Abgabenfreiheit, Riester-Zulagen) sowie deren H&ouml;he machen. 3. Schritt: Vereinbarung einer Entgeltumwandlung Hat man sich f&uuml;r den Weg der Entgeltumwandlung entschieden, so muss diese mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. Dabei willigen beide Parteien ein, dass ein Teil der k&uuml;nftigen Entgeltanspr&uuml;che des Arbeitnehmers in eine wertgleiche Anwartschaft auf Versorgungsleistungen umgewandelt wird. Der Arbeitgeber kann den Durchf&uuml;hrungsweg der betrieblichen Altersvorsorge w&auml;hlen. Bietet er nicht bereits eine betriebliche Altersversorgung &uuml;ber eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds an, muss er seinen Besch&auml;ftigten mindestens eine Betriebsrente in Form einer Direktversicherung anbieten. In jedem Fall sollte man sich bei der Kl&auml;rung der einzelnen Punkte eng mit dem Arbeitgeber abstimmen. 4. Schritt: Die Anpassung an ver&auml;nderte Lebensumst&auml;nde Vorsorgesparen &uuml;ber den Betrieb ist - genau wie die private Alterssicherung - nicht statisch. Einkommensver&auml;nderungen erfordern beziehungsweise erlauben eine Anpassung der Sparraten und haben Einfluss darauf, ob die Inanspruchnahme von Steuer- und Abgabenfreiheit oder aber die F&ouml;rderung mit Zulagen die lohnendere Variante ist. Diese Punkte gilt es nach Vertragsabschluss im Auge zu behalten</p> <p><a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/checkliste-betriebliche-altersvorsorge.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2">Publikation zeigen</a></p>