<h1>Steuerliche Hinweise f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder</h1> <h2>&Uuml;berblick &uuml;ber die Anmeldung und steuerliche Einordnung der unternehmerischen T&auml;tigkeit, eine Vorstellung der Gewinnermittlungsarten und der Unternehmenssteuern... Quelle Senat f&uuml;r Finanzen Bremen</h2> <p>Steuerliche Hinweise f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder Selbst&auml;ndige Unternehmer sind f&uuml;r unser Gemeinwesen unverzichtbar. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Fortentwicklung des Wirtschaftslebens. Wenn Sie selbst sich zu dem Schritt in die Selbst&auml;ndigkeit entschlossen haben, m&ouml;gen viele gute Gr&uuml;nde Sie hierzu bewogen haben: Sie haben den Wunsch, eigenverantwortlich unternehmerisch t&auml;tig zu werden. Sie haben innovative Ideen, die Sie umsetzen wollen. M&ouml;glicherweise sehen Sie in der Selbst&auml;ndigkeit eine Alternative zur Arbeitslosigkeit. Am Anfang ist der Weg in die Selbst&auml;ndigkeit mit einer Reihe von Fragen verbunden. Welche gesetzlichen Vorschriften sind zu beachten, mit welchen Beh&ouml;rden habe ich es zu tun, wer kann mir helfen? Diese Brosch&uuml;re soll Ihnen eine erste Orientierung beim Umgang mit den steuerlichen Vorschriften und dem Finanzamt bieten. Leider ist es nicht m&ouml;glich, im Rahmen eines solchen Ratgebers alle Fragen im Zusammenhang mit einer Existenzgr&uuml;ndung ersch&ouml;pfend zu beantworten. Deshalb empfehle ich Ihnen sehr, sich nicht auf sich allein zu verlassen, sondern den Rat von Fachleuten in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel von einem Steuerberater. Im Anhang zu dieser Brosch&uuml;re finden Sie die Adressen von einigen Organisationen, die Ihnen weiterhelfen k&ouml;nnen. Nicht zuletzt stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihres Finanzamts gerne als Ansprechpartner zur Verf&uuml;gung. Wahl der Rechtsform. Steuerliche Einordnung der unternehmerischen T&auml;tigkeit, Einkunftsart. Freiberufliche oder gewerbliche T&auml;tigkeit. Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit. Anmeldung der unternehmerischen T&auml;tigkeit. Anmeldung der Er&ouml;ffnung eines Gewerbebetriebes. Anmeldung einer freiberuflichen T&auml;tigkeit. Grunds&auml;tze der Gewinnermittlung. Buchf&uuml;hrung - Gewinnermittlungsarten. Ermittlung des Gewinns durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. Wer ist zur Buchf&uuml;hrung (mit Betriebsverm&ouml;gensvergleich) verpflichtet? Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Aufbewahrungsfristen f&uuml;r Buchf&uuml;hrungsunterlagen. Ermittlung des Gewinns durch Einnahme-&Uuml;berschuss-Rechnung. Ausgew&auml;hlte Einzelfragen zur Gewinnermittlung. Betriebsverm&ouml;gen - Privatverm&ouml;gen. Betriebseinnahmen. Betriebsausgaben. Abgrenzung der Betriebsausgaben von den Kosten der privaten Lebensf&uuml;hrung. Abzugsf&auml;higkeit der Betriebsausgaben. Sofort abzugsf&auml;hige Betriebsausgaben. Nicht sofort abzugsf&auml;hige Betriebsausgaben. Nicht abzugsf&auml;hige oder beschr&auml;nkt abzugsf&auml;hige Betriebsausgaben. Abschreibungen (Absetzungen f&uuml;r Abnutzung AfA). Abschreibungen f&uuml;r bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter. Abschreibungen f&uuml;r unbewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter. Abschreibungen nach Einlage in den Betrieb. Privatnutzung von Betriebsverm&ouml;gen - Entnahmen. Vertr&auml;ge mit Angeh&ouml;rigen. Die Steuern des Unternehmens - Steuerarten und Steuererkl&auml;rungen. Grundlagen der Einkommensbesteuerung. Verlustausgleich. Anrechnung von Steuerabzugsbetr&auml;gen. Steuervorauszahlungen. Gewerbesteuer. Gewerbeertrag. Verfahren der Gewerbesteuerfestsetzung. Gewerbesteuererkl&auml;rung. Steuererm&auml;&szlig;igung wegen Gewerbesteuer. Vorauszahlungen. Umsatzsteuer. System der Umsatzsteuer Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Vorsteuer. Wann beginnt die Unternehmereigenschaft? Kleinunternehmer. Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Umsatzsteuererkl&auml;rung. Berechnung der Umsatzsteuer. Entstehung der Umsatzsteuer. Ausstellung von Rechnungen. Vorsteuerabzug. Aufzeichnungspflichten. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer/Zusammenfassende Meldungen bei Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Vertragspartnern aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Vertragspartnern aus dem &uuml;brigen Ausland. Lohnsteuer f&uuml;r besch&auml;ftigte Arbeitnehmer. Steuerabzug nach den allgemeinen Vorschriften. Pauschalierung der Lohnsteuer f&uuml;r Teilzeitkr&auml;fte und Aushilfen. Kurzfristig besch&auml;ftigte Arbeitnehmer. Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse. Lohnsteuer-Anmeldung. F&uuml;hrung und Abschluss des Lohnkontos. Freistellungsbescheinigung. Elektronische Abgabe von Steueranmeldungen. Umsatzsteuer-Voranmeldung und Lohnsteuer-Anmeldung. Wenn Sie in Ihrem Betrieb Arbeitnehmer besch&auml;ftigen, sind Sie grunds&auml;tzlich verpflichtet, f&uuml;r Rechnung des Arbeitnehmers bei jeder Lohnzahlung Lohnsteuer, Solidarit&auml;tszuschlag und ggf. Kirchensteuer vom Arbeitslohn einzubehalten und an das Finanzamt abzuf&uuml;hren. Sie haften als Arbeitgeber f&uuml;r die richtige Einbehaltung und Abf&uuml;hrung dieser Betr&auml;ge. Grundlage f&uuml;r den Steuerabzug ist die Lohnsteuerkarte, die dem Arbeitnehmer f&uuml;r jedes Kalenderjahr von seiner Gemeinde ausgestellt wird. Auf der Lohnsteuerkarte sind die pers&ouml;nlichen Besteuerungsmerkmale (Steuerklasse, Konfession, Zahl der Kinderfreibetr&auml;ge und sonstige eingetragene Freibetr&auml;ge) des Arbeitnehmers ausgewiesen. Die Richtigkeit der Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte brauchen Sie nicht zu pr&uuml;fen. Dies ist allein Sache des Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer hat Ihnen die Lohnsteuerkarte vor Beginn eines jeden Kalenderjahres oder beim Eintritt in das Dienstverh&auml;ltnis vorzulegen. In F&auml;llen, in denen Ihnen ein Arbeitnehmer schuldhaft keine Lohnsteuerkarte vorlegt, m&uuml;ssen Sie die Lohnsteuer generell nach Steuerklasse VI einbehalten. F&uuml;r die Einbehaltung der Lohnsteuer haben Sie zun&auml;chst die H&ouml;he des steuerpflichtigen Arbeitslohnes festzustellen. Die hierf&uuml;r abzuf&uuml;hrende Lohnsteuer ist dann gem&auml;&szlig; &sect; 39b EStG zu berechnen. Hilfen f&uuml;r die Lohnsteuerberechnung finden Sie auf den Internetseiten der Senatorin f&uuml;r Finanzen (www.finanzen.bremen.de). Neben der Lohnsteuer ist auch die Bemessungsgrundlage f&uuml;r den Solidarit&auml;tszuschlag und die Kirchensteuer zu ermitteln. Von der Berechnungsgr&ouml;&szlig;e wird der Solidarit&auml;tszuschlag mit 5,5% und die Kirchensteuer mit 9% (Kirchensteuersatz f&uuml;r das Land Bremen) erhoben. Ferner ist im Land Bremen grunds&auml;tzlich jeder Arbeitnehmer Mitglied der Arbeitnehmerkammer. Auch die Beitr&auml;ge zu dieser Kammer sind vom Arbeitslohn des Arbeitnehmers einzubehalten und vom Arbeitgeber zusammen mit der Lohnsteuer, der Lohnkirchsteuer und dem Solidarit&auml;tszuschlag abzuf&uuml;hren. Der Beitrag zur Arbeitnehmerkammer betr&auml;gt 0,15% des steuerpflichtigen Arbeitslohns. Bei einem Arbeitslohn unter 250 Euro monatlich f&auml;llt kein Kammerbeitrag an. Auch diese Betr&auml;ge sind vom Arbeitslohn einzubehalten und an das Betriebsst&auml;ttenfinanzamt abzuf&uuml;hren. Trotz vorliegender Lohnsteuerkarte, k&ouml;nnen Sie neben dem &#039;&#039;normal&#039;&#039; besteuerten Arbeitslohn f&uuml;r bestimmte Zuwendungen die Lohnsteuer nach einem pauschalen Steuersatz erheben und abf&uuml;hren. Das ist f&uuml;r sog. Sachbez&uuml;ge wie z.B. die unentgeltliche oder verbilligte Abgabe von Mahlzeiten an Arbeitnehmer oder f&uuml;r Erholungsbeihilfen und Zuwendungen aus Anlass von Betriebsveranstaltungen m&ouml;glich. Pauschal besteuerter Arbeitslohn und die darauf abgef&uuml;hrte pauschale Lohnsteuer werden nicht auf der Lohnsteuerkarte bescheinigt. Steuerschuldner der pauschalen Lohnsteuer sind Sie als Arbeitgeber</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01602.pdf">Publikation zeigen</a></p>