<h1>Erfolgsmodell Duales Studium (Leitfaden)</h1> <h2>Sie interessieren sich f&uuml;r das Konzept des dualen Studiums? Sie m&ouml;chten dual Studierende f&uuml;r Ihr Unternehmen gewinnen oder Ihre Beteiligung an dualen Studieng&auml;ngen ausweiten? Quelle BDA, Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft</h2> <p>Welchen Mehrwert bietet das duale Studium? Studienmodelle - Welche Formen dualer Studieng&auml;nge gibt es? Studienf&auml;cher - Welche F&auml;cher kann man dual studieren? Verbreitung - An welchen Standorten gibt es duale Studieng&auml;nge? Studieneinrichtungen - Welche Institutionen bieten duale Studieng&auml;nge an? Die passenden Talente zu finden und sie langfristig zu binden, ist eine Kernaufgabe f&uuml;r jedes Unternehmen. Denn der Erfolg bei der Talentgewinnung entscheidet ma&szlig;geblich &uuml;ber den Erfolg am Markt. Wer die Ausbildungsanforderungen des Unternehmens und die Ausbildungsw&uuml;nsche der jungen Menschen am besten vereint, wird im Wettbewerb um die besten K&ouml;pfe die Nase vorn haben. Das duale Studium bietet f&uuml;r alle Beteiligten besondere Vorteile. Junge Menschen verwirklichen ihren Studienwunsch und erhalten zugleich eine betriebsnahe Vorbereitung auf das Berufsleben. Unternehmen gewinnen qualifizierte Nachwuchskr&auml;fte und bereiten sie gezielt und in verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kurzer Zeit auf verantwortungsvolle T&auml;tigkeiten im Unternehmen vor. Duale Studieng&auml;nge sind damit ein wichtiger Baustein f&uuml;r eine innovative und nachhaltige Personalpolitik. Duale Studieng&auml;nge stehen bei Studierenden, Hochschulen, Berufsakademien und Unternehmen hoch im Kurs. Durch die Kombination einer praktischen Ausbildung in einem Betrieb mit einem Studium an einer Hochschule oder einer Berufsakademie erwerben Studierende eine wissenschaftliche Qualifikation und fundierte Praxiserfahrung. Die Vorteile f&uuml;r Unternehmen: Qualifizierter Nachwuchs wird direkt an das Unternehmen gebunden und bereits w&auml;hrend des Studiums mit den betrieblichen Arbeitsabl&auml;ufen vertraut gemacht. Duale Studieng&auml;nge sind daher f&uuml;r Unternehmen ein wichtiges Instrument der fr&uuml;hzeitigen Fachkr&auml;ftesicherung f&uuml;r anspruchsvolle Zielpositionen - gerade auch f&uuml;r kleine und mittelst&auml;ndische Betriebe. Hochschulen gewinnen durch die intensive Kooperation mit Unternehmen und st&auml;rken insbesondere die Praxisbez&uuml;ge in der Lehre. Studierende, Unternehmen, Hochschulen und Berufsakademien profitieren gleicherma&szlig;en von der wissenschaftsbezogenen und zugleich anwendungsorientierten und unternehmensspezifischen Ausbildung in dualen Studieng&auml;ngen. In Deutschland sind derzeit &uuml;ber 61.000 Studierende in mehr als 900 dualen Studieng&auml;ngen eingeschrieben (Stand: April 2011). Unternehmen in Deutschland machen inzwischen &uuml;ber 40.000 Angebote f&uuml;r dual Studierende in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Berufsakademien. Die Tendenz ist stark steigend: Seit 2005 nahm das Angebot an dualen Studieng&auml;ngen um &uuml;ber 70% zu. Allein 2011 stieg die Teilnehmerzahl in dualen Studieng&auml;ngen um gut 20%. Auch die Zahl der beteiligten Unternehmen w&auml;chst kontinuierlich. Duale Studieng&auml;nge erm&ouml;glichen eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisnahe und an den Erfordernissen des Unternehmens ausgerichtete Ausbildung. Die Studierenden wenden ihr im Studium erworbenes Fachwissen direkt im Unternehmen an und bereichern ihr Studium mit ihrer praktischen Erfahrung. Duale Studieng&auml;nge sind bei Abiturientinnen und Abiturienten au&szlig;erordentlich beliebt. Sie bieten eine hervorragende M&ouml;glichkeit, Talente zu binden, f&uuml;r die eine alleinige duale berufliche Ausbildung nicht in Frage kommt. Gerade kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen k&ouml;nnen sie daher die Fachkr&auml;ftesicherung f&uuml;r anspruchsvolle Zielpositionen erleichtern. Die meisten Absolventen dualer Studieng&auml;nge setzen ihre Karriere beim ausbildenden Unternehmen fort. Die durch Personalmarketing f&uuml;r die Anwerbung von Hochschulabsolventen verursachten Kosten k&ouml;nnen dadurch reduziert werden. Duale Studieng&auml;nge sind kompakt: Die Ausbildungs-, Studien- und Einarbeitungsdauer kann durch die Integration von Studium und Praxis erheblich verk&uuml;rzt werden. Dual Studierende zeichnen sich durch ein sehr gutes Leistungsprofil, ein hohes Ma&szlig; an Belastbarkeit, Motivation und Selbstorganisation aus. Die teilnehmenden Unternehmen w&auml;hlen die dual Studierenden im Allgemeinen selbst aus. Unternehmen k&ouml;nnen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Studien- und Pr&uuml;fungspl&auml;nen mitwirken, Anregungen f&uuml;r die Weiterentwicklung des Studiengangs geben und sogar die Einrichtung unternehmensspezifischer Studienz&uuml;ge anregen. Der enge Kontakt zur Hochschule/Berufsakademie erleichtert die weitere Kooperation etwa auf dem Feld der angewandten Forschung, des Wissens- und Technologietransfers oder der Weiterbildung. Die stetige Verzahnung von Theorie und Praxis, von Studium und unternehmerischer Begleitung erh&ouml;ht die Lernmotivation und den Studienerfolg der Studierenden. Die Praxis orientierung erh&ouml;ht auch die Lehrqualit&auml;t: Duale Studieng&auml;nge f&ouml;rdern problemorientiertes Lernen und erm&ouml;glichen in besonderem Ma&szlig;e Projektarbeit. Studierende k&ouml;nnen die Vorteile einer beruflichen Ausbildung und eines Studiums verkn&uuml;pfen. Insbesondere die Verbindung von praktischer T&auml;tigkeit und wissenschaftlichem Studium erm&ouml;glicht ein schnelleres und verbessertes Verst&auml;ndnis beider Felder. Hohe Erfolgsquoten, die weitgehende Einhaltung der Regelstudienzeit, eine sehr geringe Studienabbruchquote und die hohe Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit der Absolventen tragen zum guten Image der Hochschule/Berufsakademie bei. Die Kooperation mit den Unternehmen bietet den Hochschullehrern enge Kontakte zur Wirtschaft, die sie auch im Rahmen anwendungsorientierter Forschung, f&uuml;r den Wissens- und Technologietransfer sowie f&uuml;r den Aufbau von Kooperationen f&uuml;r lebenslanges Lernen nutzen k&ouml;nnen. Hochschulen/Berufsakademien leisten mit dualen Studieng&auml;ngen einen Beitrag zur besseren Abstimmung von Besch&auml;ftigungs- und Bildungssystem und zu einer erh&ouml;hten Durchl&auml;ssigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Relativ kleine Studiengruppen - insbesondere ein Merkmal der Berufsakademien - erlauben eine individuelle Betreuung der Studierenden. Die verk&uuml;rzte Gesamtausbildungsdauer erm&ouml;glicht einen fr&uuml;hzeitigen Einstieg in das Erwerbsleben. Die Ausbildungs- bzw. Praktikumsverg&uuml;tung bietet den Studierenden finanzielle Sicherheit. Gerade jungen Menschen aus einkommensschw&auml;cheren Familien kann dies den Weg zum Bildungsaufstieg ebnen. &Uuml;bernahmequoten von &uuml;ber 80% nach Abschluss des Studiums sprechen f&uuml;r hervorragende Aussichten der Absolventen auf einen ad&auml;quaten Arbeitsplatz. Der Abschluss eines dualen Bachelorstudiums er&ouml;ffnet in der Regel die gleichen Zugangschancen zu Masterstudieng&auml;ngen wie andere Bachelorstudieng&auml;nge</p> <p><a href="https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/res/Duales-Studium.pdf/$file/Duales-Studium.pdf">Publikation zeigen</a></p>