<h1>Besch&auml;ftigte mit Migrationshintergrund integrieren (Beispiele)</h1> <h2>Diese Studie stellt verschiedene Handlungsans&auml;tze und Praxisbeispiele aus Betrieben und Verwaltungen zur Integration von Besch&auml;ftigten mit Migrationshintergrund vor... Quelle Hans-B&ouml;ckler-Stiftung</h2> <p>Besch&auml;ftigte mit Migrationshintergrund integrieren - Beispiele guter Praxis. Integration durch Ausbildung. Integration durch Besch&auml;ftigung. Integration durch Weiterbildung. Zuwanderung und Integration - kaum ein Thema wird in Deutschland h&auml;ufiger und intensiver diskutiert. Nicht immer geht es um Fakten, sondern h&auml;ufig um &Auml;ngste und Vorurteile, befeuert durch Stammtischparolen. Umso wichtiger ist es, konstruktiv mit der Thematik umzugehen. In Unternehmen und Verwaltungen ist der Umgang mit Zuwanderinnen und Zuwanderern seit langer Zeit Realit&auml;t, aber unterschiedlich intensiv gestaltet. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz hat der Betriebsrat die Aufgabe, die Integration von Besch&auml;ftigten mit ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;rigkeit zu unterst&uuml;tzen. Betriebsr&auml;te k&ouml;nnen in diesem Rahmen freiwillige Betriebsvereinbarungen vorschlagen. In der Praxis wird dieses Mittel eher selten genutzt. Wenn, dann wird zumeist auf Vereinbarungen gegen Rassismus verwiesen. Diese wurden ab den 1990er Jahren unter dem Eindruck der rassistisch motivierten Anschl&auml;ge in Deutschland geschlossen. Sie werden in erster Linie als Absichtserkl&auml;rung nach innen und nach au&szlig;en verstanden, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Vereinbarungen mit dem direkten Ziel, die Integration von Besch&auml;ftigten mit Migrationshintergrund zu f&ouml;rdern, gibt es kaum. Die vorliegende Studie fragt gezielt nach Wirkungsweisen von Betriebsvereinbarungen, die Aus- und Weiterbildung thematisieren, um Integration aktiv voranzutreiben. Die Umsetzung wird auf der Grundlage von Interviews mit betrieblichen Experten beschrieben. Dar&uuml;ber hinaus werden einzelne Handlungsans&auml;tze aus der Praxis auf der Basis einer Literaturrecherche dargestellt. Zuwanderung und Integration - kaum ein Thema wird in Deutschland h&auml;ufiger und intensiver diskutiert. Nicht immer geht es um Fakten, h&auml;ufig um &Auml;ngste und Vorurteile, befeuert durch Stammtischparolen von Politikern - umso wichtiger ist es, konstruktiv mit der Thematik umzugehen. In Betrieben und Verwaltungen ist der Umgang mit Zuwanderinnen und Zuwanderern seit Langem Realit&auml;t. &Uuml;ber 16 Millionen Menschen in Deutschland, davon 8 Millionen Besch&auml;ftigte, werden mit der Bezeichnung &#039;&#039;mit Migrationshintergrund&#039;&#039; versehen.1 Zuwanderung ist und bleibt eine Konstante in der Bundesrepublik. Waren es nach dem Zweiten Weltkrieg zun&auml;chst Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene, wurden in Zeiten des Arbeitskr&auml;ftemangels ab Mitte der 1950er Jahre gezielt Besch&auml;ftigte f&uuml;r an- und ungelernte T&auml;tigkeiten in der industriellen Massenfertigung, der Schwerindustrie und im Bergbau angeworben. Offiziell wurde die Anwerbung 1973 beendet, aber zahlreiche Ausnahmeregelungen erm&ouml;glichten Zuwanderung weiterhin. Auch in die DDR war Zuwanderung m&ouml;glich, wenngleich in weit geringerem Ma&szlig;e. Ab 1966 wurden rund 500.000 Arbeitskr&auml;fte aus Vietnam, Polen, Mosambik sowie anderen Staaten 1 Dieses Wortunget&uuml;m ist notwendig, da die Unterscheidung in ausl&auml;ndische und deutsche Staatsangeh&ouml;rige in Deutschland keinen Hinweis darauf gibt, ob jemand eingewandert ist oder nicht. So haben Sp&auml;taussiedlerinnen und -aussiedler die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit, dar&uuml;ber hinaus gibt es viele eingeb&uuml;rgerte Migrantinnen und Migranten. Um m&ouml;gliche Ungleichheiten f&uuml;r Zuwanderinnen, Zuwanderer und deren Nachkommen sichtbar zu machen, wurde daher das Konstrukt &#039;&#039;mit Migrations- hintergrund&#039;&#039; entwickelt. Um valide Aussagen treffen zu k&ouml;nnen wird die Klassifizierung seit 2005 im Mikrozensus genutzt, seit 2012 in der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Nichtsdestotrotz ist der Begriff umstritten. So gibt es verschie- dene Definitionen, was als Migrationshintergrund verstanden wird. Ein Vergleich verschiedener Statistiken ist nicht ohne Weiteres m&ouml;glich. Dar&uuml;ber hinaus kann der Begriff stigmatisierend wirken, da es sich um eine Zuschreibung von au&szlig;en handelt</p> <p><a href="https://www.boeckler.de/pdf/mbf_bvd_integration.pdf">Publikation zeigen</a></p>