<h1>Standorte- und Besch&auml;ftigungssicherung</h1> <h2>Chancen und Grenzen nachhaltiger Standorte- und Besch&auml;ftigungssicherung... Quelle Hans-B&ouml;ckler-Stiftung</h2> <p>Chancen und Grenzen nachhaltiger Standorte- und Besch&auml;ftigungssicherung. Der seit Anfang der 1990er Jahre andauernde &Uuml;berlebenskampf der Opel-Werke in Bochum steht f&uuml;r strategische Diskontinuit&auml;t im Management, f&uuml;r das Entstehen von immer schneller folgenden Ungewissheiten f&uuml;r die Belegschaften und die von der OpelEntwicklung tangierten regionalen und nationalen Akteure1. Diese Faktoren haben eine hohe Verunsicherung mit Blick auf die Zeit nach 2016 erzeugt. Bis 2016 haben die Verhandlungspartner aus Opel-Management, Betriebsrat und IG Metall eine Besch&auml;ftigungssicherung f&uuml;r alle vier deutschen Opel-Standorte vereinbaren k&ouml;nnen, die sich einreiht in eine Vielzahl von Vereinbarungen zur Besch&auml;ftigungssicherung mit zunehmend sinkenden Halbwertzeiten, was die Verbindlich- und G&uuml;ltigkeiten betrifft. Denn im Oktober 2012 steht die Vereinbarung 2016 erneut auf dem Pr&uuml;fstand, der Standorterhalt in Bochum und insbesondere die Zukunft nach 2016 ist weiterhin ungewiss. Markiert ist der &Uuml;berlebenskampf aber auch von verschiedenen Formen arbeitspolitischer Auseinandersetzungen und von Zukunftsentw&uuml;rfen der Belegschaften, Interessenvertretungen und der regionalen Akteure zum Arbeitsplatz- und Standorterhalt von Opel in Bochum. Ende Oktober 2012 unterst&uuml;tzt das Management von General Motors in Europa z.B. eine Arbeitsgruppe &#039;&#039;Bochum 2022&#039;&#039; mit Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen, der IG Metall, regionalen und lokalen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft, die sich intensiv mit der Zukunft der Bochumer Opel-Werke befassen wird. Das ist neu, denn die globalen Rahmenbedingungen f&uuml;r lokale Strategien der Besch&auml;ftigungs- und Standortsicherung haben sich in den letzten 20 Jahren massiv ver&auml;ndert. Trotz vielschichtigen Engagements regionaler Akteure f&uuml;r den Standorterhalt ist vom einstigen europ&auml;ischen Adam-Opel-Erfolgsmodell mit standort&uuml;bergreifenden Solidarit&auml;t nur noch wenig &uuml;brig geblieben. Was die Zukunft aller europ&auml;ischen Opel-Standorte betrifft, wurde im September 2012 erneut ein Sanierungsplan aufgestellt, der f&uuml;nfte in nur zw&ouml;lf Jahren. &#039;&#039;Opel Drive 2022&#039;&#039; macht Hoffnung f&uuml;r eine europ&auml;ische Zukunft von Opel - was aber bedeutet der Plan konkret f&uuml;r die Opel-Werke in Bochum? Chancen und Grenzen nachhaltiger Besch&auml;ftigungs- und Standortsicherung am Beispiel eines bestimmten Standortes, in diesem Projekt am Beispiel der Opel-Werke in Bochum, ausloten zu wollen, l&auml;uft trotz aller Gegenbekundungen Gefahr, zu einseitig und zu normativ ausgerichtet zu sein, nur die positiven Ergebnisse hervorzuheben und sich stark f&uuml;r den Erhalt von Opel in Bochum einzusetzen. Im Vorfeld der Projektantragsstellung konnten diesbez&uuml;gliche Bedenken ausger&auml;umt werden, da das Projekt schon in der Planungsphase (Januar 2010 bis Februar 2011) dialogorientiert zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt angelegt und im Vorfeld mit verschiedenen Vertretern von Opel - Management und Betriebsrat - sowie der IG Metall diskutiert worden war. Die grunds&auml;tzlich positive Haltung auf Seiten der beteiligten Akteure gegen&uuml;ber dem Projektvorhaben bildete eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r die gew&auml;hlte Methode. Vier Bausteine bilden einen qualitativen und quantitativen Methodenmix f&uuml;r die Analyse ab</p> <p><a href="https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_279.pdf">Publikation zeigen</a></p>