<h1>Studium. BAf&ouml;G. Job.</h1> <h2>Dies ist ein Leitfaden im Dschungel der Arbeitswelt, in den sich Studierende h&auml;ufig begeben m&uuml;ssen... Quelle DGB Bundesvorstand</h2> <p>Studium. BAf&ouml;G. Job. Tipps und Infos zur Studienfinanzierung. Finanzierungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r das Studium Unterhalt von den Eltern Das Kindergeld BAf&ouml;G BAf&ouml;G f&uuml;r internationale Studierende Elternunabh&auml;ngiges BAf&ouml;G Zweitausbildung Stipendium Studienkredit Das selbstfinanzierte Studium Regul&auml;re studentische Besch&auml;ftigung Jobben an der Uni Hartz IV und Studierende Bezug von ALG II und Sozialgeld f&uuml;r Studierende und Angeh&ouml;rige Kinderzuschlag f&uuml;r Studierende mit Kind Praktika nach Studienordnung Freiwillige Praktika Praktika vor oder nach dem Studium Stell dir vor, von heute auf morgen w&uuml;rden alle Studierenden ihre Jobs und Praktika an den Nagel h&auml;ngen. Vermutlich m&uuml;ssten die Fernsehsender ein Notprogramm starten, weite Teile der Gastronomie auf Selbstbedienung umstellen und in vielen Hotels und Krankenh&auml;usern w&auml;re die Personaldecke nachts noch d&uuml;nner als sowieso schon. Studierendenjobs sind eine tragende S&auml;ule in unserem Wirtschaftssystem. Wer kein Geld f&uuml;r eine tariflich bezahlte Vollzeitstelle ausgeben will/kann, heuert als Unternehmen eine_n Student_in an. Wer schnell ein paar Arbeiten erledigt haben m&ouml;chte, fragt bei der Jobvermittlung der Uni nach. Studierende sind als Arbeitnehmer_innen beliebt: jung, einfallsreich, g&uuml;nstig und flexibel. W&auml;hrend des Studiums zu arbeiten, bietet einige Vorteile: Neben dem zus&auml;tzlichen Einkommen ist es eine (hoffentlich) angenehme Abwechslung. Au&szlig;erdem sind Praxiserfahrungen f&uuml;r den Berufseinstieg nach der Hochschule eine gro&szlig;e Hilfe. Die Frage &#039;&#039;Wer soll das bezahlen?&#039;&#039; stellen sich Studierende nicht nur vor Beginn ihres Studiums, sondern oft auch w&auml;hrend der gesamten Zeit an der Hochschule. Viele Studierende kombinieren mehrere Geldquellen miteinander. Neben dem Jobben gibt es folgende M&ouml;glichkeiten der Studienfinanzierung: Unterhalt von den Eltern bzw. von einem Elternteil BAf&ouml;G-F&ouml;rderung ein Stipendium Eltern sind gegen&uuml;ber ihren Kindern grunds&auml;tzlich ein Leben lang unterhaltspflichtig. Das hei&szlig;t allerdings nicht, dass du dich auf die faule Haut legen kannst. Wer vollj&auml;hrig ist, kann keinen Unterhalt mehr von seinen Eltern erwarten und muss sein Einkommen selbst verdienen. Nur w&auml;hrend der Ausbildung und w&auml;hrend des Studiums besteht diese &#039;&#039;Erwerbspflicht&#039;&#039; nicht. Wenn du bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hast, sind deine Eltern in der Regel nicht verpflichtet, dir Unterhalt f&uuml;r das Studium zu zahlen. Es gibt jedoch auch hier Ausnahmeregelungen. Die H&ouml;he des Unterhalts, den die Eltern (oder andere unterhaltspflichtige Personen, z.B. Gro&szlig;eltern) tats&auml;chlich zahlen m&uuml;ssen, richtet sich nach ihren wirtschaftlichen M&ouml;glichkeiten. Beispielrechnungen bietet die &#039;&#039;D&uuml;sseldorfer Tabelle&#039;&#039;. Wenn deine Eltern zwar unterhaltspflichtig sind, aber nicht genug &uuml;brig haben, um Unterhalt zahlen zu k&ouml;nnen, springt das BAf&ouml;G (s. Seite 8) ein. Wenn du bisher keinen Unterhalt von deinen Eltern bekommen hast, z.B. weil du zu Hause gewohnt oder deinen Lebensunterhalt selbst verdient hast, solltest du deine Eltern in einem netten Gespr&auml;ch &uuml;ber die Kosten deines Studiums informieren und sie bitten, dich finanziell zu unterst&uuml;tzen. Unterhaltsdiskussionen in der eigenen Familie sind ein heikles Thema und Eltern reagieren mitunter eigent&uuml;mlich: &#039;&#039;Ich zahle dir f&uuml;r ein Zimmer 100 Euro, den Rest musst du dir selbst verdienen. Das war bei mir damals auch nicht anders!&#039;&#039; &Uuml;berleg dir also, wie du deine Eltern auf schonende Weise &uuml;berzeugen kannst, dich zu unterst&uuml;tzen. Nat&uuml;rlich ist es m&ouml;glich und erfolgversprechend, den Unterhalt gerichtlich einzuklagen, doch das belastet den Familienfrieden. Beachte, dass Unterhaltsfragen sehr vom Einzelfall abh&auml;ngig sind. Leben beide Eltern getrennt, wird dadurch die Frage des Unterhaltes meist komplizierter. Wenn du bereits verheiratet bist oder warst oder alleinerziehend bist, bestehen oft auch Unterhaltspflichten der_des (fr&uuml;heren) (Ehe)Partner_in. Wenn du dir unsicher bist, ob und in welchem Umfang deine Eltern f&uuml;r deinen Unterhalt aufkommen m&uuml;ssen, ist es sinnvoll, eine Rechtsauskunft einzuholen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01735.pdf">Publikation zeigen</a></p>