<h1>Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che (Checkliste)</h1> <h2>Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che werden mit den Arbeitnehmern gef&uuml;hrt, die nach einer k&uuml;rzeren oder l&auml;ngeren Krankheit ins Unternehmen zur&uuml;ckkehren... Quelle I.O. BUSINESS&reg;</h2> <p>Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che Checkliste Personalgespr&auml;che Diese Reihe von Checklisten unterst&uuml;tzt Sie beim F&uuml;hren von Personalgespr&auml;chen. Sie erhalten zum einen Anregungen und Tipps zur Organisation und zum F&uuml;hren von Personalgespr&auml;chen generell. Au&szlig;erdem bietet Ihnen jede Checkliste dieser Reihe spezielle inhaltliche Hinweise zum betreffenden Thema. In der Checkliste Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che geht es um folgende Inhalte: Chancen und Grenzen von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che und Betriebliches Eingliederungsmanagement Ziele, die Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen Standardisierung und Stufungsm&ouml;glichkeiten Gespr&auml;chsinhalte (Vorschlag f&uuml;r einen Leitfaden) Tipps zur Vorbereitung und F&uuml;hrung von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen In vielen Unternehmen werden Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che mit Arbeitnehmern gef&uuml;hrt, die nach einer k&uuml;rzeren oder l&auml;ngeren Krankheit ins Unternehmen zur&uuml;ckkehren. Es gibt dabei die verschiedensten Formen solcher Gespr&auml;che und auch mehrere Funktionen und Ziele, die solche Gespr&auml;che erf&uuml;llen sollen. Wenn Sie dar&uuml;ber nachdenken, Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che in Ihrem Unternehmen in der einen oder anderen Form einzuf&uuml;hren oder im Unternehmen bestehende Formen solcher Gespr&auml;che zu &uuml;berpr&uuml;fen, unterst&uuml;tzt Sie diese Checkliste mit Anregungen und zeigt M&ouml;glichkeiten und Grenzen von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen auf. Weiterf&uuml;hrende Checklisten: In der Serie &#039;&#039;Personalgespr&auml;che&#039;&#039; finden Sie weitere interessante Checklisten zum kostenlosen Download. Die folgenden Checklisten kn&uuml;pfen direkt an die vorliegende an: Chancen und Grenzen von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che k&ouml;nnen ein Instrument sein um zu ergr&uuml;nden, ob Arbeitnehmer, die sich &ouml;fters oder l&auml;nger arbeitsunf&auml;hig gemeldet haben, aufgrund betrieblicher Umst&auml;nde krank geworden sind, oder es ob m&ouml;glicherweise andere Ursachen f&uuml;r das Fehlen des Arbeitnehmers gibt. Je nach Form und Durchf&uuml;hrung der Gespr&auml;che k&ouml;nnen sie den Arbeitnehmer motivieren und seinen Wiedereinstieg nach der Krankheit erleichtern. Sie k&ouml;nnen aber auch das genaue Gegenteil bewirken: Bei einer automatischen Stufung bis hin zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen kann so viel so viel Druck auf Arbeitnehmer ausge&uuml;bt werden, dass diese aus Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust krank zur Arbeit kommen. Dadurch k&ouml;nnen solche automatisch gestuften Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che letztendlich eher zur Sch&auml;digung als zur F&ouml;rderung der Gesundheit beitragen. Wie bei jedem Instrument kommt es also vorwiegend darauf an, auf welche Weise es genutzt wird und wie gut der Akteur darin geschult ist, mit dem Instrument umzugehen. Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che und Betriebliches Eingliederungsmanagement Um die Arbeitsunf&auml;higkeit zu &uuml;berwinden, neuer Arbeitsunf&auml;higkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten sind alle Arbeitgeber seit dem 23.04.2004 zur Durchf&uuml;hrung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) gem&auml;&szlig; &sect; 84 Abs. 2 SGB IX verpflichtet. Sie m&uuml;ssen daher mit allen Arbeitnehmern, die &#039;&#039;innerhalb eines Jahres l&auml;nger als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunf&auml;hig waren&#039;&#039; unabh&auml;ngig vom Krankheitsgrund Ma&szlig;nahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements durchf&uuml;hren. Nach Zustimmung des Betroffenen wird nach geeigneten Ma&szlig;nahmen der Eingliederung gesucht. Dabei sind die Personalvertretung und gegebenenfalls die Schwerbehindertenvertretung, sowie der Betriebsarzt einzubeziehen. Der Arbeitgeber kann auch externe Stellen wie Rentenversicherungstr&auml;ger, Berufsgenossenschaft, Integrationsamt, Integrationsfachdienst und Agentur f&uuml;r Arbeit einschalten. Um den Mindestanforderungen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements zu entsprechen, empfiehlt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrations&auml;mter und Hauptf&uuml;rsorgestellen (BIH) ein System von 5 Phasen und eine Pr&uuml;fliste. An dieser soll sich das im Rahmen des BEM zu bildende Integrationsteam orientieren. Diese Pr&uuml;fliste beinhaltet Fragen, die &uuml;blicherweise auch Inhalt von R&uuml;ckkehrgespr&auml;chen sind. Die der Pr&uuml;fliste der Integrations&auml;mter entnommenen Fragen sind in dieser Checkliste bei den Gespr&auml;chsinhalten mit einem Sternchen gekennzeichnet. Die BIH empfiehlt au&szlig;erdem, die getroffenen Regelungen in einer Integrationsvereinbarung schriftlich niederzulegen. Das Verfahren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements geht weit &uuml;ber das Instrument des Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;ches hinaus und kann an dieser Stelle nicht umfassend behandelt werden. Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che sind als alleinige Ma&szlig;nahme im Sinne des Betrieblichen Eingliederungsmanagements nicht ausreichend. Tendenzen der Rechtsprechung zur Bedeutung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und zur K&uuml;ndigung infolge der Krankheit Soll eine krankheitsbedingte K&uuml;ndigung ausgesprochen werden, muss die Zustimmung des Betriebsrates und des Integrationsamtes vorliegen. Die Arbeitsgerichte haben mehrfach best&auml;tigt, dass eine krankheitsbedingte oder personenbedingte K&uuml;ndigung tats&auml;chlich das letztm&ouml;gliche Mittel sein darf und zuvor in drei Stufen festgestellt worden sein muss, dass eine Weiterbesch&auml;ftigung auch an einem leidensgerechten anderen Arbeitsplatz nicht m&ouml;glich ist: &#039;&#039;Danach ist zun&auml;chst eine negative Prognose hinsichtlich des voraussichtlichen Gesundheitszustandes erforderlich (erste Stufe). Sodann m&uuml;ssen die zu erwartenden Auswirkungen des Gesundheitszustandes des Arbeitnehmers zu einer erheblichen Beeintr&auml;chtigung der betrieblichen Interessen f&uuml;hren (zweite Stufe). Schlie&szlig;lich ist eine Interessenabw&auml;gung vorzunehmen, bei der zu pr&uuml;fen ist, ob die erheblichen Beeintr&auml;chtigungen der betrieblichen Interessen zu einer billigerweise nicht hinzunehmenden Belastung des Arbeitgebers f&uuml;hren (dritte Stufe)&#039;&#039; (BAG, Urteil vom 8.11.2007, 2 AZR 425/06, Randnummer 13). Hier erf&uuml;llt das Betriebliche Eingliederungsmanagement eine wichtige Funktion, wenngleich gesetzlich keine Konsequenzen bei Nichtdurchf&uuml;hrung vorgesehen sind. Wird jedoch kein Betriebliches Eingliederungsmanagement durchgef&uuml;hrt bei Besch&auml;ftigten, die l&auml;nger als 6 Wochen im Jahr arbeitsunf&auml;hig gemeldet waren, so ist es m&ouml;glich, dass der Arbeitgeber im Falle einer krankheitsbedingten K&uuml;ndigung die K&uuml;ndigungsschutzklage verliert (siehe hierzu u. a. die Urteile des Landesarbeitsgerichts Berlin, vom 27.10.2005, Az. 10 Sa 783/05 und des Landesarbeitsgerichts Hamm 2. Kammer, vom 24. Januar 2007, Az: 2 Sa 991/06). Ziele und Formen von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che k&ouml;nnen im Unternehmen unterschiedlich eingebettet sein und gleichzeitig auch verschiedene Ziele unterst&uuml;tzen. Welche Funktionen sollen Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che in Ihrem Unternehmen haben und welche Ziele sollen unterst&uuml;tzt werden? A f&uuml;r die h&ouml;chste Wichtigkeit, B f&uuml;r mittlere Wichtigkeit und C f&uuml;r geringere Wichtigkeit. Wichtigkeit F&ouml;rderung der Gesundheit / Betriebliches Gesundheitsmanagement Ziel: Reduzierung von Fehlzeiten durch Krankheit Motivation Ziel: Reduzierung von motivationsbedingten Fehlzeiten F&uuml;hrung von Mitarbeitern Ziel: Unterst&uuml;tzung des Arbeitnehmers (bezogen sowohl auf seine Wiedereingliederung in die Arbeit, als auch emotional und sozial) _ Kontrolle / Fehlzeitenmanagement Ziel: Reduzierung weiterer, nicht krankheitsbedingter Fehlzeiten Welche weiteren Ma&szlig;nahmen gibt es in Ihrem Unternehmen / bzw. sollen eingef&uuml;hrt werden, um Fehlzeiten entgegenzuwirken, die Gesundheit der Arbeitnehmer zu f&ouml;rdern oder Arbeitnehmer zu motivieren und zu unterst&uuml;tzen? Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) gem&auml;&szlig; &sect; 84 Abs. 2 SGB IX Ordnungsgem&auml;&szlig;e Durchf&uuml;hrung der Gef&auml;hrdungsbeurteilung und der daraus resultierenden, erforderlichen Ma&szlig;nahmen, sowie generelle Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes Gesundheitsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen im Betrieb Schulungen zu Gesundheitsthemen f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte und Mitarbeiter Mitarbeiterbefragungen zu Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz und zu Verbesserungsvorschl&auml;gen zum Thema Gesundheit und Krankheitspr&auml;vention (Fortsetzung gesundheitsf&ouml;rdernder Ma&szlig;nahmen im Betrieb auf der n&auml;chsten Seite) Einrichtung von Gesundheitszirkeln Einrichtung regelm&auml;&szlig;iger Gesundheitsgespr&auml;che Kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen Betriebliches Angebot / Unterst&uuml;tzung von gesundheitsf&ouml;rderndem Verhalten (z.B. Sportangebote, Information &uuml;ber gesunde Ern&auml;hrung, Angebot von gesundem Kantinenessen, Obst und gesunden Getr&auml;nken im Unternehmen) Medizinische Angebote im Betrieb (z.B. Betriebsarzt, Betriebsheilpraktiker) Medizinische Angebote au&szlig;erhalb des Betriebes, unterst&uuml;tzt vom Unternehmen (z.B. R&uuml;ckenschule) Information der Arbeitnehmer &uuml;ber die Kosten und Probleme, die den Unternehmen durch Fehlzeiten entstehen. H&auml;ufig wissen die Arbeitnehmer nicht, welche Kosten dem Unternehmen bei Abwesenheit entstehen. Oft hilft bereits die Information der Arbeitnehmer dabei, Fehlzeiten zu reduzieren. Belohnung f&uuml;r Arbeitnehmer mit wenigen Fehlzeiten M&ouml;glichkeiten zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter, z.B. durch Ma&szlig;nahmen der Mitarbeiterbindung, Anreizsysteme, Arbeitgeberattraktivit&auml;t etc. Kontrolle von Arbeitnehmern, die sich arbeitsunf&auml;hig gemeldet haben. Das Spektrum kann hier reichen von einem Anruf des Vorgesetzten beim Mitarbeiter, um Genesung zu w&uuml;nschen, bis hin zum Einsatz eines Detektivs beim begr&uuml;ndeten Verdacht auf Entgeltfortzahlungsbetrug. In welcher Art sollen Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che gef&uuml;hrt werden? Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che ohne Stufung Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;che mit vorgegebener zeitlicher Stufung (Eskalationsstufen) und verschiedenen, die Kontrolle erh&ouml;henden Inhalten. dreistufig vierstufig andere Stufung in folgender Weise_ R&uuml;ckkehrgespr&auml;che f&uuml;r jeden Anlass, nicht nur bei R&uuml;ckkehr wegen Krankheit Gespr&auml;chsinhalte (Vorschlag f&uuml;r einen Leitfaden mit Auswahlm&ouml;glichkeit) Im Folgenden finden Sie Anregungen zu Inhalten von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen. Sofern Sie R&uuml;ckkehrgespr&auml;che mit Eskalationsstufen einf&uuml;hren wollen, k&ouml;nnen sie den Inhalten und Fragen direkt die entsprechende Stufe zuordnen. Bitte tragen Sie hierzu die Nummer der gew&uuml;nschten Gespr&auml;chsstufe in das K&auml;stchen vor der Frage ein. Dadurch haben Sie die M&ouml;glichkeit, die ausgew&auml;hlten Inhalte und Fragen direkt als Leitfaden f&uuml;r das Gespr&auml;ch zu verwenden. Wenn Sie keine gestuften Gespr&auml;che durchf&uuml;hren, markieren Sie bitte durch Ankreuzen die f&uuml;r das Gespr&auml;ch relevanten Fragen. Sofern Sie ein Gespr&auml;ch im Sinne des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mit einem Besch&auml;ftigten f&uuml;hren, der &uuml;ber 6 Wochen im Jahr arbeitsunf&auml;hig gemeldet war, sollten auf jeden Fall die mit Sternchen gekennzeichneten Fragen der Pr&uuml;fliste der Integrations&auml;mter beantwortet werden. Freude &uuml;ber die R&uuml;ckkehr des Arbeitnehmers Ansprechen, dass der Mitarbeiter vermisst wurde Seit wann ist der Mitarbeiter erkrankt? Seit wann ist der Mitarbeiter wieder im Unternehmen? _ Frage nach dem jetzigen Gesundheitszustand: In welcher Form treten die Fehlzeiten auf? Langandauernd, h&auml;ufige Kurzerkrankungen? Liegt eine Schwerbehinderung oder eine Gleichstellung vor? Besteht ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Arbeitsplatz? Sind medizinische Rehabilitationsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt worden oder geplant? Kann die technische Ausstattung des Arbeitsplatzes optimiert werden? K&ouml;nnen die Arbeitsbelastungen minimiert werden, z.B. durch organisatorische Ver&auml;nderungen oder durch technische Verbesserungen? Gibt es Qualifizierungsbedarf? F&uuml;r Besch&auml;ftigte, die l&auml;nger als 6 Wochen im Jahr arbeitsunf&auml;hig waren: Information des Mitarbeiters &uuml;ber das Verfahren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und Kl&auml;rung des Einverst&auml;ndnisses des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter stimmt dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement zu Der Mitarbeiter lehnt das Betriebliche Eingliederungsmanagement ab Information &uuml;ber in Zukunft m&ouml;gliche Konsequenzen - auch arbeitsrechtliche f&uuml;r den Fall, dass keine L&ouml;sung gefunden werden kann, auch nicht durch das Durchf&uuml;hren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements: Tipps zur Vorbereitung und F&uuml;hrung von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen Bitte rufen Sie sich vor Beginn des Gespr&auml;chs noch einmal wichtige Grunds&auml;tze der Gespr&auml;chsf&uuml;hrung in Erinnerung. Sofern das F&uuml;hren von Krankenr&uuml;ckkehrgespr&auml;chen f&uuml;r Sie als Vorgesetzter eine neue Aufgabe ist, bitten Sie die Personalabteilung, Sie zu unterst&uuml;tzen. Informationen &uuml;ber das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, aber auch spezielle Schulungen zum F&uuml;hren schwieriger Mitarbeitergespr&auml;che k&ouml;nnen hier hilfreich sein. Machen Sie sich vor dem Gespr&auml;ch noch einmal bewusst, welche verschiedenen, teils gegens&auml;tzlichen Rollen, Sie als Vorgesetzter je nach Verlauf des Gespr&auml;chs und Eskalationsstufe gegen&uuml;ber dem Arbeitnehmer einnehmen k&ouml;nnen und setzen sie diese dann im Gespr&auml;ch gezielt ein: Das Spektrum reicht vom kollegialen Teamleiter, der um die Gesundheit des Mitarbeiters besorgt ist, &uuml;ber die den Arbeitnehmer motivierende F&uuml;hrungskraft, den Detektiv, der versucht wahre Gr&uuml;nde f&uuml;r Fehlzeiten zu ermitteln, bis hin zum Vorgesetzten, der kontrollieren und sanktionierende Ma&szlig;nahmen ergreifen muss, die bis zur krankheitsbedingten K&uuml;ndigung f&uuml;hren k&ouml;nnen. F&uuml;hren Sie das Gespr&auml;ch m&ouml;glichst direkt nach der R&uuml;ckkehr des Mitarbeiters nach der Krankheit. Nennen Sie dem Mitarbeiter eine f&uuml;r ihn angenehme Zeit, zu der das Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt werden soll. W&auml;hlen Sie als Ort des Gespr&auml;chs einen m&ouml;glichst neutralen Raum, in dem Sie ungest&ouml;rt mit dem Mitarbeiter sprechen k&ouml;nnen. F&uuml;hren Sie das erste Gespr&auml;ch mit dem Mitarbeiter alleine. Bei Gespr&auml;chen der folgenden Eskalationsstufen ist es empfehlenswert, den n&auml;chsth&ouml;heren Vorgesetzten und / oder einem Vertreter der Personalabteilung mit hinzu zu bitten. Sorgen Sie f&uuml;r eine freundliche und gute Gespr&auml;chsatmosph&auml;re. Zeigen Sie dem Mitarbeiter ihr pers&ouml;nliches Interesse. F&uuml;hren Sie das Gespr&auml;ch offen, mit gegenseitigem Respekt und mit dem Ziel, das gegenseitige Vertrauen zu st&auml;rken. Bieten Sie dem Mitarbeiter Unterst&uuml;tzung an. Sofern der Arbeitnehmer nur noch eingeschr&auml;nkt oder nicht mehr in seiner vorigen Arbeit eingesetzt werden kann, suchen Sie gemeinsam mit dem Arbeitnehmer und gegebenenfalls mit den entsprechenden gesetzlich vorgesehenen Stellen nach L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten. Sofern Sie den begr&uuml;ndeten Verdacht haben, dass der Besch&auml;ftigte nicht aufgrund einer tats&auml;chlich vorliegenden Krankheit arbeitsunf&auml;hig geschrieben war, versuchen Sie zun&auml;chst die wahren Ursachen zu ergr&uuml;nden. Suchen Sie dann gemeinsam mit dem Mitarbeiter nach L&ouml;sungen. Machen Sie dem Mitarbeiter deutlich, welche Auswirkungen und Kosten dem Unternehmen durch sein Fehlen entstehen und scheuen Sie sich nicht, im Falle eines erneuten Fehlens dieser Art, dem Mitarbeiter m&ouml;gliche Konsequenzen seines Verhaltens darzulegen. Bieten Sie hingegen einem ernsthaft erkrankten Mitarbeiter und seiner Familie Hilfe an, sofern Ihr Unternehmen Ihnen dazu Freiraum bietet. Dies kann durchaus auch emotionale Unterst&uuml;tzung in schwierigen Zeiten sein. So k&ouml;nnen Sie ihm zum Beispiel durch ein gut gef&uuml;hrtes Gespr&auml;ch oder einen Krankenbesuch Ihre Wertsch&auml;tzung als Mensch zeigen. Streben sie gemeinsame Gespr&auml;chsergebnisse an und halten sie diese schriftlich fest</p> <p><a href="https://io-business.de/wp-content/uploads/2010/06/08_07_30_Checkliste_Krankenrueckkehrgespraeche.pdf">Publikation zeigen</a></p>