<h1>ElterngeldPlus</h1> <h2>Mit dem ElterngeldPlus erhalten Eltern, die im Elterngeldbezug in Teilzeit arbeiten wollen, l&auml;nger Unterst&uuml;tzung und bekommen so mehr Zeit f&uuml;r ihre Familie... Quelle BMFSFJ</h2> <p>ElterngeldPlus Wie Arbeitgeber und Eltern profitieren Von den Neuerungen des ElterngeldPlus profitieren Mit dem ElterngeldPlus, dem Partnerschaftsbonus und der Flexibilisierung der Elternzeit treten Neuregelungen in Kraft, von denen Unternehmen und ihre Besch&auml;ftigten profitieren. Durch das ElterngeldPlus wird es f&uuml;r M&uuml;tter und V&auml;ter attraktiver, fr&uuml;her ins Berufsleben zur&uuml;ckzukehren. Das bringt Unternehmen handfeste Vorteile. Denn zum einen bleibt dadurch das Know-how der Besch&auml;ftigten besser erhalten. Zum anderen fallen jene Kosten niedriger aus, die damit verbunden sind, eine Auszeit zu &uuml;berbr&uuml;cken, die Besch&auml;ftigten wieder einzuarbeiten und zu qualifizieren oder neues Personal einzustellen. Die k&uuml;rzeren Ausfallzeiten sind somit ein deutliches Plus f&uuml;r die Wirtschaft. Mit den Neuregelungen, die f&uuml;r Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten, k&ouml;nnen M&uuml;tter und V&auml;ter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit k&uuml;nftig einfacher miteinander kombinieren. Die Nachfrage nach Teilzeit wird somit steigen, insbesondere nach vollzeitnahen Teilzeitmodellen. Unternehmen, die sich darauf einstellen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anbieten, haben klare Vorteile im Wettbewerb um Fachkr&auml;fte. Diese Publikation stellt Ihnen die zentralen Neuregelungen vor, zeigt, wie Arbeitgeber und Besch&auml;ftigte gemeinsam profitieren k&ouml;nnen und gibt Ihnen Tipps zur Umsetzung. Ein Elterngeldmonat zwei ElterngeldPlus-Monate Auch bisher k&ouml;nnen Eltern Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruchs. Das &auml;ndert sich f&uuml;r Geburten ab dem 1. Juli 2015: Arbeiten Eltern w&auml;hrend des Elterngeldbezugs in Teilzeit, bekommen sie l&auml;nger ElterngeldPlus. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei Monate ElterngeldPlus. So k&ouml;nnen M&uuml;tter und V&auml;ter ihr Elterngeldbudget besser aussch&ouml;pfen. Zudem verl&auml;ngert das ElterngeldPlus den Elterngeldbezug auch &uuml;ber den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus. Der Partnerschaftsbonus Vier zus&auml;tzliche Monate bei gemeinsamer Teilzeitarbeit Teilen sich Mutter und Vater die Kinderbetreuung und arbeiten parallel f&uuml;r vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zus&auml;tzlich f&uuml;r vier Monate ElterngeldPlus. &Uuml;ber der jungen Erwachsenen finden, dass beide Elternteile sich um die Kinder k&uuml;mmern sollten. Damit wird partnerschaftliche Kinderbetreuung m&ouml;glich, Familien bleiben w&auml;hrend einer Teilzeitt&auml;tigkeit l&auml;nger finanziell abgesichert und die Eltern k&ouml;nnen ihre beruflichen Ziele gleichzeitig weiterverfolgen. Flexiblere Elternzeit 24 statt 12 Monate Elternzeit Eltern k&ouml;nnen k&uuml;nftig 24 (statt wie bisher 12) Monate Elternzeit zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes nehmen. Die Anmeldefrist f&uuml;r eine Elternzeit in diesem Zeitraum erh&ouml;ht sich auf 13 Wochen. Die Elternzeit kann zudem in drei (statt wie bisher zwei) Zeitabschnitte pro Elternteil aufgeteilt werden. Aus dringenden betrieblichen Gr&uuml;nden k&ouml;nnen Arbeitgeber den dritten Abschnitt ablehnen. Bei der Beantragung von Teilzeit gilt die Zustimmung als erteilt, wenn der Arbeitgeber den Teilzeitander Personalverantwortlichen trag nicht innerhalb einer bestimmten Frist sehen das ElterngeldPlus als positiablehnt. ven Impuls f&uuml;r eine bessere partnerschaftliche Aufgabenteilung. Einsch&auml;tzung von Personalverantwortlichen zur V&auml;terorientierung in deutschen Unternehmen. Vorteile f&uuml;r Unternehmen Bessere Planbarkeit, h&ouml;heres Fachkr&auml;ftepotenzial Profitieren Sie vom fr&uuml;heren Wiedereinstieg: Mit dem ElterngeldPlus wird es f&uuml;r berufst&auml;tige M&uuml;tter und V&auml;ter attraktiver, schon w&auml;hrend des Elterngeldbezugs in Teilzeit zu arbeiten und damit fr&uuml;her ins Berufsleben zur&uuml;ckzukehren. Sie k&ouml;nnen damit ihr fachliches Wissen schneller wieder in Ihr Unternehmen einbringen. Ihre beruflichen Kenntnisse bleiben auf dem aktuellen Stand. Durch die fr&uuml;here R&uuml;ckkehr sinken dar&uuml;ber hinaus die Kosten. Denn wenn Eltern l&auml;ngere Zeit aussetzen, m&uuml;ssen Sie Ersatzpersonal einstellen und dessen Qualifizierung bezahlen. St&auml;rken Sie Ihr Fachkr&auml;ftepotenzial: Bislang arbeiten V&auml;ter h&auml;ufig in Vollzeit mit &Uuml;berstunden, M&uuml;tter in der Regel halbtags, wobei sie meist auch eine l&auml;ngere Elternzeit nehmen. Wenn beide Elternteile in vollzeitnaher Teilzeit t&auml;tig sind und Frauen nicht l&auml;ngerfristig ganz aus ihrem Beruf aussteigen, entsteht dadurch zus&auml;tzliches Erwerbsund Fachkr&auml;ftepotenzial. Nutzen Sie die verbesserte Planbarkeit: Die Anmeldefrist f&uuml;r Elternzeiten zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes erh&ouml;ht sich auf 13 Wochen. Das erh&ouml;ht die Planungssicherheit f&uuml;r Arbeitgeber. Sie k&ouml;nnen sich rechtzeitig darauf einstellen. Steigern Sie Ihre Attraktivit&auml;t als Arbeitgeber: Viele M&uuml;tter und V&auml;ter wollen sich berufliche und famili&auml;re Aufgaben partnerschaftlich teilen. Der Partnerschaftsbonus unterst&uuml;tzt sie dabei. Durch den Bonus wird es f&uuml;r beide Partner attraktiv, mit 25 bis 30 Wochenstunden zu arbeiten. Die Nachfrage nach Teilzeitangeboten d&uuml;rfte deshalb steigen - Arbeitgeber mit familienbewussten Teilzeitmodellen k&ouml;nnen bei besch&auml;ftigten Eltern punkten und damit Fachkr&auml;fte gewinnen und halten. Vorteile f&uuml;r Besch&auml;ftigte Flexiblere Abstimmung auf famili&auml;re und berufliche Bed&uuml;rfnisse Besch&auml;ftigte erhalten l&auml;ngere Unterst&uuml;tzung: Mit dem ElterngeldPlus erhalten Eltern, die fr&uuml;hzeitig wieder in Teilzeit in den Beruf einsteigen wollen, l&auml;nger Unterst&uuml;tzung und bekommen so die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum Zeit f&uuml;r die Familie und Zeit f&uuml;r den Job zu haben. Sie k&ouml;nnen flexiblere Auszeiten nehmen: Durch die flexiblere Regelung zur Inanspruchnahme von Elternzeitabschnitten haben M&uuml;tter und V&auml;ter die M&ouml;glichkeit, ihre Auszeiten st&auml;rker den Bed&uuml;rfnissen der Familie anzupassen. Sie k&ouml;nnen Aufgaben in Familie und Beruf besser aufteilen: Der Partnerschaftsbonus unterst&uuml;tzt junge Frauen und M&auml;nner mit kleinen Kindern bei der partnerschaftlichen Aufgabenteilung famili&auml;rer und beruflicher Aufgaben. Dadurch k&ouml;nnen beide Elternteile auch ihre beruflichen Ziele besser verfolgen. Mehr Flexibilit&auml;t durch individuelle L&ouml;sungen Vielf&auml;ltige Kombinationsm&ouml;glichkeiten erm&ouml;glichen es Besch&auml;ftigten und Arbeitgebern, gemeinsam individuelle L&ouml;sungen zu finden, von denen beide Seiten profitieren. Beispiel 2: M&ouml;gliche Kombination Elterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus Planungshilfe f&uuml;r Arbeitgeber Anmeldung der Elternzeit durch die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter, wenn sie direkt nach der Geburt beginnen soll Die Anmeldefrist betr&auml;gt 13 Wochen, wenn die Elternzeit ab dem 3. Geburtstag des Kindes genommen werden soll Kl&auml;ren Sie bestehende Teilzeitw&uuml;nsche Vor der Geburt Nach der Geburt Planen Sie gemeinsam mit Ihrer Mitarbeiterin/Ihrem Mitarbeiter die Umverteilung von Aufgaben und die &Uuml;bergabe Nach Bekanntgabe der Schwangerschaft Vereinbaren Sie das Informations- und Planungsgespr&auml;ch Schriftliche R&uuml;ckkehrinformation an die Personalabteilung oder Anmeldung der Elternzeit sieben Wochen vor deren Beginn durch die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter, wenn diese direkt nach dem Mutterschutz beginnen soll Ende der Elternzeit Eingang Antrag auf Teilzeit nach Elternzeit F&uuml;hren Sie das R&uuml;ckkehrgespr&auml;ch Planen Sie gegebenenfalls Weiterbildungsma&szlig;nahmen Kl&auml;ren Sie bestehende Teilzeitw&uuml;nsche Nach der Geburt Vor dem Wiedereinstieg</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01555.pdf">Publikation zeigen</a></p>