<h1>Mindest- und H&ouml;chstarbeitszeit bei Arbeit auf Abruf</h1> <h2>Wenn f&uuml;r die Dauer der w&ouml;chentlichen Arbeitszeit eine Mindestarbeitszeit vereinbart wurde, darf der Arbeitgeber bei der Arbeit auf Abruf h&ouml;chstens 25 Prozent der w&ouml;chentlichen Arbeitszeit zus&auml;tzlich anordnen... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Arbeit auf Abruf - Abgrenzung zur Mehrarbeit Hat sich der Teilzeitarbeitnehmer verpflichtet, im Falle dringender betrieblicher Erfordernisse Mehrarbeit zu leisten, wenn dazu auch Vollzeitarbeitnehmer herangezogen werden und erfolgt der Einsatz nur vor&uuml;bergehend und unregelm&auml;&szlig;ig, so handelt es sich um eine &Uuml;berstundenabrede. &sect; 12 TzBfG greift nicht ein. Ist der Teilzeitarbeitnehmer dagegen zu &uuml;berplanm&auml;&szlig;iger variabler Arbeitsleistung verpflichtet, ohne dass eine Beschr&auml;nkung auf dringende betriebliche Erfordernisse vorgenommen wurde, und macht der Arbeitgeber regelm&auml;&szlig;ig davon Gebrauch, handelt es sich - unabh&auml;ngig von der Bezeichnung - um eine Vereinbarung &uuml;ber Abrufarbeit, so dass &sect; 12 TzBfG Anwendung findet. Es ist ratsam, im Arbeitsvertrag eine pr&auml;zise und m&ouml;glichst einengende Regelung zu treffen, damit deutlich wird, dass nicht Abrufarbeit sondern Mehrarbeit vereinbart wurde. Erg&auml;nzend sei erw&auml;hnt, dass die Vereinbarung von Abrufarbeit die Anordnung von &Uuml;berstunden nicht ausschlie&szlig;t, eine dementsprechende vertragliche Vereinbarung vorausgesetzt. Will der Arbeitgeber in dringenden F&auml;llen, ausnahmsweise &uuml;ber die ordnungsgem&auml;&szlig; abgerufene Arbeit hinaus kurzfristig weitere Arbeitsstunden anordnen, ist er hieran durch &sect; 12 TzBfG nicht gehindert. Hinweis: Bei Teilzeitarbeitnehmern ist es zul&auml;ssig, die &uuml;ber die vertragliche Arbeitszeit hinaus geleisteten Stunden erst dann als &Uuml;berstunden in verg&uuml;tungsrechtlicher Hinsicht zu behandeln, wenn sie &uuml;ber die t&auml;gliche bzw. w&ouml;chentliche Arbeitszeit einer Vollzeitkraft hinausgehen. Im Ergebnis f&uuml;hrt dies dazu, dass faktisch nur Vollzeitbesch&auml;ftigten &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge gezahlt werden</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02023.pdf">Publikation zeigen</a></p>