<h1>Rekrutierung von Menschen mit Behinderung</h1> <h2>Die meisten Menschen mit Behinderung sind heute sehr gut ausgebildet. Ihre Leistungsf&auml;higkeit unterscheidet sich in vielen T&auml;tigkeitsbereichen nicht... Quelle BMWi</h2> <p>Rekrutierung von Menschen mit Behinderung. Was bringt die Besch&auml;ftigung von Menschen mit Behinderung? Lohnt sich die Besch&auml;ftigung von Menschen mit Behinderung? Rekrutierung von Menschen mit Behinderung. Passende Rekrutierungswege nutzen. Planung und Gestaltung des Vorstellungsgespr&auml;chs. Der barrierefreie Arbeitsplatz. Die meisten Menschen mit Behinderung sind heute sehr gut ausgebildet. Ihre Leistungsf&auml;higkeit unterscheidet sich in vielen T&auml;tigkeitsbereichen nicht von vergleichbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne Handicap. Der Anteil arbeitsloser Fachkr&auml;fte bei Menschen mit Behinderung ist allerdings h&ouml;her als bei nichtbehinderten Fachkr&auml;ften. Nach wie vorgehen viele Unternehmen davon aus, dass die Behinderung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters auch einer geringeren Leistungsf&auml;higkeit gleichkommt. Dies ist jedoch meist nicht der Fall. Einschr&auml;nkungen k&ouml;nnen in vielen F&auml;llen durch eine Vielzahl an verf&uuml;gbaren Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen ausgeglichen werden. Dadurch k&ouml;nnen Menschen mit Behinderung in der t&auml;glichen Arbeit ebenso mithalten. Diese Handlungsempfehlung gibt Hilfestellungen, wie Sie Menschen mit Behinderung f&uuml;r Ihr Unternehmen rekrutieren und erfolgreich einsetzen k&ouml;nnen. Da es viele Formen von Behinderungen gibt, m&uuml;ssen auch die L&ouml;sungen individuell gestaltet werden. Dieser Leitfaden stellt in der Praxis erprobte Strategien vor, die Sie f&uuml;r Ihr Unternehmen und Ihre Fachkr&auml;fte mit Behinderung spezifisch anpassen k&ouml;nnen. Weiterhin werden kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner genannt, die Ihnen mit Unterst&uuml;tzung und Beratung zur Seite stehen k&ouml;nnen. Es gibt keine allgemeing&uuml;ltige Definition f&uuml;r Behinderung, da sich das gesellschaftliche Verst&auml;ndnis st&auml;ndig weiterentwickelt. Eine zeitgem&auml;&szlig;e Erl&auml;ute rung finden Sie auf dem Informationsportal des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung. Grob gefasst lassen sich vier verschiedene Formen der Behinderung unterscheiden: 1. k&ouml;rperliche Beeintr&auml;chtigungen, wie zum Beispiel der Funktionsverlust einzelner Gliedma&szlig;en oder chronische Erkrankungen, 2. Sinnesbeeintr&auml;chtigungen, wie zum Beispiel der Verlust der Sehf&auml;higkeit auf einem oder beiden Augen, 3. kognitive Beeintr&auml;chtigungen, wie zum Beispiel geistige Behinderungen oder Lernbehinderungen, 4. psychische Behinderungen, wie Depressionen oder Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen. Von einer Behinderung wird gesprochen, wenn die gesundheitlichen Probleme l&auml;nger als sechs Monate anhalten und zu einer Beeintr&auml;chtigung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft f&uuml;hren. F&uuml;r Sie als Unternehmen sind aus rechtlicher Sicht bei der Besch&auml;ftigung von Menschen mit Behinde rung drei Gruppen zu unterscheiden. 1. Menschen mit einer Schwerbehinderung sind Personen, denen vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 bescheinigt wird. 2. Menschen mit einem geringeren Grad der Behinderung als 50, die durch die Arbeitsagentur formal schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden. Dies ist der Fall, wenn einem Menschen durch seine Behinderung Wettbewerbsnachteile auf dem Arbeitsmarkt entstehen, wodurch beispielsweise ein geeigneter Arbeitsplatz nicht erhalten oder gefunden werden kann. 3. Menschen mit einem geringeren Grad der Behinderung als 50, die weder schwerbehindert noch gleichgestellt sind. Innerhalb der vorliegenden Handlungsempfehlung werden die drei Gruppen meist zusammengefasst. Aus rechtlicher Sicht gibt es jedoch Unterschiede. Einige rechtliche Regelungen, wie zum Beispiel der besondere K&uuml;ndigungsschutz gelten nur f&uuml;r schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen. Auf entsprechende rechtliche Besonderheiten wird an den relevanten Stellen gezielt eingegangen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01794.pdf">Publikation zeigen</a></p>