<h1>Erwerbsperspektiven f&uuml;r M&uuml;tter mit Migrationshintergrund</h1> <h2>Vor dem Hintergrund der Fachkr&auml;ftedebatte werden in dieser Brosch&uuml;re aktuelle Daten zu M&uuml;ttern mit Migrationshintergrund analysiert und dargestellt... Quelle BMFSFJ</h2> <p>Integration mit Zukunft: Erwerbsperspektiven f&uuml;r M&uuml;tter mit Migrationshintergrund. Rahmendaten zu M&uuml;ttern mit Migrationshintergrund. Familien, in denen zumindest ein Elternteil nicht in Deutschland geboren ist oder eine ausl&auml;ndische Staatsb&uuml;rgerschaft besitzt, sind heute keine Seltenheit mehr. Etwa 2,4 Millionen Fami lien mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Fast jedes dritte Kind w&auml;chst von klein auf mit verschiedenen Sprachen und Kulturen auf. Das 2010 vom Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend ver&ouml;ffentlichte Dossier &#039;&#039;Familien mit Migrationshintergrund&#039;&#039; hat erstmals systematisch Daten zu Familien mit Migrationshintergrund zusammengestellt und analysiert. Im Mittelpunkt der Auswertung standen die Lebens- und Erwerbssituation der Familien. Ein wesentliches Ergebnis war, dass M&uuml;tter mit Migrationshintergrund deutlich seltener erwerbst&auml;tig sind als andere. Dabei haben fast eine Million von ihnen den konkreten Wunsch, einer Berufst&auml;tigkeit nachzugehen. Sie wissen, dass eine Berufst&auml;tigkeit nicht nur hilft, den Lebensunterhalt zu sichern, sondern ebenso Anerkennung, Selbstbest&auml;tigung und Teilhabe bringt. Befragungen zeigen: M&uuml;tter mit Migrationshintergrund f&uuml;hlen sich besser in die Gesellschaft eingebunden, wenn sie erwerbst&auml;tig sind. Davon profitieren die Frauen selbst, aber auch ihre Familien und ganz besonders ihre Kinder. Der Bedarf an Arbeitskr&auml;ften wird in Zukunft deutlich steigen. Seinen Wohlstand wird Deutschland nur halten k&ouml;nnen, wenn ausreichend inl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte mobilisiert werden und weitere aus dem Ausland zuwandern. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere f&uuml;r M&uuml;tter, sowie Integration und qualifizierte Zuwanderung geh&ouml;ren zu den f&uuml;nf Sicherungspfaden, die die Bundesregierung mit ihrem 2011 verabschiedeten Fachkr&auml;ftekonzept eingeschlagen hat. Vor dem Hintergrund der Fachkr&auml;ftedebatte wurden die Daten zu M&uuml;ttern mit Migrations hintergrund aktualisiert und im ersten Teil dieser Brosch&uuml;re dargestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Potenzial dieser Zielgruppe f&uuml;r den Arbeitsmarkt. Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist f&uuml;r M&uuml;tter mit Migrationshintergrund oft eine gro&szlig;e Herausforderung: Welche Schritte sind n&ouml;tig und wo gibt es Unterst&uuml;tzung? Wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren? Welche Qualifikationen werden anerkannt und wie lassen sich Sprachkenntnisse verbessern? In Deutschland gibt es derzeit knapp 8,1 Millionen Familien, in denen Kinder unter 18 Jahren aufwachsen. In 2,4 Millionen dieser Familien hat mindestens ein Elternteil einen Migrationshin tergrund. Das hei&szlig;t, mindestens ein Elternteil besitzt eine ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rigkeit, hat die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit durch Einb&uuml;rgerung erhalten oder ist Sp&auml;taussiedlerin oder Sp&auml;taussiedler. Insgesamt z&auml;hlen somit 29 Prozent aller Familien mit minderj&auml;hrigen Kindern zu den Familien mit Migrationshintergrund (Abbildung 1). In &uuml;ber der H&auml;lfte (58 Prozent) dieser Familien haben beide Elternteile einen Migrationshintergrund, in 42 Prozent lediglich ein Elternteil</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01675.pdf">Publikation zeigen</a></p>