<h1>Steuertipps f&uuml;r Familien (Brandenburg)</h1> <h2>Diese Brosch&uuml;re hilft ganz praktisch weiter und nutzt all jenen, denen die Steuervorteile zustehen... Quelle Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg</h2> <p>Familien und Steuern Steuertipps zur Einkommensteuer Eine Fernsehsendung des ZDF mit dem Titel Was kostet ein Kind? sorgte f&uuml;r Aufsehen bei Eltern in Deutschland. Darin stellten Journalisten eine Statistik des Statistischen Bundesamtes anschaulich vor, die errechnete, wie viel Geld Eltern f&uuml;r ihre Kinder im Schnitt ausgeben: Von der Babyflasche &uuml;ber das Spielzeug bis hin zu Schreibmaterialien f&uuml;r den Schulbesuch. Das f&uuml;r viele &uuml;berraschende Ergebnis: Im Durchschnitt zahlen Eltern in Deutschland monatlich knapp 550 Euro f&uuml;r die Aufwendungen f&uuml;r ein Kind. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ergibt sich so ein stolzer Gesamtbetrag von im Schnitt fast 117000 Euro. Nat&uuml;rlich verbl&uuml;fft dieser Wert auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass in diesem Wert auch die anteiligen Kosten beispielsweise f&uuml;r Miete, Strom oder Energie einbezogen wurden. Und wie immer bei statistischen Durchschnittswerten ist zu beachten, dass in dem konkreten Fall die Ausgaben niedriger oder h&ouml;her liegen k&ouml;nnen. Unabh&auml;ngig von der Frage, was Kinder ihre Eltern kosten, ist klar: Das Gl&uuml;ck und die Freude, die Kinder ihren Eltern bereiten, ist nicht in Cent und Euro messbar. Gleichwohl zeigt die Statistik aber auch deutlich, dass M&uuml;tter und V&auml;ter finanziell deutlich st&auml;rker gefordert sind als kinderlose Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Insofern ist es richtig, dass bei der Einkommensteuer Eltern besser gestellt werden. Schlie&szlig;lich sichern Kinder die Zukunft unseres Gemeinwohls. M&uuml;tter und V&auml;ter, die Kinder gro&szlig;ziehen, leisten auch einen unverzichtbaren Beitrag f&uuml;r die gesamte Gesellschaft. Mit Blick auf den erw&auml;hnten statistischen Wert der Ausgaben f&uuml;r Kinder, kann man einwenden, dass der Gesetzgeber Familien noch viel st&auml;rker unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte. Und ich pers&ouml;nlich bin auch der Ansicht, dass gerade einkommensschwache M&uuml;tter und V&auml;ter und Alleinerziehende noch mehr Unterst&uuml;tzung verdient haben. Umso wichtiger ist es, dass Familien die ihnen zustehenden Vorteile bei der Einkommensteuer auch nutzen. &Uuml;berblick &uuml;ber die Einkommen- und Lohnsteuer Rechtsgrundlagen und Funktion der Steuern Die Steuerpflicht Die Berechnung des zu versteuernden Einkommens Die Einkommensteuerveranlagung und der Lohnsteuerabzug Die Erhebungsarten Das Veranlagungswahlrecht von Ehegatten/ Lebenspartnern nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) Die Abgabe einer Steuererkl&auml;rung Die ELektronische STeuerERkl&auml;rung (ELSTER) Einkommensteuertarif Berechnung der Einkommensteuer Die Entwicklung des Einkommensteuertarifs Der Progressionsvorbehalt Die Lohnsteuerabzugsmerkmale einschlie&szlig;lich Steuerklassen Die Lohnsteuerabzugsmerkmale Die Steuerklassen Die Steuerklassenwahl bei Ehegatten/Lebenspartnern Weitere Besteuerungsmerkmale und das LohnsteuerErm&auml;&szlig;igungsverfahren Exkurs: Der Solidarit&auml;tszuschlag und die Kirchensteuer Die Ber&uuml;cksichtigung der Familien bei der Berechnung der Einkommensteuer Steuerfreie Einnahmen Die Summe der Eink&uuml;nfte: Werbungskosten und Betriebsausgaben Pauschbetr&auml;ge Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte Der Altersentlastungsbetrag Der Entlastungsbetrag f&uuml;r Alleinerziehende Das Einkommen: Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen allgemeiner Art Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen in besonderen F&auml;llen Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r behinderte Menschen, Hinterbliebene und Pflegepersonen Exkurs: Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten Das zu versteuernde Einkommen: Der Familienleistungsausgleich (Kindergeld, Kinderfreibetrag und Freibetrag f&uuml;r den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf) Kinder, die im Rahmen des Familienleistungsausgleichs ber&uuml;cksichtigt werden Das Kindergeld Die Freibetr&auml;ge im Rahmen des Familienleistungsausgleichs Der Kinderfreibetrag Der Freibetrag f&uuml;r den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes Haushaltsnahe Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen Sonstige steuerliche Regelungen Verm&ouml;genswirksame Leistungen und Wohnungsbaupr&auml;mie Verm&ouml;genswirksame Leistungen Wohnungsbaupr&auml;mie Erbschaft- und Schenkungsteuer Umsatzsteuer Grunderwerbsteuer Rechtsgrundlagen f&uuml;r die Besteuerung des Einkommens nat&uuml;rlicher Personen sind das Einkommensteuergesetz (EStG), die Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV) und die Lohnsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (LStDV). Damit das Gesetz einheitlich angewendet wird, enthalten die Einkommensteuer-Richtlinien (EStR) und die Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) Verwaltungsregelungen zur Auslegung der einzelnen Vorschriften</p> <p><a href="https://mdf.brandenburg.de/media_fast/4055/Brosch%C3%BCre_Familien%20und%20Steuern2018_3Aufl_web_Lesefassung.pdf">Publikation zeigen</a></p>