<h1>Zeitarbeit (Aktuelle Entwicklungen)</h1> <h2>Infos zu Leiharbeitnehmern und Verleihbetrieben, zur Arbeitskr&auml;ftenachfrage, zu den durchschnittlichen Bruttoarbeitsentgelten... Quelle Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</h2> <p>Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit. Gesetzliche Regelungen zur Zeitarbeit. Entwicklung der Leiharbeit. Zeitarbeitsunternehmen. Besch&auml;ftigung in der Zeitarbeit. Besch&auml;ftigte in der Arbeitnehmer&uuml;berlassung. Zeitarbeit als flexible Besch&auml;ftigungsform. Zug&auml;nge in Arbeitslosigkeit aus Besch&auml;ftigung in der Zeitarbeit. Besch&auml;ftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit. Zeitarbeit und Gesamtbesch&auml;ftigung. Zeitarbeit als Fr&uuml;hindikator. Wachstumsbeitrag der Zeitarbeit. Entgelte in der Arbeitnehmer&uuml;berlassung. Arbeitskr&auml;ftenachfrage. 21 Die Arbeitnehmer&uuml;berlassung reagiert fr&uuml;hzeitig auf &Auml;nderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Fr&uuml;hindikator f&uuml;r die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Die Anzahl der Leiharbeitnehmer ist im langfristigen Vergleich in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen. Im Jahr 2016 waren 991.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt. Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbesch&auml;ftigung liegt bei knapp 3 Prozent. Leiharbeitnehmer arbeiten h&auml;ufiger in T&auml;tigkeiten, die mit einem niedrigen Anforderungsniveau verbunden sind. Mehr als jeder Zweite &uuml;bt eine Helfert&auml;tigkeit aus (alle Besch&auml;ftigte: jeder F&uuml;nfte). Die Mehrzahl der Zeitarbeitnehmer ist m&auml;nnlich und j&uuml;nger. Personen ohne Berufsabschluss sind anteilig deutlich h&auml;ufiger vertreten als bei den Besch&auml;ftigten insgesamt. Auch der Ausl&auml;nderanteil ist in der Zeitarbeit h&ouml;her. Die hohe Dynamik der gesamten Zeitarbeitsbranche spiegelt sich auch in einem &uuml;berdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung heraus arbeitslos zu werden. 15 Prozent der Zug&auml;nge in Arbeitslosigkeit aus Besch&auml;ftigung am ersten Arbeitsmarkt und 14 Prozent der Besch&auml;ftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in die Zeitarbeitsbranche. Die Nachhaltigkeit von Besch&auml;ftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt &uuml;ber alle Branchen. Nach sechs bzw. zw&ouml;lf Monaten sind 62 Prozent der Arbeitslosen, die aus Arbeitslosigkeit eine Besch&auml;ftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben, sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt &uuml;ber alle Branchen erzielten Entgelten. Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskr&auml;ftebedarf aus. Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmer&uuml;berlassung oder Leiharbeit ist mittlerweile eine feste Gr&ouml;&szlig;e am deutschen Arbeitsmarkt. Sie ist gekennzeichnet durch ein Dreiecksverh&auml;ltnis zwischen einem Verleiher, einem Arbeitnehmer und einem Entleiher. Die Arbeitnehmer&uuml;berlassung ist in Deutschland seit 1972 gesetzlich geregelt. Allerdings wurde das Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz seither mehrfach modifiziert. Die &Auml;nderungen betrafen unter anderem die &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer, die Befristungsregelungen, die Frage der Synchronisation von Arbeitsvertrag (zwischen Verleiher und Arbeitnehmer) und &Uuml;berlassungsvertrag (zwischen Verleiher und Entleiher), das Wiedereinstellungsverbot, das Verbot der Diskriminierung, den Wiedereinsatz von kurz zuvor ausgeschiedenen Stamm-Mitarbeitern als Leiharbeitnehmer (Dreht&uuml;rklausel), die Einf&uuml;hrung einer Lohnuntergrenze</p> <p><a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Branchen/generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf">Publikation zeigen</a></p>