<h1>Insolvenzgeld</h1> <h2>Dieses Merkblatt unterrichtet &uuml;ber die Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Insolvenzgeld. Die &Uuml;bersicht soll eine Hilfe bieten... Quelle Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</h2> <p>Insolvenzgeld f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Dieses Merkblatt unterrichtet Sie &uuml;ber die Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Insolvenzgeld. Die &Uuml;bersicht soll Ihnen eine Hilfe bieten, die einzelnen Bestimmungen rechtzeitig und ordnungsgem&auml;&szlig; beachten und dadurch Nachteile vermeiden zu k&ouml;nnen. Dieses Merkblatt soll Sie auch dabei unterst&uuml;tzen, den Antrag auf Insolvenzgeld und die Anlage zum Antrag auf Insolvenzgeld schnell und korrekt auszuf&uuml;llen und die erbetenen Angaben im erforderlichen Umfang zu belegen. Geltendmachung des Arbeitsentgelts beim Arbeitgeber Geltendmachung des Arbeitsentgelts im Insolvenzverfahren Allgemeine Grunds&auml;tze zum Insolvenzgeld Insolvenzereignis Insolvenzgeld-Zeitraum Erstattungsf&auml;higes (insolvenzgeldf&auml;higes) Arbeitsentgelt Insolvenzgeldbescheinigung Insolvenzgeld im Falle von Abtretungen und Pf&auml;ndungen Ihre Arbeitgeberin, ihr Arbeitgeber befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten und bleibt Ihnen deshalb die Verg&uuml;tung schuldig. Sie &uuml;ben die Besch&auml;ftigung nicht mehr aus oder Sie haben von sich aus Ihr Arbeitsverh&auml;ltnis beendet. In diesem Fall k&ouml;nnen Sie als Arbeitnehmerin/ Arbeitnehmer folgende Anspr&uuml;che geltend machen: Wenn Sie noch keine neue Arbeit aufgenommen haben, sollten Sie sofort die Agentur f&uuml;r Arbeit aufsuchen, die f&uuml;r Ihren Wohnort zust&auml;ndig ist. Dort melden Sie sich arbeitslos und beantragen Arbeitslosengeld. Das gilt unabh&auml;ngig davon, ob Ihr Arbeitsverh&auml;ltnis gek&uuml;ndigt, Insolvenzantrag gestellt oder das Insolvenzverfahren bereits er&ouml;ffnet worden ist. N&auml;here Angaben f&uuml;r den Antrag auf Arbeitslosengeld entnehmen Sie bitte dem &#039;&#039; Merkblatt f&uuml;r Arbeitslose (Merkblatt 1). Sie erhalten es bei jeder Agentur f&uuml;r Arbeit oder &uuml;ber das Internet. Wenn Ihr Arbeitsverh&auml;ltnis ohne Arbeitsleistung und ohne Lohnzahlung fortbesteht (Freistellung), k&ouml;nnen Sie trotzdem Arbeitslosengeld beziehen. Bei Beendigung eines Arbeits- oder Ausbildungsverh&auml;ltnisses sind Sie zus&auml;tzlich verpflichtet, sich sp&auml;testens drei Monate vorher pers&ouml;nlich arbeitsuchend zu melden. Erfahren Sie von der Beendigung weniger als drei Monate vorher, m&uuml;ssen Sie sich innerhalb von drei Tagen melden. Zur Fristwahrung und um Ihnen die Arbeitsuchendmeldung zu erleichtern, k&ouml;nnen Sie z.B. online (unter &#039;&#039; www.arbeitsagentur.de) oder aber telefonisch die Beendigung Ihres Arbeitsverh&auml;ltnisses mitteilen und dann einen Termin zur pers&ouml;nlichen Beratung vereinbaren. Melden Sie sich nicht rechtzeitig, droht eine Sperrzeit. Weitere Hinweise dazu entnehmen Sie bitte dem &#039;&#039; Merkblatt f&uuml;r Arbeitslose (Merkblatt 1). Besteht in Ihrem Fall kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, weil die Voraussetzungen nicht erf&uuml;llt sind oder der Anspruch verbraucht oder erloschen ist, setzen Sie sich bitte unverz&uuml;glich mit dem f&uuml;r Sie zust&auml;ndigen Tr&auml;ger der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (&ouml;rtliche Agentur f&uuml;r Arbeit, kommunaler Tr&auml;ger) in Verbindung. Dieser wird pr&uuml;fen, ob Ihnen gegebenenfalls Leistungen zur Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II/Sozialgeld) zustehen. N&auml;here Angaben entnehmen Sie bitte dem &#039;&#039; Merkblatt SGB II - Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende Bei Vorliegen eines Insolvenzereignisses (und somit festgestellter Zahlungsunf&auml;higkeit Ihrer Arbeitgeberin/ Ihres Arbeitgebers) haben Sie Anspruch auf Insolvenzgeld. N&auml;heres entnehmen Sie bitte den weiteren Abschnitten dieses Merkblattes. F&uuml;r einen m&ouml;glichen, sp&auml;teren Anspruch auf Insolvenzgeld d&uuml;rfen Ihre Anspr&uuml;che weder verj&auml;hrt noch verfallen sein. Solange noch kein Insolvenzereignis (siehe &#039;&#039; Nr. 2.1) festgestellt worden ist, sind Sie selbst f&uuml;r die Wahrung etwaiger tariflicher oder einzelvertraglicher Ausschlussund Verj&auml;hrungsfristen zust&auml;ndig. M&ouml;glicherweise ist es daher f&uuml;r Sie notwendig, Ihre Anspr&uuml;che auf Arbeitsentgelt zivilrechtlich im Mahn- oder Klageverfahren vor dem Arbeitsgericht geltend zu machen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01857.pdf">Publikation zeigen</a></p>