<h1>Steuertipps f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder (BW)</h1> <h2>&Uuml;berblick &uuml;ber die Anmeldung und steuerliche Einordnung der unternehmerischen T&auml;tigkeit, eine Vorstellung der Gewinnermittlungsarten und der Unternehmenssteuern... Quelle Ministerium f&uuml;r Finanzen Baden-W&uuml;rttemberg</h2> <p>Steuertipps Sicherlich haben Sie schon von ELSTER, der elektronischen Steuererkl&auml;rung, geh&ouml;rt. Die elektronische Steuererkl&auml;rung bietet Ihnen im Vergleich zur Papier-Erkl&auml;rung zahlreiche Vorteile: Es entf&auml;llt das zeitaufw&auml;ndige Ausf&uuml;llen der Papiererkl&auml;rung. Fehlende Anlagen geh&ouml;ren der Vergangenheit an. Eine unverbindliche Steuerberechnung teilt Ihnen mit, mit welcher Erstattung Sie rechnen k&ouml;nnen. Mit der Daten&uuml;bernahme aus dem Vorjahr entf&auml;llt viel l&auml;stige Schreibarbeit, da Sie gleichbleibende Daten nicht wieder neu eingeben m&uuml;ssen. Durch eine Teilnahme am Belegabruf werden Ihre pers&ouml;nlichen Angaben, die Werte Ihrer Lohnbescheinigungen, Ihrer gezahlten Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr&auml;ge sowie Ihre geleisteten Beitr&auml;ge zu Riester- oder R&uuml;rup-Rente bereits automatisch zur Verf&uuml;gung gestellt. Datensicherheit ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Ihre Daten sind durch eine verschl&uuml;sselte &Uuml;bertragung maximal gesichert. Um all diese Vorteile nutzen zu k&ouml;nnen, haben Sie die M&ouml;glichkeit, Ihre Steuererkl&auml;rung papierlos abzugeben, indem Sie Ihre Daten authentifiziert &uuml;bermitteln - die Authentifizierung ersetzt dabei Ihre Unterschrift und ist kostenlos &uuml;ber das ELSTER-Online-Portal erh&auml;ltlich. Eine Anleitung zur Authentifizierung finden Sie unter www.elsteronline.de. Daneben steht Ihnen neben dem kostenlosen Programm &#039;&#039;ELSTER Formular&#039;&#039; der Steuerverwaltung auch Software kommerzieller Anbieter zur Verf&uuml;gung. Belege sind nur auf Anforderung durch Ihr Finanzamt vorzulegen. Ausgenommen sind gesetzlich vorgeschriebene Belege, die immer beizuf&uuml;gen sind. Entscheidend f&uuml;r die Wahl der Rechtsform sind regelm&auml;&szlig;ig au&szlig;ersteuerliche Gr&uuml;nde wie zum Beispiel Haftungsfragen oder Kosten im Zusammenhang mit der Unternehmensgr&uuml;ndung. Die Rechtsform hat jedoch auch Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung Ihrer unternehmerischen T&auml;tigkeit. Die Beteiligung als selbstst&auml;ndiger Unternehmer am Wirtschaftsleben ist in verschiedenen Formen denkbar. So k&ouml;nnen Sie allein einen gewerblichen Betrieb er&ouml;ffnen oder eine freiberufliche oder andere selbstst&auml;ndige T&auml;tigkeit aufnehmen (Einzelunternehmer), gemeinsam mit anderen Personen eine Personengesellschaft (GbR, OHG oder KG) gr&uuml;nden und als Gesellschafter (steuerlich Mitunternehmer) t&auml;tig sein oder allein oder mit anderen Personen eine Kapitalgesellschaft (in der Regel eine GmbH) gr&uuml;nden und als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer unternehmerische Entscheidungen treffen. Besondere Unterschiede ergeben sich bei den einzelnen Rechtsformen insbesondere in den Bereichen Entstehung (Registereintrag, Form des Gesellschaftsvertrags), besondere Eignung der Unternehmensform f&uuml;r den Unternehmenszweck, Kapital (Art der Einlage, Mindesteinzahlung), Gewinn- und Verlustbeteiligung, Entnahmerecht, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs- und Vertretungsbefugnis und Haftung (im Au&szlig;en- und Innenverh&auml;ltnis). Die jeweilige Rechtsform bildet den Ausgangspunkt f&uuml;r weitere rechtliche &Uuml;berlegungen. Neben dem Steuerrecht sind auch handels- und gesellschaftsrechtliche Vorschriften zu beachten. Im Rahmen dieser Informationsschrift ist es allerdings nicht m&ouml;glich, auf die teilweise sehr komplizierten Regelungen zu den einzelnen Rechtsformen detailliert einzugehen. Die Ausf&uuml;hrungen beschr&auml;nken sich deshalb auf die bei Unternehmensgr&uuml;ndungen am h&auml;ufigsten gew&auml;hlte Rechtsform des Einzelunternehmens. Die k&uuml;nftige steuerliche Belastung Ihrer selbstst&auml;ndigen T&auml;tigkeit h&auml;ngt entscheidend davon ab, welcher Einkunftsart Ihre T&auml;tigkeit zuzuordnen ist. Das Einkommensteuergesetz (EStG) unterscheidet im Bereich der Gewinneinkunftsarten zwischen einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, einer freiberuflichen T&auml;tigkeit und einem Gewerbebetrieb. Nachfolgend werden die Begriffe Gewerbebetrieb und freiberufliche T&auml;tigkeit n&auml;her erl&auml;utert und gegen&uuml;ber den anderen Einkunftsarten abgegrenzt</p> <p><a href="https://fm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-fm/intern/Publikationen/180227_Steuertipps_fuer_Existenzgruendung.pdf">Publikation zeigen</a></p>