<h1>Reisekosten-Reisekostenverg&uuml;tungen Auslandsreisen</h1> <h2>Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenverg&uuml;tungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen... Quelle BMF</h2> <p>Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenverg&uuml;tungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2019, IV C 5 - S 2353/08/10006 :009 2018/0944018 Aufgrund des &sect; 9 Absatz 4a Satz 5 ff. Einkommensteuergesetz (EStG) werden im Einvernehmen mit den obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder die in der anliegenden &Uuml;bersicht ausgewiesenen Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Verpflegungsmehraufwendungen und &Uuml;bernachtungskosten f&uuml;r beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen ab 1. Januar 2019 bekannt gemacht (Fettdruck kennzeichnet die &Auml;nderungen gegen&uuml;ber der &Uuml;bersicht ab 1. Januar 2018 - BStBl 2017 I S. 1457). Bei eint&auml;gigen Reisen in das Ausland ist der entsprechende Pauschbetrag des letzten T&auml;tigkeitsortes im Ausland ma&szlig;gebend. Bei mehrt&auml;gigen Reisen in verschiedenen Staaten gilt f&uuml;r die Ermittlung der Verpflegungspauschalen am An- und Abreisetag sowie an den Zwischentagen (Tage mit 24 Stunden Abwesenheit) im Hinblick auf &sect; 9 Absatz 4a Satz 5 2. Halbsatz EStG insbesondere Folgendes: Bei der Anreise vom Inland in das Ausland oder vom Ausland in das Inland jeweils ohne T&auml;tigwerden ist der entsprechende Pauschbetrag des Ortes ma&szlig;gebend, der vor 24 Uhr Ortszeit erreicht wird. Bei der Abreise vom Ausland in das Inland oder vom Inland in das Ausland ist der entsprechende Pauschbetrag des letzten T&auml;tigkeitsortes ma&szlig;gebend. F&uuml;r die Zwischentage ist in der Regel der entsprechende Pauschbetrag des Ortes ma&szlig;gebend, den der Arbeitnehmer vor 24 Uhr Ortszeit erreicht. Siehe dazu auch Rz. 51 des BMF-Schreibens vom 24. Oktober 2014 (BStBl I S. 1412). Schlie&szlig;t sich an den Tag der R&uuml;ckreise von einer mehrt&auml;gigen Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit zur Wohnung oder ersten T&auml;tigkeitsst&auml;tte eine weitere ein- oder mehrt&auml;gige Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit an, ist f&uuml;r diesen Tag nur die h&ouml;here Verpflegungspauschale zu ber&uuml;cksichtigen. Im &Uuml;brigen, insbesondere bei Flug- und Schiffsreisen, ist R 9.6 Absatz 3 LStR zu beachten. Zur K&uuml;rzung der Verpflegungspauschale gilt Folgendes: Bei der Gestellung von Mahlzeiten durch den Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung durch einen Dritten ist die K&uuml;rzung der Verpflegungspauschale i. S. d. &sect; 9 Absatz 4a Satz 8 ff. EStG tagesbezogen vorzunehmen, d.h. von der f&uuml;r den jeweiligen Reisetag ma&szlig;gebenden Verpflegungspauschale (s. o.) f&uuml;r eine 24-st&uuml;ndige Abwesenheit (&sect; 9 Absatz 4a Satz 5 EStG), unabh&auml;ngig davon, in welchem Land die jeweilige Mahlzeit zur Verf&uuml;gung gestellt wurde. Beispiel: Der Ingenieur I kehrt am Dienstag von einer mehrt&auml;gigen Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit in Stra&szlig;burg (Frankreich) zu seiner Wohnung zur&uuml;ck. Nachdem er Unterlagen und neue Kleidung eingepackt hat, reist er zu einer weiteren mehrt&auml;gigen Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit nach Kopenhagen (D&auml;nemark) weiter. I erreicht Kopenhagen um 23 Uhr. Die &Uuml;bernachtungen - jeweils mit Fr&uuml;hst&uuml;ck - wurden vom Arbeitgeber im Voraus gebucht und bezahlt. F&uuml;r Dienstag ist nur die h&ouml;here Verpflegungspauschale von 39 Euro (R&uuml;ckreisetag von Stra&szlig;burg: 34 Euro, Anreisetag nach Kopenhagen 39 Euro) anzusetzen. Aufgrund der Gestellung des Fr&uuml;hst&uuml;cks im Rahmen der &Uuml;bernachtung in Stra&szlig;burg ist die Verpflegungspauschale um 11,60 Euro (20 Prozent der Verpflegungspauschale Kopenhagen f&uuml;r einen vollen Kalendertag: 58 Euro) auf 27,40 Euro zu k&uuml;rzen. Die festgesetzten Betr&auml;ge f&uuml;r die Philippinen gelten auch f&uuml;r Mikronesien, die Betr&auml;ge f&uuml;r Trinidad und Tobago gelten auch f&uuml;r die zu dessen Amtsbezirk geh&ouml;renden Staaten Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, Guyana, St. Kitts und Nevis St. Lucia, St. Vincent und Grenadinen sowie Suriname. Zur Vereinfachung werden die L&auml;nder Mikronesien, Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, Guyana, St. Kitts und Nevis St. Lucia, St. Vincent und Grenadinen, Suriname mit den entsprechenden Werten weiterhin in der &Uuml;bersicht aufgef&uuml;hrt. F&uuml;r die in der Bekanntmachung nicht erfassten L&auml;nder ist der f&uuml;r Luxemburg geltende Pauschbetrag ma&szlig;gebend, f&uuml;r nicht erfasste &Uuml;bersee- und Au&szlig;engebiete eines Landes ist der f&uuml;r das Mutterland geltende Pauschbetrag ma&szlig;gebend. Die Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r &Uuml;bernachtungskosten sind ausschlie&szlig;lich in den F&auml;llen der Arbeitgebererstattung anwendbar (R 9.7 Absatz 3 LStR und Rz. 123 des BMF-Schreibens vom 24. Oktober 2014, BStBl I S. 1412). F&uuml;r den Werbungskostenabzug sind nur die tats&auml;chlichen &Uuml;bernachtungskosten ma&szlig;gebend (R 9.7 Absatz 2 LStR und Rz. 112 des BMF-Schreibens vom 24. Oktober 2014, BStBl I S. 1412), dies gilt entsprechend f&uuml;r den Betriebsausgabenabzug (R 4.12 Absatz 2 und 3 EStR). Dieses Schreiben gilt entsprechend f&uuml;r doppelte Haushaltsf&uuml;hrungen im Ausland (R 9.11 Absatz 10 Satz 1, Satz 7 Nummer 3 LStR und Rz. 107 ff. des BMF-Schreibens vom 24. Oktober 2014, BStBl I S. 1412). Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I ver&ouml;ffentlicht. Es steht ab sofort f&uuml;r eine &Uuml;bergangszeit auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen http://www.bundesfinanzministerium.de zur Verf&uuml;gung. Im Auftrag &Uuml;bersicht &uuml;ber die ab 1. Januar 2019 geltenden Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Verpflegungsmehraufwendungen und &Uuml;bernachtungskosten im Ausland Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Verpflegungsmehraufwendungen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01537.pdf">Publikation zeigen</a></p>