<h1>Familienbewusste Personalpolitik f&uuml;r V&auml;ter</h1> <h2>Arbeitgeber, die V&auml;ter mit familienfreundlichen Angeboten unterst&uuml;tzen, k&ouml;nnen sich einen handfesten Wettbewerbsvorteil um Fachkr&auml;fte verschaffen... Quelle BMFSFJ, Erfolgsfaktor Familie</h2> <p>Familienbewusste Personalpolitik f&uuml;r V&auml;ter. Wie Unternehmen V&auml;ter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. V&auml;tern eine partnerschaftliche Vereinbarkeit erm&ouml;glichen. Die Rolle der V&auml;ter im Wandel. V&auml;terfreundlichkeit lohnt sich. Elternzeit f&uuml;r V&auml;ter. Der erste Schritt zu einer v&auml;terfreundlichen Unternehmenskultur. ElterngeldPlus und Flexibilisierung der Elternzeit. Mehr Zeit und Flexibilit&auml;t f&uuml;r die Familie. Flexibilit&auml;t verschafft V&auml;tern Freir&auml;ume. Mobiles Arbeiten. Weitere Unterst&uuml;tzungsangebote f&uuml;r V&auml;ter. Die F&ouml;rderung von Kinderbetreuung nutzt Besch&auml;ftigten und Unternehmen. Tipps f&uuml;r die betriebliche Kinderbetreuung. Angebote zur St&auml;rkung der Vater-Kind-Bindung. Beispiel: &#039;&#039;Die V&auml;terbeauftragten sind ein voller Erfolg&#039;&#039;. Checkliste: F&uuml;nf Schritte zum v&auml;terfreundlichen Unternehmen. Die W&uuml;nsche und Anspr&uuml;che von V&auml;tern haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Sie wollen nicht nur Brotverdiener der Familie sein, sondern Zeit f&uuml;r die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder haben. Die Mehrheit der Paare mit kleinen Kindern w&uuml;nscht sich heute eine partnerschaftliche Arbeitsteilung, in der beide Eltern die Chance haben, sowohl f&uuml;r die Familie da zu sein als auch im Beruf Entwicklungschancen zu haben. Doch bisher gelingt es nur einer Minderheit, dieses Lebensmodell umzusetzen. Jeder dritte Vater nutzt heute die Partnermonate im Elterngeld und nimmt sich eine Auszeit f&uuml;r die Betreuung seines Nachwuchses. Zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzt das ElterngeldPlus Eltern aktiv bei der partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familie und Beruf. Doch auch nach der Elternzeit w&uuml;nschen sich viele V&auml;ter, ihre Arbeitszeit etwas reduzieren zu k&ouml;nnen oder wenigstens keine &Uuml;berstunden machen zu m&uuml;ssen. Sie bef&uuml;rchten jedoch Nachteile f&uuml;r die Karriere oder scheitern an betrieblichen Hindernissen, wenn sie zugunsten der Familie k&uuml;rzertreten. F&uuml;r die Unternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, sich auf die neue Generation der Eltern und ihre W&uuml;nsche einzustellen. Angesichts des Fachkr&auml;ftebedarfs sind sie darauf angewiesen, dass M&uuml;tter fr&uuml;h wieder in ihren Beruf einsteigen und ihre berufliche Laufbahn motiviert verfolgen k&ouml;nnen. Doch dies kann nur gelingen, wenn sie Frauen und M&auml;nnern mehr Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen. Familienfreundlichkeit entwickelt sich zunehmend zu einem Kriterium der Attraktivit&auml;t eines Arbeitgebers im Wettbewerb um die besten K&ouml;pfe. Unternehmen, die hier einen Vorsprung haben und Fachkr&auml;fte an sich binden wollen, brauchen eine moderne Unternehmenskultur, die auch V&auml;tern die M&ouml;glichkeit gibt, ihrer Verantwortung im Beruf und in der Familie gerecht zu werden. Mit diesem Leitfaden wollen wir Unternehmen eine Hilfestellung bieten, wie sie V&auml;ter gezielt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. In den meisten Familien in Deutschland sind heute beide Elternteile erwerbst&auml;tig. H&auml;ufig arbeitet der Mann in Vollzeit plus &Uuml;berstunden und die Frau halbtags. Sie tr&auml;gt oftmals die Hauptverantwortung f&uuml;r das Familienleben und den Haushalt. Dieses Rollenbild ver&auml;ndert sich aber zunehmend zu einem partner schaftlichen Modell. 60 Prozent bef&uuml;rworten ein Modell, bei dem beide Partner in &auml;hnlichem Umfang erwerbst&auml;tig sind und sich gemeinsam um Haushalt und Familie k&uuml;mmern. Aber nur 14 Prozent der Elternpaare setzen diese Aufteilung auch in die Tat um. Insbesondere V&auml;ter m&ouml;chten neben ihrem Beruf mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und w&uuml;nschen sich Ver&auml;nderungen in ihrem beruflichen Umfeld. Sie wollen flexiblere Arbeitszeiten oder die M&ouml;glichkeit, Teile ihrer Aufgaben auch von zu Hause aus zu erledigen, um mehr am Familienleben teilzuhaben. Dabei fehlt es ihnen aber oft noch an Unterst&uuml;tzung im Betrieb. Zwar ist in der Wirtschaft eine familienbewusste Personalpolitik gr&ouml;&szlig;ten teils angekommen: 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind der Meinung, dadurch die Zufriedenheit der Besch&auml;ftigten zu erh&ouml;hen. Jedoch nutzen bislang &uuml;berwiegend Frauen familienbewusste Angebote. M&auml;nner stehen bei den meisten Unternehmen noch nicht im Fokus. Dieser Leitfaden stellt deshalb die Frage in den Mittelpunkt: Wie kann familienbewusste Personalpolitik eine partnerschaftliche Vereinbarkeit beider Elternteile unterst&uuml;tzen und sich damit auch ausdr&uuml;cklich an V&auml;ter wenden? Die Publikation richtet sich an Unternehmen, die sich bereits f&uuml;r eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagieren oder dies in Zukunft planen. Der Leitfaden gibt Antworten auf die Fragen: Was bedeutet V&auml;terorientierung im Unternehmen? Warum f&uuml;hlen sich V&auml;ter durch bisherige familienfreundliche Ma&szlig;nahmen nicht angesprochen? Wie k&ouml;nnen Unternehmen eine v&auml;terorientierte Personalf&uuml;hrung praktisch umsetzen? In Kapitel 1 erhalten Sie einen &Uuml;berblick dazu, was sich V&auml;ter w&uuml;nschen und warum Unternehmen von einer v&auml;terfreundlichen Personalpolitik profitieren. In Kapitel 2 bis 5 erfahren Sie entlang der Handlungsfelder Elternzeit, Arbeitsbedingungen, Kommunikation/Kultur und Serviceangebote, was Unternehmen tun k&ouml;nnen, um ihre Angebote auf V&auml;ter zuzuschneiden. In Kapitel 6 finden Sie ein praktisches F&uuml;nf-Schritte-Vorgehen auf dem Weg zum v&auml;terorientierten Unternehmen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/01989.pdf">Publikation zeigen</a></p>