<h1>Vertragsgestaltung f&uuml;r die Arbeit auf Abruf</h1> <h2>Bei der Arbeit auf Abruf haben die Vertragsparteien innerhalb einer arbeitsvertraglichen Regelung, wie auch in sonstigen Arbeitvertr&auml;gen... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Vertragsgestaltung f&uuml;r die Arbeit auf Abruf Bei der Arbeit auf Abruf haben die Vertragsparteien innerhalb einer arbeitsvertraglichen Regelung, wie auch in sonstigen Arbeitvertr&auml;gen, den Inhalt und Umfang der vom Arbeitnehmer zu erbringenden T&auml;tigkeiten festzulegen. Die Einf&uuml;hrung der Abrufarbeit im Wege des Direktionsrechts des Arbeitgebers scheidet deshalb i d.R. aus, da sein Weisungsrecht ohne eine anderweitige Erm&auml;chtigung keine Befugnis zur Einf&uuml;hrung einer solchen Arbeitszeitform beinhaltet. Nicht ausreichend ist ebenfalls eine blo&szlig;e sogenannte Rahmenvereinbarung z.B. f&uuml;r Tageseins&auml;tze. Eine solche Vereinbarung, die selbst noch keine Verpflichtung zur Arbeitsleistung begr&uuml;ndet und somit lediglich die Bedingungen der noch abzuschlie&szlig;enden Arbeitsvertr&auml;ge f&uuml;r den jeweiligen Einsatz wiedergibt, ist kein Arbeitsvertrag. Die Parteien sind allerdings nicht durch &sect; 12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) gehindert, eine derartige Kombination von Rahmenvereinbarungen und Einzelarbeitsvertr&auml;gen einem Abrufarbeitsverh&auml;ltnis vorzuziehen. Hierbei ist zu beachten, dass eine solche Ausgestaltung bei allein arbeitsanfallbezogenen Eins&auml;tzen zu Problemen im Rahmen der Befristung f&uuml;hren kann, wenn &sect; 14 (2) Nr. 1 TzBfG als m&ouml;glicher Sachgrund keine Anwendung findet</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02022.pdf">Publikation zeigen</a></p>