<h1>Wissens- und Erfahrungstransfer (Handlungsempfehlung)</h1> <h2>Wie kann man verhindern, dass wichtiges Expertenwissen mit dem Ausscheiden einer Person aus dem Betrieb verloren geht? Quelle BMWi</h2> <p>Wissens- und Erfahrungstransfer. Was bringt Wissens- und Erfahrungstransfer? Lohnt sich Wissens- und Erfahrungstransfer? Wissen hat sich zu einer entscheidenden Ressource der deutschen Wirtschaft entwickelt, und seine Bedeutung als Wettbewerbsfaktor wird durch permanent steigende Technologisierung weiterhin zunehmen. Darum gilt es, Wissen in Ihrem Unternehmen zu erhalten und zu entwickeln. Es handelt sich hierbei nicht in erster Linie um Fakten-Wissen, sondern um das erfahrungsgeleitete, das so genannte implizite Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie beispielsweise das Produkt-, Prozess- und das spezielle Kundenwissen (Kontakte, Eigenheiten, Ansprechpartner usw.). Mit den verschiedenen Ma&szlig;nahmen des Wissens- und Erfahrungstransfers k&ouml;nnen Sie nicht nur dieses Wissen beispielsweise beim Weggang einer Schl&uuml;sselmitarbeiterin oder eines Schl&uuml;sselmitarbeiters oder beim Ausscheiden von &auml;lteren Besch&auml;ftigten bewahren, sondern auch f&uuml;r einen aktiven Wissensaustausch innerhalb Ihrer Belegschaft und somit eine Weiterentwicklung Ihres firmeninternen Wissens sorgen. Neben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich einen st&auml;rkeren Erfahrungsaustausch und eine gr&ouml;&szlig;ere Verbreitung relevanten Wissens im Unternehmen w&uuml;nschen, sind insbesondere diese Zielgruppen zu nennen: j&uuml;ngere Fachkr&auml;fte, die von der Erfahrung &Auml;lterer profitieren k&ouml;nnen, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur schnelleren Einarbeitung in den jeweiligen Aufgabenbereich, Nachfolgerinnen und Nachfolger f&uuml;r Schl&uuml;ssel positionen, die mithilfe der Ma&szlig;nahmen des Wissens- und Erfahrungstransfers ihre zuk&uuml;nftigen Aufgaben besser und z&uuml;giger bew&auml;ltigen k&ouml;nnen. Eine Standardl&ouml;sung f&uuml;r den Wissens- und Erfahrungstransfer gibt es nicht: Daher stellen wir Ihnen zum einen Ma&szlig;nahmen vor, die eine Weitergabe der Erfahrung und des Wissens zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf pers&ouml;nlichem Wege vorsehen. Zudem weisen wir Sie auf unternehmensinterne Datenbanken oder Verzeichnisse hin, die Ihnen vor Pers&ouml;nlicher Wissens- und Erfahrungstransfer Verzeichnisse und Wissensdatenbanken Altersgemischte Teams: Alt und Jung bew&auml;ltigen Aufgaben gemeinsam und lernen so voneinander. Verzeichnis der Wissenstr&auml;ger/-innen (&#039;&#039;Gelbe Seiten&#039;&#039;): Kompetenzen, Erfahrungen und Kontaktdaten werden in einem Mitarbeiterprofil aufgelistet, damit jeder im Unternehmen die richtige Ansprechpartnerin oder den richtigen Ansprechpartner kennt. Lerntandems: In einem begrenzten Zeitraum wird eine gemeinsame Aufgabe von Wissensnehmer und Wissensgeber erledigt und das generierte Wissen schriftlich dokumentiert. Mentoring: Einer unerfahrenen (neuen) Fachkraft (Mentee) wird eine erfahrene Mitarbeiterin oder ein erfahrener Mitarbeiter (Mentor/in) zur Seite gestellt, um fachliche aber auch pers&ouml;nliche Fragen zur Arbeit und zum Unternehmen zu beantworten. Moderierte &Uuml;bergabegespr&auml;che (Wissensstafetten f&uuml;r den F&uuml;hrungswechsel): In regelm&auml;&szlig;igen Treffen nimmt neben den Wissensnehmenden und den Wissensgebenden auch eine Moderatorin oder ein Moderator teil, um den Wissensaustausch in den Treffen zu strukturieren und zu begleiten. Lessons Learned: Erfahrungen, die im Rahmen von Projektarbeit gesammelt wurden, werden den Kolleginnen und Kollegen in einem Treffen vorgestellt und diskutiert. Wiki: Eine unternehmensinterne Wissensdatenbank, die von Mitar beiterinnen und Mitarbeitern selbst mit relevanten Informationen und weiteren Inhalten gef&uuml;llt wird. FAQ-Sammlung: Die Antworten auf h&auml;ufig gestellte und wiederkehrende Fragen (Frequently Asked Questions) k&ouml;nnen Sie in einer internen FAQ-Sammlung dokumentieren</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01806.pdf">Publikation zeigen</a></p>