<h1>Verf&uuml;gbarkeit des AN bei der Arbeit auf Abruf</h1> <h2>Im Zusammenhang mit der Billigkeit des Abrufs des Arbeitnehmers ist auch das Kriterium der Verf&uuml;gbarkeit des Besch&auml;ftigten zu ber&uuml;cksichtigen... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Arbeit auf Abruf - Verf&uuml;gbarkeit des Arbeitnehmers Im Zusammenhang mit der Billigkeit des Abrufs des Arbeitnehmers ist auch das Kriterium der Verf&uuml;gbarkeit des Besch&auml;ftigten als allgemeine Grenze der Abrufarbeit bzw. als Einschr&auml;nkung des Direktionsrechts des Arbeitgebers zu ber&uuml;cksichtigen. Dieses wird insbesondere in solchen F&auml;llen relevant, in welchen der Arbeitnehmer ein weiteres Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis eingegangen ist. Ist dieses zweite Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis - mit Wissen des Arbeitgebers - gleichzeitig mit der Abrufarbeit eingegangen oder geplant worden oder hat es zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden, so ist insoweit von einer Beschr&auml;nkung der Abrufbefugnis des Arbeitgebers auszugehen, als dass auch die Verpflichtungen im Rahmen des zweiten Arbeitsverh&auml;ltnisses mit zu ber&uuml;cksichtigen sind. Differenzierter ist die Sachlage zu bewerten, wenn das zweite Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis erst sp&auml;ter eingegangen worden ist. Zwar muss der Arbeitgeber auch in diesem Fall die Grenzen des billigen Ermessens nach &sect; 315 (1) BGB wahren, allerdings f&auml;llt dabei auch der Aspekt ins Gewicht, dass der Arbeitnehmer sich - im Rahmen der Grenzen des Gesetzes - ohne Einschr&auml;nkung zur Erbringung von Abrufarbeit verpflichtet hat. In derartigen F&auml;llen wird die Abw&auml;gung dabei in der Regel zu dem Ergebnis f&uuml;hren, dass der Arbeitnehmer auch weiterhin in dem Rahmen zur Verf&uuml;gung zu stehen hat, wie er bereits bei Abschluss des Arbeitsvertrags absehbar war</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02016.pdf">Publikation zeigen</a></p>