<h1>Fachkr&auml;fteengp&auml;sse in Unternehmen</h1> <h2>F&uuml;r rund 25% der Engpassberufe ist ein Fortbildungsabschluss erforderlich. Knapp 19% der Berufsgattungen mit Knappheiten waren Akademikerinnen und Akademikern zuzuordnen... Quelle BMWi</h2> <p>Fachkr&auml;fteengp&auml;sse in Unternehmen. In vielen Berufsgattungen bestehen seit L&auml;ngerem Engp&auml;sse. Die Bedeutung von Fachkr&auml;fteengp&auml;ssen. Entwicklung der Engp&auml;sse im Zeitablauf. Sockelengpassberufe. Sockelengpassberufe bei beruflich Qualifizierten (Fachkr&auml;fte im Sinne der BA). Sockelengpassberufe bei Personen mit Fortbildungsabschluss (Spezialistinnen und Spezialisten). Sockelengpassberufe bei Akademikerinnen und Akademikern (Expertinnen und Experten). Berufsfelder mit hohem Anteil an Sockelengp&auml;ssen. Berufsgattungen mit den gr&ouml;&szlig;ten Engp&auml;ssen im August 2013. Fachkr&auml;fteengp&auml;sse sind weit verbreitet Viele Unternehmen berichten weiterhin von Schwierig keiten, geeignete Fachkr&auml;fte f&uuml;r ihre offenen Stellen zu finden. Auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind hiervon betroffen. So berichteten 2013 je nach gesuchter Qualifikation zwischen 31 und 60 Prozent der KMU von mittleren oder gro&szlig;en Problemen, offene Stellen mit Fachkr&auml;ften zu besetzen. Da &uuml;ber 99 Prozent der Unternehmen in Deutschland KMU mit weniger als 250 Besch&auml;ftigten sind, bedeutet dies eine gro&szlig;e Zahl betroffener Unternehmen. Engp&auml;sse treten auf allen Qualifikationsniveaus auf - Berufe f&uuml;r Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung sind aber besonders h&auml;ufig betroffen Im August 2013 gab es in 114 von 611 Berufsgattungen Knappheiten. Mehr als die H&auml;lfte dieser Engpassberufe trat bei Berufsgattungen auf, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. F&uuml;r rund 25 Prozent der Engpassberufe ist typischerweise ein Fortbildungsabschluss erforderlich. Knapp 19 Prozent der Berufsgattungen mit Knappheiten waren Akademikerinnen und Akademikern zuzuordnen. In 40 Prozent der gemeldeten offenen Stellen war ein Engpassberuf gefragt F&uuml;r viele gemeldete offene Stellen wird eine Person mit einer Qualifikation in einem Engpassberuf gesucht. Bei Betrachtung der einzelnen Qualifikationsniveaus wird ersichtlich, dass im August 2013 der Anteil der Engpassberufe an allen gemeldeten offenen Stellen bei beruflich Qualifizierten mit 41 Prozent am gr&ouml;&szlig;ten war. Bei Akademikerinnen und Akademikern fiel er mit 34,5 Prozent niedriger aus, hier war in den letzten Monaten ein leichter R&uuml;ckgang an Engpassberufen zu verzeichnen. Betrachtet man spiegelbildlich den Anteil der Arbeitslosen mit einem Engpassberuf an der Summe aller Arbeitslosen, zeigt sich ein anderes Bild: Nur 11 Prozent der Arbeitslosen besa&szlig;en eine Qualifikation in einem Engpassberuf. Die Zahl der Engpassberufe schwankte im Zeitraum von August 2011 bis August 2013 monatlich zwischen 63 und 160 Berufen. Sie variierte st&auml;rker bei Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen, als bei Berufen, f&uuml;r die eine h&ouml;here Qualifikation typisch ist. aber es gibt zahlreiche Engpassberufe mit kontinuierlicher Knappheit (Sockelengpassberufe) In den letzten zwei Jahren wiesen 106 Berufsgattungen kontinuierlich Engp&auml;sse auf. Sie werden daher als Sockelengpassberufe bezeichnet. 60 Berufsgattungen waren seit September 2011 in jedem Monat knapp. Weitere 46 Berufsgattungen waren in den beiden Jahresdurchschnitten (09/2011 bis 08/2012 und 09/2012 bis 08/2013) knapp, da es in jedem Jahr durchschnittlich weniger Arbeitslose als offene Stellen gab</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01824.pdf">Publikation zeigen</a></p>