<h1>Wohngeld</h1> <h2>Wohnen kostet Geld - oft zuviel f&uuml;r den, der ein geringes Einkommen hat. Deshalb leistet der Staat in solchen F&auml;llen finanzielle Hilfe... Quelle BMI</h2> <p>Wohngeld. Was ist Wohngeld und wer erh&auml;lt es? Wer rechnet als zu ber&uuml;cksichtigendes Haushaltsmitglied? Wie hoch darf Ihr Gesamteinkommen sein? Welche Miete oder Belastung ist zuschussf&auml;hig? Wie hoch ist Ihr Wohngeld? Wie, wo und wann beantragen Sie Wohngeld? Wie und wann wird dar&uuml;ber entschieden? Wann &auml;ndert sich der Wohngeldanspruch? Welche Datenabgleiche mit anderen Beh&ouml;rden werden durchgef&uuml;hrt? Seit &uuml;ber 50 Jahren schon hilft das Wohngeld einkommensschwachen Mieterinnen und Mietern von Wohnungen und selbst nutzenden Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mern von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen, die Wohnkosten zu tragen. Das Wohngeld wird als Miet- oder Lastenzuschuss geleistet. Die Kosten tragen Bund und L&auml;nder je zur H&auml;lfte. Am 1. Januar 2016 treten mit der Wohngeldreform wesentliche Leistungsverbesserungen in Kraft. Ein Zwei-Personen-Haushalt, der heute im Durchschnitt rund 113 Euro Wohngeld im Monat erh&auml;lt, bekommt k&uuml;nftig etwa 186 Euro. Au&szlig;erdem werden wieder mehr Haushalte wohngeldberechtigt. Daneben wird das Wohngeld auch f&uuml;r erwerbst&auml;tige Haushalte mit niedrigen Einkommen eine Alternative zum Bezug von Grundsicherung. Die Leistungsverbesserungen sollen den Wohngeldhaushalten bereits zum 1. Januar 2016 zugutekommen. Daher werden Wohngeldbescheide, die im Jahr 2015 erteilt worden sind und in das Jahr 2016 hineinreichen, von der Wohngeldbeh&ouml;rde nach dem 1. Januar 2016 automatisch im Hinblick auf ein h&ouml;heres Wohngeld &uuml;berpr&uuml;ft. Hierf&uuml;r ist kein neuer Antrag erforderlich. Ein neuer Wohngeldantrag (Weiterleistungsantrag) ist erst f&uuml;r die Zeit nach Ablauf des bisherigen Bewilligungszeitraumes erforderlich. Das Wohngeld ist abh&auml;ngig vom Gesamteinkommen der zu ber&uuml;cksichtigenden Haushaltsmitglieder, von der monatlichen Miete beziehungsweise Belastung und von der Zahl der zu ber&uuml;cksichtigenden Haushaltsmitglieder. Das Wohngeld wird damit in jedem Einzelfall auf die individuelle Situation der Haushalte zugeschnitten. So erh&ouml;ht sich das Wohngeld, wenn zum Beispiel die Anzahl der Kinder steigt oder wenn das Einkommen sinkt. Andererseits vermindert sich das Wohngeld aber auch, wenn zum Beispiel Haushaltsmitglieder aus der Wohnung ausziehen oder das Einkommen steigt. Auf Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch. Jeder, der die Voraussetzungen erf&uuml;llt, sollte seinen Anspruch geltend machen. Die Einzelheiten &uuml;ber das Bestehen eines Wohngeldanspruchs regelt das Wohngeldgesetz (WoGG). Zur Information &uuml;ber die geltenden Wohngeldregelungen stellt das Bundesministerium f&uuml;r Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Wohngeld 2016 - Ratschl&auml;ge und Hinweise&#039;&#039; als Datei zur Verf&uuml;gung. Diese Internet-Information soll Sie unterst&uuml;tzen und &uuml;ber Ihre Anspr&uuml;che aufkl&auml;ren. Wohnen kostet Geld - oft zu viel f&uuml;r diejenigen, die ein geringes Einkommen haben. Deshalb leistet der Staat in solchen F&auml;llen finanzielle Hilfe: das Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz. Es wird als Zuschuss gezahlt. Voraussetzungen Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen k&ouml;nnen und - wenn ja - in welcher H&ouml;he, das h&auml;ngt von drei Faktoren ab: der Anzahl der zu ber&uuml;cksichtigenden Haushaltsmitglieder, der H&ouml;he des Gesamteinkommens, der H&ouml;he der zuschussf&auml;higen Miete beziehungsweise Belastung. Wohngeld f&uuml;r Mieter und Eigent&uuml;mer Wohngeld gibt es als Mietzuschuss f&uuml;r Personen, die Mieterin oder Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers sind, als Lastenzuschuss f&uuml;r Personen, die Eigentum an selbst genutztem Wohnraum haben. Unerheblich f&uuml;r die Leistung des Zuschusses ist, ob der Wohnraum in einem Altbau oder Neubau liegt und ob er &ouml;ffentlich gef&ouml;rdert, steuerbeg&uuml;nstigt oder frei finanziert worden ist. Wohngeld als Mietzuschuss Wohngeldberechtigt f&uuml;r den Mietzuschuss sind Personen, die Mieterin oder Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers. Wohngeld k&ouml;nnen Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen (siehe auch Seite 27). Antragsformulare erhalten Sie bei der &ouml;rtlichen Wohngeldbeh&ouml;rde der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung. Auf einen (f&ouml;rmlichen) Wohngeldantrag hin muss Ihnen die f&uuml;r Sie zust&auml;ndige Beh&ouml;rde einen schriftlichen Bescheid erteilen. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihre &ouml;rtliche Wohngeldbeh&ouml;rde. Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe F&uuml;r die bei der Wohngeldbewilligung ber&uuml;cksichtigten Kinder, f&uuml;r die Kindergeld bezogen wird, besteht ein Anspruch auf Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe nach dem Bundeskindergeldgesetz. Wer Ihr zust&auml;ndiger Ansprechpartner ist, erfahren Sie in Ihrem Rathaus oder B&uuml;rgeramt. Die Leistungen werden &uuml;berwiegend als Sach- beziehungsweise Dienstleistung gew&auml;hrt</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01585.pdf">Publikation zeigen</a></p>