<h1>Mindestlohngesetz und die &Auml;nderung bei Praktikavertr&auml;gen</h1> <h2>Das neue Mindestlohngesetz bringt eine &Auml;nderung des Nachweisgesetzes mit sich, die bei der Besch&auml;ftigung von Praktikanten ber&uuml;cksichtigt werden muss... Quelle RA Thomas Waetke</h2> <p>Mindestlohngesetz und die &Auml;nderung bei Praktikavertr&auml;gen Das neue Mindestlohngesetz bringt unauff&auml;llig eine &Auml;nderung des Nachweisgesetzes mit sich. Der Praktikumsgeber hat nunmehr dem Praktikanten eine schriftliche Zusammenfassung der Vereinbarungen auszuh&auml;ndigen. In den derzeitigen &sect; 2 wird folgender neuer Absatz 1a aufgenommen: &#039;&#039;Wer einen Praktikanten einstellt, hat unverz&uuml;glich nach Abschluss des Praktikumsvertrages, sp&auml;testens vor Aufnahme der Praktikantent&auml;tigkeit, die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, und dem Praktikanten eine unterschriebe Version auszuh&auml;ndigen.&#039;&#039; In dieser Niederschrift sind mindestens aufzunehmen: Name und Anschrift der Vertragspartner, die mit dem Praktikum verfolgten Lern- und Ausbildungsziele, Beginn und Dauer des Praktikums, Dauer der regelm&auml;&szlig;igen t&auml;glichen Praktikumszeit, Zahlung und H&ouml;he der Verg&uuml;tung, Dauer des Urlaubs und ein Hinweis auf Tarifvertr&auml;ge, Betriebsvereinbarungen, die anzuwenden sind. Praktikanten in diesem Sinne sind solche, die im Sinne des &sect; 22 Abs. 1 Mindestlohngesetz als Praktikanten gelten. N&auml;mlich Praktikantinnen und Praktikanten im Sinne des &sect; 26 Berufsbildungsgesetz. Nicht unter den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen hingegen Praktikanten, die - ein Praktikum verpflichtend im Rahmen einer Schul-, Ausbildungs- oder Studienordnung leisten, - ein Orientierungspraktikum von bis zu sechs Wochen f&uuml;r eine Berufsausbildung oder f&uuml;r die Aufnahme eines Studiums leisten, - ein Praktikum von bis zu sechs Wochen begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung leisten, wenn nicht zuvor ein solches Praktikumsverh&auml;ltnis mit demselben Ausbildenden bestanden hat oder - an einer Einstiegsqualifizierung nach &sect; 54 a SGB III teilnehmen. Diese Aush&auml;ndigungspflicht entf&auml;llt, wenn die Parteien ohnehin einen schriftlichen Vertrag schlie&szlig;en</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01964.pdf">Publikation zeigen</a></p>