<h1>Steuertipps f&uuml;r alle Steuerzahlenden</h1> <h2>Diese Brosch&uuml;re bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle wichtigen Informationen zur Einkommensteuererkl&auml;rung... Quelle Finanzministerium NRW</h2> <p>Steuertipps f&uuml;r alle Steuerzahlenden. Bestimmte Kosten der privaten Lebensf&uuml;hrung k&ouml;nnen als Sonderausgaben und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abgezogen werden. Diese Steuerverg&uuml;nstigungen betreffen alle Steuerzahlenden, unabh&auml;ngig davon, aus welchen Einkunftsarten sie Eink&uuml;nfte erzielen: ob aus unternehmerischer, landwirtschaftlicher oder selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit, aus Mieten, Rentenbez&uuml;gen, Kapitalverm&ouml;gen oder Spekulationsgesch&auml;ften. Ausgaben, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Eink&uuml;nften stehen (z.B. f&uuml;r Miete, Lebensunterhalt, Kleidung, Freizeit usw.), sind Lebenshaltungskosten, die steuerlich grunds&auml;tzlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Einzelne dieser Aufwendungen, deren Zweck der Staat besonders f&ouml;rdern will (z.B. bestimmte Ausgaben f&uuml;r Ihre Versorgung und Absicherung), k&ouml;nnen Sie jedoch - zum Teil im Rahmen von H&ouml;chstbetr&auml;gen - als Sonderausgaben absetzen. Vorsorgeaufwendungen Ausgaben f&uuml;r die Altersvorsorge und die &uuml;brige Vorsorge k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich bis zu bestimmten H&ouml;chstbetr&auml;gen abgesetzt werden. Beitr&auml;ge zur privaten und gesetzlichen Krankenversicherung (ggf. inklusive Zusatzbeitrag) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung und private Pflege-Pflichtversicherung) f&uuml;r eine Absicherung auf sozialhilfegleichem Versorgungsniveau (Basisabsicherung) werden in vollem Umfang steuerlich ber&uuml;cksichtigt. Die gezahlten Beitr&auml;ge sind um die im jeweiligen Jahr erhaltenen Beitragsr&uuml;ckverg&uuml;tungen zu k&uuml;rzen. Die beg&uuml;nstigten Altersvorsorgebeitr&auml;ge umfassen im Einzelnen: Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag zur allgemeinen Rentenversicherung einschlie&szlig;lich freiwilliger Beitr&auml;ge. Diese Betr&auml;ge k&ouml;nnen Sie der Lohnsteuerbescheinigung entnehmen, Beitr&auml;ge zur landwirtschaftlichen Alterskasse, Beitr&auml;ge zu berufsst&auml;ndischen Versorgungseinrichtun gen (Pflichtbeitr&auml;ge, freiwillige Beitr&auml;ge), Beitr&auml;ge zu kapitalgedeckten Rentenversicherungsvertr&auml;gen, die bestimmte F&ouml;rderkriterien erf&uuml;llen m&uuml;ssen (sogenannte R&uuml;rup-Rente oder Basisversorgung). Zu den &uuml;brigen Vorsorgeaufwendungen geh&ouml;ren beispielsweise: Arbeitnehmerbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Krankenversiche rung, zur sozialen Pflegeversicherung und zur Arbeits losenversicherung. Diese Beitr&auml;ge k&ouml;nnen Sie der Lohn steuerbescheinigung entnehmen, Beitr&auml;ge zu einer privaten Krankenversicherung, Beitr&auml;ge zu einer privaten Pflege-Pflichtversicherung, Beitr&auml;ge zu einer freiwilligen Pflegeversicherung, Beitr&auml;ge zu Unfallversicherungen, Beitr&auml;ge zu Privat- und Auto-Haftpflichtversicherungen, Beitr&auml;ge zu Risikolebensversicherungen. Innerhalb der &uuml;brigen Vorsorgeaufwendungen wird auf grund der unterschiedlichen steuerlichen Abzugsm&ouml;glich keiten zwischen den Basis-Kranken- und gesetzlichen Pflegeversicherungsbeitr&auml;gen und denjenigen Beitr&auml;gen und Beitragsanteilen zur Kranken- und Pflegeversicherung unterschieden, mit denen ein dar&uuml;ber hinausgehendes Absicherungsniveau erreicht wird. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Beitr&auml;ge, mit denen Wahlleistungen fi nanziert werden, zum Beispiel Chefarztbehandlung und Einbettzimmer. Beitr&auml;ge zu Rentenversicherungen mit oder ohne Kapitalwahlrecht und zu Kapitallebensversicherungen k&ouml;nnen nur noch dann ber&uuml;cksichtigt werden, wenn der Versicherungsvertrag vor dem 01.01.2005 zu laufen begonnen hat und bereits vor diesem Datum mit der Beitragszahlung begonnen worden ist. Nicht absetzen k&ouml;nnen Sie Beitr&auml;ge zur Rechtsschutz-, Kasko-, Hausrat-, Reiser&uuml;cktritt- oder zu anderen Sachversicherungen. Bausparkassenbeitr&auml;ge sind ebenfalls nicht als Sonderausgaben abziehbar. Bitte pr&uuml;fen Sie, ob f&uuml;r diese Beitr&auml;ge eine Wohnungsbaupr&auml;mie in Betracht kommt. F&uuml;r Beitr&auml;ge zu einer zus&auml;tzlichen privaten Altersvorsorge (sog. Riester-Vertrag) kann unter bestimmten Voraussetzungen ein zus&auml;tzlicher Sonderausgabenabzug geltend gemacht werden. Hierf&uuml;r m&uuml;ssen Sie Ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung die Anlage AV beif&uuml;gen. Ausgleichszahlungen im Rahmen des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs Die Ausgleichszahlungen k&ouml;nnen unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben ber&uuml;cksichtigt werden. F&uuml;r alle &uuml;brigen Sonderausgaben erhalten Sie vom Finanzamt einen Pauschbetrag von 36 Euro (bei Zusammenver anlagung 72 Euro). Sollten Sie h&ouml;here Aufwendungen haben, werden diese ber&uuml;cksichtigt, wenn Sie sie einzeln nachweisen. Hierbei k&ouml;nnen Sie geltend machen: Unterhaltsleistungen an geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehegatten Ber&uuml;cksichtigt werden bis zu 13 805 Euro j&auml;hrlich. Dieser H&ouml;chstbetrag erh&ouml;ht sich ggf. um die f&uuml;r den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten &uuml;bernommenen Beitr&auml;ge zu einer Basis-Krankenversicherung und/oder gesetzlichen Pflegeversicherung. Sie ben&ouml;tigen dazu allerdings die Zustimmung der Empfangsperson, weil sie diese Zahlungen dann versteuern muss. Diese Zustimmung ist grunds&auml;tzlich bis zum Widerruf wirksam. Dabei ist zu beachten, dass der Widerruf vor Beginn des Kalenderjahres, f&uuml;r das die Zustimmung erstmals nicht gelten soll, ge gen&uuml;ber dem Finanzamt zu erkl&auml;ren ist</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01841.pdf">Publikation zeigen</a></p>