<h1>Unterhaltsvorschuss als Hilfe f&uuml;r Alleinerziehende</h1> <h2>Diese Brosch&uuml;re soll helfen, grunds&auml;tzliche Fragen zu Unterhaltsvorschussleistungen zu kl&auml;ren... Quelle BMFSFJ</h2> <p>Der Unterhaltsvorschuss Eine Hilfe f&uuml;r Alleinerziehende Informationen zum Unterhaltsvorschuss Wer erh&auml;lt Unterhaltsvorschuss? Wie hoch ist der Unterhaltsvorschuss? Wie lange wird der Unterhaltsvorschuss gezahlt? Kann Unterhaltsvorschuss auch r&uuml;ckwirkend gezahlt werden? Wann ist der Anspruch ausgeschlossen? Was m&uuml;ssen Sie tun, um Unterhaltsvorschuss zu erhalten? Wie wird der Unterhaltsvorschuss gezahlt? Wie erfahren Sie von der Entscheidung? Was k&ouml;nnen Sie gegen eine Entscheidung tun? In welchen F&auml;llen muss der Unterhaltsvorschuss zur&uuml;ckgezahlt werden? Was m&uuml;ssen Sie beachten, wenn Sie Unterhaltsvorschuss beantragt haben? Wann wird der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss &uuml;berpr&uuml;ft? Muss der andere Elternteil jetzt keinen Unterhalt zahlen? Wie wirkt sich der Unterhaltsvorschuss auf andere Sozialleistungen aus? Wer hilft Ihrem Kind bei weitergehenden Unterhaltsanspr&uuml;chen? Kindesunterhalt und weitere rechtliche Fragen. Kindesunterhalt. Kindschaftsrecht, insbesondere Sorge- und Umgangsrecht. Eherecht, insbesondere Betreuungs-/Trennungsund Ehegattenunterhalt. Beistandschaft. Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe. Sozialleistungen und steuerliche Entlastungen. Kindergeld. Kinderfreibetrag und weitere Entlastungen bei der Einkommensteuer. Elterngeld und Elternzeit. Arbeitslosengeld II/Sozialgeld. Sozialhilfe. Kinderzuschlag. Wohngeld. Ausbildungsf&ouml;rderung. Krankengeld. Weitere Unterst&uuml;tzungsangebote und weitere Informationen. Kinder- und Jugendhilfe. Bundesstiftung &#039;&#039;Mutter und Kind&#039;&#039;. Vertrauliche Geburt. Serviceportal Familien-Wegweiser. Einheitliche Beh&ouml;rdennummer. Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Alleinerziehende M&uuml;tter und V&auml;ter m&uuml;ssen besonders unterst&uuml;tzt werden. Sie geh&ouml;ren zu den Familien in Deutschland, die besonders viel leisten. Sie m&uuml;ssen die Aufgaben der Haushaltsf&uuml;hrung, die Betreuung des Kindes und Erwerbst&auml;tigkeit h&auml;ufig allein bew&auml;ltigen. Viele Alleinerziehende sind hoch motiviert und wollen den Lebensunterhalt f&uuml;r sich und ihre Kinder aus eigenen Kr&auml;ften sichern. Sie unternehmen au&szlig;erordentlich gro&szlig;e Anstrengungen, ihr Leben mit Beruf und Familie zu meistern und ihren Kindern gute Entwicklungsperspektiven zu geben. Die Bundesregierung unterst&uuml;tzt Alleinerziehende dabei in vielen Bereichen. Versch&auml;rft sich die besondere Lebenssituation von Alleinerziehenden noch, indem das Kind keinen oder nicht mindestens Unterhalt in H&ouml;he des gesetzlichen Mindestunterhalts bekommt, m&uuml;ssen Alleinerziehende nicht nur den Unterhaltsanspruch ihres Kindes verfolgen, sondern auch selbst im Rahmen der eigenen Leistungsf&auml;higkeit f&uuml;r den ausfallenden Unterhalt aufkommen. Schnell ist man dann auf Unterst&uuml;tzung angewiesen. Hier helfen der Unterhaltsvorschuss und die Unterhaltsausfallleistung nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (im Folgenden kurz &#039;&#039;Unterhaltsvorschuss&#039;&#039; genannt). Er entlastet, wenn der Barunterhalt des anderen Elternteils ausbleibt, und unterst&uuml;tzt damit die Alleinerziehenden in ihrer schwierigen Lebenssituation. Der ausfallende Unterhalt soll zumindest zum Teil ausgeglichen werden, ohne den unterhaltspflichtigen Elternteil aus der Verantwortung zu entlassen. Diese Brosch&uuml;re beantwortet grunds&auml;tzliche Fragen zum Unterhaltsvorschuss: Wer hat Anspruch? Wo und wie wird der Anspruch geltend gemacht? Wer muss den Vorschuss zur&uuml;ckzahlen? Wird die Leistung auch erbracht, wenn der andere Elternteil gar keinen Unterhalt zahlen kann? Die Brosch&uuml;re gibt auch Hinweise auf weitere Publikationen und andere Leistungen, Einrichtungen und Rechtsvorschriften, die helfen k&ouml;nnen, die besondere Lebenssituation zu meistern. Dar&uuml;ber hinaus ist es wichtig, fr&uuml;hzeitig bei den zust&auml;ndigen Stellen Beratung in Anspruch zu nehmen. Zu Fragen des Unterhaltsvorschussgesetzes ist in der Regel das Jugendamt der richtige Ansprechpartner. Informationen zum Unterhaltsvorschuss Wer erh&auml;lt Unterhaltsvorschuss? Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz sind Unterhaltsvorschussleistungen oder Unterhaltsausfallleistungen (im Folgenden kurz &#039;&#039;Unterhaltsvorschuss&#039;&#039;). Unterhaltsvorschuss erh&auml;lt ein Kind, wenn es in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt hat und hier bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt und von dem anderen Elternteil nicht oder nur teilweise oder nicht regelm&auml;&szlig;ig Unterhalt in H&ouml;he des gesetzlichen Mindestunterhalts gem&auml;&szlig; &sect; 1612a Abs. 1 B&uuml;rgerliches Gesetzbuch (BGB) erh&auml;lt und das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Das Kind und der alleinerziehende Elternteil m&uuml;ssen in einem Haushalt zusammenleben. Dies muss nicht der eigene Haushalt des Elternteils sein. Die Voraussetzung ist zum Beispiel auch erf&uuml;llt, wenn Elternteil und Kind im Haushalt der Gro&szlig;eltern zusammenleben. Der Elternteil ist nicht alleinerziehend, wenn er verheiratet ist und nicht dauernd getrennt lebt oder unverheiratet mit dem anderen Elternteil zusammenlebt. Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;nder aus Mitgliedstaaten der EU, des EWR und der Schweiz haben ebenso wie Deutsche dann einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, wenn sie in Deutschland wohnen. Anderen Kindern wird Unterhaltsvorschuss gezahlt, wenn ihr Aufenthalt in Deutschland nach der Art ihres Aufenthaltstitels oder des Aufenthaltstitels des betreuenden Elternteils voraussichtlich dauerhaft ist. Wer eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU besitzt, erf&uuml;llt diese Voraussetzungen ohne Weiteres. Eine Aufenthaltserlaubnis des betreuenden Elternteils erf&uuml;llt die Anspruchsvoraussetzungen grunds&auml;tzlich nur dann, wenn sie auch zur Erwerbst&auml;tigkeit in Deutschland berechtigt oder berechtigt hat oder der betreuende Elternteil hier schon erlaubt gearbeitet hat. Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;nder, die zum Beispiel eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck eines Studiums oder Schulbesuchs haben oder die eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Ausbildung f&uuml;r h&ouml;chstens sechs Monate besitzen, erhalten keinen Unterhaltsvorschuss. Das betrifft auch Personen, die als Asylbewerberin oder Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung besitzen oder sich nur geduldet im Bundesgebiet aufhalten. Erst nach einem Aufenthalt in Deutschland von drei Jahren kann das Kind Unterhaltsvorschuss erhalten, wenn der betreuende Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis in H&auml;rtef&auml;llen, zum vor&uuml;bergehenden Schutz, bei Aussetzung der Abschiebung oder wegen des Bestehens von Ausreisehindernissen besitzt. Wie hoch ist der Unterhaltsvorschuss? Die H&ouml;he des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem f&uuml;r die betreffende Altersstufe festgelegten gesetzlichen Mindestunterhalt, dessen H&ouml;he im B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Auf den Mindestunterhalt wird das volle Kindergeld f&uuml;r ein erstes Kind angerechnet. Ab dem 1. Januar 2016 ergeben sich folgende Unterhaltsvorschussbetr&auml;ge: f&uuml;r Kinder bis unter 6 Jahren bis zu 145 Euro monatlich und f&uuml;r Kinder von 6 bis unter 12 Jahren bis zu 194 Euro monatlich. Davon abweichend betr&auml;gt der Unterhaltsvorschuss vom 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 2015: f&uuml;r Kinder bis unter 6 Jahren bis zu 144 Euro monatlich und f&uuml;r Kinder von 6 bis unter 12 Jahren bis zu 192 Euro monatlich. Von den genannten Unterhaltsvorschussbetr&auml;gen werden abgezogen: Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils oder Waisenbez&uuml;ge, die das Kind nach dessen Tod oder nach dem Tod eines Stiefelternteils erh&auml;lt. Nicht abgezogen werden sonstige Eink&uuml;nfte des Kindes und das Einkommen des alleinerziehenden Elternteils. Wie lange wird der Unterhaltsvorschuss gezahlt? Der Unterhaltsvorschuss wird insgesamt l&auml;ngstens f&uuml;r 72 Monate gezahlt. Die Zahlung endet sp&auml;testens, wenn das Kind 12 Jahre alt wird. Das gilt auch dann, wenn der Unterhaltsvorschuss noch nicht volle 72 Monate lang gezahlt worden ist. Kann Unterhaltsvorschuss auch r&uuml;ckwirkend gezahlt werden? Der Unterhaltsvorschuss kann r&uuml;ckwirkend auch f&uuml;r den Monat vor dem Monat, in dem der Antrag bei der Unterhaltsvorschuss-Stelle eingegangen ist, gezahlt werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen bereits in dieser Zeit erf&uuml;llt waren. Dazu geh&ouml;rt auch, dass es nicht an zumutbaren Bem&uuml;hungen des alleinerziehenden Elternteils gefehlt hat, den anderen Elternteil zu Unterhaltszahlungen zu veranlassen. Wann ist der Anspruch ausgeschlossen? Der Anspruch auf den Unterhaltsvorschuss ist ausgeschlossen, wenn Sie als alleinerziehender Elternteil sich weigern, &uuml;ber den zahlungspflichtigen Elternteil Ausk&uuml;nfte zu erteilen, sich weigern, bei der Feststellung der Vaterschaft oder des Aufenthalts des anderen Elternteils mitzuwirken, verheiratet sind oder neu heiraten und von Ihrem Ehegatten bzw. Ihrer Ehegattin nicht dauernd getrennt leben oder mit dem anderen Elternteil des Kindes zusammenleben, ob verheiratet oder nicht, oder wenn der andere Elternteil Unterhalt mindestens in H&ouml;he des gesetzlichen Mindestunterhalts geleistet hat. Dabei wird jede Unterhaltszahlung bis zur H&ouml;he des Mindestunterhalts auf den Monat angerechnet, in dem sie erfolgt ist. Was m&uuml;ssen Sie tun, um Unterhaltsvorschuss zu erhalten? Den Unterhaltsvorschuss m&uuml;ssen Sie schriftlich beantragen. Ein m&uuml;ndlicher Antrag (zum Beispiel durch Telefonanruf) gen&uuml;gt nicht. Der Antrag ist von Ihnen bei der Unterhaltsvorschuss-Stelle - in der Regel beim Jugendamt - zu stellen. Zust&auml;ndig ist das Jugendamt, in dessen Bezirk Ihr Kind lebt. Das f&uuml;r Sie zust&auml;ndige Jugendamt finden Sie im FamilienWegweiser (www.familien-wegweiser.de/wegweiser/Familieregional/Unterhaltsvorschuss/unterhaltsvorschuss.html). Das Antragsformular und das Merkblatt zum Unterhaltsvorschuss erhalten Sie bei der Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltung. Die Unterhaltsvorschuss-Stelle hilft Ihnen auf Wunsch beim Ausf&uuml;llen des Antrags. Wie wird der Unterhaltsvorschuss gezahlt? Der Unterhaltsvorschuss wird kalendermonatlich im Voraus gezahlt. Eine weitergehende Vorauszahlung ist nicht m&ouml;glich. Besteht der Unterhaltsvorschussanspruch Ihres Kindes nicht f&uuml;r den ganzen Monat, so wird er anteilig berechnet. Wie erfahren Sie von der Entscheidung? Auf Ihren Antrag hin erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid. Darin wird Ihnen mitgeteilt, ob dem Antrag in vollem Umfang entsprochen wird, dem Antrag nicht oder nicht in vollem Umfang entsprochen werden kann oder der Unterhaltsvorschuss herabgesetzt oder die Zahlung ganz eingestellt werden muss. Aus dem Bescheid k&ouml;nnen Sie entnehmen, f&uuml;r welches Kind die Leistung bestimmt ist, wie hoch die monatliche Leistung ist, f&uuml;r welchen Zeitraum sie bewilligt wird und welche Betr&auml;ge gegebenenfalls angerechnet werden. Was k&ouml;nnen Sie gegen eine Entscheidung tun? Wird dem Antrag nicht oder nicht voll entsprochen, k&ouml;nnen Sie die Entscheidung nochmals von einer anderen Stelle &uuml;berpr&uuml;fen lassen. Wie Sie gegen den Bescheid vorgehen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen Sie aus der Rechtsbehelfsbelehrung des Bescheides entnehmen. Bitte beachten Sie hierbei die in der Rechtsbehelfsbelehrung genannte Frist und die erforderliche Form. In welchen F&auml;llen muss der Unterhaltsvorschuss zur&uuml;ckgezahlt werden? Hat das Kind zu Unrecht Unterhaltsvorschuss erhalten, m&uuml;ssen Sie den Betrag ersetzen, wenn und soweit Sie die &Uuml;berzahlung verursacht haben durch vors&auml;tzlich oder grob fahrl&auml;ssig falsche oder unvollst&auml;ndige Angaben oder durch nicht rechtzeitige Anzeige einer Ver&auml;nderung in den Verh&auml;ltnissen, die f&uuml;r die Leistung erheblich sind (siehe n&auml;chster Abschnitt), oder wussten oder zumindest wissen mussten, dass dem Kind der Unterhaltsvorschuss nicht oder nicht in der gezahlten H&ouml;he zustand. Das Kind muss den Unterhaltsvorschuss zur&uuml;ckzahlen, wenn es nach Antragstellung von dem anderen Elternteil in einem Monat Unterhalt erhalten hat, der auf den in demselben Monat gezahlten Unterhaltsvorschuss nicht angerechnet wurde, oder Waisenbez&uuml;ge erhalten hat, die bei der Berechnung der H&ouml;he des Unterhaltsvorschusses h&auml;tten angerechnet werden m&uuml;ssen. Was m&uuml;ssen Sie beachten, wenn Sie Unterhaltsvorschuss beantragt haben? Schon ab Antragstellung und f&uuml;r die gesamte Zeit des Leistungsbezugs m&uuml;ssen Sie der Unterhaltsvorschuss-Stelle unverz&uuml;glich alle &Auml;nderungen in den Verh&auml;ltnissen mitteilen, die f&uuml;r den Anspruch von Bedeutung sein k&ouml;nnen oder &uuml;ber die Sie im Zusammenhang mit dem Unterhaltsvorschussgesetz Erkl&auml;rungen abgegeben haben. Mitteilungen an andere Beh&ouml;rden (zum Beispiel an die Gemeindeverwaltung oder das Einwohnermeldeamt) gen&uuml;gen nicht. Die Unterhaltsvorschuss-Stelle m&uuml;ssen Sie insbesondere sofort benachrichtigen, wenn das Kind nicht mehr bei Ihnen lebt, Sie heiraten, auch wenn die Ehepartnerin bzw. der Ehepartner nicht der andere Elternteil ist, Sie mit dem anderen Elternteil zusammenziehen, umziehen, Sie Ihnen der bisher unbekannte Aufenthalt des anderen Elternteils bekannt wird, der andere Elternteil regelm&auml;&szlig;ig Unterhalt f&uuml;r das Kind zahlen will oder bereits zahlt oder der andere Elternteil gestorben ist. Wenn Sie dieser Anzeigepflicht nicht nachkommen, sind Sie zum Ersatz des zu viel gezahlten Unterhaltsvorschusses verpflichtet. Auch wenn Sie den Unterhaltsvorschuss sp&auml;ter vollst&auml;ndig ersetzen oder zur&uuml;ckzahlen, z&auml;hlen die entsprechenden Monate als verbraucht, wenn berechnet wird, wie viele Monate von den 72 Monaten noch f&uuml;r das Kind &uuml;brig sind. Die Monate z&auml;hlen dabei nur dann nicht, wenn Sie der Anzeigepflicht direkt nach der &Auml;nderung in den Verh&auml;ltnissen nachgekommen sind. Die vors&auml;tzliche oder fahrl&auml;ssige Verletzung dieser Anzeigepflicht kann au&szlig;erdem mit einem Bu&szlig;geld geahndet werden. Wann wird der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss &uuml;berpr&uuml;ft? Die Unterhaltsvorschuss-Stelle muss in bestimmten Abst&auml;nden pr&uuml;fen, ob die Voraussetzungen f&uuml;r den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss noch vorliegen. So ist zum Beispiel zu pr&uuml;fen, ob Sie mit dem anderen Elternteil des Kindes zusammenleben, Sie geheiratet haben, das Kind noch in Ihrem Haushalt lebt und Sie mit dem Kind in den Zust&auml;ndigkeitsbereich einer anderen Unterhaltsvorschuss-Stelle verzogen sind. Um diese &Uuml;berpr&uuml;fung zu erm&ouml;glichen, werden Sie von der Unterhaltsvorschuss-Stelle aufgefordert, entsprechende Fragen zu beantworten und Unterlagen vorzulegen. Muss der andere Elternteil jetzt keinen Unterhalt zahlen? Der andere (barunterhaltspflichtige) Elternteil soll nicht entlastet werden, wenn der Staat dem Kind Unterhaltsvorschuss zahlt. Daher gehen etwaige Unterhaltsanspr&uuml;che des Kindes gegen den anderen Elternteil in H&ouml;he des Unterhaltsvorschusses auf das Land &uuml;ber. Das Land macht diese Anspr&uuml;che geltend. Es klagt sie gegebenenfalls ein und vollstreckt sie. Der andere Elternteil wird sofort &uuml;ber die Bewilligung des Unterhaltsvorschusses informiert und zur Zahlung bzw. zur Auskunft &uuml;ber seine Einkommensverh&auml;ltnisse aufgefordert. Wirkt der andere Elternteil nicht mit, kann die Unterhaltsvorschuss-Stelle zur &Uuml;berpr&uuml;fung zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen Angaben &uuml;ber seine Bankkonten beim Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern abfragen. Die Unterhaltsvorschuss-Stelle kann sich au&szlig;erdem bestimmte Informationen zum anderen Elternteil bei dessen Arbeitgeber, beim Finanzamt, bei Versicherungsunternehmen und bei anderen Sozialleistungstr&auml;gern holen. Wenn der Staat den vorausgeleisteten Unterhalt bei dem anderen Elternteil zur&uuml;ckholt, hat dies auch f&uuml;r Sie und Ihr Kind gro&szlig;e praktische Bedeutung. Setzt der Staat n&auml;mlich seinen Anspruch erfolgreich durch, ist es durch die Kl&auml;rung der Rechtslage leichter, auch zuk&uuml;nftig regelm&auml;&szlig;ig Unterhalt f&uuml;r das Kind vom Zahlungspflichtigen zu bekommen, gerade auch dann, wenn nach sp&auml;testens 72 Monaten oder bei Erreichen der Altersgrenze kein Unterhaltsvorschuss mehr geleistet wird. Wie wirkt sich der Unterhaltsvorschuss auf andere Sozialleistungen aus? Der Unterhaltsvorschuss geh&ouml;rt zu den Mitteln, die den Lebensunterhalt des Kindes decken sollen. Soweit der notwendige Lebensunterhalt durch den Unterhaltsvorschuss nicht vollst&auml;ndig gedeckt wird, kommen Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld erg&auml;nzend in Betracht. Der Unterhaltsvorschuss wird auf einen Anspruch des Kindes auf Sozialgeld, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag als vorrangige Sozialleistung angerechnet und bei einem Anspruch auf Wohngeld als Einkommen ber&uuml;cksichtigt. Wer hilft Ihrem Kind bei weitergehenden Unterhaltsanspr&uuml;chen? Wenn Sie weitergehende Unterhaltsanspr&uuml;che des Kindes gegen den anderen Elternteil geltend machen wollen, k&ouml;nnen Sie vom zust&auml;ndigen Jugendamt Beratung und Unterst&uuml;tzung erhalten. Wenn Ihnen die alleinige elterliche Sorge f&uuml;r das Kind zusteht, k&ouml;nnen Sie durch einen schriftlichen Antrag beim Jugendamt eine Beistandschaft des Jugendamtes herbeif&uuml;hren. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge k&ouml;nnen Sie den Antrag stellen, wenn sich das Kind in Ihrer Obhut befindet. Das Jugendamt &uuml;bernimmt bei einer Beistandschaft f&uuml;r das Kind die Geltendmachung und Durchsetzung der Unterhaltsanspr&uuml;che. Kindesunterhalt und weitere rechtliche Fragen Kindesunterhalt Gro&szlig;eltern, Eltern, Kinder, aber zum Beispiel auch Eheleute sind einander unterhaltspflichtig. Dabei hat der Unterhalt von Eltern f&uuml;r ihre minderj&auml;hrigen Kinder Vorrang vor allen anderen Unterhaltsanspr&uuml;chen. Leben die Eltern eines minderj&auml;hrigen Kindes getrennt, leistet der Elternteil, bei dem das Kind aufw&auml;chst, seinen Unterhaltsbeitrag in der Regel durch Pflege und Erziehung des Kindes. Der andere Elternteil ist barunterhaltspflichtig. Voraussetzung des Unterhaltsanspruchs sind die Bed&uuml;rftigkeit des Kindes und die Leistungsf&auml;higkeit des unterhaltsverpflichteten Elternteils. Bed&uuml;rftigkeit ist gegeben, wenn und soweit das Kind seinen Bedarf nicht durch eigenes Einkommen oder Verm&ouml;gen decken kann. Der Unterhaltsverpflichtete ist leistungsf&auml;hig, wenn und soweit er den Unterhalt ohne Gef&auml;hrdung seines eigenen angemessenen Unterhalts zahlen kann. Gegen&uuml;ber minderj&auml;hrigen Kindern steht ihm nur der notwendige Selbstbehalt zu. Der Mindestunterhalt f&uuml;r minderj&auml;hrige Kinder leitet sich aus dem s&auml;chlichen Existenzminimum des Kindes ab. Steigt das Existenzminimum, so steigt auch der Mindestunterhalt f&uuml;r Kinder. Ist der unterhaltsverpflichtete Elternteil zur Zahlung des Mindestunterhalts verpflichtet, so errechnet sich der zu zahlende Betrag aus dem Mindestunterhalt abz&uuml;glich des h&auml;lftigen Kindergeldes f&uuml;r das jeweilige Kind. Grunds&auml;tzlich gilt: Je mehr unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen beim Unterhaltsverpflichteten vorhanden ist, desto h&ouml;her steigt seine Unterhaltspflicht. Die Richterinnen und Richter des OLG D&uuml;sseldorf haben dazu eine Richtlinie entwickelt (sog. D&uuml;sseldorfer Tabelle), die bundesweit als Richtlinie f&uuml;r die Bemessung der H&ouml;he eines Unterhaltsanspruchs im Einzelfall verwendet wird. Die Tabelle finden Sie im unter www.olg-duesseldorf.nrw.de. Kindschaftsrecht, insbesondere Sorge- und Umgangsrecht Oft bestehen Fragen bei der Kl&auml;rung der Abstammung des Kindes, bei der elterlichen Sorge, beim Umgang und zum Namen des Kindes sowie zum Kindesunterhalt und zum gerichtlichen Verfahren. Informationen enth&auml;lt die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Das Kindschaftsrecht&#039;&#039;. Diese finden Sie unter www.bmjv.de in der Rubrik &#039;&#039;Publikationen&#039;&#039;. Bestelladresse siehe Seite 38. Das Kindschaftsrecht Eherecht, insbesondere Betreuungs-/Trennungsund Ehegattenunterhalt Wer sein Kind nach einer Trennung allein erzieht, hat oft Fragen zu den rechtlichen Folgen von Trennung und Scheidung, insbesondere auch zum Unterhaltsrecht. Das Eherecht Beistandschaft Nach dem Inkrafttreten des Beistandschaftsgesetzes am 1. Juli 1998 kann jeder Elternteil, der allein sorgeberechtigt ist, oder bei gemeinsamer elterlicher Sorge derjenige, in dessen Obhut sich das Kind befindet, beim Jugendamt zur Geltendmachung von Unterhaltsanspr&uuml;chen des Kindes eine Beistandschaft beantragen. Sie umfasst neben Beratung und Unterst&uuml;tzung auch die Vertretung des Kindes im Prozess. Fragen und Antworten zur Beratung und Unterst&uuml;tzung bei Vaterschaftsfeststellung und Kindesunterhalt enth&auml;lt die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Die Beistandschaft&#039;&#039;. Diese finden Sie als Download unter www.bmfsfj.de in der Rubrik &#039;&#039;Service/ Publikationen&#039;&#039;. Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe Wenn Sie Ihr Kind allein erziehen und von dem anderen Elternteil f&uuml;r das Kind keinen oder nur unzureichend Unterhalt erhalten, kann es sein, dass Sie Ihre Rechte und die des Kindes notfalls gerichtlich durchsetzen m&uuml;ssen. Ob Ihnen dann kostenlose Rechtsberatung au&szlig;erhalb eines gerichtlichen Verfahrens und Prozesskostenhilfe, wenn ein Gericht mit der Angelegenheit befasst werden muss, zusteht, ist gesetzlich geregelt. N&auml;heres zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe finden Sie in der Brosch&uuml;re &#039;&#039;Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe&#039;&#039;, die Sie zum Download unter www.bmjv.de unter &#039;&#039;Publikationen&#039;&#039; finden. Bestelladresse siehe Seite 38. Sozialleistungen und steuerliche Entlastungen Kindergeld Alleinerziehende haben in der Regel Anspruch auf Kindergeld (188 Euro f&uuml;r das 1. und 2. Kind, 194 Euro f&uuml;r das 3. Kind und 219 Euro f&uuml;r jedes weitere Kind und ab 1. Januar 2016 190 Euro f&uuml;r das 1. und 2. Kind, 196 Euro f&uuml;r das 3. Kind und 221 Euro f&uuml;r jedes weitere Kind) oder, wenn die gebotene steuerliche Freistellung eines Einkommensbetrages in H&ouml;he des Existenzminimums eines Kindes durch das Kindergeld nicht in vollem Umfang bewirkt wird, auf den steuerlichen Kinderfreibetrag und den Freibetrag f&uuml;r den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf. Zahlt der unterhaltspflichtige Elternteil keinen Unterhalt, kann die ihm zustehende Freibetragsh&auml;lfte auf den alleinerziehenden Elternteil &uuml;bertragen werden. Informationen enth&auml;lt das Merkblatt zum Kindergeld. Bestelladresse siehe Seite 38. Kinderfreibetrag und weitere Entlastungen bei der Einkommensteuer Um verfassungsrechtliche Vorgaben zu erf&uuml;llen, stieg der steuerliche Kinderfreibetrag zum 1. Januar 2015 von 4.368 Euro auf 4.512 Euro. Eine weitere Erh&ouml;hung erfolgt zum 1. Januar 2016, von 4.512 Euro auf 4.608 Euro. Jedem Elternteil steht grunds&auml;tzlich die H&auml;lfte des Betrages zu. Der Freibetrag f&uuml;r den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf betr&auml;gt f&uuml;r beide Eltern zusammen 2.640 Euro. Die steuerlichen Freibetr&auml;ge f&uuml;r Kinder werden gew&auml;hrt, wenn das Kindergeld f&uuml;r die Steuerfreistellung des Existenzminimums des Kindes nicht ausreicht. Weitere Entlastungen bei der Einkommensteuer sind insbesondere: der Entlastungsbetrag f&uuml;r Alleinerziehende in H&ouml;he von 1.908 Euro, der in der Steuerklasse II ber&uuml;cksichtigt wird, zus&auml;tzlich gibt es eine Staffelung ab dem 2. Kind mit 240 Euro pro weiterem Kind, die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von 2/3 der Kinderbetreuungskosten, max. 4.000 Euro pro Kind bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs, und die Beg&uuml;nstigung bei Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen sowie bei Besch&auml;ftigung von Personen im Haushalt, zum Beispiel f&uuml;r Pflege oder Haushaltst&auml;tigkeiten (nach Einzelnachweis). Elterngeld und Elternzeit Elterngeld ist eine Einkommensersatzleistung f&uuml;r Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes ihr Kind selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbst&auml;tig sind. Das Basiselterngeld kann in den ersten 12 Monaten nach der Geburt oder, wenn beide f&uuml;r mindestens zwei Monate Elterngeld in Anspruch nehmen und dies zu einem Einkommenswegfall f&uuml;hrt, 14 Monate bezogen werden. Alleinerziehende haben grunds&auml;tzlich die M&ouml;glichkeit, von Partnermonaten gleicherma&szlig;en Gebrauch zu machen, und k&ouml;nnen die 14 Monate dann allein in Anspruch nehmen. Das Elterngeld betr&auml;gt mindestens 65 Prozent des Einkommens, das nach der Geburt wegf&auml;llt. Geringverdienende mit Nettoeinkommen unter 1.000 Euro monatlich erhalten bis zu 100 Prozent des wegfallenden Einkommens. Maximal betr&auml;gt es 1.800 Euro, mindestens 300 Euro. F&uuml;r Geburten ab dem 1. Juli 2015 k&ouml;nnen Eltern zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus w&auml;hlen oder beides miteinander kombinieren. Das ElterngeldPlus richtet sich vor allem an Eltern, die fr&uuml;her in den Beruf zur&uuml;ckkehren m&ouml;chten. Es berechnet sich wie das Basiselterngeld, betr&auml;gt aber maximal die H&auml;lfte des Basiselterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zust&uuml;nde. Maximal betr&auml;gt das ElterngeldPlus 900 Euro, mindestens 150 Euro. Daf&uuml;r wird es f&uuml;r den doppelten Zeitraum gezahlt: ein Elterngeldmonat zwei ElterngeldPlus-Monate. Familien mit mehreren kleinen Kindern oder Mehrlingen erhalten sowohl im Basiselterngeld- als auch im ElterngeldPlus-Bezug einen Geschwisterbonus bzw. Mehrlingszuschlag. F&uuml;r Geburten ab 1. Juli 2015 kann zudem ein Partnerschaftsbonus in Anspruch genommen werden. Arbeiten beide Eltern in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie vier zus&auml;tzliche ElterngeldPlusMonate pro Elternteil. Auch Alleinerziehende k&ouml;nnen vom Partnerschaftsbonus Gebrauch machen, wenn sie in vier aufeinanderfolgenden Monaten 25 bis 30 Stunden arbeiten. Sie erhalten dann einen Bonus von 1-mal vier Monaten. Elternzeit kann bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes genommen werden. F&uuml;r Geburten ab dem 1. Juli 2015 k&ouml;nnen bis zu 24 Monate zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes beansprucht werden, bei Geburten vor dem Stichtag k&ouml;nnen bis zu 12 Monate auf den entsprechenden Zeitraum &uuml;bertragen werden. W&auml;hrend der Elternzeit ist eine Teilzeitbesch&auml;ftigung bis zu 30 Wochenstunden zul&auml;ssig. Au&szlig;erdem besteht w&auml;hrend der Elternzeit unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Teilzeitarbeit. Weitere Informationen enth&auml;lt die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit&#039;&#039;. Bestelladresse siehe Seite 38. Arbeitslosengeld II/Sozialgeld Das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) beinhaltet die gesetzlichen Vorschriften zur Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende. Die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende ist ein steuerfinanziertes staatliches F&uuml;rsorgesystem, das f&uuml;r erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte vorrangig Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt bzw. eine Besch&auml;ftigung oder Ausbildung erbringt. Daneben haben erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte, die trotz intensiver Bem&uuml;hungen keinen Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz finden k&ouml;nnen oder mit ihrer Erwerbst&auml;tigkeit ein nicht bedarfsdeckendes Einkommen erzielen, Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Arbeitslosengeld II, das auch als erg&auml;nzende (aufstockende) Leistung zum Einkommen zu gew&auml;hren ist. Den besonderen Belangen von erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten, die Kinder erziehen, wird im SGB II dadurch Rechnung getragen, dass eine Arbeitsaufnahme nur zumutbar ist, wenn die Erziehung des eigenen Kindes oder des Kindes der Partnerin bzw. des Partners bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres nicht gef&auml;hrdet ist. Die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende verfolgt einen haushaltsbezogenen Ansatz, das bedeutet, dass neben der bzw. dem erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten auch die mit ihr bzw. ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Angeh&ouml;rigen bei Hilfebed&uuml;rftigkeit Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts entweder als Arbeitslosengeld II oder als Sozialgeld erhalten. Die Grundsicherung umfasst Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts in Form der ma&szlig;gebenden Regelbedarfe zuz&uuml;glich der tats&auml;chlichen Aufwendungen f&uuml;r angemessene Bedarfe der Unterkunft und Heizung. Zudem werden f&uuml;r besondere Lebensumst&auml;nde wie Schwangerschaft, Alleinerziehung, Behinderung oder aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden erforderliche kostenaufw&auml;ndige Ern&auml;hrung Mehrbedarfe gew&auml;hrt. Au&szlig;erdem werden Zahlungen f&uuml;r die gesetzliche Krankenund Pflegeversicherung &uuml;bernommen, sofern keine Familienversicherung besteht. Dar&uuml;ber hinaus kommen etwaige einmalige Leistungen beispielsweise als Erstausstattung f&uuml;r die Wohnung, f&uuml;r Bekleidung bei Schwangerschaft und Geburt oder auch f&uuml;r die Anschaffung bzw. Reparatur von orthop&auml;dischen Schuhen, Reparatur von therapeutischen Ger&auml;ten und Ausr&uuml;stungen sowie die Miete von therapeutischen Ger&auml;ten in Betracht. F&uuml;r Kinder und Jugendliche werden zus&auml;tzlich zu den ma&szlig;gebenden Regelbedarfen Bildungs- und Teilhabeleistungen gew&auml;hrt. Informationen enth&auml;lt auch die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende - Sozialgesetzbuch - Fragen und Antworten - SGB II&#039;&#039;. Sie wird herausgegeben vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales, Referat Information, Publikation, Redaktion, 53107 Bonn. Sozialhilfe Kann das Kind Unterhaltsvorschuss nicht erhalten, weil es die Altersgrenze &uuml;berschritten oder die H&ouml;chstleistungsdauer erreicht hat, und ist der alleinerziehende Elternteil nicht leistungsberechtigt nach dem SGB II, k&ouml;nnen f&uuml;r das Kind, wenn es das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, Sozialhilfeleistungen nach dem Zw&ouml;lften Buch Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Ma&szlig;geblich ist, dass der Bedarf des Kindes weder aus eigenem Einkommen und Verm&ouml;gen noch aus dem des Elternteils gedeckt werden kann. Auch bei Bezug von Unterhaltsvorschuss kann erg&auml;nzende Sozialhilfe in Betracht kommen, soweit noch ein Bedarf besteht. Der besonderen Situation Alleinerziehender wird dann gegebenenfalls mit einem Mehrbedarfszuschlag Rechnung getragen. Informationen erteilen die Sozial&auml;mter. Informationen enth&auml;lt auch die Brosch&uuml;re &#039;&#039;Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&#039;&#039; des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (A 207). Diese k&ouml;nnen Sie direkt dort anfordern. Kinderzuschlag Eltern, die mit ihrem Einkommen oder Verm&ouml;gen zwar ihren eigenen Unterhalt sicherstellen k&ouml;nnen, nicht aber den Unterhalt f&uuml;r ihre Kinder, k&ouml;nnen f&uuml;r diese Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz erhalten. Durch den Kinderzuschlag wird verhindert, dass Eltern allein wegen des Unterhalts der Kinder SGB II-Leistungen beantragen m&uuml;ssen. Der Zuschlag kann bis zu 140 Euro pro Monat pro Kind betragen. Ab 1. Juli 2016 wird der Kinderzuschlag um 20 Euro auf 160 Euro pro Monat pro Kind erh&ouml;ht. Die Leistung wird bei der &ouml;rtlichen Familienkasse beantragt. Kinderzuschlagsberechtigte k&ouml;nnen f&uuml;r ihre Kinder zus&auml;tzlich Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe erhalten. Informationen enth&auml;lt das Merkblatt &#039;&#039;Kinderzuschlag&#039;&#039;. Bestelladresse siehe Seite 38. N&auml;heres zum Kinderzuschlag finden Sie auch unter www.kinderzuschlag.de. N&auml;heres zu den Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe finden Sie auch unter www.familien-wegweiser.de. Wohngeld Das Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz wird als Zuschuss gezahlt. F&uuml;r Personen, die Mieter einer Wohnung sind, wird es als Mietzuschuss, und f&uuml;r Personen, die Eigentum an selbst genutztem Wohnraum haben, als Lastenzuschuss gew&auml;hrt. Die H&ouml;he des zu bewilligenden Wohngeldes h&auml;ngt von drei Faktoren ab: der Anzahl der zu ber&uuml;cksichtigenden Haushaltsmitglieder, der H&ouml;he des Gesamteinkommens und der H&ouml;he der zuschussf&auml;higen Miete bzw. Belastung. Bei der wohngeldrechtlichen Einkommensermittlung rechnet der Unterhaltsvorschuss zum Jahreseinkommen. Wohngeld wird nur auf Antrag gew&auml;hrt und soweit die Voraussetzungen nachgewiesen sind. Antragsformulare erh&auml;lt man bei der &ouml;rtlichen Wohngeldbeh&ouml;rde der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung. F&uuml;r die bei der Wohngeldbewilligung ber&uuml;cksichtigten Kinder, f&uuml;r die Kindergeld bezogen wird, besteht ein Anspruch auf Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe nach dem Bundeskindergeldgesetz. Ausbildungsf&ouml;rderung Nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) kann eine Ausbildungsf&ouml;rderung gew&auml;hrt werden. In der Regel ist f&uuml;r die Antragstellung zust&auml;ndig: f&uuml;r Studierende das Studen- BAf&ouml;G tenwerk der Hochschule, an der die Studierenden immatrikuliert sind, f&uuml;r Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, h&ouml;heren Fachschulen und Akademien das Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsst&auml;tte befindet, und f&uuml;r alle anderen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler das Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung der Stadt-/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern. Dort sind Informationen und Antr&auml;ge erh&auml;ltlich. Weitere Informationen zum BAf&ouml;G finden Sie im Internet unter www.baf&ouml;g.de. Krankengeld Alleinerziehende, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (nach dem F&uuml;nften Sozialgesetzbuch) versichert sind und die zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes der Arbeit fernbleiben m&uuml;ssen, erhalten von ihrer Krankenkasse Krankengeld. Der Anspruch besteht bei Alleinerziehenden f&uuml;r jedes Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, f&uuml;r l&auml;ngstens 20 Arbeitstage, bei mehreren Kindern h&ouml;chstens f&uuml;r 50 Arbeitstage. Voraussetzung ist, dass auch das Kind in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Informationen hierzu erteilen die Krankenkassen. Weitere Unterst&uuml;tzungsangebote und weitere Informationen Kinder- und Jugendhilfe Das Achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) enth&auml;lt ein breites Spektrum von allgemeinen F&ouml;rderungsangeboten und individuellen Erziehungshilfen. Sie werden von freien Tr&auml;gern (Wohlfahrtsverb&auml;nden, Jugendverb&auml;nden, Elterninitiativen, Selbsthilfegruppen) und von den &ouml;rtlichen Jugend&auml;mtern (Kreis, kreisfreie Stadt, kreisangeh&ouml;rige Gemeinde) erbracht. Hier sind insbesondere folgende Leistungen zu nennen: Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung, Beratung und Unterst&uuml;tzung bei der Aus&uuml;bung der Personensorge und des Umgangsrechts, Beratung nicht miteinander verheirateter Eltern &uuml;ber die Abgabe einer Sorgeerkl&auml;rung, Unterbringung von alleinerziehenden Elternteilen mit ihren Kindern in betreuten Wohnformen, Beratung und Unterst&uuml;tzung bei der Aus&uuml;bung der Personensorge einschlie&szlig;lich der Geltendmachung von Unterhaltsanspr&uuml;chen des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen, Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen, Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, auf Kindertagesbetreuung f&uuml;r Kinder anderer Altersgruppen, zum Beispiel in Krippen und Horten und in Kindertagespflege, Hilfe zur Erziehung, wenn die elterliche Erziehungskompetenz dieser besonderen Form der Unterst&uuml;tzung bedarf und die Hilfe f&uuml;r das Kind oder die Jugendliche bzw. den Jugendlichen erforderlich oder geeignet ist. Hierzu geh&ouml;ren insbesondere Erziehungsberatung soziale Gruppenarbeit Erziehungsbeistandschaft Sozialp&auml;dagogische Familienhilfe Erziehung in einer Tagesgruppe kurzfristige oder dauerhafte Unterbringung eines Kindes in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder einer sonstigen betreuten Wohnform intensive sozialp&auml;dagogische Einzelbetreuung Eingliederungshilfe f&uuml;r seelisch behinderte Kinder und Jugendliche (&sect; 35a SGB VIII) Bundesstiftung &#039;&#039;Mutter und Kind&#039;&#039; Die Bundesstiftung &#039;&#039;Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens&#039;&#039; hilft schnell und unb&uuml;rokratisch schwangeren Frauen in Notlagen mit erg&auml;nzender finanzieller Unterst&uuml;tzung in Verbindung mit individueller Beratung, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft und die Betreuung des Kleinkindes zu erleichtern. Die Zusch&uuml;sse sind m&ouml;glich f&uuml;r alle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der Geburt sowie der Pflege und Erziehung eines Kleinkindes entstehen, wie beispielsweise f&uuml;r Schwangerschaftsbekleidung, Babyerstausstattung, Wohnung und Einrichtung und f&uuml;r die Betreuung des Kleinkindes. Auf die Hilfen der Bundesstiftung besteht kein Rechtsanspruch. Bei der Beantragung anderer Sozialleistungen gelten die Hilfen der Stiftung nicht als Einkommen und d&uuml;rfen nicht angerechnet werden. H&ouml;he und Dauer der Stiftungshilfen richten sich nach der individuellen finanziellen Notlage der werdenden Mutter. Voraussetzungen der Stiftungshilfe: Es besteht eine Notlage der schwangeren Frau. Dazu muss die Schwangerschaftsberatungsstelle die Einkommensverh&auml;ltnisse &uuml;berpr&uuml;fen. A ndere Hilfen sind nicht oder nicht rechtzeitig m&ouml;glich oder nicht ausreichend. Der Antrag wird w&auml;hrend der Schwangerschaft bei einer Schwangerschaftsberatungsstelle am Wohnort der Frau gestellt. Die &ouml;rtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden sich im Telefonbuch zum Beispiel unter Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonisches Werk, donum vitae, Sozialdienst katholischer Frauen oder bei der Stadt- oder Landkreisverwaltung. Unter www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de findet man alles zur Arbeit der Bundesstiftung und viele wichtige Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Links zu zwei Postleitzahlensuchmaschinen f&uuml;r die Suche wohnortnaher Schwangerschaftsberatungsstellen. Vertrauliche Geburt Die vertrauliche Geburt ist ein Hilfsangebot innerhalb des Spektrums anonymer Hilfs- und Beratungsangebote speziell f&uuml;r Frauen, die ihre Schwanger- und Mutterschaft geheim halten m&ouml;chten. Das Gesetz zum Ausbau der Hilfen f&uuml;r Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt schafft f&uuml;r sie ein umfassendes Beratungsangebot und eine M&ouml;glichkeit, das Kind sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme zur Welt zu bringen. Die Anonymit&auml;t wird dabei f&uuml;r die Zeitdauer von 16 Jahren gewahrt. Danach hat ausschlie&szlig;lich das Kind das Recht, die pers&ouml;nlichen Daten der Mutter einzusehen. Das gesetzlich geregelte Angebot der vertraulichen Geburt ist an ein verbindliches Verfahren gekn&uuml;pft und wird &uuml;ber die bundesweit zur Verf&uuml;gung stehenden Schwangerschaftsberatungsstellen unterschiedlicher Tr&auml;ger gesteuert. Es besteht ein gesetzlich verankerter Anspruch auf anonyme Beratung, die Beratungsfachkr&auml;fte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ein weiteres Angebot zur Unterst&uuml;tzung von Schwangeren mit Anonymit&auml;tswunsch ist das bundesweite kostenlose Hilfetelefon &#039;&#039;Schwangere in Not - anonym und sicher&#039;&#039; unter der Rufnummer 0800 40 40 020. Das Telefon ist rund um die Uhr erreichbar und vermittelt Schwangere an eine Beratungsstelle vor Ort weiter. Das Angebot ist barrierefrei und fremdsprachig. Es wird durch eine Online-Beratung erg&auml;nzt, die &uuml;ber das Portal www.geburt-vertraulich.de genutzt werden kann. Das Portal informiert zudem umfassend &uuml;ber die neuen Hilfsangebote und enth&auml;lt au&szlig;erdem die Adressen aller Schwangerschaftsberatungsstellen in Deutschland. Serviceportal Familien-Wegweiser Eltern haben viele Fragen: Welche Leistungen f&uuml;r Familien gibt es? Gibt es besondere Regelungen f&uuml;r Alleinerziehende? Wo bekomme ich die Unterst&uuml;tzung? Antworten auf diese und viele andere Fragen bietet das Serviceportal Familien-Wegweiser des Bundesfamilienministeriums. Auf www.familienwegweiser.de finden (werdende) Eltern zuverl&auml;ssige Informationen zu staatlichen Leistungen und Regelungen. Mit den Rechnern zu Elterngeld und ElterngeldPlus k&ouml;nnen Sie online die m&ouml;gliche H&ouml;he des zu erwartenden Elterngeldes ermitteln. Informationen, Angebote und Tipps rund um das Thema Leben mit Kindern stehen im Mittelpunkt: Einzelne Rubriken wie die Datenbank &#039;&#039;Familie regional&#039;&#039; und das Infopaket &#039;&#039;Familienstart&#039;&#039; b&uuml;ndeln Informationen f&uuml;r jedes Lebensalter und (fast) jede Lebenssituation. Das Serviceportal kann ebenfalls leicht mit Tablet und Smartphone genutzt werden. Einheitliche Beh&ouml;rdennummer Mit der Beh&ouml;rdennummer 115 haben B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einen direkten Draht zu den Beh&ouml;rden in Deutschland. &Uuml;ber die 115 erhalten sie Antworten zu den h&auml;ufigsten Beh&ouml;rdenanliegen. Dabei ist es egal, welche Beh&ouml;rde, Verwaltungsebene oder Zust&auml;ndigkeit betroffen ist. Wie kann ich Elterngeld beantragen? Wer erh&auml;lt Kindergeld? Ben&ouml;tigt mein Kind einen Reisepass? Wo kann ich einen neuen Personalausweis bekommen? Wie kann ich BAf&ouml;G beantragen? Wie melde ich ein Gewerbe an? Die 115 spart Zeit, ist unkompliziert und zuverl&auml;ssig: Die aufw&auml;ndige Suche nach Zust&auml;ndigkeiten und einzelnen Telefonnummern entf&auml;llt. Die meisten Anfragen k&ouml;nnen sofort beantwortet werden, sodass sich die Anruferin oder der Anrufer mit demselben Anliegen nicht ein zweites Mal an die Verwaltung wenden muss. Unn&ouml;tige Beh&ouml;rdeng&auml;nge k&ouml;nnen somit vermieden werden. Die Anruferin oder der Anrufer muss sich um nichts mehr k&uuml;mmern, wenn keine direkte telefonische Auskunft gegeben werden kann: Eine R&uuml;ckmeldung ist garantiert. Die 115 ist der erste B&uuml;rgerservice mit einem einheitlichen Serviceversprechen: Die 115 ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. 75 Prozent der 115-Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter angenommen. 65 Prozent der 115-Anrufe werden beim ersten Kontakt beantwortet. Wenn eine Anfrage weitergeleitet wird, erh&auml;lt die Anruferin oder der Anrufer w&auml;hrend der Servicezeiten innerhalb von 24 Stunden eine R&uuml;ckmeldung, je nach Wunsch per E-Mail, Fax oder R&uuml;ckruf. Einheitliche Beh&ouml;rdennummer 115 Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Nach einer aktuellen Studie der Agentur der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Grundrechte sind in Deutschland rund 35 Prozent aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Damit findet Gewalt gegen Frauen - weitgehend unbemerkt - in der Mitte der Gesellschaft statt. Das Hilfetelefon ist ein 24-Stunden-Beratungsangebot, das barrierefrei, kostenlos und vertraulich via Telefon und Webseite in verschiedenen Sprachen zu allen Formen von Gewalt ber&auml;t. Dabei bietet das Hilfetelefon nicht nur betroffenen Frauen die notwendige Unterst&uuml;tzung durch kompetente Fachberaterinnen. Auch Familienmitglieder und Freundinnen und Freunde sowie Fachkr&auml;fte k&ouml;nnen sich mit ihren Fragen an die 08000 116 016 oder an www.hilfetelefon.de wenden</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01827.pdf">Publikation zeigen</a></p>